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Gesundheit

Transplantationsskandal umfangreicher als bisher bekannt

OrganspendeNun ist das eingetreten, was Ärzte, Krankenkassen und Politiker immer wieder befürchtet haben. Während die Kassen fleißig Infobroschüren und Organspendeausweise verschicken, wird klar, dass der Umfang des Transplantationsskandals größer ist, als bisher bekannt. Auch in Münster wurde systematisch gegen die Richtlinien verstoßen. Das führte dazu, dass Patienten auf der Warteliste unberechtigterweise nach vorn rutschten. Andere bezahlten das möglicherweise mit ihrem Leben.

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Gefährliche Keime in Düsseldorfer Krankenhaus

KrankenhauskeimeIn einem Düsseldorfer Krankenhaus sind Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) ausgebrochen. Das bestätigte das nordrhein-westfälische Landeszentrum Gesundheit (LZG) der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Die Bakterien sind für alte, schwache Menschen und Krebspatienten lebensgefährlich, wenn sie ins Blut gelangen. Gegen VRE wirken deutlich weniger Medikamente als gegen MRSA. Nur zwei Antibiotika schlagen überhaupt an.

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Fast jede zweite Krankenkasse unter Verdacht der Manipulation von Krankendaten

Geschäft mit der GesundheitEtwa jede zweite Krankenkasse in Deutschland steht im Verdacht, die Krankheiten ihrer Versicherten unkorrekt zu melden. Dies geht aus einem Schreiben des Bundesversicherungsamtes an den Spitzenverband der Krankenkassen hervor, das der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Demnach entdeckten die Beamten bei insgesamt 59 von derzeit 134 Krankenkassen Auffälligkeiten und forderten die Kassen zu einer Erklärung auf. So muss beispielsweise eine BKK plausibel machen, warum in einem Jahr die Zahl der Herzinfarkte bei ihren Versicherten um mehr als 280 Prozent gestiegen ist, während sie durchschnittlich bei allen Kassen um weniger als ein Prozent in die Höhe ging.

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Bundesversicherungsamt kritisiert Pflegekassen scharf

PflegefallDas Bundesversicherungsamt hat den Umgang der Pflegekassen mit Pflegebedürftigen scharf kritisiert. Ihrer umfangreichen Informations- und Beratungspflicht kämen die Kassen "teils gar nicht, teils nur unvollständig" nach, heißt es nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post" im Tätigkeitsbericht der Aufsichtsbehörde. Das Versicherungsamt beanstandet auch, dass die Pflegekassen "überwiegend" keine Beratungsangebote machten, welche Pflegeleistungen für die Betroffenen in ihrer "persönlichen Situation" in Betracht kämen.

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