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Gesundheit

Medikamentenreste nicht über Waschbecken oder Toilette entsorgen

MedikamenteMedikamentenreste sollten nicht über das Waschbecken oder die Toilette entsorgt werden, weil das auf Dauer die Wasserqualität beeinträchtigen kann. Das gilt auch für flüssige Arzneimittel, wie z.B. Hustensäfte. In einer Umfrage gab rund die Hälfte der Bundesbürger an, Flüssigarzneimittel über die Toilette oder die Spüle zu entsorgen. "Wir müssen hier Aufklärungsarbeit leisten und unsere Patienten darüber informieren, dass Medikamente über den Hausmüll entsorgt werden dürfen", sagt Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Hautkrebs: Zahl der stationären Hautkrebsbehandlungen drastisch gestiegen

HautkrebsDie Zahl der Hautkrebsbehandlungen im Krankenhaus ist zwischen 2007 und 2012 um 23,4 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dies die größte Zuwachsrate unter allen Krebsbehandlungen im Krankenhaus. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 91.900 Patientinnen und Patienten mit dieser Erkrankung stationär versorgt. Dabei war bei Männern (55,3 %) eine Krankenhausbehandlung häufiger notwendig als bei Frauen (44,7 %).

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Parkinson: Mini-Elektrode gegen Zittern

DBS-MinisondeBessere Lebensqualität für Parkinson-Patienten: Ärzte des Inselspitals Bern und Ingenieure der ETH Lausanne haben eine Mini-Elektrode entwickelt. Sie schaltet das lästige Zittern ab, ohne dabei Nebenwirkungen wie Muskelkrämpfe hervorzurufen. Parkinson-Patienten leiden unter unwillkürlichem Zittern, welches das Leben im Alltag stark einschränkt. Das Einpflanzen von „Hirnschrittmachern" – Elektroden, die auf Befehl des Patienten kleine Stromstösse in die betroffene Hirnregion abgeben – schränkt dieses Zittern ein. Das Inselspital Bern ist der Schweizer Pionier auf diesem Gebiet: Die erste Patientin wurde 2008 erfolgreich mit der Technik der „Deep Brain Stimulation" (DBS) behandelt. Unterdessen versorgt das Zentrum für funktionelle Neurochirurgie am Universitätsspital Bern pro Jahr rund 50 Patienten mit DBS.

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Tätowierfarben gefährlich für die Gesundheit

TattooFast jeder zehnte Deutsche ist tätowiert, unter den 16– bis 29-Jährigen fast jeder vierte. Die Stiftung Warentest hat 10 Tätowierfarben geprüft und übt an allen Kritik. Sechs Produkte können für Allergiker gefährlich werden oder sogar ernsthaft krankmachen. Neben Nickel und kritischen Konservierungsstoffen wurden auch zweimal PAK, also polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, nachgewiesen, die ein gesundheitliches Risiko bergen. Zudem gab es häufig Mängel bei der Kennzeichnung.

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