Zum Hauptinhalt springen

Regional

POL-BO: Auto touchiert, Zettel geschrieben: Unfallverursacher soll sich bei der Polizei melden

POL-BO: Auto touchiert, Zettel geschrieben: Unfallverursacher soll sich bei der Polizei melden
 

Herne (ots)

Jemand touchiert den Spiegel eines geparkten Autos und hinterlässt einen Zettel mit seiner Telefonnummer. Die läuft allerdings ins Leere - kein Anschluss unter dieser Nummer. Der Verursacher soll sich beim Verkehrskommissariat melden.

Ereignet hat sich der Unfall am Samstag, 19. Oktober, in Herne. Offenbar gegen 9.20 Uhr touchierte ein unbekannter Fahrer ein in Höhe der Herzogstraße 18 geparktes Auto und beschädigte dabei den Spiegel. Er (oder sie) hinterließ einen Zettel, auf dem unter anderem eine Telefonnummer vermerkt war. Das Problem: Die Nummer ist falsch.

Der Verursacher wird daher gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat unter 0234 / 909 5206 in Verbindung zu setzen.

Einen Zettel zu hinterlassen ist gut gemeint, führt aber immer wieder zu Problemen. Wer sich vom Unfallort entfernt, begeht eine Straftat - auch dann, wenn er eine Nachricht hinterlässt. Richtig ist es, den Unfall der Polizei zu melden. Dadurch lässt sich der Sachverhalt leicht zuordnen und der Vorwurf einer Verkehrsunfallflucht ist sofort ausgeräumt.

  • Aufrufe: 84

POL-DO: Erneuter Schwerpunkteinsatz in der Nordstadt - Kontrolle auf Hinterhof bringt diverse Verstöße zutage

Dortmund (ots) Lfd. Nr.: 1229

Beamte der Dortmunder Polizei haben am Montag (21.10.) erneut einen Kontrolleinsatz gegen kriminelle Strukturen in der Dortmunder Nordstadt durchgeführt.

Im Keuningpark überprüften sie mehrere mutmaßliche Drogendealer. Bei der späteren Durchsuchung eines 19-Jährigen fanden sie augenscheinliches Marihuana und stellten es sicher. Ebenso wie Marihuana und diverse Tabletten (vermutlich Ecstasy), die sie in drei sogenannten Drogenbunkern entdeckt hatten. Des Weiteren stellten die Polizisten zwei Männer fest, darunter ein 25-Jähriger aus Guinea, die eine Aufenthaltsbeschränkung für Bochum beziehungsweise Herne haben. Es folgten in allen Fällen entsprechende Anzeigen.

Im Bereich der Münsterstraße kontrollierten sie einen 19-Jährigen aus Guinea. Auch dies endete mit einer Anzeige: Die Aufenthaltserlaubnis des jungen Mannes beschränkt sich auf die Stadt Mühlheim an der Ruhr.

Anschließend überprüften die Beamten in der Schleswiger Straße einen Kleintransporter aus den Niederlanden. Gegen den 50-jährigen Fahrer lagen zwei Haftbefehle vor, die er vor Ort durch Zahlung eines dreistelligen Bargeldbetrags begleichen konnte. Wegen eines Steuerverstoßes fertigten sie zudem eine Anzeige.

Während dieser Kontrolle stellten die Polizisten eine verdächtige Person in einem Hinterhof fest - und in unmittelbarer Nähe einen BMW, auf dessen Rücksitzbank eine Schusswaffe lag. Das Interesse der Polizeibeamten war geweckt, auch weil der 32-Jährige aus Dortmund zur Festnahme ausgeschrieben war. Demnach bestand gegen ihn eine Restfreiheitsstrafe von über einem Jahr im Zuge von Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz. Im weiteren Verlauf räumte er zudem ein, dass ihm der BMW gehöre und er auch kurz zuvor gefahren sei. Allerdings besitzt der 32-Jährige offenbar keine gültige Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Alkohol sowie Drogen. Das am Auto angebrachte Kennzeichen passte ebenfalls nicht zum Fahrzeug. In diesem fanden die Beamten zu guter Letzt noch mutmaßliches Diebesgut (Elektroartikel) und Betäubungsmittel (augenscheinlich Amphetamin). Bei der Schusswaffe auf der Rücksitzbank handelte es sich um eine Schreckschusswaffe.

Die Polizisten stellten die Gegenstände sicher, brachten den Dortmunder zwecks weiterer Maßnahmen ins Polizeigewahrsam und fertigten diverse Anzeigen.

  • Aufrufe: 33

POL-BO: Herne Polizei beendet Ausschreitungen zwischen Kurden und Türken - Staatschutz ermittelt

Bochum (ots) In den Abendstunden des gestrigen 21. Oktober (Montag) ist es in Herne zu einer Auseinandersetzung zwischen Kurden und Türken gekommen.

Jeweils circa 60 Personen beider Gruppierungen hielten sich in bzw. vor zwei Lokalitäten an der Schul- und Viktor-Reuter-Straße auf, die knapp 100 Meter voneinander entfernt sind.

Gegen 22 Uhr kam es zu Konfrontationen zwischen mehreren Personen, die unter anderem Holzlatten mitführten. Auch Messer sollen gezeigt worden sein.

Eine Person wurde durch einen Schlag leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

Den eingesetzten Beamten, die von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt wurden, gelang es schnell, die verfeindeten Lager zu trennen. Dabei setzten die Polizisten Pfefferspray ein und sprachen Platzverweise aus.

Mehrere Tatbeteiligte konnten noch vor Ort identifiziert werden. Darüber hinaus stellten die Polizisten Schreckschusspistolen sowie Schlag- und Stichwaffen sicher. Noch in der Nacht wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

Die Auswertung von Videomaterial zur Identifizierung weiterer Tatverdächtiger dauert beim Staatsschutz des Bochumer Polizeipräsidiums zurzeit noch an.

Durch das konsequente Einwirken auf die beteiligten Personen konnte die aufgeheizte Stimmung beruhigt werden, so dass es in der Nacht nicht zu weiteren Ausschreitungen kam. Und das soll auch künftig so bleiben. Die Polizei wird ein wachsames Auge haben - nicht nur an dieser Örtlichkeit!

Wir erneuern an dieser Stelle den Appell an unsere kurdischen und türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, ihre Emotionen nicht in Form von Provokationen, Aggressivität und schon gar nicht mit Gewalt auszuleben! Derartiges Verhalten darf es nicht geben. Verstöße werden wir weiterhin konsequent ahnden.

  • Aufrufe: 33

Stadt Bochum Infos:Bürgersprechstunde im Bochumer Süden

Am Dienstag, 29. Oktober, hält der Bezirksbürgermeister für Süd, Helmut Breitkopf, eine Sprechstunde im Zimmer 15 (Eingang Zimmer 16) der Verwaltungsstelle Querenburg, Uni-Center, Querenburger Höhe 256. Von 16.30 bis 17.30 Uhr steht er dort Bürgerinnen und Bürgern für Fragen, Anregungen und Kritik zur Verfügung.

  • Aufrufe: 33