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Bochum, Fünf neue Spielfolien für Rosenberg und Wattenscheid

Spielfolien Rosenberg_Nachweis Bochum Marketing, Andreas Molatta
Spielfolien Rosenberg_Nachweis Bochum Marketing, Andreas Molatta
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Kinder aus den Quartieren entwickelten Ideen für niedrigschwellige
Bewegungsangebote im öffentlichen Raum.
Im Rahmen des Nachhaltigkeitsjahres der Bochum Marketing GmbH sind in
Rosenberg und Wattenscheid neue Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder
entstanden. Insgesamt fünf Spielfolien wurden im öffentlichen Raum angebracht:
drei auf dem Platz vor der Geschäftszeile an der Haydnstraße am Rosenberg
sowie zwei in der Wattenscheider Fußgängerzone, am August-Bebel-Platz und vor
dem Stadtteilbüro an der Westenfelder Straße 1.

Ein besonderer Fokus liegt auf
sozialer Nachhaltigkeit: Kinder aus den Quartieren wurden aktiv in die Gestaltung
der Spielfolien einbezogen und konnten ihre Ideen von Anfang an einbringen.
Sonja Hasenkamp, Quartiersmanagerin Bochum-Nord, und Margarita Koumoutsi,
zum damaligen Zeitpunkt Citymanagerin in Wattenscheid, hatten soziale
Träger*innen aus den Quartieren angesprochen, die anschließend eigene kleinere
Beteiligungsformate mit Kindern durchführten. Mitgemacht haben die städtische
Kindertageseinrichtung Händelstraße, das AWO-Familienzentrum Bußmanns
Weg und Woody, das Kinder- und Jugendfreizeithaus von Rosenberg Initiativ. Die
Kinder sammelten Ideen für Motive und Bewegungsaktionen. Genannt wurden
unter anderem Weltall, Bienen, Raketen-Countdown oder „Der Boden ist Lava“.
Die Vorschläge wurden anschließend grafisch umgesetzt und vom Wattenscheider
Unternehmen Creativ Concept gedruckt sowie angebracht.

Spielerisch in Bewegung kommen
Mit den Spielfolien entstehen kindgerechte Bewegungsanreize, die ohne
Anleitung, Vorwissen oder zusätzliche Materialien funktionieren. Kinder können die
aufgeklebten Spielflächen spontan nutzen, hüpfen, springen, zählen, balancieren
oder eigene Regeln entwickeln. So werden alltägliche Wege und Plätze im Quartier
zu kleinen Spielorten, die Bewegung, Fantasie und Begegnung fördern. Das
Projekt zeigt damit, wie soziale Nachhaltigkeit im Alltag sichtbar werden kann:
niedrigschwellig, gemeinschaftlich und nah an den Menschen vor Ort.