Pflege-Bahr: Eine Police mit Pferdefuß
Pflegekosten können ganze Vermögen auffressen. Darum ist es prinzipiell eine gute Idee, die Lücke zwischen dem, was die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt, und den tatsächlichen Kosten durch eine Zusatzversicherung zu schließen. Nur: Man muss sich das auch leisten können. In jungen Jahren an später zu denken, ist weitsichtig. Oder doch nicht? Wer früh den Vertrag abschließt, hat zwar im Vergleich zu denen, die erst mit 50 oder später unterschreiben, eine wesentlich günstigere Versicherungsprämie. Andererseits zahlt er mutmaßlich viele Jahrzehnte lang. Das ist teuer. Und: Wer weiß eigentlich, was in 50 Jahren sein wird, wie die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse dann sein werden. Welche Währung haben wir dann? Wer weiß heute, mit welchen Problemen Versicherer in 20 oder 30 Jahren zu kämpfen haben? Können sie die mit der Alterung der Gesellschaft einhergehende wachsende Zahl der Pflegefälle finanziell stemmen?
- Aufrufe: 727
Seit Juli erhalten Kunden in Tchibo-Filialen auch Zahnersatz. Dieser wird von einem Auslandslabor produziert und bietet Preisvorteile. Was viele Patienten nicht wissen: sie können bei zahlreichen Dentallaboren Zahnersatz aus internationaler Produktion erhalten - hier lohnt sich ein Preis- und Qualitätsvergleich des Zahnersatzes ebenso wie ein Blick auf entstehende Kosten für Zahnersatz-Rabattkarten, wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät.
Europaist vereint, auch beim Notruf. In allen EU-Mitgliedstaaten gilt die Notrufnummer 112. Darauf verweist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich der Sommerreisewelle. Morgen beginnen auch im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. Millionen Deutsche streben in den kommenden Tagen in den Urlaub. Ein Großteil von ihnen wird in Ländern der Europäischen Union bleiben. Und offensichtlich vertrauen die Deutschen darauf, dass ihnen dabei nichts passiert. Denn welche Notrufnummer sie bei Verdacht auf Schlaganfall oder in anderen Notfällen wählen müssen, wissen gerade einmal 22 Prozent. Das ergab das Eurobarometer, eine Umfrage der EU.