Patientenschützer begrüßen Cannabis auf ''Rezept'' für Schwerstkranke
Patientenschützer haben die Pläne der Bundesregierung begrüßt, Schmerzpatienten einen erleichterten Zugang zu Cannabis zu ermöglichen. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch: "Es ist gut, dass die Bundesregierung ihre harte Haltung bei Cannabis aufgibt." Schwerstkranke seien keine Junkies. Knapp 300 Schmerzpatienten seien hierzulande auf Cannabis angewiesen, weil andere Medikamente nicht geholfen hätten. "Sie mussten bislang juristische Hürden und hohe Kosten tragen, um legal an Cannabis zu kommen", sagte Brysch. Diese Kranken dürften nicht länger schlechter gestellt werden als andere Schmerzpatienten.
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