Krankenstand 2014: Beschäftigte fehlen nicht öfter, aber länger
14,8 Tage waren Erwerbspersonen, dazu zählen Beschäftigte und ALG-I-Empfänger, in Deutschland 2014 durchschnittlich krankgeschrieben. Dies entspricht einem Krankenstand von 4,05 Prozent, der damit 0,9 Prozent höher liegt als im Jahr zuvor. Dies gab die Techniker Krankenkasse (TK) heute auf ihrer Pressekonferenz zum Depressionsatlas Deutschland bekannt.
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Der Personalmangel in der Altenpflege wird sich künftig erheblich verschärfen. Das geht aus dem Positionspapier "Gute Pflege braucht starke Kräfte" des SoVD hervor. "Mangelhafte Ausbildung, schlechte Arbeitsbedingungen und demografischer Wandel sind die Ursachen für den Pflegekräftenotstand in Deutschland", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer. Er warnte davor, die Problematik zu verharmlosen. "Die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen vor dem Hintergrund der sinkenden Leistungskraft des familiären Umfelds ist eine zentrale Herausforderung an unsere Gesellschaft. Und deshalb wird der Bedarf an Fachkräften rasant steigen. Nun gilt es, die Voraussetzungen für eine würdevolle Pflege zu schaffen", sagte Verbandspräsident Bauer.
Rauchenden Frauen fällt das Aufhören schwerer als Männern, und das, obwohl der Tabak sie noch mehr schädigt. "Sie fürchten häufiger, nicht durchzuhalten. Außerdem leiden sie stärker an Entzugserscheinungen. Auch Nikotinersatzpräparate, die körperliche Entzugssymptome lindern sollen, helfen ihnen weniger", sagt Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), in der "Apotheken Umschau". Den Grund dafür sieht die Expertin in einer stärker ausgeprägten psychischen Abhängigkeit.