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Gesundheit

Großes Herz für kleine „Patienten“ - Dresdner Teddyärzte behandeln mit viel Fingerspitzengefühl

Bei den Teddy-Ärzten sind die Kuscheltiere der Kinder in den besten HändenVom 12. bis 14. April strömen wieder mehr als 1.100 Kinder aus über 50 Dresdner Kindergärten mit ihren Lieblings-Kuscheltieren ins Teddy-Krankenhaus. Dieses öffnet dann täglich von 8 bis 12 Uhr im Foyer der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendheilkunde des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus seine Pforten. Das von den Dresdner Studenten ehrenamtlich und mit viel Aufwand zum 13. Mal organisierte Projekt bietet interessierten Knirpsen die Möglichkeit, hautnah und trotzdem mit Abstand den Klinikbetrieb zu erleben.


Beim erstmals zusätzlich angebotenen Familiennachmittag am 13. April von 16 bis 18 Uhr haben Omas, Opas und Eltern die Chance, mit dabei zu sein, wenn die Kleinen den Teddyärzten ihre Schützlinge vorstellen. Ziel des Projektes ist es, Kindern auf spielerische Art die Angst vor Ärzten, Zahnärzten und dem Krankenhaus zu nehmen.

Unterstützung erhalten die Studenten dabei vor Ort von den MediClowns Dresden e. V., des Instituts und Atelier für Kunst- und Maltherapie Dr. phil Ruth Janschek-Schlesinger und Studenten der Psychologie. Auch die „gesunde Apotheke“, in der die Kinder und ihre Plüschtiere unter anderem mit Bio-Äpfeln und Gesundheitstees versorgt werden, wird es wieder geben. Als Attraktion steht ein Rettungswagen bereit, der dieses Jahr durch das Deutsche Rote Kreuz zum Besichtigen zur Verfügung gestellt wird.

Zum ersten Mal laden die Teddyärzte dieses Jahr außerdem Familien mit ihren Kindern und deren Kuscheltieren unabhängig vom Besuch der Kindergarten-Gruppen zum Familiennachmittag am 13. April von 16 bis 18 Uhr ein. Wer an diesem Tag keine Zeit hat, muss nicht traurig sein - wie jedes Jahr wird das Teddy-Krankenhaus auch bei der Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Juni mit teilnehmen.

Ein besonderer Dank der Studenten gilt den Sponsoren REWE, AOK PLUS, MLP Finanzdienstleistungen AG, Deutsche Ärzte Finanz, apoBank, Mitteldeutsche Ärzte Personalberatung, Deutsches Rotes Kreuz DRK, MediClowns Dresden e.V., Institut und Atelier für Kunst- und Maltherapie Dr. phil Ruth Janschek-Schlesinger, Goldmännchen-Tee, Müllermilch, ROGG Verbandstoffe und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Ohne sie wäre dieses Projekt nicht möglich.

Vertreter der Medien sind herzlich zu einem Pressebesuch

an allen drei Veranstaltungstagen, jeweils von 9 bis 11 Uhr
ins Foyer der Kinder- und Frauenklinik des Universitätsklinikums (Haus 21)
an der Pfotenhauerstraße (01307 Dresden)
eingeladen.
 
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.teddykrankenhaus-dresden.de

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Forschen, bis der Arzt kommt

Erster Wittener Forschungsstammtisch zum Thema Gesundheit am 13. April bietet Science Slam und Vernetzung

Auf Initiative von Wissenschaftlern der Universität Witten/Herdecke (UW/H) treffen sich am 13. April, 19.30 Uhr Interessierte zu einem Stammtisch im [...] Raum in der Wiesenstraße 25. Ziel ist es, die Forschungsaktivitäten zwischen den wissenschaftlichen Mitarbeitern besser zu vernetzen und damit auch zu stärken. Fünf Projekte stellen sich im Rahmen eines kleinen Science Slams vor. Auf kurze, knackige Vorträge von maximal sieben Minuten Länge folgen Diskussionsrunden. Außerdem halten vier Forscher Impulsvorträge: Kai Hensel, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Elisa Schunkert, Zentrum für Biomedizinische Ausbildung und Forschung, Rike Kraska, Institut für Gesundheitssystemforschung und Anja Rieckert, Institut für Allgemeinmedizin, berichten über ihre Arbeit. Das Treffen ist offen für alle Interessierten.

Weitere Informationen bei Dipl.- Ing. Philip Böhme, 02302 / 926-271, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. Universität Witten/Herdecke,

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Jetzt bewerben: Master-Studiengang für Expertinnen und Experten im Gesundheitswesen

Informationsveranstaltung zum Master-Studiengang „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg am 13. April 2016 / Studierende lernen Probleme im Gesundheitswesen zu erkennen, Lösungen zu entwickeln und umzusetzen / Vielfältige Berufsperspektiven in Kliniken, Gesundheitspolitik, Fachgesellschaften und Vereinen / Bewerbungen für den Studienbeginn im Wintersemester 2016/2017 bis zum 15. Mai 2016 möglich


Wie bewähren sich Therapien im Alltag? Bietet ein neues Versorgungsmodell für chronisch Kranke tatsächlich Vorteile für die Patienten? Im Master-Studiengang der Medizinischen Fakultät Heidelberg „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen“ lernen die Studierenden, aktuelle Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu erkennen sowie neue Versorgungsmodelle zu entwickeln und in der Praxis umzusetzen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Gesundheitswissenschaften und der Medizin bilden dabei die Basis. Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen mit gesundheitswissenschaftlichem Bezug, an Studierende der Medizin in höheren Semestern sowie Ärztinnen und Ärzte. Bewerbungen sind vom 1. April bis zum 15. Mai 2016 möglich. Am Mittwoch, 13. April 2016, von 12 bis 13 Uhr können sich Studieninteressierte über Inhalte und Organisation des Studiums sowie das Bewerbungsverfahren informieren. Veranstaltungsort ist der Seminarraum K13 der Marsilius Arkaden, Turm Süd, 1. OG, Im Neuenheimer Feld 130.2, 69120 Heidelberg.

Im Qualitätsmanagement der Gesundheitsversorgung arbeiten, interprofessionelle Teams leiten, Patientensicherheit und Risikomanagement betreuen, gesundheitspolitische Maßnahmen umsetzen oder die Arbeit in Wissenschaft und Forschung – all das sind mögliche Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen. „Die Gesundheitsversorgung steht nicht nur in Deutschland aktuell vor einer Vielzahl von Herausforderungen – hierfür braucht es Expertinnen und Experten, die wissen, wie man diese Probleme erkennt und Verbesserungen in Praxis und Politik angeht“, so der Studiengangsleiter Prof. Dr. Michel Wensing, stellvertretender Direktor der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg. „Absolventinnen und Absolventen unseres Studiengangs haben eine Vielzahl von beruflichen Perspektiven. Arbeitgeber können neben Forschungseinrichtungen ganz unterschiedliche Einrichtungen im Gesundheitswesen sein – von Klinken über Krankenkassen bis hin zu Ministerien“.

Studium verbindet verschiedene Perspektiven und Disziplinen sowie Theorie und Praxis

Der Studiengang kombiniert wissenschaftliche Ansätze und Methoden der Medizin, Gesundheits- und Sozialwissenschaften. Außerdem berücksichtigt er die Sichtweisen verschiedener Berufsgruppen. „Nur so lassen sich Problemfelder identifizieren und nachhaltige Lösungen finden“, sagt Professor Dr. Joachim Szecsenyi, Ärztlicher Direkter der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung. Der Master verbindet systematisch Erkenntnisse und Anforderungen der Praxis mit wissenschaftlichen Instrumenten und Konzepten. Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich Prüfungszeiten vier Semester. 20 Studienplätze stehen pro Jahrgang zur Verfügung, Studienbeginn ist jährlich zum Wintersemester. Der Master-Studiengang ist als Vollzeitstudium konzipiert. Stellen Bewerber jedoch einen Antrag, ist auch ein Teilzeitstudium möglich. Es werden keine Studiengebühren erhoben.

Kontakt:
Dr. Charlotte Ullrich
Universitätsklinikum Heidelberg
Abt. Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
Sekretariat Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft (M.Sc.)
Marsilius-Arkaden Turm West, Im Neuenheimer Feld 130.3
3. OG, Raum 03.305
69120 Heidelberg

Anfragen bitte telefonisch oder per E-Mail:
Tel.: 06221 - 56-34790
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg. www.klinikum.uni-heidelberg.de
Weitere Informationen finden Sie unter
Master-Studiengang „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen“, Seite des Universitätsklinikums Heidelberg
Flyer

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Neue BZgA-Studie: Suchtmittelkonsum junger Menschen rückläufig

Heute wurden in Berlin zentrale Studienergebnisse der repräsentativen Befragung „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vorgestellt: Die Raucherquote bei den 12- bis 17-Jährigen liegt schon seit längerem auf historisch niedrigem Niveau, jetzt ist das Rauchen auch bei den 18- bis 25-Jährigen deutlich rückläufig. Regelmäßiger Alkoholkonsum nimmt unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterhin kontinuierlich ab. Die Verbreitung des Rauschtrinkens ist immer noch zu hoch. Und es konsumieren zu viele junge Erwachsene die illegale Droge Cannabis.


Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler hat heute zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zentrale Studienergebnisse der repräsentativen BZgA-Befragung „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015“ in Berlin vorgestellt. Marlene Mortler: „Die Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie zeigen, dass wir in der Drogen- und Suchtprävention auf dem richtigen Weg sind. Das Rauchen gehört in Deutschland längst nicht mehr zum Lebensgefühl junger Menschen. Die auf Prävention ausgerichtete Tabakpolitik der Bundesregierung zeigt Wirkung. Aber wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nach-lassen: Zum 1. April dieses Jahres haben wir verpflichtende Bildwarnhinweise auf Zigaretten-packungen eingeführt. Außerdem brauchen wir ein Verbot der Tabakaußenwerbung. Die Wissenschaft zeigt, dass Tabakwerbeplakate gerade junge Menschen ansprechen. Beim Alkohol ist die langfristige Entwicklung erfreulich: Jugendliche und junge Erwachsene trinken weniger Alkohol. Sorgen bereitet mir nach wie vor das Rauschtrinken. Zudem zeigen die neuen Zahlen, wie verbreitet der Cannabiskonsum unter Jugendlichen ist. Wer in dieser Situation die vollumfängliche Legalisierung von Cannabis fordert, der sorgt dafür, dass noch mehr Jugend-liche zum Joint greifen!“ Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, bemerkt: „Die Studie der BZgA zum Suchtmittel-konsum junger Menschen zeigt insgesamt positive Entwicklungen. Nachdem die Raucherquote bei den 12- bis 17-Jährigen schon seit längerem auf historisch niedrigem Niveau liegt, ist das Rauchen auch bei den 18- bis 25-Jährigen deutlich rückläufig. Auch die tendenziell positiven Trends beim Alkoholkonsum zeigen, dass breit angelegte Präventionsmaßnahmen und Informationsangebote, wie unter anderem die BZgA-Kampagne ‚Alkohol? Kenn dein Limit.‘, wirken. Besorgniserregend ist allerdings die noch immer hohe Zahl junger Menschen, die Rauschtrinken praktizieren. Außerdem konsumieren noch zu viele junge Erwachsene die illegale Droge Cannabis.“ Den Studienergebnissen zufolge rauchen aktuell 7,8 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Raucherquote liegt damit in dieser Altersgruppe auf dem niedrigsten Stand aller Studien, die die BZgA seit den 1970er Jahren durchgeführt hat. Gleichzeitig stieg die Zahl der Jugendlichen, die in ihrem Leben noch nie geraucht haben, weiter an und liegt nun mit 79,1 Prozent auf dem höchsten Stand. Auch unter den 18 bis 25 Jährigen ist die Raucherquote mit aktuell 26,2 Prozent weiter rückläufig, während die Nieraucherquote auf 38,8 Prozent angestiegen ist. Regelmäßiger Alkoholkonsum, das heißt mindestens einmal pro Woche, nimmt unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiterhin kontinuierlich ab. Von den 12- bis 17-Jährigen geben aktuell 10,0 Prozent und von den 18- bis 25-Jährigen 33,6 Prozent an, dass sie regelmäßig Alkohol trinken (2005: 12- bis 17-Jährige 18,6 Prozent, 18- bis 25-Jährige 40,5 Prozent). Etwa jeder Dritte im Alter von 12 bis 17 Jahren sagt, dass er oder sie im Leben noch nie Alkohol getrunken hat. Obwohl die Verbreitung des Rauschtrinkens teilweise zurückgeht, ist sie insgesamt immer noch zu hoch: 15,9 Prozent der männlichen und 12,5 Prozent der weiblichen Jugendlichen geben an, dass sie sich mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken, bei den 18- bis 25-Jährigen sind es bei den Männern 44,6 Prozent und bei den Frauen 32,9 Prozent. Bei den illegalen Drogen ist Cannabis nach wie vor die mit Abstand am meisten konsumierte Substanz. 9,7 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erklären, schon einmal im Leben Cannabis konsumiert zu haben. Bei den 18- bis 25-Jährigen sind es bereits 34,5 Prozent. In dieser Altersgruppe ist allerdings die Zahl derjenigen, die in ihrem Leben schon einmal andere illegale Suchtmittel konsumiert haben (Lebenszeitprävalenz) weitaus niedriger: sie liegt bei Ecstasy bei 4,0 Prozent, für Amphetamine ebenfalls bei 4,0 Prozent, für Kokain bei 2,9 Prozent sowie bei den neuen psychoaktiven Substanzen, den sogenannte „Legal Highs“ bei 2,2 Prozent. Im Rahmen der Befragung wurde erstmals auch die Lebenszeitprävalenz von Crystal Meth erfragt. Hier geben 0,6 Prozent der 18- bis 25-Jährigen an, die Substanz schon einmal in ihrem Leben konsumiert zu haben.
Die Drogenaffinitätsstudie der BZgA wird seit 1973 in regelmäßigen Abständen durchgeführt und ist das zentrale Instrument zur Erfassung von Trends im Suchtmittelkonsum junger Menschen in Deutschland. Für die Drogenaffinitätsstudie 2015 wurden 7.004 Personen im Alter von 12 bis 25 Jahren im Zeitraum von März bis Juni 2015 befragt.
Weitere Informationen finden Sie unter Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung,

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