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Gesundheit

Dramatischer Mangel an Plasmaspendern - Deutschlandweit fehlen rund 5.000 Spender

Lebensretter - PlasmaspenderPlasmaspender sind Lebensretter, um diese wichtige Aussage aufmerksamkeitsstark zu visualisieren, formierten sich gestern 50 Menschen in der Kieler Innenstadt zu Deutschlands größtem "L" für "Lebensretter". Anlass für diese Aktion ist die International Plasma Awareness Week vom 13. bis 20. Oktober, die weltweit ein Bewusstsein für die hohe Bedeutung von Plasmaspenden schaffen möchte. Denn in Deutschland fehlen rund 5.000 Plasmaspender, um den ständig wachsenden Bedarf an Blutplasma decken zu können.

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Ärzte fürchten Langzeitfolgen von Tattoos

TattooJeder vierte Deutsche unter 34 Jahren ist mittlerweile tätowiert. Der Trend könnte weitreichende gesundheitliche Folgen haben. Die Befürchtungen der Fachleute lassen sich bislang jedoch kaum belegen. "Es besteht ein Forschungsdefizit", bestätigt Professor Andreas Luch vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin in der "Apotheken Umschau". Es gibt aber zahlreiche Hinweise auf die Schädlichkeit von Tätowierfarben. Recht eindeutig ist ihr allergisches Potential. Einige Farben enthalten krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Auch sogenannte Azofarbstoffe gelten als riskant.

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Prügel in der Kindheit ziehen im Erwachsenenalter diverse Krankheiten nach sich

Gewalt gegen KinderGewalt gegenüber Kindern belasten diese noch als Erwachsene, und zwar nicht nur seelisch, sondern auch durch körperliche Leiden wie Arthritis, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das berichtet das Patientenmagazin "HausArzt" auf Basis einer US-Studie mit mehr als 34.000 Teilnehmern. Dies gelte auch für Kinder, die nur gelegentlich misshandelt wurden. Die Wissenschaftler der Universität Manitoba machen als Ursache unter anderem Stressreaktionen des Organismus verantwortlich.

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Medikamente richtig anzuwenden fällt Älteren oft schwer

MedikamentSehprobleme oder eingeschränkte Kraft in den Händen können im Alter die Anwendung von Medikamenten erschweren. "Am besten lässt man sich die richtige Anwendung eines Medikaments in der Apotheke demonstrieren", sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. "Das gilt besonders für technisch aufwändig verpackte Medikamente wie Augentropfen oder Medikamente zur Inhalation." Ältere Menschen haben oft weniger Kraft in den Händen. Vielen Älteren fällt es deshalb schwer, Kindersicherungen zu öffnen. Einige Augentropfen sind so verpackt, dass vor dem ersten Öffnen ein Siegel abgedreht oder aufgerissen werden muss. Andere Medikamente wie Tubenverschlüsse müssen vor der ersten Entnahme durchbohrt werden. Dafür braucht man relativ viel Kraft. Wer Schwierigkeiten damit hat, kann sich das Medikament bereits in der Apotheke öffnen lassen.

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