Im Sommer 2018 wurde ein Verkehrskonzept für Teilbereiche von Hamme, Hordel und Hofstede durch die Stadt Bochum beauftragt, das sich dem Verkehrsgeschehen nördlich der A40 sowie östlich und westlich der Dorstener Straße widmet. Das Bochumer Ingenieurbüro BBW (Brilon, Bondzio, Weiser) hat untersucht, wie sich private und gewerbliche Verkehre verträglich abwickeln lassen, und zwar unter Berücksichtigung aller Hauptverkehrsarten (Fuß, Rad, öffentlicher Verkehr, Pkw-Verkehr, Lkw-Verkehr).
Die bis jetzt entstandenen Maßnahmenvorschläge möchte das Ingenieurbüro zusammen mit Planern der Stadt interessierten Personen in einem Bürgergespräch präsentieren und in kleineren Gruppen diskutieren. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 10. Oktober, um 18 Uhr im Gemeinderaum der Epiphaniasgemeinde Bochum (Autobahnkirche), Dorstener Straße 263.
Die Analyse des Ist-Zustandes greift dabei besonders auf die Erfahrung der Menschen zurück, die im Untersuchungsgebiet wohnen oder regelmäßig in den drei Stadtteilen unterwegs sind. Aktuelles zum Verkehrskonzept wird laufend auf der Internetseite http://hamme-hordel-hofstede.de veröffentlicht.
OB Thomas Eiskirch begleitete die Abfallkontrolleure bei ihrer Arbeit.
Fast 300 Anzeigen.
Bereits über 2.800 wilde Müllkippen gemeldet.
85 Prozent in 72 Stunden beseitigt.
Es ist bestimmt nicht jedermanns Sache, wilde Müllkippen nach Adressen zu durchsuchen, auf weggeworfenen Altöl-Kanistern nach Hinweisen auf den Eigentümer zu forschen oder stundenlang Containerstandorte zu beobachten – aber genau dies machen seit Anfang des Jahres vier Abfallkontrolleure in Bochum. Ihre Aufgaben: Beobachtung und Beweissicherung an Problemstellen und Ansprache von Umweltsündern. Die USB Bochum GmbH hat sie im Rahmen der „StadtRaumPflege“, einer Kernaktivität der Bochum Strategie, eingestellt und geschult. Seit gut einem halben Jahr sind sie in Zweierteams auf Bochums Straßen unterwegs. Mit Erfolg.
In 2018 gab es in der Bußgeldstelle insgesamt 143 Anzeigen von Umweltdelikten. Im ersten Halbjahr 2019 haben die vier Abfallkontrolleure bereits 488 Hinweise auf Ordnungswidrigkeiten gegeben. 94 wurden durch Observierung, 382 durch Beweissicherung in illegalen Ablagerungen und 12 durch Kontrolle nach Sperrmüllterminen aufgenommen.
Von den 488 Verstößen konnten 293 zur Anzeige gebracht werden. Davon sind bereits 185 Fälle rechtskräftig abgeschlossen.
Insgesamt sprachen die Abfallkontrolleure darüber hinaus in den ersten sechs Monaten 100 Umweltsünder an und konfrontierten sie mit ihrem Fehlverhalten, nahmen zusätzliche wilde Kippstellen auf und kontrollierten 312 Standplätze nach Sperrmüllterminen.
Während 2018 insgesamt 3.400 wilde Müllkippen gemeldet wurden, stieg die Zahl der Meldungen ans Umwelt- und Grünflächenamt allein im ersten Halbjahr 2019 bereits auf 2.825! Und die Beseitigung erfolgt prompt: 85 Prozent der wilden Müllkippen sind innerhalb von 72 Stunden weg!
„Bochum soll sauber bleiben“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, „Jeder möchte eine intakte Natur und Umwelt. Doch Müll fällt nicht vom Himmel. Das wilde Abkippen von Müll in die Landschaft oder die Vermüllung der Gehwege sind nicht hinnehmbar. Ich appelliere an alle, die Wertstoffhöfe des USB zu nutzen.“
Und Christian Kley, Geschäftsführer der USB Bochum GmbH ergänzt: „Es ist eigentlich schade, dass wir die Abfallkontrolleure überhaupt brauchen.“
Mit der „StadtRaumPflege“ verfolgt die Stadt das Ziel, den öffentlichen Raum sauber und sicher zu halten. Dazu gibt es bereits mehrere Aktivitäten: So fand im März die erste große Aufräumaktion satt, 8000 Bürgerinnen und Bürger haben beim Stadtputz mitgemacht. Der Bußgeldkatalog wurde überarbeitet und der Rahmen dessen, was an Bußgeldern zulässig ist, voll ausgeschöpft.
Erste positive Effekte lassen sich im Stadtbild erkennen. Depotcontainer-Standplätze sind „beliebte“ Orte für illegale Abfallablagerungen. Viele der aktuell 271 Standplätze in Bochum werden seit Jahresbeginn regelmäßig von den Abfallkontrolleuren kontrolliert und beobachtet, zum Beispiel an der Gahlenschen Straße oder Industriestraße. Dort, wie auch an weiteren „Hotspots“ ist bereits ein Abschreckungs-Effekt erkennbar. Die illegalen Ablagerungen sind deutlich zurückgegangen. Auch Anwohner freuen sich über den Einsatz der Kontrolleure. Frühere „Dreckecken“ sind nun wesentlich sauberer und bleiben es auch.
Seit nunmehr 15 Jahren veranstaltet die Stadtbücherei unter dem Motto „Abenteuer Vorlesen“ regelmäßig einmal in der Woche Vorlesenachmittage für Kinder ab fünf Jahren. Ehrenamtliche Vorlese-Patinnen und -Paten lesen Kindern spannende und lustige Geschichten vor, ziehen sie mit phantastischen Geschichten in den Bann und entführen sie in angenehmer Umgebung in andere Welten. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es in der Kinderbücherei unter der Telefonnummer 02 34 / 910 – 24 90.
Hier finden die Veranstaltungen statt:
Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, jeden Dienstag um 16.30 Uhr,
Bücherei Gerthe, Heinrichstraße 4, jeden Donnerstag um 16.30 Uhr,
Bücherei Langendreer, Unterstraße 71, jeden Montag um 16 Uhr,
Bücherei Linden, Hattinger Straße 804–806, jeden Montag um 16.30 Uhr,
Bücherei Querenburg im Uni-Center, Querenburger Höhe 270, jeden Dienstag um 16.30 Uhr,
Bücherei Wattenscheid im Gertrudis-Center, Alter Markt 1, jeden Donnerstag um 16.30 Uhr.
Einblicke in die Jahrhunderthalle „unter Tage“ bietet die Führung „Unterwelt plus Westpark“ übermorgen Sonntag, 6. Oktober, von 14:30 bis etwa 16 Uhr. Die Versorgungsschächte unter der Erde waren früher Teil eines weit verzweigten Systems, das externe Produktionsstätten in ganz Bochum miteinander verband. Ergänzend dazu wird „über Tage“ der Westpark gezeigt, der im Rahmen der IBA Emscherpark 1999 eröffnet wurde und ein gelungenes Beispiel einer Brachflächenneunutzung darstellt. Treffpunkt ist am Besucherzentrum im PumpenHaus.
Tickets sind für 11 Euro pro Person erhältlich in der Bochum Touristinfo, Huestraße 9, 44787 Bochum, unter www.bochum-tourismus.de sowie telefonisch unter 0234 963020.