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Gesundheit

Was uns Lebensjahre raubt - Wie Sie ihr Leben um 17 Jahre verlängern

Gesund alt werdenWer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, dazu nur wenig rotes Fleisch und Wurst isst und auf ein normales Gewicht achtet, lebt bis zu 17 Jahre länger. Dies errechneten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum auf der Basis der Daten der Heidelberger EPIC-Teilnehmer. Die meiste Lebenszeit kostet es, zu rauchen. Männern raubt der Glimmstängel im Schnitt neun, Frauen sieben Lebensjahre.

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Atherosklerose: Was die Arterien verstopfen kann

AtheroskleroseAtherosklerose, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt, kann zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen und ist die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Wissenschaftler kennen bereits etliche Faktoren wie zum Beispiel einen hohen Cholesterinspiegel, die bei der chronisch entzündlichen Erkrankung zu Ablagerungen und Verdickungen in den Wänden der Blutgefäße führen. Diese Plaques engen die Gefäße häufig stark ein oder führen sogar zur Bildung von Blutgerinnseln, so dass Herz oder Gehirn nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt und in der Folge geschädigt werden. Um die komplizierten Abläufe, die zu den gefährlichen atherosklerotischen Plaques führen, besser zu verstehen, haben Wissenschaftler vom Interfakultären Institut für Biochemie (IFIB) der Universität Tübingen die Rolle glatter Muskelzellen aus der Gefäßwand in einer neuen Studie genauer untersucht. Ihre an Mäusen gewonnenen Ergebnisse zeigen, dass die Wandlungsfähigkeit dieser Zellen und ihre Bedeutung bei der Krankheitsentstehung bei früheren Experimenten deutlich unterschätzt wurden. Nun zeichnet sich auch eine neue Strategie für die Therapie ab.

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Massenhaft eingelagerte Grippemedikamente sollen kaum wirksam sein

GrippevirusIm Herbst 2005 sahen Gesundheitsexperten eine wachsende Gefahr durch die Vogelgrippe heraufziehen. Die Politik reagierte und ließ für mindestens 250 Millionen Euro vorsorglich Grippemedikamente einlagern. Die Neuraminidasehemmer könnten den Ausbruch verzögern und die Schwere der Erkrankung mindern, so die Begründung. Den Herstellern wurde später jedoch vorgeworfen, nur ihnen genehme Daten veröffentlicht zu haben. Analysen der als unabhängig geltenden Cochrane Collaboration auch mit Ergebnissen, die die Industrie nachliefern musste, hatten ergeben, dass die Erwartungen nicht haltbar waren. Der Schutzeffekt im Pandemiefall sei "irrelevant", sagt der britische Cochrane-Forscher Tom Jefferson in der "Apotheken Umschau". Nun geht es darum, ob nach dem Ablauf des Verfallsdatums neue Tabletten eingelagert werden.

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Hautkrebs-Vorsorge fängt im Kindesalter an

SonnenbrandSonnenbrände im Kindesalter gehören zu den Hauptursachen von Hautkrebs. Doch obwohl Sonnenbrände leicht vermeidbar sind, steigt die Zahl der Hautkrebsfälle seit Jahren an. Darauf weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in seinem neuen Jahresbericht hin. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks warnt deshalb davor, den Sonnenschutz von Kindern zu vernachlässigen. „Hautkrebs-Vorsorge fängt im Kindesalter an", sagte Hendricks anlässlich der Vorstellung des BfS-Berichts. „Eltern tragen dafür eine besondere Verantwortung. Gerade in der Urlaubszeit sollten sie penibel auf den Sonnenschutz ihrer Kinder achten. Dass die Haut am Ende eines Sonnentags am Meer oder am Badesee schmerzhaft rot ist, ist schnell passiert – und damit kann schon der erste Grundstein für späteren Hautkrebs gelegt sein."

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