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Regional

FDP-Politiker Oliver Stirböck MdL informiert sich beim DEN Energie- und Wärmewende im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem Vorstand

Besuch beim Deutschen Energieberater-Netzwerk in Offenbach: DEN-Bundesvorsitzende Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, Oliver Stirböck MdL, und Peter Preisendörfer, stellvertretender DEN-Landessprecher für Hessen.  Foto: DEN
Besuch beim Deutschen Energieberater-Netzwerk in Offenbach: DEN-Bundesvorsitzende Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, Oliver Stirböck MdL, und Peter Preisendörfer, stellvertretender DEN-Landessprecher für Hessen. Foto: DEN

Es war ein Besuch unter Nachbarn – der Offenbacher Stadtverordnete und Abgeordnete im Hessischen Landtag Oliver Stirböck MdL besuchte jetzt das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V., welches seinen Sitz in der Stadt am Main hat. Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, einer der beiden Bundesvorsitzenden des Netzwerks, stellte ihm die Organisation vor. Insbesondere aber erläuterte er dem Politiker die Sicht der DEN-Energieberater auf die Energie- und die Wärmewende.

Dabei sparte Dannecker nicht an Kritik an der Bundesregierung. Das jetzt als Referentenentwurf vorgelegte Gebäudeenergiegesetz sei enttäuschend. Sein Netzwerk habe frühzeitig klare und weiterführende Vorschläge in den Diskussionsprozess eingebracht, die jedoch nicht genügend berücksichtigt wurden. Insgesamt sei dieser Entwurf eines GEG viel zu wenig ambitioniert und werde den dringenden Forderungen nach mehr Energieeffizienz und Klimaschutz im Gebäudebereich nicht gerecht, so der Ingenieur.

Man solle endlich ehrlich argumentieren und zugeben, dass ein Verzicht auf liebgewonnene Gewohnheiten für den Klimaschutz mittelfristig unumgänglich sein werden, so Dannecker. Das gelte für Reisen und Verkehr, aber auch für Sanierungen im Gebäudebereich. Hier sollten öffentliche Gebäude Vorbilder sein für einen sehr guten energetischen Standard. Die Kommunen und Länder könnten hier beispielgebend vorangehen. Dannecker lobte in diesem Zusammenhang das baden-württembergisches Wärmegesetz.

Der DEN-Vorsitzende erklärte dem Politiker auch die Bedeutung von Kontrollen im Vollzug der Energieeinsparverordnung EnEV. Hier werde zu wenig getan. Wichtig für ein Gelingen der Wärmewende und eine hohe Qualität der energetischen Maßnahmen sei insbesondere eine neutrale Energieberatung. Wirtschaftliche Unabhängigkeit sei hier ein wichtiges Stichwort. Dies sei im Falle von Energieberatern, die dem DEN angehören, gegeben.

Dannecker stellte dem Liberalen auch die vom Energieberater-Netzwerk initiierte bundesweite Baumpflanz-Aktion vor. Er erläuterte die klimaschützende Bedeutung von Bäumen als Kohlenstoffspeicher und überreichte dem Politiker symbolisch einen Setzling.

Technische Details wie Planungsfehler bei Passivhäusern, insbesondere bei den Lüftungsanlagen, und die richtige Wärmedämmung zur Vermeidung von Schimmel rundeten das Gespräch ab, an dem auch der stellvertretende DEN-Landessprecher für Hessen, Peter Preisendörfer, teilgenommen hatte. Stirböck ist in der FDP-Fraktion im Landtag als Sprecher für Digitalisierung und Europa tätig. Außerdem gehört er dem Landtagsausschuss für Wirtschaft, Energie und Wohnen, dem Ausschuss für Digitales und Datenschutz und dem Europaausschuss an.

 

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POL-BO: Schwerpunktaktion gegen Verkehrssünder: Polizei ahndet 466 Verstöße in Bochum

Schwerpunktaktion gegen Verkehrssünder Foto Polizei Bochum
Schwerpunktaktion gegen Verkehrssünder Foto Polizei Bochum

Bochum (ots) Fahrräder mit Motorunterstützung sind heute keine Seltenheit mehr - während der heutigen Schwerpunktaktion der Polizei in Bochum fuhr ein ganz spezielles Exemplar an einem Kollegen der Kradstaffel an der Castroper Straße vorbei - und zwar auffällig laut. Die nähere Betrachtung zeigte: Das ganze Fahrrad ist abenteuerlich. Ein provisorischer Motor - vermutlich aus einem Rasenmäher ausgebaut - lies das Fahrrad nach eigenen Angaben bis zu 30 Stundenkilometer schnell fahren. Dem Fahrer, einem 34-jährigen Bochumer, erwartet nun unter anderem eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen die Abgabeordnung. Der Motor wurde noch vor Ort teilweise demontiert.

Dieser Verstoß war einer von 466, die die Polizei bei der  Schwerpunktaktion vom 22. Juli gegen Verkehrssünder in Bochum geahndet hat. Mitarbeiter des Zolls, des Bundesamtes für Güterverkehr und der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde der Stadt Bochum unterstützten die Polizeibeamten des Verkehrsdienstes bei den Kontrollen.

Unter den Verstößen waren unter anderem auch zwei fehlende Umweltplaketten, sieben Mautverstöße sowie zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz (illegaler Mülltransport).

Eine Hauptunfallursache ist immer noch überhöhte Geschwindigkeit. Um gezielt dagegen vorzugehen, haben Beamtinnen und Beamte des Verkehrsdienstes Geschwindigkeitskontrollen im Bereich der Bochumer Innenstadt durchgeführt. In 439 Fällen waren die Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs, auffallend viele Verstöße fielen bei der Messstelle an der Tenthoffstraße auf. Diese Kontrollstelle wurde aufgrund eines Bürgerhinweises miteinbezogen.

Neben den Tempomessungen ist auch der gewerbliche Güterverkehr intensiv kontrolliert worden. Bei diesen Kontrollen geht es vor allem darum, zu überprüfen, ob die Fahrer die Lenk- und Ruhezeiten einhalten und auch, ob die Lkw richtig beladen sind. Auch das Fahrzeug selbst wird kontrolliert - die Bremsen zum Beispiel oder auch das Reifenprofil. Solche technischen Mängel können zu schweren Unfällen führen. Vor allem bei Unfällen an Stauenden sind oft technische Mängel am Fahrzeug, aber auch Übermüdung oder falsche Ladung die Hauptursache.

Die heutige Bilanz beim gewerblichen Güterverkehr: Sieben Mal wurden die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, in acht weiteren Fällen war die Ladung der Fahrzeuge falsch gesichert. Alle Fahrzeuge durften ihre Fahrt fortsetzen - nachdem sie umgeladen beziehungsweise nachgesichert haben.

Eine Schwerpunktaktion wie diese ist Teil vieler Maßnahmen der Polizei, um besonders für das Thema Geschwindigkeit zu sensibilisieren und dieses noch mehr in den Fokus von uns allen zu rücken. Denn jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Deshalb werden wir solche Schwerpunktaktionen auch künftig fortführen.

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POL-BO: Drei Beteiligte, zwei Leichtverletzte (33,1) und hoher Sachschaden

Bochum (ots) In Bochum-Werne kam es gestern Nachmittag bei einem Auffahrunfall zu einer Kettenreaktion. Gegen 15.25 Uhr krachte es an der Einmündung Geranienweg / Werner Hellweg. Dabei entstand ein Sachschaden von 17.000 Euro.

Ein 33-jähriger Bochumer hatte an der Unfallörtlichkeit seinen Wagen verkehrsbedingt zum Stillstand abgebremst. Hinter ihm kam der Pkw eines 48-jährigen Bochumers ebenfalls zum Stillstand. Eine 33-jährige Bochumerin bemerkte, ersten Angabe zufolge, die haltenden Autos zu spät und fuhr mit ihrem Wagen auf die stehenden Verkehrsteilnehmer auf.

Sie und ihre einjährige Tochter (in einer Sitzschale) wurden vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt; die beiden anderen Autos waren deformiert, konnten aber weiterfahren.

Die Feuerwehr Bochum streute ausgelaufene Flüssigkeiten ab. Während der Unfallaufnahme kam es kurzfristig zu einer leichten Staubildung.

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Stadt Bochum Infos:Recycling-Kunstwerke entstehen im Museum USB-Workshops in den Sommerferien

USB Bochum PM: Ferienworkshops in den Sommerferien
USB Bochum PM: Ferienworkshops in den Sommerferien

Jedes Jahr in den Sommerferien bietet die USB Bochum GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bochum Kunstworkshops an. Dabei können sich Offene Ganztagsschulen aus Bochum mit Recycling-Kunstwerken beim USB bewerben. In diesem Jahr wurden z.B. gebrauchte Zaunlatten bemalt, kleine Vögel aus altem Zeitungspapier und ein Müllroboter eingereicht. Aus Alt macht Neu lautetet das Motto. Zusätzlich zu diesen Kunstwerken, hat sich die OGS der Feldsieperschule noch etwas ganz Besonderes überlegt. Betreuer und Kinder haben ein Gedicht verfasst:
„Wir OGS Kinder der Feldsieperschule, sind ruhige, laute und auch coole.
Wir kommen aus verschied´nen Ländern, möchten gern die Welt verändern.
Ein Thema das uns int´ressiert, die Umwelt, was mit ihr passiert.
Es sind nicht nur die großen Menschen, die Ge- und Mißgeschicke lenken.
Auch wir Kleinen könn` was tun, uns nicht auf das was ist ausruhn.

Wir sammeln, trennen und sortieren, schmeißen weg, und reparieren,
aus alt wird neu, der Dreck kommt weg, So manches dient ´nem neuen Zweck.
Was wir auf jeden Fall begreifen, lasst den Gedanken ruhig mal reifen,
jeder noch so kleine Schritt, bringt Hoffnung für die Zukunft mit.“
Drei Offene Ganztagsschulen in Bochum dürfen sich in diesem Jahr mit dem Thema „Traumblick“ beschäftigen. Die Schülerinnen und Schüler der OGS In der Vöde, Feldsieperschule und Neulingschule dürfen dabei sein. Sie besuchen die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum und setzen sich damit auseinander.
Im Anschluss arbeiten die Schüler mit verschiedenen Wert- und Werkstoffen aus recycelten Materialien, um ihren eigenen Traumblick zu schaffen. Ebenso setzen sich die jungen Workshop-Teilnehmer mit den Themen Ökologie, Umweltschutz und Ressourcenschonung auseinander.

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