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Gesundheit

Hohe Arbeitsbelastung ist Risikofaktor für Typ-2-Diabetes

Insulin-SpritzenEine hohe Belastung im Job kann das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, deutlich erhöhen. Das ergab die Auswertung bevölkerungsbasierter Studiendaten durch Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift ‚Psychosomatic Medicine' veröffentlicht. Stress am Arbeitsplatz kann vielfältige negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Eine in der Folge entstehende systemische Entzündungsreaktion im Körper sowie ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen konnten bereits nachgewiesen werden. Ob und wie eine hohe Arbeitsbelastung die Entwicklung von Typ-2-Diabetes beeinflusst, wird bislang allerdings unterschiedlich beurteilt.

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Neuer Anti-Leukämie-Wirkstoff kurz vor der Markteinführung

Universitätsklinikum WürzburgBlinatumomab ist ein neuer Wirkstoff, der dem Immunsystem von Krebspatienten hilft, Tumorzellen zu erkennen und zu vernichten. Zu wesentlichen Teilen entwickelt und getestet wurde er am Universitätsklinikum Würzburg. Im Juli dieses Jahres hat der gentechnisch erzeugte Antikörper von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde Food and Drug Administration die „Breakthrough Therapy Designation“ erhalten. Demnach ist damit zu rechnen, dass der Arzneistoff, der die Heilungschancen vor allem von Leukämiekranken erhöht, bald als reguläres Medikament auf den Markt kommt.

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Hoffnung für Übergewichtige

ÜbergewichtEs gibt verschiedene Arten von Fettgewebe, die im Stoffwechsel unterschiedliche Aufgaben erfüllen: weißes, beiges und braunes. Forschern am Helmholtz Zentrum München und der Harvard Medical School ist es nun erstmals gelungen, spezifische Oberflächenproteine zu identifizieren, mit deren Hilfe man die drei Arten unterscheiden kann. Dadurch lassen sich neue Behandlungsmöglichkeiten für Adipositas* entwickeln. Die Arbeiten wurden im Fachjournal 'Science Translational Medicine' veröffentlicht.

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Künast will Sterbehilfevereine in Deutschland erlauben

SterbehilfeDie rechtspolitischen Bundestagssprecher von SPD und Grünen, Burkhard Lischka und Renate Künast, wollen bei der entsprechenden Bundestags-Entscheidung verhindern, dass jegliche organisierte Sterbehilfe verboten wird. Gegenüber der "oldenburgerschen Allgemeinen Zeitung" sagte Lischka: "Wollen wir wirklich eine gesetzliche Regelung, die einem Betroffenen in einem derartigen Fall nur die Möglichkeit lässt, von der nächsten Brücke zu springen oder sich vor den Zug zu werfen?" Er sei aber bereit, organisierte gewerbliche Sterbehilfe dann zu verbieten, "wenn wir gleichzeitig eine ärztliche Sterbehilfe zulassen". Dies schütze Betroffene vor Quacksalbern, Scharlatanen und Geschäftemachern, gebe ihnen aber zugleich die Möglichkeit, sich mit ihrem Wunsch gegenüber einer Fachperson öffnen zu können und beraten zu lassen. Das beträfe dann auch die palliative Hilfe und andere Alternativen. Damit würden mehr Menschen vor Fehleinschätzungen und übereilten Entscheidungen bewahrt, als durch ein rigides Verbot der Sterbehilfe.

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