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Gesundheit

Offene Ringvorlesung „Ansteckend: Neue Wege in der Medizin“

Im Sommersemester 2016 startet an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) eine Ringvorlesung zum Thema „Neue Wege in der Medizin“. Studierende und medizinische Laien sind dazu gleichermaßen eingeladen.


Initiiert von den drei Medizinstudentinnen Rahel Weiland, Julia Mühlbach sowie Maya Cosentino und der Initiative „Medizin mit Herz und Hand“ wird im Sommersemester 2016 an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) eine Ringvorlesung zum Thema „Neue Wege in der Medizin“ stattfinden. Die Veranstaltungen thematisieren neue ethische und integrative Konzepte und Perspektiven in der Medizin sowie im Gesundheitswesen. Studierende und medizinische Laien sind dazu gleichermaßen eingeladen. Folgende Vorträge sind geplant:

Medicine For Fun, Not Funds – 01.05.2016

Dr. med. Patch Adams ist ein weltberühmter amerikanischer Arzt, Clown, Sozialaktivist und der Mann, dessen Leben den gleichnamigen Hollywood-Film mit Robin Williams inspirierte. Er ist Gründer des Gesundheit! Instituts, einer Non-Profit Organisation, die versucht, die erste freie Klinik in den USA zu gründen. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Workshop: 11:00-13:30, Universität Witten/Herdecke, Audimax, Eintritt 70€, Studenten 40€ (Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

The Critical Importance Of Compassion In Healthcare – 12.06.2016

Dr. med. Robin Youngson ist führend im Bereich der Bewegung „Gesundheit mit Mitgefühl“. Er gründete HEARTS in HEALTHCARE und schrieb zum Thema das Buch „Time to Care“. Youngson beriet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei Strategien zur Patientensicherheit und patientenzentrierter Pflege. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied des New Zealand's National Quality Improvement Committee. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Wege ins Offene - zwischen Jugendhilfe, Psychiatrie, GmbH und Therapeutischer Gemeinschaft…“ – 19.06.2016

Dr. med. Stefan Ruf ist Facharzt für Psychotherapie/Psychosomatik und Geschäftsführer der Mäander Jugendhilfe gGmbH. Vor dem Medizinstudium sammelte er mehrere Jahre lang Erfahrungen in verschiedenen Gemeinschaften, danach studierte er Innere Medizin, Psychosomatik, Psychiatrie und Kinder-Jugend-Psychiatrie. Seit 2013 ist Ruf Mitgründer sowie Leiter einer Jugendhilfeeinrichtung bei Berlin für traumatisierte, borderline- oder psychosenahe Jugendliche. In der Einrichtung können Betroffene wohnen, arbeiten und therapeutisch begleitet werden.

Die leise Sprache meines Körpers – 24.06.2016

Dr. med. Elisabeth Raith-Paula ist Urheberin und Leiterin des MFM-Projektes, das für „Mädchen-Frauen-Meine Tage“ sowie für „Mission-For-Men“ steht. Bei diesem Projekt werden mit Workshops und Vorträgen Mädchen, Jungen und ihren Eltern positiv in die Pubertät begleitet. Elisabeth Raith-Paula ist Autorin mehrerer Bücher, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und Ashoka Fellow.

Alle Vorträge finden jeweils um 19:00 Uhr im Audimax der Universität Witten/Herdecke statt.
Eintritt: 10 Euro, Studenten frei.

Weitere Informationen bei Maya Cosentino unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..



Über uns:

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.
Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/offene-ringvorlesung-ansteckend-neue-wege-in-der-medizin/

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Blinder Fleck auf der Netzhaut: Spezialsprechstunde am UKJ

Steigende Behandlungszahlen wegen altersbedingter Makula-Degeneration an Jenaer Uni-Augenklinik

Buchseiten, die urplötzlich hinter einem buchstäblich blinden Fleck verschwinden, zu Wellen verschwimmende Spalten auf dem Busfahrplan – wenn Patienten ihm solche Symptome schildern, ist Dr. Kai Wildner, Oberarzt an der Augenklinik des Universitätsklinikums Jena, alarmiert. Mit solchen Anzeichen kündigt sich meist eine Augenerkrankung an, die je nach Ausprägung innerhalb weniger Wochen zur Erblindung führen kann: die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). In den westlichen Industrieländern ist diese Netzhauterkrankung der häufigste Grund für Altersblindheit. Vor allem die feuchte Variante ist tückisch, weil sie den Betroffenen innerhalb weniger Wochen das Sehvermögen rauben kann – wenn nicht schnellstmöglich behandelt wird. Erst seit wenigen Jahren gibt es durch neu entwickelte Medikamente dafür wirksame Behandlungsmöglichkeiten, auch am UKJ.

„Bei der feuchten Makuladegeneration wuchern kleine Blutgefäße in die Netzhaut, wo sie gar nicht hingehören“, erklärt Dr. Wildner, der die Makula- Spezialsprechstunde an der Augenklinik betreut. Die brüchigen Gefäße, aus denen Flüssigkeit austritt, schädigen das Sehzentrum, die Makula. Die modernen Wirkstoffe blockieren die unerwünschte Gefäßneubildung. Dazu werden sie direkt ins Auge gespritzt. Mehr als 2 000 solche ambulanten Spritzenbehandlungen hat die Augenklinik im vergangenen Jahr durchgeführt, Tendenz steigend. Zumeist kommen die Patienten aus Ostthüringen und Sachsen-Anhalt.

Der Behandlung voraus geht eine gründliche Diagnostik, deren Bestandteil neben der klassischen augenärztlichen Untersuchung die sogenannte Fluoreszenz- Angiografie ist. Dabei wird ein Farbstoff in den Blutkreislauf gespritzt, mit dem sich untypische Blutgefäße im Auge sichtbar machen lassen. Außerdem wird mit einem speziellen bildgebenden Verfahren, der optischen Cohärenztomografie (OCT), die Netzhaut auf Flüssigkeitsansammlungen untersucht. Solche Netzhautveränderungen zeigen sich auch schon im Frühstadium der Erkrankung, wenn die Patienten noch nicht über Beschwerden klagen, wie Dr. Wildner erklärt. „Damit kann die Behandlung schon frühzeitig begonnen werden, was das Wichtigste ist.“ Oft kämen Betroffene aber erst mit einer fortgeschrittenen Netzhautschädigung in die Makula-Sprechstunde.

„Heilen können wir die feuchte Makuladegeneration mit der Spritzentherapie nicht“, stellt Dr. Wildner klar. „Aber wir können die Erkrankung in die trockene Form überführen – und damit bremsen.“ Für die Betroffenen bedeute dies einen Gewinn an Lebensqualität.
Wegen der Bevölkerungsentwicklung rechnet der Experte mit einem weiteren Anstieg der Behandlungszahlen. „Unsere Patienten werden immer älter, da wird die AMD auch in Zukunft ein großes Thema sein.“ Angesichts der steigenden Behandlungszahlen hat die Klinik ihre Makula- Sprechstunde bereits auf tägliche Sprechzeiten erweitert.

Kontakt:
Klinik für Augenheilkunde
Makula-Sprechstunde
Bachstr. 18, 07740 Jena
Tel.: 03641 9-33146
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.augenklinik.uniklinikum-jena.de

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Öffentlichkeitstag informiert über Liebe und Sexualität autistischer Patienten

Patienten, die unter autistischen Störungen leiden, können mit ihren Mitmenschen nur schwer soziale Kontakte knüpfen. Dennoch besteht häufig der Wunsch nach Partnerschaft und gelebter Sexualität. Um über diesen Widerspruch aufzuklären, steht der Öffentlichkeitstag der Autismusambulanz des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden 2016 unter dem Motto „Sei bei mir, aber komm‘ mir nicht zu nahe!“. Am Mittwoch, den 6. April, informieren Mediziner und Psychologen von 15 bis 18 Uhr in Vorträgen über die Themen Freundschaft, Partnerschaft, Liebe und Sexualität bei Menschen mit Autismus.


Im Anschluss haben Besucher der kostenlosen Veranstaltung die Möglichkeit, sich an Informationsständen mit Fachleuten auszutauschen. Um die Kontaktaufnahme für Jugendliche mit Autismus zu erleichtern, werden zudem noch Teilnehmer für ein aktuelles Forschungsprojekt gesucht. In einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Studie soll untersucht werden, ob der körpereigene Stoff Oxytocin die soziale Interaktion autistischer Menschen fördert.

„Patienten mit Erkrankungen des autistischen Spektrums haben oft Probleme bei der aktiven Kontaktaufnahme. Dennoch wünschen sich Betroffene Beziehungen, Partnerschaften und sexuelles Erleben“, weiß Dr. Katja Albertowski, Oberärztin der Autismusambulanz an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Im Rahmen des Öffentlichkeitstages 2016 möchten die Referenten deshalb Interessierte, Angehörige und Freunde auf die besonderen Aspekte und Bedürfnisse der Patienten aufmerksam machen. Sie benötigen in ihrem Alltag vor allem Planbarkeit. Zufälle oder Spontanität bereiten den Betroffenen große Anstrengungen“, erklärt Dr. Albertowski. „Das Wissen um diese Bedürfnisse ist für funktionierende Partner- und Freundschaften essentiell.“ Gemeinsam mit dem Regionalverband „autismus Dresden e.V.“, in dem sich seit 25 Jahren Eltern autistischer Kinder engagieren und der als Mitveranstalter am Öffentlichkeitstag beteiligt ist, möchte die Autismusambulanz für das Thema sensibilisieren am

Mittwoch, den 6. April, von 15 bis 18 Uhr in Hörsaal I und II des Medizinisch-Theoretischen-

Zentrums (MTZ) des Uniklinikums Dresden, Fiedlerstraße 42, 01307 Dresden.

Informationsstände des „autismus Dresden e.V., des christlichen Sozialwerks, der Selbsthilfegruppe „Dresdner Autisten“, der Sexualberatungsstelle der Volkssolidarität, des Zentrums für Berührungskunst „Sinnesart“, sowie der Autismusambulanz geben einen tieferen Einblick in die Thematik und ermöglichen individuelle Fragen an die Experten. Im Rahmen des Vortragsprogramms wird es auch um die Frage gehen, wie Betroffenen eine Kontaktaufnahme freundschaftlicher oder partnerschaftlicher Art erleichtert werden kann.

Zu diesem Zweck untersucht eine Forschungsgruppe am Uniklinikum unter der Leitung von Prof. Veit Rößner, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, in einer Studie die Wirkung des Hormons Oxytocin, das unter anderem beim Geburtsvorgang, beim Stillen und bei sexuellem Erleben im Körper ausgeschüttet wird. Erste Studien haben gezeigt, dass der Wirkstoff, der als Kuschelhormon bekannt ist, die soziale Interaktion fördert. Das mithilfe eines Nasensprays verabreichte Hormon wird im Rahmen der Studie erstmals während einem sozialen Gruppentraining eingesetzt, um zu überprüfen, ob die vermittelten Inhalte mit hormoneller Unterstützung besser und nachhaltiger umgesetzt werden. Für die Studie werden noch männliche Teilnehmer ohne verminderte Intelligenz im Alter von 12 bis 18 Jahren gesucht, die von einer Autismus-Spektrums-Störung betroffen sind. Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und neben Dresden auch an den Hochschulstandorten Marburg und Mannheim durchgeführt.

Anmeldung zur Veranstaltung
Um einen Sitzplatz zu garantieren, wird darum gebeten, sich zur Veranstaltung vorab anzumelden unter www.autismusambulanz-fortbildungen.de. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Kontakt für Studienteilnehmer
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Autismusambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Tel.: 0351/458-7168
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
 
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.uniklinikum-dresden.de/kjp
http://www.autismusambulanz-dresden.de
http://www.planet-wissen.de/video-planet-wissen-ein-autist-sucht-die-liebe-100.html

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Yoga ist Behandlungsoption bei psychischen Störungen

In einer Metaanalyse werteten Jenaer Psychologen Studien zur Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen aus. Ihr Fazit: Mit Atem- und Körperübungen als zentrale Bestandteile stellt diese Form von Yoga einen vielversprechenden ergänzenden Ansatz in der Behandlung psychischer Störungen dar.


Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Yoga ist eine weit verbreitete Freizeitaktivität und gilt damit als niedrigschwelliger, gut akzeptierter Therapieansatz. Es ist kostengünstig und hat kaum Risiken oder Nebenwirkungen – aber wirkt es auch? Bei körperlichen Beschwerden, z. B. bei chronischen Schmerzen und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist der positive Effekt von Yoga gut belegt. Wie wirksam körperorientiertes Yoga in der Behandlung psychischer Störungen ist, haben Psychologen des Universitätsklinikums und der Friedrich-Schiller-Universität Jena in einer Metaanalyse untersucht, die jetzt im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde.

In über 2600 Fachveröffentlichungen fanden die Wissenschaftler letztlich 25 Studien, die den Qualitätsvoraussetzungen genügten. „Wesentlich für die Auswahl war, dass die Untersuchungen Gruppen mit und ohne Yoga gegenüberstellten und die Aufteilung der Studienteilnehmer in diese Gruppen zufällig erfolgte. Das Yoga musste explizit als Hatha-Yoga bezeichnet sein bzw. Atem- und Körperübungen umfassen“, so die Studienleiterin PD Dr. Jenny Rosendahl vom Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie des Uniklinikums Jena. Insgesamt waren über 1300 Probanden in die betrachteten Studien eingeschlossen, die zu einem großen Teil in den USA und Indien durchgeführt worden waren.

In diesen Untersuchungen wurde Yoga zur Behandlung verschiedener psychischer Störungen eingesetzt: Ein großer Teil der Studien betrachtete Patienten mit Schizophrenien und Depressionen, aber auch bei Substanzabhängigkeiten, Angst- und anderen Störungen absolvierten die Probanden Yoga-Übungen – immer in Gruppen und unter Anleitung eines Yoga-Lehrers. Jenny Rosendahl. „Meist erfolgte das Training ergänzend zu einer medikamentösen Behandlung, die teilweise auch von anderen therapeutischen Interventionen begleitet wurde. Doch gab es auch Studien mit Yoga als alleinige Therapie.“ Die Kontrollgruppen erfuhren meist keine zusätzliche Behandlung, in einigen Studien wurde das Yoga mit Sport, Aufmerksamkeitskontrolle oder Psychotherapie verglichen.

„Insgesamt zeigte sich ein signifikanter Effekt von Yoga, was die Linderung der Symptome der betrachteten Störungen anbetrifft. Allerdings waren die Studieneffekte sehr heterogen“, fasst Jenny Rosendahl das Ergebnis zusammen. Im Vergleich mit Sport oder Aufmerksamkeitskontrolle erwies sich Yoga als leicht effektiver. Als Ergänzung zu einer medikamentösen Behandlung war Yoga etwa genauso wirksam wie eine psychotherapeutische Standardbehandlung.

Die Wissenschaftler weisen aber auch auf Einflussfaktoren hin, die es weiter zu untersuchen gilt. So fand sich in jüngeren Arbeiten ein geringerer positiver Effekt, was die Autoren der zunehmenden Standardisierung der Studien zurechnen. Auch profitierten ambulant und stationär behandelte Probanden weniger vom Yoga als Studienteilnehmer, die sich gerade nicht in Behandlung befanden. Also auch die Schwere der Störung könnte eine Rolle spielen. „Körperorientiertes Yoga sollte als ergänzende Behandlungsmöglichkeit bei psychischen Störungen in Betracht gezogen werden“, so Jenny Rosendahl. „Es kann störungsspezifische Symptome reduzieren und zur Verbesserung von Wohlbefinden und Lebensqualität beitragen. Um die spezifischen Effekte von Yoga besser bewerten zu können, sind aber weitere, qualitativ hochwertige Studien notwendig.“

Originalpublikation:
Klatte R, Pabst S, Beelmann A, Rosendahl J: Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen: Systematische Literaturübersicht und Meta-Analyse. Deutsches Ärzteblatt International 2016; 113(12): 195-202. doi: 10.3238.arztebl.2016.0195, http://www.aerzteblatt.de/archiv/175449 Universitätsklinikum Jena,

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