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Wohnen

Geleaktes Klimaschutzprogramm: Gute Ansatzpunkte, fehlende Ergebnisse

Das kürzlich geleakte Klimaschutzprogramm der Bundesregierung liest sich ganz anders als das Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz -so Jutta Maria Betz, Vorstand des Deutschen Energieberater-Netzwerkes (DEN) e.V. "Es nimmt den Klimaschutz ernst. Das sind erst einmal gute Neuigkeiten -auch für unsere Branche. Diese wird als "klimarelevantes Berufsfeld" identifiziert und soll über ein gestärktes Berufsbild gefördert werden. Das begrüßen wir." Dennoch reichen die vorgeschlagenen Instrumente nicht aus: Deutschland wird mit diesem Programm seine Ziele verfehlen, kann die Klimaneutralität bis 2045 abschreiben. Die deutsche Umwelthilfe hat bereits angekündigt, eine Klage anzustreben, sollte der Entwurf bis Ende März nicht deutlich überarbeitet werden. Bis jetzt standen die Gerichte, das Bundesverfassungsgericht und zuletzt auch das Verwaltungsgericht Leipzig, immer eindeutig hinter dem Klimaschutz und dem Recht von jungen Menschen auf ein sicheres Leben. 

Unsere Gedanken zu den konkret genannten Vorschlägen -auch im Licht des Eckpunktepapiers zum GMG- finden Sie in unserer vollständigen Pressemitteilung zum geleakten Klimaschutzprogramm.

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Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG): Zukunftsfähige Politik sieht anders aus

Deutsches Energieberater-Netzwerk sieht Einigung der Koalition kritisch

Offenbach, 26.02.2026 - Die Koalition hat gestern ein Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) veröffentlicht und damit neue Regelungen für den Einbau von Heizungen, für die Wärmeversorgung angekündigt. Demnach wird die sogenannte "65% - Regel" gestrichen. Wer nun in eine neue Heizung investieren muss, ist nicht mehr verpflichtet, auf einen klimafreundlichen Betrieb zu achten, kann auch auf mehrheitlich fossile Brennträger zurückgreifen. Öl- und Gasheizungen können wieder eingebaut werden. Sie sollen -so sieht es das Eckpunktepapier vor- ab 2029 mit einem zunehmenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe betrieben werden. Die Koalitionäre sprechen von einer "Bio-Treppe". Sie soll den Weg in eine klimaneutrale Wärmeversorgung ermöglichen. Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. sieht das kritisch.

"Hier wird über einen kurzsichtigen Freiheitsbegriff, über ein merkwürdiges Verständnis von Technologieoffenheit etwas verkauft, das sich eigentlich nicht rechtfertigen lässt, nämlich ein Totalangriff auf das Klima", so Jutta Maria Betz, Vorstand des DEN. Sie erinnert daran, dass der Gebäudesektor seit Jahren seine Einsparziele verfehlt, dass die Wärmeversorgung -so die Uni Köln- rund 15 Prozent der deutschen Emissionen verursacht. Gerade deshalb sei der Handlungsdruck enorm. Wie sollen tragfähige Investitionen ermöglicht und die Resilienz Deutschland gestärkt werden, wenn die Regierung Abhängigkeiten von fossilen Brennträgern bewusst pflegt? Erst 2030 möchten die Koalitionäre nachsteuern - bis dahin werden viele neue klimaschädliche Heizungen Emissionen in die Höhe treiben, Emissionen, die über Jahrtausende in der Atmosphäre verbleiben.

Weiterlesen unter https://deutsches-energieberaternetzwerk.de/pressemitteilung-03-2026/

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Das Mietshaus in der Wohnungsfrage

Architekturstudent*innen zeigen neue Lösungen für Berlins Wohnungsnot /
Ausstellung vom 19. Februar bis 5. März 2026 im Tuntenhaus

Die Berliner Wohnungsfrage bleibt ungelöst: steigende Mieten, schwindender
sozial gebundener Wohnraum und ein politischer Fokus auf Neubau prägen
weiterhin die Debatte. Gleichzeitig wird ein zentraler Teil der Stadt
bislang kaum als Lösung diskutiert – das Berliner Mietshaus der
Gründerzeit.

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Heizöl im Sommer kaufen Symbolbild pexels

Heizöl im Sommer kaufen? Warum das jetzt eine clevere Idee sein könnte

Die Sommermonate als strategischer Kaufzeitpunkt Während die meisten Hausbesitzer erst bei sinkenden Temperaturen an ihre Heizölversorgung denken, nutzen vorausschauende Verbraucher die warmen Monate für eine clevere Bevorratungsstrategie. Die Nachfrage nach Heizöl sinkt in der Sommerperiode deutlich, was sich direkt auf die Preisgestaltung auswirkt. Die Marktsituation zwischen Mai und August unterscheidet sich fundamental von der Hochsaison im Herbst und Winter. Händler verfügen über größere Lagerkapazitäten und können flexiblere Liefertermine anbieten. Diese entspannte Marktsituation schafft optimale Bedingungen für preisbewusste Käufer. Die Konkurrenz unter den Anbietern ist in der Nebensaison besonders ausgeprägt, was zusätzlichen Spielraum für Verhandlungen eröffnet. Gerade für Haushalte, wo die Heizperiode oft bis in den April hineinreicht, bietet sich nach dem Verbrauch der Wintervorräte die Gelegenheit zur kostengünstigen Wiederbefüllung. Die Erfahrung zeigt, dass sich durch geschicktes Timing erhebliche Beträge einsparen lassen. Zudem ermöglichen die längeren Tage und besseren Witterungsbedingungen eine unkomplizierte Belieferung ohne wetterbedingte Verzögerungen.

Preisschwankungen verstehen und nutzen

Der Heizölmarkt unterliegt verschiedenen Einflussfaktoren, die zu teils erheblichen Preisschwankungen führen. Internationale Rohölpreise, Währungskurse und regionale Angebots-Nachfrage-Verhältnisse bestimmen die täglichen Notierungen. Besonders die saisonalen Schwankungen folgen einem vorhersehbaren Muster, das aufmerksame Käufer zu ihrem Vorteil nutzen können. Typischerweise steigen die Preise ab September kontinuierlich an, wenn Millionen Haushalte ihre Tanks für den Winter auffüllen. Diese erhöhte Nachfrage trifft auf begrenzte Raffineriekapazitäten und Transportmöglichkeiten. Im Gegensatz dazu herrscht in den Sommermonaten oft ein Überangebot bei geringer Nachfrage.

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