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Gesundheit

Patientenschützer fordern mehr Transparenz bei Vergabe von Organen

OrganspendePatientenschützer haben mehr Transparenz bei der Vergabe von Spenderorganen für Schwerstkranke gefordert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, bisher seien die Entscheidungen über die Zuteilung von Organen "nichts anderes als undurchsichtige Gnadenakte". Brysch äußerte sich anlässlich der Vorstellung eines neuen Prüfberichts zur Organvergabe, den die Bundesärztekammer an diesem Dienstag in Berlin präsentieren will.

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Alzheimer: Homburger Mediziner weisen Zusammenhang zwischen Immunabwehr und Gedächtnisleistung nach

Diagnose AlzheimerIn Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, die häufigste Form davon ist Alzheimer. Hierbei spielen Eiweißablagerungen an den Nerven, die Plaques, eine wichtige Rolle. Dass auch Mikrogliazellen am Krankheitsverlauf beteiligt sind, konnten nun Homburger Mediziner nachweisen. Die im Hirn ansässigen Zellen des Immunsystems interagieren mit den Plaques und lösen Entzündungen aus. Die Forscher haben bei den Zellen ein Protein der Immunabwehr gehemmt. Das Ergebnis: Die Entzündungen und die Anzahl der Plaques gingen zurück. Zudem verbesserte sich die Gedächtnisleistung. Die Erkenntnisse können helfen, Therapien zu entwickeln, um den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen.

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Alzheimer-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle

GesundheitsnewsAlzheimer-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Schlaganfälle. Darauf verweist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September. Das Risiko für ischämische Schlaganfälle - also den Verschluss eines Gefäßes im Gehirn - liegt bei Alzheimer-Erkrankten um 66% höher als bei Menschen mit gleichen Risikofaktoren, die nicht an Alzheimer leiden. Das Risiko für Hirnblutungen ist sogar um 70 % erhöht. Das ist das Ergebnis einer Studie aus Taiwan, in der 980 Alzheimer-Patienten untersucht wurden. Das internationale Fachjournal "Neurology" veröffentlichte die Ergebnisse.

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Krankenkassen: Alle Kassen brauchen einen Zusatzbeitrag

ZusatzbeitragDer Chef der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, erwartet aktuell, dass alle Krankenkassen 2015 einen Zusatzbeitrag nehmen. "Wenn sie nicht an den Leistungen sparen wollen, werden alle Kassen einen Zusatzbeitrag nehmen müssen", sagte Wältermann der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Auch Krankenkassen, die 2014 Prämien zurückgezahlt haben, werden den Wegfall des Sonderbeitrags spüren." 2015 tritt die Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft. Dann fällt der Sonderbeitrag von 0,9 Prozent weg, den Arbeitnehmer bisher alleine zahlen, und die Kassen erhalten nur noch den paritätisch finanzierten Beitrag von 14,6 Prozent. Wer damit nicht auskommt, muss einen Zusatzbeitrag nehmen.

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