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Regional

Stadt Bochum Infos:"Verborgene Orte (7): Planetarium"

Planetarium Bochum
Planetarium Bochum

In den Sommerwochen präsentieren die Stadt und ihre Gesellschaften einige stille Stars, die sonst eher nicht im Rampenlicht stehen: ihre verborgenen Orte. Manche schwer zu finden, manche nur schwer zugänglich – und doch spielen (oder spielten) alle eine wichtige Rolle im vielfältigen Leben der Stadt. In der letzten Folge geht es um den Raum hinter und über der Kuppel des Bochumer Planetariums.

 

Sommerserie „Verborgene Orte“

Auf einer kleinen Stahltreppe bis weit über den schönsten Sternenhimmel Bochums hinauf

 

Wie sieht es eigentlich hinter und über der circa 13 Meter hohen Kuppel des Bochumer Planetariums aus? Das wissen nur die Wenigsten. Uwe Hoffmann, seines Zeichens langjähriger Haustechniker im imposanten Original-60er-Jahrebaus an der Castroper Straße, zählt dazu.

 

Insgesamt 260 Plätze mit komfortabel rückklappbarer Lehne zählt das Sternentheater, dessen Zeiss-Projektor prominent als Herzstück in der Mitte prangt. In jüngster Zeit sind immer mehr Digitaltechnologie und viel Aufrüstung beim Sound-System hinzugekommen, was die Technik und das Zusammenspiel derselben über die Jahre sehr komplex hat werden lassen.  Uwe Hoffmann bleibt dennoch gelassen, als er die Treppe zum hinteren Kuppelaufgang hinaufsteigt. Hinter der Kuppel ist vor allem die Elektronik des Tonsystems installiert. „Hier an der Seite muss man wirklich achtsam sein, wo man drankommt. Deshalb lassen wir hier oben auch keine Technikführungen mehr herauf. Ein raus gezogenes Kabel kann erhebliche Störungen im Showbetrieb und eine längere Suchaufgabe nach dem Fehlerquell bedeuten. Das können wir uns im laufenden Betrieb schwer leisten“.

 

Neben den komplexen technischen Neuerungen, die ein moderner Planetariumsbetrieb benötigt, um neben Astroshowshows auch Live-Kulturprogramme sowie digital-immersive Kunst-Events wie das DIVE-Festival im November dieses Jahres zu zeigen, kann das geübte Auge zwischendrin auch die eine oder andere Original-Kabellegung oder einen Lichtschalter aus dem Jahr 1964 erspähen. „Diese Art der Elektrik war aufwändiger und ist nach heutigen Gesichtspunkten sehr kostspielig. Das macht man heute so nicht mehr“, sinniert der technische Alleskönner unter Glasfasersternen. Ziemlich genau 9000 sind es im Planetarium Bochum, so viele wie das menschliche Auge an einem Ort mit freier Sicht ohne Lichtverschmutzung am Nachthimmel beobachten kann. Außerhalb des Planetariums kann man von solchen Bedingungen allerdings nur träumen.

 

Das besondere Highlight dieser Tour hinter den Kulissen des beliebten Wissenschafts- und Kulturbetriebes ist nichts für schwache Nerven, denn in ganz seltenen Fällen müssen Hoffmann und Kollegen über einen eher freischwebenden Aufstieg bis an den höchsten Punkt über der Kuppel heraufsteigen. Am Ende ist hier eine aufrechte Haltung nicht mehr möglich, man muss kriechen, es ist staubig und irgendwie fast ein bisschen einsam und gruselig dort oben. Einen festen Tritt und festen Mut braucht es, um am obersten Punkt des Kuppelbaus durch die Luke in der Mitte wieder zum 13 Meter darunter stehenden Projektor hindurch zu linsen: „Ich sage mir dann immer, einen Fuß vor den anderen, nicht wegrutschen und dann geht das schon. Dieser Ort ist ganz wundervoll, einzigartig und irgendwie passend zum Planetarium: halt nicht ganz von dieser Welt“, sagt der Haustechniker schmunzelnd. „Eine gemütliche Mittagspause würde ich dort oben nicht verbringen wollen, aber ich bin jedes Mal fasziniert, wie der Zuschauerraum von dort oben aussieht“.  Bis ganz nach dort oben darf neben Uwe Hoffmann und wenigen Kollegen eigentlich nur noch die Feuerwehr. Besucher können nun aber nach dieser Lektüre in gemütlicher Liegeposition und vor allem garantiert trittsicher nach oben schauen, bevor in der Kuppel wieder das Licht ausgeht, und sich ziemlich genau vorstellen, wie es dort oben aussieht.

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Stadt Bochum Infos:Bürgersprechstunde im Bochumer Norden

Heinrich Donner, Bezirksbürgermeister Nord, lädt am Donnerstag, 19. September, zur Bürgersprechstunde ein. Von 16.30 bis 18 Uhr steht er für Fragen, Anregungen und Kritik im Amtshaus Gerthe, Heinrichstraße 42, Zimmer 23, zur Verfügung. Kinder und Jugendliche können dort bereits von 16 bis 16.30 Uhr ihre Anliegen vorbringen.

 

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Stadt Bochum Infos:Bücherei macht Führungen

Für alle Interessierten bietet die Zentralbücherei im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2–6, geführte Rundgänge an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 19. September, um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist die Informationstheke im Erdgeschoss. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Führung lernen das umfangreiche Medienangebot kennen und wie sie Medien finden und ausleihen können. Sie erfahren unter anderem, was das Magazin ist und wie sie sich an den Regalen orientieren können. Darüber hinaus gibt es Tipps für die Informationsbeschaffung in digitaler Form und einen Einblick in das Gesamtsystem der Bücherei, bestehend aus der Zentralbücherei und den sechs Zweigbüchereien. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung kann unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 24 96 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erfolgen. Um im Anschluss an die Führung einen Benutzungsausweis für die Bücherei erstellen zu können, sollten Interessierte den Personalausweis oder einen gültigen Pass mit Meldebestätigung mitbringen. Termine für Gruppenführungen zu spezifischen Themen können unter der Rufnummer 0234 / 910 – 25 96 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. vereinbart werden.

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Stadt Bochum Infos:"Sitzungen KW 38"

Ausschüsse, Bezirksvertretung, Beiräte und Rat tagen

 

In der Woche von Montag, 16. September, bis Freitag, 20. September, tagen sechs Ausschüsse, eine Bezirksvertretung, drei Beiräte und der Rat.

 

Der Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde trifft sich am Dienstag um 15 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2–6. Die Mitglieder beschäftigen sich unter anderem mit der Gewässerumgestaltung und dem Kanalbau Leither Bach sowie Pflegemaßnahmen auf der Ruhrinsel Dahlhausen.

 

Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA) kommt am Dienstag um 15 Uhr im Multifunktionsraum 1.0.120 des Technischen Rathauses, Hans-Böckler-Straße 19, zusammen. Zu den Themen zählen unter anderem die Finanzierung der Kinder- und Jugendfreizeithäuser in freier Trägerschaft sowie die Umgestaltung von Kinderspielplätzen.

 

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Nord treffen sich am Dienstag um 15 Uhr im Sitzungssaal des Amtshauses Gerthe, Heinrichstraße 42. Sie befassen sich unter anderem mit der Zuwendung an Vereine sowie dem Kreisverkehr Wieschermühlenstraße / Kornharpener Straße.

 

Ebenfalls am Dienstag um 15 Uhr tagt der Frauenbeirat im Zimmer 2080/2082 des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6. Zu den Themen zählen unter anderem die Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt in Bochum sowie das Projekt „make it work!“.

 

Der Seniorenbeirat trifft sich am Mittwoch um 15 Uhr im Zimmer 2080/2082 des Bildungs- und Verwaltungszentrums, Gustav-Heinemann-Platz 2–6. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Hamme und barrierefreie Querungshilfen.

 

Ebenfalls am Mittwoch um 15 Uhr kommen der Ausschuss für Schule und Bildung, der Ausschuss für Kultur sowie der Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe im großen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2–6, zusammen. Die Mitglieder beraten über den Neubau Schulzentrum Gerthe.

 

Am Donnerstag treffen sich die Mitglieder des Rates um 15 Uhr im großen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2–6. Sie beschäftigen sich unter anderem mit dem Bebauungsplan Nr. 947 – Opel-Werk I und der Feuer- und Rettungswache Hattinger Straße 410.

 

Der Rechnungsprüfungsausschuss berät am Freitag ab 14 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2–6, unter anderem über die Preiskalkulation der Zentralen Dienste für das Wirtschaftsjahr 2019 und die Vergaben von Planungs- und Dienstleistungen des Amtes für Stadtplanung und Wohnen.

 

Der Ausschuss für Strukturentwicklung tagt ebenfalls am Freitag, aber um 16 Uhr im Multifunktionsraum 1.0.120 des Technischen Rathauses, Hans-Böckler-Straße 19. Themen sind unter anderem das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Hamme und Etatberatungen.

 

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