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Regional

POL-DO: Unfall auf der Autobahn 45 nach Ausweichmanöver vor dem Kreuz Dortmund-Nordwest: Zwei Schwerverletzte nach Kettenreaktion

Dortmund (ots) Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 45 in Dortmund sind am Donnerstag (25. Juli) eine 65-jährige Pkw-Fahrerin aus Hagen und eine 22-jährige Frau aus Schwerte schwer verletzt worden. Auslöser für eine Kettenreaktion bei hohem Verkehrsaufkommen war vermutlich ein Ausweichmanöver.

Gegen 20.45 Uhr musste eine 23-jährige Peugeot-Fahrerin aus Bochum offenbar wegen eines technischen Defekts im Autobahnkreuz Dortmund-West auf der Auffahrt von der A45 auf die A40 anhalten. Ein folgender VW-Up-Fahrer (31) aus Hattingen musste dem stehenden Pkw nach rechts über einen Grünstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

Anschließend lenkte er seinen Up wieder auf die Fahrspur. Nach ersten Erkenntnissen reagierte ein folgender Lkw-Fahrer mit einer ruckartigen Lenkbewegung auf das Ausweichmanöver. Eine hinter dem Lkw fahrende 65-jährige Autofahrerin aus Hagen geriet aus noch unbekanntem Grund mit ihrem Opel ins Schleudern und prallte mit dem Mercedes einer Fahrerin (22) aus Schwerte zusammen.

Beide erlitten dabei schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert.

Die stark beschädigten Pkw wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt insgesamt circa 16.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und für Reinigungsarbeiten war die A45 in Richtung Frankfurt für anderthalb Stunden gesperrt.

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POL-BO: Bochum Wattenscheid 22-jähriger Motorradfahrer nach Unfall im Krankenhaus

Bochum (ots) Gestern Abend wurde eine Unfallstelle an der Günnigfelder Straße 71 in Wattenscheid nach einem Verkehrsunfall gesperrt. Ein junger Motorradfahrer (22, Wattenscheid) wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Sperrung dauerte bis 21 Uhr an; der Verkehr wurde abgeleitet.

Der Unfallhergang nach derzeitigem Erkenntnisstand: Gegen 19.25 Uhr befuhr der 22-Jährige auf seiner Honda die Günnigfelder Straße in Richtung Parkallee. Nahe der Ulrichstraße überholte er ein Auto, welches nach rechts auf den Parkplatz eines Discounters fahren wollte.

Vom entgegengesetzten Fahrbahnrand war zeitgleich eine 66-jährige Wattenscheiderin mit ihrem Auto bereits angefahren und wollte nach links in die gegenüber liegende Ulrichstraße einfahren. Es kam zum Zusammenstoß zwischen Motorrad und Pkw, wodurch der junge Wattenscheider schwer verletzt wurde.

Die Ermittlungen im Verkehrskommissariat dauern an.

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POL-BO: "Wohnungs-Einbruchs-Radar" - das Polizeipräsidium Bochum informiert wieder über die Verteilung der Wohnungseinbrüche

Bochum, Herne, Witten (ots) "Wohnung sichern, aufmerksam sein, ,110' wählen!" Das sind die entscheidenden Handlungsempfehlungen für alle Bürgerinnen und Bürger im Kampf gegen die Wohnungseinbrecher.

Die Polizei Bochum möchte, dass sich die Menschen in unserem Revier in ihren eigenen vier Wänden sicher fühlen. Dazu gehört, dass Sie über die fortlaufende Entwicklung der Einbruchskriminalität in Bochum, Herne und Witten informiert sind.

Wir stellen Ihnen heute wieder drei Übersichtskarten zur Verfügung, in der die Wohnungseinbrüche (inklusive Versuche) von 19. bis 25. Juli 2019 in den einzelnen Stadtteilen verzeichnet sind. Auch aus Gründen des Datenschutzes verzichten wir darauf, die genauen Örtlichkeiten der Einbruchstatorte, sprich die Straßen samt Hausnummern, kartenmäßig zu erfassen.

Wir hoffen, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger noch stärker mit dem Thema "Wohnungseinbrüche" beschäftigen, wenn sie sehen, dass in ihrem "Viertel" eingebrochen worden ist.

Informationen zu allen Belangen rund um den Schutz vor Wohnungseinbruch erhalten Sie kostenlos beim Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz unter der Rufnummer 0234/909-4040.

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Stadt Duisburg Infos:Gemeinsam gegen Gewerbesteuer-Dumping: Duisburg unterzeichnet Erklärung

Gemeinsam mit rund 30 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen hat die Stadt Duisburg gestern in Dormagen die „Zonser Erklärung“ unterzeichnet. Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack setzt damit ein deutliches Zeichen gegen Gewerbesteuer-Dumping.

 

„Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer kommen bei uns nicht nur Schulen oder Kitas zugute, wir nutzen sie auch für Straßen oder den öffentlichen Nahverkehr. Gerade als Stärkungspaktkommune sind solche Investitionen für uns immer mit großen Kraftanstrengungen verbunden. Dass einige wenige Kommunen die Gewerbesteuer massiv herabsetzen, ist deshalb für uns nicht hinnehmbar“, erklärt Martin Murrack.

 

Die Gewerbesteuer ist neben der Grundsteuer die wichtigste direkte kommunale Einnahmequelle. Über das sogenannte Hebesatzverfahren können die Städte unmittelbar Einfluss auf die Höhe der von Unternehmen zu zahlenden Gewerbesteuer nehmen. Als Stärkungspaktkommune ist Duisburg gezwungen, für hohe eigene Einnahmen zu sorgen und liegt daher mit einem Hebesatz von 520 v.H. im Vergleich zu anderen Kommunen in NRW im oberen Drittel.  In den letzten drei Jahren verzeichnete die Stadt Duisburg stabile Gewerbesteuereinnahmen über der 200-Millionen-Euro-Marke, im Jahr 2018 mit rund 240 Millionen Euro sogar einen der höchsten Werte der vergangenen Jahre. Verlagern Unternehmen ihren Firmensitz, um von drastisch gesenkten Hebesetzen zu profitieren, ist es zudem möglich, dass Produktionsstätten und damit auch gewerbliche Belastungen wie Verkehr oder Lärmimmissionen am Ursprungsort verbleiben.

 

Die Zonser Erklärung ist ein Aufruf der Stadt Dormagen. Die Erklärung fordert unter anderem die Neugestaltung der steuer- und kommunalverfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen im Bereich des Gewerbesteuergesetzes. Neben der Stadt Duisburg gehören unter anderem auch Düsseldorf, Bochum und Krefeld zu den Unterzeichnern.

 

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