Zum Hauptinhalt springen

Regional

POL-BO: Alleinunfall: Pedelec-Fahrer (63) schwer verletzt

Bochum (ots) Bei einem Verkehrsunfall am gestrigen Mittwoch, 11. September, in Bochum ist ein 63-jähriger Pedelec-Fahrer lebensgefährlich verletzt worden.

Der Mann aus Bochum fuhr gegen 15.40 Uhr die Engelsburger Straße in Richtung Innenstadt entlang. Auf Höhe des dortigen Kindergartens kam er nach bisherigen Erkenntnissen offenbar auf regennasser Fahrbahn im Bereich der Straßenbahnschienen ohne Fremdeinwirkung zu Fall. Durch den Sturz wurde der Mann schwer verletzt. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn in ein Krankenhaus. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht auch am heutigen Morgen noch Lebensgefahr.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Bei schlechtem und nassem Wetter können Laub, Straßenbahnschienen oder auch Kanaldeckel rutschig werden. Fahrräder, Pedelecs oder auch E-Scooter lassen sich schlechter kontrollieren. Fahren Sie deshalb bei Regen und Glätte besonders vorsichtig.

  • Aufrufe: 42

Stadt Bochum Infos:FBS bietet Exkursion nach Paderborn an

Die städtische Familienbildungsstätte bietet am Donnerstag, 10. Oktober, eine rund sechsstündige Exkursion nach Paderborn an. Die Teilnehmenden besuchen dort die Sonderausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“. Darüber hinaus stehen wichtige Orte der Paderborner Kunst- und Kulturgeschichte auf dem Programm: Dom, Jesuitenkirche, Rathaus. Treffpunkt ist um 10 Uhr die Infotafel der Abfahrten am Bochumer Hauptbahnhof. Die Gebühr beträgt 14 Euro. Eintrittsgelder und Fahrtkosten müssen separat beglichen werden. Anmeldung für das Angebot Nummer 19C-60301 können persönlich bei der FBS, Zechenstraße 10, unter den Rufnummern 02 34 / 910 – 51 10 oder – 51 20 sowie im Internet unter familienbildungsstaette.bochum.de erfolgen. Dort gibt es auch weitere Informationen.

  • Aufrufe: 40

Stadt Bochum Infos:Strom-, Gas- und Wasserpreise zeigen große Bandbreite Empirische Untersuchung der Hochschule Bochum zu Grundversorgungstarifen in NRW

Deutliche Unterschiede bei den Kosten für Energie und Wasser in den Städten Nordrhein-Westfalens zeigt eine Studie des Instituts für Energie- und Wasserwirtschaft (EnWa) der Hochschule Bochum. Demnach müssen 2-Personen-Haushalte in NRW in der günstigsten Kommune für Strom, Gas und Wasser zusammen gut ein Fünftel weniger ausgeben als in teureren.

Das Institut hat die Grundversorgungstarife in den Sparten Strom, Gas und Wasser in Nordrhein-Westfalen analysiert. Der Untersuchung liegt ein Vergleich der Energie- und Wasserpreise in sämtlichen Städten des Landes mit mehr als 30.000 Einwohnern zugrunde. Im Ergebnis zeigt sich eine große preisliche Bandbreite. Die niedrigsten Preise in Summe werden in der Stadt Kleve erhoben.

Die Energiepreise sind auch 20 Jahre nach Start der Liberalisierung und im zehnten Jahr der Energiewende Mittelpunkt breiter gesellschaftlicher Diskussion. Auch die Wasserpreise sind – nicht zuletzt weil die Wasserversorgung einem Monopol unterliegt – immer wieder Ziel öffentlicher Debatten. Das Institut für Energie- und Wasserwirtschaft der Hochschule Bochum hat unter Leitung der Professoren Dr. Michael Häder und Dr. Dieter Hecht die Tarife in der Grundversorgung für Strom, Gas und Wasser in den rund 140 größten Städten in NRW untersucht.

Im Zentrum der Untersuchung stand das Ziel, für sämtliche in die Analyse einbezogene Städte und Sparten die maßgeblichen Tarife zu ermitteln und auf dieser Grundlage für einen typischen Abnahmefall eine Rangfolge für die einzelnen Sparten Strom, Gas und Wasser sowie ein Gesamtranking zu erstellen. Als Gegenstand des Vergleichs wurden die Grundversorgungstarife gewählt, da ein jeder im jeweiligen Versorgungsgebiet ansässige Haushalt Anspruch auf Versorgung zu diesen Konditionen hat. Da die durchschnittliche Haushaltsgröße in NRW bei 2,03 Personen liegt, wurde als typische Untersuchungsgröße ein 2-Personen-Haushalt zugrunde gelegt mit einem jährlichen Verbrauch von 2.648 kWh Strom, 15.148 kWh Erdgas und 89 cbm Wasser.

Im Ergebnis zeigt die Studie zum Teil markante preisliche Unterschiede in den lokalen Versorgungsgebieten (siehe beiliegende Abbildung und Tabelle). Während ein 2-Personen-Haushalt mit den oben genannten Verbrauchswerten in der Grundversorgung in NRW durchschnittlich 2.289,67 Euro bezahlt, sind es in der Stadt Kleve, die das Ranking anführt, nur 1.812,23 Euro. Damit kosten Strom, Gas und Wasser hier zusammen 20,9% weniger als im Durchschnitt der untersuchten Städte.

Die Kostenübersicht zum Download: <https://www.hs-bochum.de/fileadmin/public/Die-BO_Einrichtungen/Hochschulkommunikation/Presse/2019/Kostenuebersicht_Tabelle_ENWA.pdf>

  • Aufrufe: 28

Stadt Bochum Infos:Archivkino zeigt: „Brüchige Biografien – bodo-VerkäuferInnen erzählen“

Das Archivkino des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, zeigt am Donnerstag, 26. September, um 19 Uhr den 79-minütigen Farbfilm „Brüchige Biografien“ von „bodo e.V.“: Fünf Menschen, fünf Lebensläufe, fünf Geschichten von Abstürzen, Krisen und Neuanfängen – dies zeigt die eindrückliche Dokumentation über fünf Menschen, die bei „bodo“ Hilfe gefunden haben. Der abendfüllende Film begleitet die „bodo“-Verkäuferinnen und –Verkäufer Monika, Markus und Chris aus Bochum sowie Gökkan und Lacramiora aus Dortmund bei ihrer Arbeit und danach. Sehr offen erzählen die Fünf ihre Geschichte, aus ihrem Alltag sowie von ihren Wünschen und Zielen. Im Anschluss beantwortet „Bodo“-Redaktionsleiter Bastian Püttner Fragen zum Film.

 

Der Eintritt ist frei. Die erforderlichen Kartenreservierungen können dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 02 34 / 910 – 95 10 erfolgen. Nicht abgeholte Karten verfallen zehn Minuten vor Filmbeginn. Besucher der Veranstaltung können den BP-Parkplatz (P4) in der Akademiestraße kostenfrei nutzen. Dazu müssen sie an der Parkschranke angeben, dass sie zum Stadtarchiv möchten.

 

Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte bietet vor dem Archivkino am Donnerstag, 26. September, um 18 Uhr für Interessierte eine öffentliche und kostenlose Führung durch die Ausstellung „Zwischen Heimat, Front + Revolution. Bochum 1914 bis 1920“ an. Der Treffpunkt ist im Foyer. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung von 1914 bis 1920 am Beispiel Bochums nach. Sie wechselt aber auch die Perspektive und richtet den Blick auf den südbelgischen Ort Virton, wo im August 1914 eine große Schlacht unter Beteiligung Bochumer Soldaten geschlagen wurde.

  • Aufrufe: 28