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Gesundheit

Ebola: Gesundheitsministerium schickt Infektionsschutz-Experten nach Afrika

EbolaDie Bundesregierung will im Kampf gegen die gefährliche Ebola-Epidemie deutsche Infektionsschutz-Experten nach Afrika schicken. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) kündigte ein Trainingsprogramm für das medizinische Personal in den betroffenen Gebieten an. "Mit Hilfe deutscher Experten wird das medizinische Personal in den Krankenhäusern im Umgang mit hochansteckenden Krankheiten wie Ebola geschult", sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Es gehe darum, "eine Ebola-Erkrankung schnell zu erkennen, die Patienten gut und sicher zu versorgen und dafür zu sorgen, dass eine weitere Ansteckung vermieden wird".

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Ex-Verfassungsrichter Udo Di Fabio warnt vor Lockerung des Sterbehilfe-Verbots

SterbehilfeDer frühere Verfassungsrichter Udo Di Fabio warnt vor den Folgen einer Lockerung des Sterbehilfe-Verbots. "Wir müssen die gesellschaftliche Signalwirkung ins Auge fassen, die von solch einem Schritt ausginge", sagte der Bonner Staatsrechtler dem Kölner Stadt-Anzeiger. "In einer Gesellschaft, die gar nicht abwertend, sondern beobachtend gemeint zur Ökonomisierung aller Lebensbereiche neigt, rate ich zu größter Vorsicht, was eine Lockerung des Sterbehilfe-Verbots betrifft." So könne schnell ein Druck entstehen, "den unsere Verfassungsordnung nicht will: der Druck, das eigene Leben zu beenden, um anderen nicht zur Last zu fallen", erklärte der Jurist. Eine Gesellschaft, "die ihre Hand zur Selbsttötung reicht, verändert den Umgang mit dem menschlichen Leben". Es gehe bei der Frage nach Sterbehilfe nicht nur um das Recht auf Selbstbestimmung. "Gerecht ist nicht immer nur das, was der Einzelne will, sondern auch, was eine Gesellschaft moralisch prägt", so Di Fabio.

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Bakterien werden von selbst resistent gegen Antibiotika

Kolonie von Staphylococcus-aureus-BakterienDer Mensch setzt viel zu oft Antibiotika ein, und darum werden krankheitserregende Bakterien immer widerstandsfähiger gegen diese Medikamente. Es gibt aber noch eine andere Ursache für die Resistenzbildung, wie Würzburger Infektionsforscher jetzt aufgedeckt haben. Viele Infektionen, die früher den sicheren Tod bedeuteten, lassen sich heutzutage mit der Einnahme weniger Tabletten in der Regel schnell beseitigen. Das ist den Antibiotika zu verdanken. Umso beunruhigter sind Ärzte wie Patienten darüber, dass viele krankheitserregende Bakterien zunehmend resistent gegen Antibiotika werden.

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Die Rückkehr der Wanzen

BettwanzeJahrzehntelang waren sie bei uns praktisch verschwunden. Doch jetzt machen sich in Deutschland wieder Bettwanzen breit, berichtet Dr. Carola Kuhn vom Umweltbundesamt. "Das liegt unter anderem am zunehmenden Reiseverkehr", sagt die Forscherin im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Einen Befall erkennt man etwa an schwarzen Kotspuren und Häutungshüllen. Wanzenstiche treten meist gruppiert und wie bei Flohstichen in Reihen auf. Wer einen Verdacht hegt, sollte sich an einen geprüften Schädlingsbekämpfer wenden.

Quelle: Senioren Ratgeber / Bild: Janice Harney Carr, Center for Disease Control

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