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Regional

42,6 Grad: Deutschland hat einen neuen Allzeit-Hitzerekord Verbreitet wurden im Westen 40 Grad überschritten

42,6 Grad – in Lingen wurde eine historische Rekordtemperatur gemessen. Quelle: WetterOnline
42,6 Grad – in Lingen wurde eine historische Rekordtemperatur gemessen. Quelle: WetterOnline

Deutschland hat einen neuen Allzeit-Hitzerekord: Vorläufiger Spitzenreiter ist das niedersächsische Lingen mit 42,6 Grad. So heiß war es hierzulande seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie! Der erst gestern aufgestellte Rekord von 40,5 Grad wurde somit pulverisiert.Deutschland hat einen neuen Allzeit-Hitzerekord: Vorläufiger Spitzenreiter ist das niedersächsische Lingen mit 42,6 Grad. So heiß war es hierzulande seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie! Der erst gestern aufgestellte Rekord von 40,5 Grad wurde somit pulverisiert. 

 

25.07.2019: Tag der Rekorde

Heute wurde verbreitet meteorologische Geschichte geschrieben. An mehr als 20 Wetterstationen wurden Werte von 40 Grad und mehr erreicht. Erst gestern stellte Geilenkirchen mit 40,5 Grad einen neuen bundesweiten Hitzerekord auf, der 0,2 Grad über dem alten Rekord aus dem Jahre 2015 lag. „Am Donnerstag dann aber hat die Hitzewelle noch einmal zugelegt. In Lingen wurde eine neuer Allzeitrekord von 42,6 Grad aufgestellt. Selbst in den Hochlagen der Mittelgebirge wurde es bis zu 35 Grad heiß, verbreitet gab es neue Rekorde. Nahezu flächendeckend sind diese in Westdeutschland gemessen worden, oft wurden alte und viele Jahre gültige Allzeitrekorde an den jeweiligen Wetterstationen pulverisiert.“, erklärt Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe bei WetterOnline. Noch allerdings sind alle Rekordwerte vorläufig und warten auf die offizielle Bestätigung durch den staatlichen Wetterdienst. „Insbesondere der Messwert aus Lingen könnte wegen ungünstiger Messbedingungen noch revidiert werden. Unabhängig davon aber ist der Tag aus meteorologischer Sicht als historisch zu bezeichnen.“, so Habel. 

 

Verbreitet mehr als 40 Grad

Zu den heißesten Orten mit mehr als 41 Grad gehören neben Spitzenreiter Lingen mit 42,6 Grad die Städte Tönisvorst und Duisburg mit 41,2 Grad sowie Köln-Stammheim mit 41,1 Grad. Zudem melden viele Orte an Rhein und Mosel sowie deren Nebenflüsse neue Rekordtemperaturen. In Bonn-Roleber war es mit 40,9 Grad der heißeste Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Kleve trägt sich mit 40,8 Grad in die Rekordlisten ein. In Weilerswist und Trier flimmerte die Luft bei 40,6 Grad, in Düsseldorf wurde es 40,4 Grad heiß. Auch unsere westlichen Nachbarländer melden neue Allzeit-Rekorde von teils deutlich über 40 Grad. 

 

Hitze und Klimawandel

Die Rekordwetterlage ist sowohl von den erreichten Extremtemperaturen als auch von ihrer Dauer außergewöhnlich. „Heiße Tage gab es natürlich auch in früheren Jahren. Dass die Hitze aber so brutal zuschlägt und dann gleich auch noch mehrere Tage andauert, das ist wirklich extrem.“, sagte Meteorologe Habel und betont: „Die extremen Phasen haben besonders seit Beginn der 2000er Jahre deutlich zugelegt, kommen in immer kürzeren Zeitabständen und sind beständiger. Auch wenn wir hier also weiterhin vom Wetter sprechen, so sind die Extreme doch eine unweigerliche Folge des Klimawandels.“

 

Die Wetterentwicklung

Am Freitag wird es mit 35 bis örtlich 40 Grad nochmals brütend heiß. Nur entlang der Küsten ist es mit 28 bis 33 Grad etwas erträglicher. Dazu scheint meist von früh bis spät die Sonne. Nur westlich des Rheins sowie Richtung Alpen sind im Tagesverlauf in zunehmend schwüler Luft schon einzelne Hitzegewitter möglich. Dann aber ist der Hitze-Höhepunkt überschritten. Am Wochenende sickert überall etwas erträglichere Luft ein, im Westen und Süden werden schon am Samstag keine 30 Grad mehr erreicht. Dafür können sich dort unwetterartige Gewitter entladen. Im Osten geht die Hitze erst am Sonntag, auch dort kracht es voraussichtlich verbreitet. Nach einem noch wechselhaften Wochenstart beruhigt sich das Wetter bei deutlich angenehmeren, aber immer noch hochsommerlich warmen 25 bis 30 Grad.

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FW-Dorsten: +++ Verkehrsunfall auf der Bundesstraße mit einer eingeklemmten Person

euerwehr Dorsten. Rettungshubschrauber im Landeanflug. An der Einsatzstelle wurde nur die Besatzung abgesetzt. Er landete zur Übernahme des Patienten später an einer geschützteren Stelle.
euerwehr Dorsten. Rettungshubschrauber im Landeanflug. An der Einsatzstelle wurde nur die Besatzung abgesetzt. Er landete zur Übernahme des Patienten später an einer geschützteren Stelle.

Dorsten-Deuten, Weseler Straße, 25.07.2019, 10:42 Uhr (ots) Bei Eintreffen der Feuerwehr war am heutigen Vormittag ein Kleintransporter mit voller Wucht gegen einen Straßenbaum der Bundestraße 58 gefahren. Im Fahrzeug befand sich eingeklemmt der Fahrzeugführer. Dieser konnte nach notärztlicher Erstversorgung von den Einsatzkräften nur mühsam mit hydraulischem Rettungsgerät und unter Einsatz der maschinellen Zugeinrichtung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges des Löschzuges Wulfen befreit werden. Die hohe Wärmebelastung bei Außentemperaturen von über 30 Grad Celsius machte den Einsatzkräften zudem deutlich zu schaffen.

Während der Rettungsmaßnahmen kam es im Motorraum des Kleintransportes zu einem Entstehungsbrand. Dieser wurde mit Löschschaum gelöscht. Nach der Befreiung konnte der schwerverletzte Fahrzeugführer im Rettungswagen der Feuerwehr Dorsten weiter versorgt und mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 einem Krankenhaus mit Traumaversorgung in Bochum zugeführt werden. Die polizeilichen Ermittlungen übernahm im Anschluss die "Ermittlungsgruppe Verkehr" der Polizei in Recklinghausen. Im Einsatz befanden sich neben der hauptamtlichen Wache die Löschzüge Hervest I und Wulfen. (DH)

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POL-BO: Falsche Handwerker bestehlen Mann in Herne

Herne (ots) Am Mittwochvormittag (24. Juli) ist ein Senior in Wanne auf falsche Handwerker reingefallen - die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.

Um 11 Uhr vormittags klingelte es bei dem Mann aus Wanne an der Wohnungstür. Vor ihm stand ein vermeintlicher Mitarbeiter einer Firma, der vorgab die Gastherme kontrollieren zu wollen. Weil bereits am Vortag ein Zettel im Hausflur auf eine solche Kontrolle hinwies, war der Senior nicht besonders misstrauisch und ließ den Mann herein.

Später stellte das Opfer fest, dass Wertgegenstände für mehrere Tausend Euro aus dem Schlafzimmer fehlten.

Der vermeintliche Handwerker wird so beschrieben: männlich, circa 1,85 Meter groß, schlanke Statur, braunes Haar und 40-45 Jahre alt.

Die Kriminalpolizei fragt nun: Wer kann sachdienliche Hinweise geben, wem ist es Verdächtiges am 23. und 24. Juli im Bereich des Wohnblocks Wibbeltstraße/Wanner Straße/Heinestraße/Hauptstraße aufgefallen?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei, Tel. 0234 909 8505 oder 0234 909 4441 (außerhalb der Bürodienstzeiten).

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Stadt Duisburg Infos:Böschungsbrand am Eisenbahnhafen in Ruhrort

In der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg gingen gegen 14 Uhr mehrere Notrufe ein. Die Anrufer meldeten einen Böschungsbrand im Bereich des Eisenbahnhafens in Ruhrort.

 

Vor Ort wurde durch die Einsatzkräfte ein Böschungsbrand auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern festgestellt. Sofort wurden Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet. Parallel wurde das Löschboot zur Einsatzstelle hinzugerufen,  um die Löscharbeiten von der Wasserseite zu unterstützen.

 

Insgesamt war die Feuerwehr Duisburg mit einer Löscheinheit sowie dem Löschboot mit insgesamt 20 Kräften vor Ort. Der Einsatz konnte nach einer Stunde beendet werden.

 

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