Cloppenburg/Vechta (ots) - Vechta - Brand eines Vereinsheim
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am 06. Juli 2018, gegen 0:30 Uhr, ein Sportvereinsheim am Brookdamm in Brand. Dieses brennt vollständig nieder. Die Feuerwehr Vechta war mit 25 Kameraden vor Ort. Der Schaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt. Die Polizei hat Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Vechta unter der Telefonnummer 04441/9430 entgegen.
Steinfeld - Verkehrsunfallflucht/Zeugenaufruf
In der Nacht zum 05. Juli 2018, gegen 00:15 Uhr, befuhr ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer die Holdorfer Straße aus Holdorf kommend in Fahrtrichtung Steinfeld. Aus bislang unbekannten Gründen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte ein Straßenschild sowie die Pflasterung und Bepflanzung eines angrenzenden Wohnhauses. Es entsteht Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um Schadensregulierung zu kümmern. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Lohne unter der Telefonnummer 04442-93160 entgegen.
Lohne - Verkehrsunfall mit schwer verletztem Pedelec-Fahrer
Am 05. Juli 2018, gegen 17:10 Uhr, befuhr ein 67-Jähriger aus Lohne mit seinem Pedelec die Straße Siebengestirn und beabsichtigte, über die Krimpenforter Straße in den Wilhelmsweg einzufahren. Zeitgleich befuhr ein 40-Jähriger Pkw-Fahrer aus Halen die Krimpenforter Straße in Richtung Bakumer Straße. Der 67-jährige Lohner übersah den vorfahrtsberechtigten 40-Jährigen und es kam zum Zusammenstoß. Der Pedelec-Fahrer wird schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Sachschaden wird auf etwa 4000 Euro geschätzt.
Damme - Sportfallschirmspringer verunfallt
Am 05. Juli 2018 wurde ein 34-Jähriger Fallschirmspringer aus Bochum gegen 18.45 Uhr unsanft zu Boden getragen. Dabei verletzte er sich schwer. Er wurde mittels eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus geflogen. Ein Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden.
Die nächste Biotope-Exkursion der Volkshochschule am Samstag, 14. Juli, um 14 Uhr, Treffpunkt: Ecke Kirchfeldstraße/Rathausallee vor REWE in Rumeln (Bus 923, 924 bis Rumeln Rathaus) hat das Grubenfeld Fritz zum Ziel. Interessierte treffen sich mit Daniele Scharf. Die Exkursion dauert etwa zwei Stunden.
Bis 1973 gab es in Rumeln einen Material- und Seilfahrtschacht, der zum Grubenfeld Fritz der Zeche Wilhelmine Mevissen gehörte. Die Schächte sind verfüllt, alle Anlagen abgebrochen. Nach und nach hat sich seit dieser Zeit die Natur das Gelände zurückerobert. Heute wirkt hier alles etwas verwunschen. Schmale Pfädchen führen durch bunte Blumenwiesen, vorbei an dicken Hängebirken und alten Platanen. Dazwischen gestreut steht der eine oder andere von Weinreben überwucherte Obstbaum.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Teilnahmeentgelt wird nicht erhoben. Weitere Informationen telefonisch unter (0203) 283-3220 oder (0203) 283-2340.
Sonne und Regen – gerne im günstigen Wechsel – lassen Bochums Grün seit Wochen sprießen. Mit viel Körpereinsatz und Maschinenkraft versuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt aktuell, Bäume, Sträucher, Hecken und Wiesen in Zaum zu halten. „Es wuchert“, beschreibt Achim Paas, stellvertretender Leiter des Technischen Betriebs, die Situation. Der Grund für das stark ausschlagende Grün: die Schönwetterperiode.
„Ist das grün hier“, hören Bochumerinnen und Bochumer von auswärtigen Gästen oft und gerne. Und es ist ja auch schön, wenn „alles grünt und blüht“. Der Technische Betrieb der Stadt, der den Grünschnitt auf den öffentlichen Flächen – in Parks, auf Spielplätzen und Friedhöfen, an Straßen und Gehwegen – macht, sieht das durchaus schon mal anders. „Wir haben im Moment den Johannistrieb“, erklärt Mechthild Schur, Leiterin der Abteilung „Grün“ beim Technischen Betrieb, diesen zweiten Austrieb nach dem klassischen Frühlingstrieb. „In diesem Jahr haben wir es schon sehr früh sehr warm gehabt. Es war noch viel Feuchtigkeit im Boden. Die Pflanzen haben also die besten Voraussetzungen gehabt. Wir haben dieses Jahr einen unfassbaren Blüten- und Fruchtansatz – zum Beispiel bei Obstgehölzen.“
Das Telefon steht seit Wochen selten still. 70 Leute kümmern sich in Mechthild Schurs Zuständigkeitsbereich um das städtische Grün – systematisch nach Einsatzplan, aber auch auf spontane Zurufe von Bürgerinnen und Bürgern hin. „Die meisten kann man überzeugen, dass wir uns kümmern“, sagt sie. Mit Kettensägen, Elektroheckenscheren, Grasschneidern und einem Fuhrpark aus unterschiedlichen Rasenmähern halten die Beschäftigten des Technischen Betriebs das Grün in Form. Aktuell genießen öffentliche Gehwege und Straßen absoluten Vorrang.
Damit die Verkehrssicherheit gegeben ist, wacht das Tiefbauamt darüber, dass Fußgänger, Rad-, Auto- und Lastwagenfahrer genug Platz in der Höhe und Breite haben, um sich oder ihr Gefährt durch Bochums Straßen zu bewegen. Rudolf Trumbach, verantwortlich für die Unterhaltung von städtischen Verkehrswegen in Bochums sechs Bezirken, spricht von „Lichtraumprofilen“. So hält die Stadt zum Beispiel 4,50 Meter in der Höhe frei von Ästen, damit LKW über Bochums öffentliche Straßen rollen können, ohne dabei Baumzweige zu streifen. „Bei Gehwegen sind es 2,25 Meter in der Höhe“, erklärt Rudolf Trumbach. „Und es gibt Sicherheitsabstände in der Breite.“ Für letztere sei entscheidend, ob es eine Hauptverkehrsstraße mit viel oder wenig Schwerverkehr sei.
Wenn Bäume, Sträucher, Hecken, Gras oder Unkraut von privaten Vorgärten zu weit in den öffentlichen Gehweg oder die Straße wuchern und so Fußgängern den sicheren Raum nehmen oder die Sicht von Verkehrsteilnehmern behindern, versucht der Technische Betrieb dies bei seinen wöchentlichen Kontrollen an Hauptverkehrsstraßen und zweimonatigen Kontrollen bei Nebenstraßen im Gespräch zu lösen. „Wir schellen und sprechen die Leute an“, sagt Thomas Lück. „Manchmal kommt man einfach nicht zum Schneiden. Man muss sich in die Betroffenen hineinversetzen.“ Arbeit, Urlaub, Regenwetter. Die meisten kommen der Bitte nach und greifen zu ihren Gartengeräten. Aber: „Wenn das Grün nicht zurück geschnitten wird und es eine Gefahrenstelle ist, schreiben wir die Anlieger an“, schildert Rudolf Trumbach. Kommen diese der Aufforderung zum Grünschnitt und auch der Erinnerung an diese nicht nach, kann das Tiefbauamt durch den Technischen Betrieb oder private Garten- und Landschaftsbaufirmen (GALA) den Wildwuchs zurückschneiden lassen und die Kosten dafür den Anliegern in Rechnung stellen. „Wir handeln mit Augenmaß, prüfen die Verhältnismäßigkeit“, versichert der Tiefbauamtsmitarbeiter.
Dies ist ebenso, wenn kranke oder beschädigte Bäume beschnitten oder gar gefällt werden müssen. Selbstverständlich gelten für die Stadt die Regelungen im Bundesnaturschutzgesetz, das in der Schonzeit vom 1. März bis zum 30. September einen massiven Rückschnitt oder eine Rodung von Bäumen, Sträuchern, Hecken, Schilfbeständen und Röhrichten verbietet und nur leichte Formschnitte zur Pflege erlaubt, um brütende Vögel und Insekten zu schützen. Doch die Sicherheit von Fußgängern, Rad- und Autofahrern geht vor, wenn Äste abzubrechen oder Bäume umzufallen drohen. Daher hat der Technische Betrieb kürzlich zum Beispiel Platanen am Freigrafendamm eingekürzt.
Bei ihrem Kampf gegen „übergriffiges“ Grün verzichtet die Stadt übrigens seit Jahren freiwillig auf Unkrautvernichtungsmittel. „Das Ergebnis ist natürlich: Unsere Flächen verunkrauten schneller“, berichtet Mechthild Schur. Diese von Wildwuchs freizuhalten, ist in Bochum zeit- und personalintensive Handarbeit. Der Umwelt zuliebe.
Am Dienstag um 15 Uhr kommt der Ausschuss für Schule und Bildung im kleinen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2 – 6, zusammen. Zu den Themen zählen unter anderem die Vergabe der Trägerschaft der außerunterrichtlichen Betreuungsangebote an weiterführenden Bochumer Schulen der Sekundarstufe I sowie die Schulverpflegung an der Willy-Brandt-Gesamtschule.
Ebenfalls am Dienstag um 15 Uhr treffen sich die Mitglieder des Ausschusses für Infrastruktur und Mobilität im Multifunktionsraum 1.0.120 des Technischen Rathauses, Hans-Böckler-Straße 19. Sie beschäftigen sich unter anderem mit dem niederflurgerechten Ausbau von Haltestellen und der Verkehrssituation an der Hans-Böckler-Straße.
Der Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe tagt am Mittwoch um 15 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2 – 6. Themen sind unter anderem die Leitstelle der Feuerwehr Bochum sowie die Umsetzung von geplanten Baumaßnahmen an Schulen.
Am Donnerstag kommen die Mitglieder des Rates um 15 Uhr im großen Sitzungssaal des Bochumer Rathauses, Willy-Brandt-Platz 2 – 6, zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Schöffen, die ordnungsbehördliche Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen und das Lohrheidestadion als NRW-Standort für Leichtathletik.