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Gesundheit

„Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ erstmals erschienen

Der Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing stellt erstmal ein neues Forschungsmagazin vor. „Healthy Ageing – Forschung aus erster Hand“ informiert über aktuelle Forschungsergebnisse aus den 21 Mitgliedsinstituten des Verbundes. Das Magazin wird zweimal jährlich erscheinen. Es richtet sich an Wissenschaftler, die auch außerhalb ihres Fachbereiches auf die Alternsforschung schauen, sowie an Leser mit Interesse an den Themen Altern und Demographischer Wandel.


Die Beiträge in "Healthy Ageing - Forschung aus erster Hand" bilden das breite interdisziplinäre Spektrum des LFV Healthy ab, von der biomedizinischen Alternsforschung, über Neurologie und Psychologie, Bildungsforschung, Soziologie, Raumplanung bis hin zur Wirtschaftswissenschaft.

Lesen Sie in der ersten Ausgabe:

1. Altern im Zeitraffer: Genom des N. furzeri entziffert
Der Türkise Prachtgrundkärpfling ist das kurzlebigste Wirbeltier, das unter Laborbedingungen gehalten werden kann. In Jena wurde das Genom des Fisches entziffert – ein Meilenstein zur Etablierung eines neuen Modells der Alternsforschung.

2. Pflegeheime: Die Alterung der Gesellschaft wird zu Engpässen führen
Den meisten deutschen Pflegeheimen geht es momentan wirtschaftlich gut, in den nächsten Jahren drohen jedoch Engpässe bei stationären Pflegesätzen und Pflegepersonal. Der „Pflegeheim Rating Report 2015“ schlägt Gegenmaßnahmen vor.

3. Wohnen im Alter: Gute Beratung nimmt die Angst vor Technik
Mehr Technik im Haus könnte die Lösung für ein Sicheres und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden sein. Und die Technik kommt bei den Bewohnern gut an, fanden Forscher in Dresden heraus.

4. Synaptische Aktivität reguliert den Proteinhaushalt von Neuronen
Mehr als 1.000 verschiedene Proteinbausteine befinden sich in einer einzelnen Synapse. Von vielen kennt man noch keine Funktion. Bei CtBP1 ist es Forschern gelungen, einen Zusammenhang zur Gedächtnisbildung herzustellen.
 
Sie finden die erste Ausgabe ab sofort online unter www.leibniz-healthy-ageing/start.de. Oder Sie bestellen die Print-Ausgabe bei


Im Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing kooperieren 21 Institute der Leibniz-Gemeinschaft. Dazu kommen assoziierte Mitglieder aus renommierten Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Ziel des Verbundes ist es, die Ursachen des Alterns interdisziplinär auf allen Ebenen zu erforschen. Daraus werden Anpassungsstrategien entwickelt und validiert, die Gesundes Altern nachhaltig fördern. Beteiligt sind Biomediziner, Psychologen, Kognitions- und Neurowissenschaftler, Bildungsforscher, Raumplaner und Wirtschaftswissenschaftler.
www.leibniz-healthy-ageing.de

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 88 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,6 Milliarden Euro.
www.leibniz-gemeinschaft.de
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.leibniz-gesundes-altern.de/start/

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Lebensbedrohliche Zustände erfolgreich abwenden

Vor wenigen Tagen behandelten Prof. Dr. Andreas Liebold, Ärztlicher Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den 100. Patienten erfolgreich mit der sogenannten ECMO-Therapie. Hinter dem Begriff ECMO (Extra Corporeal Membrane Oxygenation) verbirgt sich ein komplexes Behandlungsverfahren, bei dem mit Hilfe einer minimierten Herz-Lungen-Maschine lebensbedrohliche Zustände bei schwerst herz- und lungenkranken Patienten abgewendet werden können.


„Betroffene Patientinnen und Patienten im kardiogenen Schock – z. B. nach einem schwerem Herzinfarkt oder mit *therapierefraktärem Lungenversagen – können mit ECMO überbrückend stabilisiert und einer spezialisierten Therapie zugeführt werden. So ist es uns häufig möglich, die ansonsten tödlich verlaufenden Organfunktionsstörungen zu behandeln“, erläutert Professor Liebold.

Die Herzchirurgen auf dem Oberen Eselsberg waren die ersten, die die ECMO-Therapie seit 2011 am Universitätsklinikum Ulm einsetzten und weiter entwickelten. Dass sich diese hochspezialisierte apparative Behandlung zu einer etablierten Therapie entwickeln konnte, ist vor allem der Erfahrung und engen Kooperation der beteiligten Spezialisten zu verdanken. Zum ECMO-Team gehören neben den Herzchirurgen, die über das nötige operative Know-how am Herzen und den großen Gefäßen verfügen, die Kardiotechniker, die ihre Erfahrung aus dem täglichen Umgang mit der extrakorporalen Technologie einbringen, die Intensivmediziner, die das Management der komplexen Krankheitsbilder auf der Intensivstation (insbesondere eine differenzierte Beatmungstherapie) beherrschen, und nicht zuletzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Intensivpflege, die die herausfordernde pflegerische Betreuung der Patienten in diesem hochtechnischen Umfeld leisten.

Die Komplexität der ECMO-Behandlung und die steigende Behandlungsfrequenz verlangen eine Bündelung der Expertise an einem Standort. So beschloss der Vorstand des Universitätsklinikums, die ECMO-Verfahren am Zentrum für Chirurgie auf der gemeinsamen herzchirurgisch-

kardioanästhesiologischen Intensivstation (Leiter: Prof. Dr. Karl Träger) zu konzentrieren. „Das war eine gute Entscheidung, da hier gleichzeitig alle Möglichkeiten für eine weiterführende Therapie wie beispielsweise die differenzierte Beatmungsentwöhnung, eine mechanische Kreislaufunterstützung oder auch eine Kunstherzoption vorgehalten werden“, erläutert der Ärztliche Direktor Professor Liebold.

Das Altersspektrum der behandelten Patienten sei sehr breit und reiche von 3 bis zu 84 Jahren. „Wir behandeln nicht nur Betroffene aus dem Bereich der Herzchirurgie, sondern auch Patientinnen und Patienten aus anderen Bereichen unseres Klinikums sowie aus externen Kliniken“, so Professor Karl Träger. Er fügt hinzu: „Auch die Verbringung von ansonsten nicht transportfähigen Patienten im Herz- und/oder Lungenversagen aus zuweisenden Kliniken in die Ulmer Universitätsmedizin kann mit Hilfe des ECMO-Teams sicher begleitet werden.“

Die beteiligten Mediziner sind sich einig: Mit der Etablierung der ECMO-Therapie wurde eine wichtige Versorgungslücke am Universitätsklinikum geschlossen. Die Ulmer Universitätsmedizin garantiert den im Einzugsbereich liegenden Kliniken bei Erfordernis eine zeitnahe und reibungslose Patientenübernahme für solche spezialisierte Behandlungen anbieten zu können. „Wir sehen uns in der Klinik für Herzchirurgie und der Abteilung Kardioanästhesiologie mit ihrem interdisziplinären ECMO-Team für diese Aufgabe bestens gerüstet“, bekräftigt Professor Liebold.

*Therapierefraktär: nicht ansprechend auf eine Therapie bzw. mit üblichen Mitteln nicht therapierbar.Universitätsklinikum Ulm,

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Gesunde Mitarbeiter der Universität Jena

Die größte Thüringer Universität und die größte Thüringer Krankenkasse schließen einen fünfjährigen Rahmenvertrag zur Gesundheitsförderung der Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter

Morgen (13.02.) werden in Jena der Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Dr. Walter Rosenthal, und der Vorstand der AOK PLUS, Dr. Stefan Knupfer, im Rahmen des öffentlichen Gesundheitstages der Universität und des Klinikums den Startschuss für ein fünfjähriges Projekt zur universitären Gesundheitsförderung geben. Ziel ist es, durch maßgeschneiderte Hilfen gesundheitsfördernde Strukturen zu etablieren und dadurch die Gesundheit der Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu stärken.

Die AOK PLUS erhielt im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag, der Universität in den kommenden fünf Jahren auf dem Weg hin zu gesundheitsfördernden Strukturen beratend zur Seite zu stehen. Die Gesundheitsexperten der AOK PLUS sind Vorreiter auf diesem Gebiet und haben seit vielen Jahren professionelle Erfahrungen in Bezug auf deratige Unterstützung.

Einbezogen in das erste Projekt dieser Art an einer Thüringer Hochschule werden alle rund 3.300 wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Jena.

Der Vorstand der AOK PLUS, Dr. Stefan Knupfer, sagte im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung: „Betriebliche Gesundheitsförderung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dass wir nun eine fünfjährige Vereinbarung mit einer Universität abschließen, ist etwas ganz Besonderes. Hier finden wir hochgradig verschiedene Arbeitswelten unter einem Dach: Beispielsweise sind die Bedürfnisse und Anforderungen der Zentralverwaltung gegenüber dem Bereich der Forschung und Lehre in der Gesundheitsförderung sehr unterschiedlich. Gemeinsam mit unseren Gesundheitsexperten geht die Universität den Schritt in die richtige Richtung – hin zur gesundheitsförderlichen Veränderung der eigenen Strukturen. Die direkte Beteiligung der Mitarbeiter ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg. In diesem gemeinsamen Projekt werden unsere Spezialisten die Universität ausführlich beraten, begleiten und maßgeschneiderte Unterstützung anbieten. Gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir daran arbeiten, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und zu stärken. Damit tragen wir unseren Teil am Erfolg der Friedrich-Schiller-Universität Jena bei.“

Der Präsident der Friedrich-Schiller-

Universität, Prof. Dr. Walter Rosenthal, erklärte: „Familienfreundlichkeit und Gesundheitsförderung sind für die FSU schon seit langem wichtige Themen. Mit dieser Rahmenvereinbarung und dem erfahrenen Partner wollen wir diese universitäre Gesundheitsförderung intensivieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv darin unterstützen, gesund zu bleiben. Gemeinsam mit der AOK PLUS werden wir analysieren, welche Maßnahmen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen können, um ihr gesundheitsbewusstes Verhalten eigenverantwortlich zu stärken. Aber auch die Führungskräfte sollen sensibilisiert werden, Gesundheitsförderung als ihre Aufgabe zu verstehen.“

In dem gemeinsamen Projekt geht es nicht um kurzfristige Erfolge, sondern um nachhaltige Verbesserungen für die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Basierend auf einer Bestandsanalyse vorhandener Angebote werden weitere Maßnahmen entwickelt, welche an die Situation in der Universität angepasst sind. Dazu können z. B. individuelle Beratung, Moderation, Projektmanagement, Prozessbegleitung, Arbeitssituationsanalyse, Datenanalyse, Gesundheitszirkel, Gesundheitskurse und Schulungen sowie deren Evaluierungen gehören. Diese Angebote der AOK PLUS sind bedarfsorientiert und kostenfrei.

Kontaktdaten zum Absender der Mitteilung stehen unter:
Friedrich-Schiller-Universität Jena

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Bachelor Molekulare Biomedizin: RFH Köln informiert am 29. Februar 2016

Am Montag, 29. Februar 2016 stellt die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) ihren neuen Bachelor-Studiengang Molekulare Biomedizin vor.

Den neuen interdisziplinären Studiengang „Molekulare Biomedizin“ stellt die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) am Montag, 29. Februar 2016 um 18 Uhr vor. Die Informationsveranstaltung findet statt in der RFH, Schaevenstr. 1 a/b, 50676 Köln, Raum S016. Bewerbungen für das Sommersemester 2016 sind im Nachrückverfahren jetzt noch möglich.

Der Bachelor-Studiengang Molekulare Biomedizin kombiniert naturwissenschaftliches und medizinisches Wissen in einem interdisziplinären Ansatz mit fundierten Kenntnissen moderner analytischer Labormethoden. Das Studium vermittelt die wichtigen Theorien und Technologien zur Erforschung biomedizinischer Fragestellungen und befähigt Studierende, an der Entwicklung neuer Diagnostika und Therapeutika in Wissenschaft und Forschung sowie in der Industrie mitzuwirken. Aufgrund der rasanten technischen Entwicklung in der molekularen Biomedizin besteht ein großer Bedarf an qualifiziert ausgebildeten Absolventen auf dem Arbeitsmarkt.

Der akkreditierte und staatlich genehmigte Bachelor-Studiengang (B.Sc.) wird in Vollzeit in sechs Semestern und auch berufsbegleitend in sieben Semestern angeboten, dann finden die Seminare abends und an Samstagen statt.

Weitere Informationen auf der Homepage http://www.rfh-koeln.de

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