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Gesundheit

Patientenschützer begrüßen Cannabis auf ''Rezept'' für Schwerstkranke

Cannabis auf Rezept in DeutschlandPatientenschützer haben die Pläne der Bundesregierung begrüßt, Schmerzpatienten einen erleichterten Zugang zu Cannabis zu ermöglichen. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch: "Es ist gut, dass die Bundesregierung ihre harte Haltung bei Cannabis aufgibt." Schwerstkranke seien keine Junkies. Knapp 300 Schmerzpatienten seien hierzulande auf Cannabis angewiesen, weil andere Medikamente nicht geholfen hätten. "Sie mussten bislang juristische Hürden und hohe Kosten tragen, um legal an Cannabis zu kommen", sagte Brysch. Diese Kranken dürften nicht länger schlechter gestellt werden als andere Schmerzpatienten.

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Alter schützt nicht vor Kopfläusen

KopflausEs "kriecht und krabbelt" und wenn es auf dem Kopf dann noch juckt, sind das nicht die Maikäfer von Wilhelm Busch, sondern es herrscht Läusealarm. Eltern von Kindern, in deren Haaren sich die kleinen Blutsauger schon einmal eingenistet haben, können ein Lied davon singen, wie unangenehm ein Befall ist. Auch Erwachsene sind dagegen nicht gefeit, wie die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins "Baby und Familie" zeigen. 7,2 Prozent der Befragten hatten laut eigenen Angaben im Erwachsenenalter schon einmal Kopfläuse, wobei Frauen (8,6 Prozent) etwas häufiger betroffen waren als Männer (5,8 Prozent).

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Neue Arzneimittel sind so teuer, dass sie die Kassen zu überfordern drohen

Medikamente überzogen teuerEine Tablette für 700 Euro, ein Behandlungszyklus für 65.000 Euro, das kostet die Therapie der Leberentzündung Hepatitis C mit dem neuen Wirkstoff Sofosbuvir. Erhielten alle Hepatitis-C-Patienten in Deutschland diese Therapie, würden die Kosten das Gesamtbudget der Arzneimittelausgaben verschlingen. Kein Zweifel besteht daran, dass Sofosbuvir medizinisch ein großer Fortschritt ist, Sprengkraft besitzt er jedoch für die Krankenversicherung.

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Niere zu verkaufen: Über den Verkauf von Organen in Deutschland offen diskutieren

Organhandel in Deutschland erlaubenDer Münchner Transplantationschirurg Karl-Walter Jauch fordert in der aktuellen Ausgabe des Magazins stern eine "offene und ehrliche Diskussion über finanzielle Anreize für Organspender". Die Voraussetzung sei aber, dass die Gesellschaft so weit wäre, solche Modelle zu akzeptieren, sagte der ärztliche Direktor des Klinikums Großhadern München, der auch lange Zeit Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie war. Natürlich dürfe die Verteilung der Organe dann nicht weiterhin in den Händen korrupter Vermittler liegen und hohe Provisionen abwerfen.

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