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Gesundheit

Mehr als 210 MRSA-Tote im vergangen Jahr in Deutschland

MRSA-KulturMehr als 210 Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland an den Folgen einer Infektion mit dem Antibiotikaresistenten MRSA-Erreger verstorben. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter der Bundesländer. Damit steigt die Zahl der seit 2009 amtlich registrierten MRSA-Toten in Deutschland auf fast 1500.

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Last Call: Deutscher Journalistenpreis Neurologie – Endspurt für die Bewerbung 2016

Qualitativ hochwertiger Medizinjournalismus zahlt sich aus – aber nur, wenn Sie sich jetzt bewerben: Nur noch bis zum 29. April nimmt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie Bewerbungen für den Deutschen Journalistenpreis Neurologie 2016 entgegen, der Countdown läuft. Beiträge aus sämtlichen neurologischen Themenbereichen rund um Gehirn und Nerven haben die Chance auf eine Prämierung. Das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro verteilt sich auf die zwei Kategorien „Wort“ und „Elektronische Medien“. Eine Jury aus erfahrenen Journalisten und Neurologen ermittelt die Gewinner. Die Preisverleihung findet auf dem 89. DGN-Kongress vom 21. bis 24. September 2016 in Mannheim statt.


Mit dem Preis würdigt die Fachgesellschaft herausragende journalistische Arbeiten zu neurologischen Themen, die sich durch sorgfältige Recherche, redaktionelle Unabhängigkeit, allgemeinverständliche Aufbereitung und journalistische Qualität auszeichnen. Über die Beiträge entscheidet eine Jury aus renommierten Medienschaffenden und Neurologen.

Teilnehmen können Journalistinnen und Journalisten aus den Bereichen Film, Radio, Web und Print, die in deutschsprachigen Medien zu einem neurologischen Thema publizieren – von der Reportage zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung von Volkskrankheiten wie Schlaganfall, Demenz oder Parkinson-Krankheit über das Radio-Interview mit Betroffenen bis zum Blog oder zur Gesundheits-App für Laien. Die Beiträge können in den Kategorien „Wort“ (Zeitungen, Zeitschriften, Internet-Texte) oder „Elektronische Medien“ (Film, Hörfunk, Multimedia, Social Media) eingereicht werden.

Bewerbungsunterlagen

Die Beiträge müssen zwischen dem 1. Juli 2015 und 29. April 2016 in einem deutschsprachigen Publikumsmedium veröffentlicht und bisher nicht prämiert worden sein. Pro Autor oder Autorenteam kann nur ein Beitrag eingereicht werden. Die Bewerbung darf ausschließlich online erfolgen und muss enthalten: Name und Anschrift, Geburtsdatum, Ort, kurzer Lebenslauf, Titel und Datum der Veröffentlichung sowie Angaben über das Publikationsorgan; für Printmedien ein gut lesbares PDF-Dokument des Textes; für Rundfunk- und TV-Beiträge eine MP3- oder MPEG-4-Datei; für Online-Beiträge einen Link oder ein PDF-Dokument.

Mit der Auszeichnung will die DGN die Berichterstattung über neurologische Themen und deren Qualität fördern sowie die gesellschaftliche Bedeutung des Faches in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Der Preis ist ohne Industriebeteiligung ausschließlich von der DGN gestiftet.

Die Bewerbungsunterlagen sind bis Freitag, 29. April 2016, bei der Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) per E-Mail oder per Downloadlink (bei größeren Dateimengen) einzureichen.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.dgn.org/presse/pressemitteilungen/3156-deutscher-journalistenpreis-neurologie-2016

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Milben-Allergie: HNO-Klinik des Dresdner Uniklinikums sucht Betroffene für Studien

In zwei weltweiten Studien wird zurzeit die Wirksamkeit unterschiedlicher Immuntherapien für Patienten überprüft, die an einer Milben-Allergie leiden. An den Studien beteiligt sich auch das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Im Mittelpunkt der Untersuchungen, für die die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde als Mitglied des Dresdner Universitäts Allergie Centrums noch bis zu 100 Probanden sucht, stehen zwei Formen der Medikamentengabe.


Zum einen ist dies die seit 100 Jahren praktizierte Injektion minimaler, langsam gesteigerter Dosen von Allergie auslösenden Substanzen. Eine zweite Studie überprüft die tägliche Gabe desselben Wirkstoffes in einer Tablette, die sich unter der Zunge auflöst. Diese erst seit fünf Jahren für Heuschnupfen angebotene Methode der Sublingualen Immuntherapie (SLIT) wird wissenschaftlich für andere Formen der Allergie überprüft, um weitere Erkenntnisse zur optimalen Darreichung und Dosis zu gewinnen.

Mit den aktuellen Studien setzt die HNO-Klinik des Dresdner Uniklinikums ihr Engagement fort, die Wirksamkeit von Immuntherapien wissenschaftlich zu überprüfen. So waren die HNO-Spezialistinnen Dr. Bettina Hauswald und Dr. Mandy Cuevas deutschlandweit mit die ersten, die 2013 im Rahmen einer Studie erstmals die Wirksamkeit einer SLIT-Tablette gegen Hausstaubmilben-Allergien überprüften. Vorteil dieser sogenannten sublingualen Therapie – das Medikament wird einmal täglich unter die Zunge gelegt – ist der Wegfall der aufwändigeren Spritzentherapie, die mit deutlich häufigeren und längeren Arztbesuchen verbunden ist. Denn die Spritzen dürfen nur vom Arzt gesetzt werden und der Patient muss nach der Injektion eine halbe Stunde in der Praxis bleiben. Dank der SLIT sinkt die Zahl der notwendigen Arztbesuche deutlich, da die Patienten die Tablette zu Hause einnehmen können und nur zu wenigen Kontrolluntersuchungen zum, Allergologen müssen. In einer weiteren Studie prüfen die Allergie-Experten des Uniklinikums die Wirksamkeit einer neuen Form der Spritzentherapie, bei der die Zahl der Injektionen sinkt.

Das Prinzip der Allergietherapie ist es, den Körper langsam an die Substanzen zu gewöhnen, die bei den Patienten eine unnötige Abwehrreaktion auslöst. Denn eigentlich gefährden weder die den Heuschnupfen auslösenden Pollen noch die Milben beziehungsweise deren Kot die Gesundheit des Menschen. Die langsam gesteigerte Gabe der Allergene nennen die Experten Hyposensibilisierung. Auch in den aktuellen Studien geht es darum, die Wirksamkeit der unterschiedlichen Formen dieser gezielten Gaben von Allergie auslösenden Substanzen genau zu kontrollieren. Zwar gibt es diese immunspezifische Therapie bereits seit 100 Jahren, doch sie war sehr lange nur für Heuschnupfenpatienten (Pollenallergiker) verfügbar. Zudem wurden die allergenen Substanzen bis vor wenigen Jahren ausschließlich unter die Haut gespritzt. Um die Belastungen und Risiken einer solchen Spritzenkur zu minimieren, entwickelten Forscher eine Therapie, bei der Tropfen unter die Zunge gegeben werden. Daraus entstand schließlich die noch besser handhabbare Tablettentherapie – das innovative Medikament wird unter die Zunge gelegt und gibt dort den Wirkstoff ab.

Viele Menschen wissen nichts von ihrer Allergie oder bleiben ohne Therapie Obgleich es umfangreiches Wissen zu Diagnose und Therapie von Allergien gibt, bleiben viele Betroffene ganz ohne Behandlung oder können nicht auf alle verfügbaren Optionen zurückgreifen. Eine wissenschaftliche Studie von Münchner Allergie-Experten belegt, dass nur die Hälfte der Betroffenen überhaupt wissen, dass sie an einer Allergie leiden. Von den 50 Prozent, die um ihre Allergie wissen, lässt sich nur die Hälfte behandeln. Aber auch in diesen Fällen raten zu wenige Ärzte zur Hyposensibiliserung. Deshalb erhalten nur zehn Prozent der in regelmäßiger Behandlung befindlichen Patienten eine solche Immuntherapie. Und von diesen erhält wiederum nur jeder Zehnte eine auf Tabletten beruhende Hyposensibiliserung. „Dass so wenige Allergiker überhaupt behandelt werden, ist aus meiner Sicht unhaltbar. Patienten, die ohne Therapie bleiben, laufen nicht nur Gefahr, nach und nach auch Allergien gegen weitere Substanzen zu entwickeln, sondern in der Folge zusätzlich auch noch an Asthma zu erkranken“, warnt Dr. Hauswald. An Brisanz gewinnen die Zahlen zusätzlich durch den Umstand, dass immer mehr Menschen unter Allergien leiden.

Vorteile der Studien: umfassende Tests und kostenlose Medikamente Bevor ein Allergie-Patient in die von der HNO-Klinik angebotenen Studien aufgenommen wird, erfolgen umfassende Untersuchungen durch die Allergologen des Uniklinikums. Weiterer Vorteil einer Studienteilnahme ist, dass die Probanden während der Behandlung kostenlos mit Medikamenten gegen die Symptome der Allergie versorgt werden.

Milbenalarm: Morgendliche Attacken im warmen Bett Die Hausstauballergie ist auf dem Vormarsch: Experten zufolge lösen winzige Milben im Staub heute bereits jede vierte Allergie in Deutschland aus. Mehr als jeder zehnte Bundesbürger ist betroffen. Mit Hilfe verschiedener Allergietestverfahren lässt sich die Diagnose mittlerweile recht zuverlässig stellen. Wässriger Schnupfen, geschwollene Nasenschleimhäute und tränende Augen gelten als typische Anzeichen auch dieser Allergie. Sie tritt verstärkt ab dem Herbst, wenn sich mit Beginn der Heizperiode der Kot der Milben besonders gut in der Raumluft verbreitet. Genauer: Die winzigen Tiere sind oft zu Tausenden in einem Gramm Staub zu finden. Sie ernähren sich von Hautschuppen, von denen jeder Mensch pro Tag etwa 1,5 Gramm verliert – die Nahrung für anderthalb Millionen Hausstaubmilben. Besonders stark vermehren sie sich in warmer, feuchter Umgebung – am liebsten in einem regelmäßig genutzten Bett.

Werden die allergischen Beschwerden nachts oder in den frühen Morgenstunden schlimmer, ist das ein deutlicher Hinweis für das Vorliegen einer Hausstauballergie. Sie kann sich zum Dauerhusten oder sogar bis hin zum Asthma verstärken. Aber die Betroffenen können einiges tun, um sich zu schützen. Sind die Allergieauslöser identifiziert, gilt es, sie so gut wie es geht aus dem Alltag zu verbannen. Ehe allerdings das gesamte Leben und besonders die Wohnung komplett geändert werden, sollte die Diagnose eindeutig gestellt sein.

Tipps für Hausstauballergiker So machen Sie den Milben das Leben schwer – und sich selbst leichter:

- Wohnräume häufig lüften
- Schlafraum „milbenfeindlich“ gestalten
- Staubfänger wie Teppiche, schwere Vorhänge, offene Kleiderregale, Plüschtiere entfernen
- Regelmäßig Sprays gegen Milben in Wohnräumen verwenden
- Keine Tiere und keine Topfpflanzen mit Erde in der Wohnung
-Schlafraum wenig oder gar nicht heizen, kühl bei 15 bis 18° C halten, Luftfeuchtigkeit maximal 50 Prozent
- Häufig lüften, das senkt die Luftfeuchtigkeit
- auf Federn- und Daunenfüllungen der Kissen und Bettdecken verzichten
- Allergendichtes Bettzeug nutzen
- Bettwäsche alle 14 Tage wechseln, mindestens bei 60° C heiß waschen
- Plüschtiere regelmäßig einfrieren
- Matratzen im Schnee ausklopfen
- keine Raumbefeuchter oder Klimaanlagen nutzen
- Urlaub in den Bergen: Über 1.600 Meter Höhe gibt es kaum Milben

An den Studien können Patienten teilnehmen, die
- zwischen 18 und 65 Jahre alt sind,
- aufgrund von Hausstaubmilben seit einem Jahr regelmäßig unter Symptomen leiden

Kontakt für Patienten
Korina Rydl, Felix Selega
Telefon: 0351 458 3506 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
 
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.uniklinikum-dresden.de/uac

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Mit Pflegeexperten in den Dialog gekommen

Zahlreiche Interessenten beim Info- und Kontaktstudientag der PTHV

In den Dialog mit zahlreichen Pflegeexperten gekommen sind rund 80 Interessenten, die am 08.04.2016 zum Informations- und Kontaktstudientag der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) in die Universität gekommen sind. Der Tag der offenen Tür fand zum 9. Mal traditionell unter dem Motto „Sie + Wir = Zukunft!“ statt.

In persönlichen Gesprächen mit Lehrenden, Mitarbeitern und Studierenden, aber auch im Rahmen von verschiedenen Kurzvorträgen, hatten die Interessenten die Möglichkeit, sich zu den verschiedenen Studienprogrammen der Pflegewissenschaftlichen Fakultät zu informieren. Neben dem forschungsorientierten Masterstudiengang „Pflegewissenschaft“, dem Promotionsprogramm und dem Lehramtsstudiengang „Pflege an Berufsbildenden Schulen (BBS)“ in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau, bietet die Fakultät seit Herbst 2015 zusätzlich den Bachelorstudiengang „Pflegeexpertise“ – einen Aufbaustudiengang für Pflegefachpersonal an. Bewerbungen sind für alle Studiengänge außer dem Lehramtsstudiengang ab sofort möglich (dieser ab 01.06.2016).

„Ich freue mich, dass wieder so viele Interessenten den Weg zu uns nach Vallendar gefunden haben“, sagt Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät. „Wir bieten unseren Studierenden verschiedene maßgeschneiderte Studienprogramme im Bereich Pflege an. Dazu kommt, dass wir eine persönliche Betreuung leisten können und eine enge Verknüpfung mit der Theologischen Fakultät stattfindet, so dass Themen, insbesondere aus dem Bereich der Ethik, interdisziplinär diskutiert werden können.“

Neben dem Einblick in Studienziele, Lehrinhalte, Betreuungsangebote und das studentische Leben in Vallendar und Koblenz sowie persönlichem Austausch und individuellen Beratungsgesprächen konnten Seminarräume, Bibliothek, Mensa sowie Wohn- und Gästezimmer besichtigt werden. Ein besonderes Merkmal der PTHV besteht darin, dass die Studierenden, die nicht aus der Nähe kommen, in den Präsenzzeiten unter dem Dach der PTHV kosten-günstig wohnen können.

Der Info- und Kontaktstudientag der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTHV findet jährlich im Frühling statt.

Information zur PTHV:
Die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar ist eine kirchlich und staatlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule (im Rang einer Universität) in freier Trägerschaft. Die Gesellschafter der PTHV gGmbH sind die Vinzenz Pallotti gGmbH und die Marienhaus Hol-ding GmbH. Rund 50 Professoren und Dozenten forschen und lehren an der PTHV und betreuen etwa 360 Studierende beider Fakultäten Theologie und Pflegewissenschaft
Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.pthv.de

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