Shimadzu Deutschland hat sich gemeinsam mit der Shimadzu Europa dazu entschieden, den diesjährigen Social Day an der Förderschule Am Rönsbergshof, einer Ganztagsschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, in Duisburg-Beeck durchzuführen.
25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betätigten sich an verschiedenen Stationen parallel und konnten so eine Menge fertig stellen. So entstand ein Gartenhaus, wurden Streicharbeiten und Pflasterarbeiten durchgeführt, Unkraut gejätet und der Weidezaun repariert.
Der „Shimadzu Social Day“ ist ein regelmäßiger, jährlicher Beitrag, mit dem sich die Mitarbeiter für soziale Zwecke in der Duisburger Nachbarschaft einbringen. „In diesem Jahr freuten wir uns besonders, den individuellen Schwerpunkt ´Pflanzen und Tiere´ der Duisburger Förderschule Am Rönsbergshof, durch den Bau eines Gartenhauses und Arbeiten am Außengelände der Tiere, zu unterstützen“, erklärte Jürgen Semmler, Geschäftsführer Shimadzu Deutschland GmbH.
„Wir haben uns sehr über das Engagement der Mitarbeiter von Shimadzu gefreut, die hier in der Gestaltung unserer verschiedenen Außenbereiche wunderbare Arbeiten geleistet haben“, so die Schulleiterin Sirka Justus. „Vielen Dank für die Unterstützung und Hilfe von allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften. Darüber hinaus habe ich mich auch sehr über das Interesse gefreut, dass die Shimadzu-Mitarbeiter an unserer Arbeit in der Schule gezeigt haben."
Kirmes Musik Express Foto Bochum Marketing GmbH, Andreas Molatta
Die Wattenscheider verabschieden sich vom Sommer und begrüßen die goldene Jahreszeit auf der alljährlichen Herbstkirmes, die von heute Donnerstag, 3. Oktober, bis Sonntag, 6. Oktober, in der Wattenscheider Innenstadt stattfindet. Rund 25 Fahr- und Belustigungsgeschäfte, Spielbuden, Imbissbetriebe sowie Süßwarenstände bieten täglich ab 14 Uhr Kirmesspaß. Der Rummel findet ausgehend vom August-Bebel-Platz über die Hoch- und Oststraße bis hin zum Alter Markt statt. Veranstaltet wird die Wattenscheider Herbstkirmes von der Bochum Marketing GmbH.
Hoch hinaus
Für Sparfüchse lohnt es sich, direkt von Beginn an dabei zu sein. Denn am Donnerstag, 3. Oktober, werden um 14 Uhr für eine Viertelstunde Freifahrten auf allen Fahrgeschäften angeboten.
Romantisch wird es im Love Express von Kreft. Bei der rasanten Fahrt mit viel Dreh-Spaß ziehen die Fahrgäste bei raupenähnlichen Bewegungen ihre Runden über Berge und Täler, und das auch im Rückwärtsgang! Für die richtige Stimmung sorgt dabei flotte Musik. Das Karussell erfreut sich großer Beliebtheit bei allen schwindelfreien Besuchern und denjenigen, die sich bei einer schnellen Fahrt etwas näher kommen möchten.
Auch sehr beliebt ist der Familientag. Am Freitag, 4. Oktober, werden daher allerlei Vergünstigungen geboten. Kleine Kirmes-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Im Kinderkarussell Baby 2000 erleben sie Fahrspaß in schnittigen Automodellen, rasanten Motorrädern und Raumkapseln unterschiedlichster Art. Weniger rasant aber mit viel Spaß geht es auf dem Fahrgeschäft Chicolino zu. Da es auf dem Karussell keine Hebebewegungen gibt, eignet es sich bereits für Kinder ab zwei Jahren.
Ein besonderer Hingucker ist der Flying Crazy Bus des Schaustellers Hirsch. Der Bus, der sich wie ein fliegender Teppich bewegt, bietet der ganzen Familie ein Schwungvolles Erlebnis. Auch das Kinder-Rundfahr-Geschäft Crazy Clown zieht mit seiner bunten Gestaltung viele Kinderaugen auf sich. Während der Fahrt kreisen die jungen Kirmesbesucher in Auf- und Abwärtsbewegungen um den auffälligen und farbenfrohen Clown.
Der traditionelle Autoscooter ist dieses Jahr auch wieder mit dabei und bereitet Spaß für die ganze Familie. Wer lieber hoch hinaus möchte, ist bei Bonraths Bungee-Trampolin Outbreak Jumper die richtig.
Konzentration und ein Fünkchen Glück sind beim Dosenwerfen, dem Schießwagen und für die kleinen Besucher beim Entenangeln gefragt. Gewinne winken zudem auch bei den Verlosungen vom Glückspalast oder beim Greifautomaten.
Genussvielfalt
Diverse Imbiss- und Süßwarenstände runden das Kirmeserlebnis perfekt ab. Ob süße Mandeln, Churros oder Crêpes oder doch eine Portion Pommes für die herzhaften Zungen – jeder wird fündig.
Wochenmarkt wird verlegt
Der Wochenmarkt am Freitag, 4. Oktober, muss verlegt werden. Da der Alter Markt während der Kirmeszeit nicht zur Verfügung steht, bieten die Markthändler Obst und Gemüse auf dem Parkplatz am August-Bebel-Platz an.
Starke Partner
Planung und Umsetzung der Herbstkirmes Wattenscheid finden in enger Abstimmung zwischen der Bochum Marketing GmbH, den Schaustellern, der Bezirksvertretung und der Stadt Bochum statt. Das große Engagement der Bezirksvertretung, der Ordnungsbehörden und des Vereins reisender Schausteller ist aus Sicht der Bochum Marketing GmbH besonders hervorzuheben.
Wohngeld-Broschüre Leichte Sprache
Das Modellprojekt „Verwaltungsakte in Leichte Sprache übersetzen“ macht es möglich: Das Amt für Soziales der Stadt Bochum stellt für den Antrag auf Wohngeld eine Informationsbroschüre und eine Ausfüllhilfe in „Leichter Sprache“ zur Verfügung: Kurze Sätze, einfache Sprache und anschauliche Bilder verdeutlichen die Inhalte, damit sie auch für Menschen mit Behinderungen, Verständigungsproblemen oder Leseschwäche verständlich sind.
Die Info-Broschüre und die Ausfüllhilfe für den Wohngeldantrag in „Leichter Sprache“ können Bürgerinnen und Bürger bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wohngeldstelle, Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, in der dritten Etage erhalten. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter den Rufnummern 02 34 / 910 – 19 10 und – 27 16. Zudem sind die Info-Broschüre und die Ausfüllhilfe auch auf der Internetseite des Amtes für Soziales unter www.bochum.de unter dem Stichwort „Wohngeld“ verfügbar.
Die ersten Schreiben in „Leichter Sprache“ hat Bochum in dem Modellprojekt 2017 aufgelegt: eine Info-Broschüre und einen Antrag zum „Fahrdienst für Menschen mit Behinderung“. Das Ziel dieser Angebote: „Leichte Sprache“ bedeutet für Menschen mit Lern- oder Leseschwierigkeiten mehr Selbstbestimmung im Alltag. Die Übersetzungen sollen ebenso Zugewanderten, die die deutsche Sprache noch nicht sicher beherrschen, helfen, städtische Briefe besser zu verstehen. Dazu haben Beschäftigte der am Modellprojekt beteiligten Kommunen Fortbildungen in „Leichter Sprache“ erhalten. In Arbeitsgruppen sichteten sie in den vergangenen dreieinhalb Jahren schriftliche Informationen wie Briefe, Anträge, Formulare, Bescheide oder Broschüren und wählten aus, welche in Leichte Sprache übersetzt werden sollten. Bei den Übersetzungen bezogen die Arbeitsgruppen als Expertinnen und Experten in eigener Sache auch Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten ein. Die Übersetzung von Texten erfolgte nach den Regeln der „Leichten Sprache“: einfache, bekannte Wörter nutzen, kurze Sätze bilden, Nominalstil vermeiden, die wichtigsten Informationen zuerst. Zwei Büros für „Leichte Sprache“ erstellten letztlich die Texte: das der Lebenshilfe Bochum und das des Forschungsinstituts für Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Nun endet das Modellprojekt mit der Informationsbroschüre und Ausfüllhilfe für den Antrag auf Wohngeld.
Die rechtsverbindliche Formulierung von Texten in „Leichter Sprache“ stellte und stellt nach wie vor eine besondere Herausforderung dar, denn bisher gibt es noch keine grundlegenden Erfahrungen zur Rechtsverbindlichkeit. „Daher wird in der Regel so verfahren, dass den rechtssicheren Originalverwaltungsakten eine allgemein formulierte Erläuterung in ,Leichter Sprache‘ beigefügt wird“, erläutert Ulrike Salomon-Faust vom städtischen Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion. „Schriftstücke in ,Leichter Sprache‘ haben bisher selbst keine rechtliche Gültigkeit. Bis zur endgültigen Fertigstellung und Nutzung der ersten Texte in ,Leichter Sprache‘ waren und sind daher viele verschiedene Abstimmungsvorgänge nötig.“
Modellprojekt „Leichte Sprache“
Die Stadt Bochum war, neben der Stadt Paderborn und dem Ennepe-Ruhr-Kreis, von November 2015 bis Mai 2019 als Modellkommune in dem Projekt „Übersetzung von Verwaltungsakte in Leichte Sprache“ beteiligt. Im Rahmen des Projektes wurden einzelne Verwaltungsschreiben und Bescheide der Stadtverwaltung, die häufig an Menschen mit Lernschwierigkeiten verschickt werden, in Leichte Sprache übertragen. Die Projektleitung lag beim Forschungsinstitut für Technologie und Behinderung der Evangelischen Stiftung Volmarstein (FTB) mit Beteiligung des Büros für Leichte Sprache Volmarstein und der Idema Gesellschaft für verständliche Sprache mbH in Bochum. Gefördert wurde das Modellprojekt von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern haben die Beteiligten Konzepte zur barrierefreien Kommunikation in der kommunalen Verwaltung entwickelt, erprobt und evaluiert. Insgesamt war Bochum an drei kommunalen Arbeitsgruppen beteiligt: „Fahrdienst für Menschen mit Behinderung“, „Bildung und Teilhabe (BUT)“ und „Wohngeld“. Neben kompletten Übersetzungen sind auch erklärende Infohefte sowie Ausfüllhilfen in „Leichter Sprache“ als Ergänzung zu den bisherigen Antragsformularen entstanden. Ansprechpartnerin für das Projekt und für Leichte Sprache ist Ulrike Salomon-Faust vom Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion, Telefon 02 34 / 910 – 20 47, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
Feierstunde mit Oberbürgermeister Sören Link und Uwe Heider
Hamborns Bezirksbürgermeister Uwe Heider erklärte Ende Februar offiziell seinen Abschied und legte sein Amt, welches er 15 Jahre innehatte, nieder. In der vergangenen Woche wurde er in einer kleinen Feierstunde im Bezirksamt Hamborn von Oberbürgermeister Sören Link geehrt.
Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik wurde der ausgeschiedene Bezirksbürgermeister mit dem Ehrensiegel in Gold und dem Ehrentitel „Alt-Bezirksbürgermeister“ von Oberbürgermeister Sören Link ausgezeichnet.
Uwe Heider trat 1984 in die SPD ein und war seit 1994 als Politiker mit dem Schwerpunkt im Stadtteil Hamborn aktiv. 2004 wurde er erstmals zum Bezirksbürgermeister gewählt. Er nutzte diese Position um als Mittler zwischen Politik und Bürgern sowie Politik und Verwaltung zu agieren.