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Gesundheit

Reha-Maßnahmen nach psychischen Störungen auf Rekordhoch

Psychische Probleme nehmen zuDie Zahl der Reha-Maßnahmen nach einer psychischen Erkrankung sind aktuell auf ein Rekordniveau geklettert. Etwa jede fünfte Rehabilitations-Maßnahme wird wegen psychischer Störungen verordnet. Dies geht aus Daten der Rentenversicherung hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegen. Den Daten zufolge erhielten im Jahr 2012 rund 195 000 Versicherte eine Reha wegen einer psychischen Krise. Mit rund 106.000 Maßnahmen benötigen Frauen diese Hilfe deutlich häufiger als Männer.

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Fluglärmstudie beweist: Nachtfluglärm verursacht deutliche Gefäßschäden bei Herz-Patienten

NachtflugEine neue Studie der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz belegt: Fluglärm führt bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung (KHK) bzw. einem hohen Risiko für eine KHK zu einem deutlichen Gefäßschaden, erhöhtem Blutdruck und zu einer verminderten Schlafqualität. All dies sind Befunde, die die gesundheitsgefährdende Wirkung von Fluglärm weiter belegen. Die in der Zeitschrift „Clinical Research in Cardiology" veröffentlichte Studie wurde heute an der Universitätsmedizin Mainz vorgestellt.

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Kinderlähmung: Mutiertes Virus durchbricht Impfschutz

LaborDank wirksamer Impfungen gilt die Kinderlähmung als nahezu ausgerottet. Jedes Jahr erkranken weltweit nur noch wenige hundert Menschen. Doch Wissenschaftler der Universität Bonn melden nun zusammen mit Kollegen aus Gabun einen alarmierenden Befund: Bei Opfern eines Ausbruchs im Kongo aus dem Jahr 2010 fanden sie ein mutiertes Virus, das den Impfschutz erheblich unterlaufen konnte. Auch in Deutschland hätte der Erreger vermutlich zahlreiche Menschen anstecken können. Die Ergebnisse erscheinen nun in der Zeitschrift PNAS.

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84 Prozent der Deutschen sind zur Pflege der Angehörigen bereit

PflegefallDie überwiegende Mehrheit der Deutschen lässt ihre Eltern, Schwiegereltern oder Partner auch im Pflegefall nicht im Stich. 84 Prozent sind bereit, in einem solchen Fall die Kranken zu pflegen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Generationenstudie des Erfurter Meinungsforschungsinstituts Insa, die an diesem Montag in Berlin vorgestellt wird und über die die Thüringische Landeszeitung (Weimar) in ihrer Montagausgabe berichtet. In der Untersuchung, die vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegeben wurde, wird untersucht, wie sich der demografische Wandel auf die Befindlichkeiten in den einzelnen Altersgruppen auswirkt. Beim Thema Pflege tendieren nur 11 Prozent der Deutschen zum Nein, fünf Prozent machen darüber keine Angaben.

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