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Regional

POL-BO: Montagabend in der Fußgängerzone: Erst nach Zigarette gefragt, dann Geld erbeutet!

Bochum (ots) - In der Bochumer Fußgängerzone ist am Montagabend (30. April) eine 33-jährige Frau von einem unbekannten Mann zunächst nach einer Zigarette gefragt worden. Sie befand sich, gegen 19.30 Uhr, auf der Kortumstraße Höhe der Hausnummer 77, nahe der Bongardstraße. Als sie in ihre rechte Jackentasche griff, entwendete ein zweiter Unbekannter in diesem Moment aus der linken Jackentasche einen Beutel mit Bargeld. Zudem bekam die 33-Jährige einen Stoß gegen ihren Körper. Das Täter-Duo flüchtete mit der Beute in Richtung Willy-Brandt-Platz.

Beide südländisch aussehende Männer konnten wie folgt beschrieben werden:

1. Person: zwischen 28 und 30 Jahre alt, circa 170 cm groß, schlank, kurze dunkle Haare (an den Seiten rasiert), trug eine dunkelblaue Jogginghose sowie eine schwarze Stoffjacke, sprach gebrochen Deutsch

2. Person: etwa 25 Jahre alt, zwischen 175 und 180 cm groß, stabile Statur, trug eine schwarze Kappe mit den Zeichen "NY" sowie eine schwarze verschlissene Hose.

Wer hat den Vorfall in der Fußgängerzone gesehen oder kann Angaben zu den Tatverdächtigen machen?

Hinweise hierzu nimmt das Bochumer Kriminalkommissariat 31 unter der Rufnummer 0234/909-8105 oder außerhalb der Bürodienstzeit unter -4441 (Kriminalwache) entgegen.

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Stadt Duisburg Infos:Tag der Städtebauförderung am 5. Mai 2018: Probiere den neuen Portsmouthplatz

: (v.l.) Chris Habernoll, JustFestivals GmbH, Carsten Tum, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Umwelt, Hendrik Trappmann, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement und Dagmar Bungardt, City-Managerin präsentieren das Plakat zum Street-Food-Music-Festival
: (v.l.) Chris Habernoll, JustFestivals GmbH, Carsten Tum, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Umwelt, Hendrik Trappmann, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement und Dagmar Bungardt, City-Managerin präsentieren das Plakat zum Street-Food-Music-Festival

Am kommenden Samstag, 5 Mai, findet die erste größere Veranstaltung auf dem neuen Portsmouthplatz vor dem Hauptbahnhof statt. Im Rahmen des Tages der Städtebauförderung kann der Platz erstmals „probiert“ werden. Probiert werden können aber auch unterschiedlichste Gerichte der jungen Street Food Bewegung, die hier am Samstag und Sonntag ein Festival mit 25 Ständen und Musikprogramm veranstalten. Ergänzend zur Innenstadtentwicklung wird über den laufenden Prozess "Pakt für die Duisburger Innenstadt" informiert. Auf dem König-Heinrich-Platz, dem Dellplatz und dem Burgplatz stehen Informationspavillons zu einzelnen Themenbereichen aus dem Diskussionsprozess.

 

Das Bundesbauministerium, die Länder, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund organisieren zum vierten Mal zusammen mit den Kommunen den Tag der Städtebauförderung, um zu zeigen, wozu die öffentlichen Fördermittel eingesetzt wurden und werden.  Die Vorstellung von Strategien und Planungen sollen allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich zu informieren und mit den Fachleuten zu diskutieren.  Im Fokus steht in diesem Jahr die Innenstadt mit den Projekten aus dem integrierten Handlungskonzept Innenstadt, IHI. Neben den baulichen Veränderungen des Portsmouthplatzes, der Mercatorstraße und der Umgestaltung des Kantparks  stehen weitere öffentlich geförderte Projekte an, die bis 2020/2021 umgesetzt werden (Friedrich-Wilhelm-Straße, Klostergarten im Innenhafen, Straßenbaumkonzept, Ostausgang Hauptbahnhof, Calaisplatz und Kuhlenwall). Alle Projekte basieren auf dem Masterplan des Büros Foster.

 

Den 23 Millionen Euro Fördergeldern aus der Städtebauförderung folgen in der Innenstadt etwa 500 Millionen privater Investitionen ( Quartier 1 südlich des Hauptbahnhofs, IntercityHotel und MercatorOne, Digitalkontor und Hotel am Innenhafen und vieles mehr). Die öffentlichen Investitionen sind damit wichtige Initialzündungen zur Anregung privater Investments. Betrug die Quote bei der Entwicklung des Innenhafens etwa 1:10 zwischen öffentlicher Förderung und privater Investition, ist es in der City etwa 1:20.  


Für die Entwicklung von Städten und Stadtquartieren ist die öffentliche Förderung aus Stadterneuerungsmitteln, die von Bund und Land bereitgestellt wird, ein wichtiger Anschub. In Duisburg profitieren zurzeit neben der Innenstadt auch Hochfeld, Marxloh, Laar und Hochheide von der Städtebauförderung. 2017 betrugen die Mittel für alle Projekte etwa 20 Millionen Euro. Ganz unterschiedliche Maßnahmen werden gefördert: Ist es in Hochheide die Beseitigung städtebaulicher Missstände, der Ankauf und Abriss unbewohnbarer Hochhäuser und Umgestaltung der Flächen zu Grünflächen, ist es in Hochfeld der weitere Ausbau des RheinParks und die Neugestaltung des Hochfelder Markts. In Marxloh ist es u. a. ein Bildungscampus zur Stärkung und Verbesserung des Bildungsniveaus in Marxloh und zur Förderung der Kinder. Das sind nur einige Beispiele für Fördermaßnahmen. Die gesamten Maßnahme-Übersichten lassen sich in den Integrierten Handlungskonzepten finden, die im Internet zur Verfügung stehen. 

 

Stadterneuerung heißt aber auch immer, die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen und zu beteiligen. Quartiersbüros bieten Anlaufstellen, begleiten die Arbeit und organisieren Beteiligung. Aus dem Innenstadtdialog entstand ein Pakt für die Innenstadt, in dem sich alle Beteiligten verpflichten, Prozesse zur Stärkung der Innenstadt zu unterstützen. Die gemeinsamen Arbeitsprozesse haben aktuell begonnen. „Mit der Charrette für die Planung des Bahnhofsumfeldes haben wir einen bürgerschaftlichen Planungsprozess durchgeführt. Auch für die weiteren Planungen in der City, wie es beispielsweise für den Kantpark geschah und in Kürze für den Calaisplatz durchgeführt wird, aber auch in den Stadtteilen werden wir Bewohnerinnen und Bewohner in die Planungsphasen einbeziehen und beteiligen“, erklärt Carsten Tum, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Umwelt.

 

 

Programm für den Tag der Städtebauförderung auf dem Portmouthplatz

 

 

Samstag, 5. Mai 2018

 

11 Uhr            Eröffnung der Veranstaltung durch Oberbürgermeister Sören Link
Öffnung der Info Pavillons zur Innenstadterneuerung und Mercatorviertel

11.30 Uhr       Baustellenführung Kantpark, Treff am Infopavillon Portsmouthplatz

12 Uhr            Street Food & Music Festival

13.30 Uhr       Baustellenführung Kantpark, Treff am Infopavillon Portsmouthplatz
11 – 16 Uhr   Spielmobil der Entwicklungsgesellschaft Duisburg für die kleinen

                        Besucher Möglichkeiten zur Bewegung und Spiel
11 – 16 Uhr   Informationspavillons auf dem Dellplatz, König-Heinrich-Platz und

                        Burgplatz zu Themenschwerpunkten aus „dem Pakt für die Duisburger

                        Innenstadt

 

Sonntag, 6. Mai

 

12 - 18 Uhr    Street Food & Music Festival auf dem Portsmouthplatz

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Stadt Dortmund Infos:Grünes Licht für das neue Konzept zur Weiterentwicklung der Wohnungslosenhilfe in Dortmund

Der Verwaltungsvorstand hat sich in seiner heutigen Sitzung mit der Reform der Wohnungslosenhilfe in Dortmund befasst und gab grünes Licht für das weiterentwickelte Konzept.

Der Rat hatte die Verwaltung im April 2017 beauftragt, das damals bestehende System inhaltlich zu überarbeiten und bedarfsgerecht anzupassen.

Seit gut einem Jahr hat die Verwaltung in der Federführung des Sozialamtes intensiv das bestehende und gut vernetzte Versorgungssystem einem konsequenten Check unterzogen. Alle Netzwerkakteure, vor allem auch die nichtstädtischen Profis und ehrenamtlich aktiven Träger, Initiativen und Vereine, haben sich in vielen - auch kontroversen – Diskussionen auf einen neuen Weg geeinigt. So wurden bereits bestehende Angebote bedarfsgerecht verändert, neue und differenzierte Maßnahmen entworfen und abgestimmt. Auch die Betroffenen wurden einbezogen.

Die etablierten Notunterbringungseinrichtungen MÜS (Männerübernachtungsstelle) und FÜS (Frauenübernachtungsstelle) werden aktuell zu Clearingsstellen weiterentwickelt, konzentrieren sich auf ihre originären Funktionen als kurzfristige Notschlafstellen; die maximalen Platzkapazitäten werden auf 70 (MÜS) und 50 (FÜS) erweitert.

Kurzfristige Notschlafstellen bedeutet: MÜS und FÜS werden von Personen mit verfestigtem Aufenthalt entlastet; diesen Menschen werden andere Angebote gemacht.

In der MÜS wird ein Kontingent von 25 Plätzen in kleinen Wohneinheiten (zwei bis maximal vier Personen) für Menschen mit einer speziellen psychiatrischen Diagnose als Dauerschlafplätze reserviert; in der FÜS bei Bedarf im Einzelfall ebenfalls.

Die Platzkapazitäten der FÜS werden auf 50 aufgestockt und es wird ein neuer Standort gesucht.

Langjährig obdachlose Menschen mit schwersten und chronischen gesundheitlichen und sozialen Problemen, die das qualifizierte Hilfesystem verweigern, dennoch absprachefähig sind, werden dauerhaft in geeigneten Wohnungen ordnungsrechtlich untergebracht („Wohnraumvorhalteprogramm –„WVP Plus“ bis zu 70 Plätze, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt liegen sollen).

Es sollen rund 25 Unterbringungsplätze für Männer und Frauen mit schwerer Drogenabhängigkeit (illegale Drogen) geschaffen werden –  ebenfalls als Clearingstelle konzipiert und an das örtlich etablierte Drogenhilfesystem angebunden. Es geht um Perspektivklärung, Hilfeplanung, Überleitung in Wohntrainingsangebote. Ein Start ist noch nicht absehbar.

Benötigt werden rund 20 Notschlafplätze für „junge Erwachsene“, zumeist langjährig Jugendhilfe-Erfahrene, die weitergehende Hilfen ablehnen, ebenfalls mit Perspektivklärung, Hilfeplanung, Überleitung in Wohntrainingsangebote. Ein Start ist noch nicht absehbar.

Neben den ordnungsrechtlichen Unterbringungsformen planen LWL und Stadt die Etablierung eines niederschwelligen ambulanten Wohnangebotes mit 25 Plätzen „Pension plus“ für Menschen mit multiplen Problemlagen, die sich auf zunächst niederschwellige persönliche Hilfen einlassen und anschließend in hochschwellige Hilfen am Ort flexibel wechseln. Ziel ist der Wechsel in den allgemeinen Wohnungsmarkt.

Neben der Weiterentwicklung des Systems der Unterbringung sind weitere Änderungen geplant oder bereits umgesetzt. So wird das „Gast-Haus“ mit jährlich 100.000 Euro gefördert und hat bereits die Öffnungszeiten verlängert. Für Verlängerungen der Öffnungszeiten des Brückentreffs befindet sich die Stadt in Verhandlungen mit dem Betreiber Diakonisches Werk Dortmund und Lünen (DW) (Bedarf jährlich rund 30.000 Euro).

Es findet eine erhöhte Beratungspräsenz durch die Zentrale Beratungsstelle für Wohnungslose (ZBS) des DW und durch das Jobcenter Dortmund im „Gast-Haus“ statt; das Jobcenter ist auch in der ZBS zu Beratungsterminen präsent. Das Sozialamt erprobt ab dem 1. Mai dieses Jahres eine Beratung bei Wohnraumkündigung und -sicherung im „Gast-Haus“.

Die Stadt Dortmund beabsichtigt, eine freiwillige Zuverdienstmöglichkeit für Menschen zu schaffen, die sich in den Notunterbringungseinrichtungen aufhalten. Dabei sollen durch die Bewohnerinnen und Bewohner zum Beispiel Reinigungsarbeiten auf dem Gelände oder den umliegenden Gehwegen durchgeführt werden.

Eine Entlohnung soll in Höhe von 1,50 Euro pro Stunde erfolgen, analog zu den Bezahlstrukturen im Bereich der Arbeitsgelegenheiten (AGH). Es wird damit gerechnet, dass diese Zuverdienstmöglichkeit zunächst nur wenige Personen und Stunden umfassen wird. Bei einer Bewährung in der Aufgabe soll jedoch dem Personenkreis die Möglichkeit in Aussicht gestellt werden, in der Stadtteilwerkstatt mitzuarbeiten.

Es wird eine Neuauflage der Broschüre „Kompass“, als Taschenausgabe geben. Die Einrichtung einer Seite für mobile Endgeräte zur Verbesserung der Informationsmöglichkeiten für Betroffene und Helfende ist geplant.

Das Thema Wohnungslosenhilfe rückt insbesondere in den Wintermonaten in das öffentliche Bewusstsein. Offenkundig wird dann, dass es auch für die Profis schwierig ist, den oftmals sehr individuellen Notlagen, Bedürfnissen und Verhaltensweisen betroffener Menschen oder bestimmter Personengruppen zu entsprechen.

Fachleute wie Ehrenamtliche stoßen an ihre Grenzen, wenn sie in der täglichen Arbeit akzeptieren müssen, dass sich Menschen trotz höchster Not nicht helfen lassen wollen und sich zum Beispiel aufgrund erheblicher psychischer und suchterkrankungsbedingter Störungen der institutionellen und organisierten Hilfe entziehen.

Sozialdezernentin Birgit Zoerner: „Die Stadt Dortmund hält an ihrem Grundsatz fest, dass das Handeln in diesem Bereich immer darauf ausgerichtet sein muss, Menschen in das qualifizierte Hilfesystem zu bringen, um ihnen aus dieser Lebenslage heraus zu helfen, ohne dass die ordnungsrechtliche Relevanz aus dem Blick gerät.“

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POL-MS: Acht Autos in Unfall auf der A2 verwickelt

Münster (ots) - Zu Auffahrunfällen mit einer schwer- und zwei leichtverletzten Personen kam es am Mittwoch (02.05., 7:07 Uhr) auf der Autobahn 2 bei Gladbeck in Fahrtrichtung Oberhausen. Ein 22-jähriger VW-Fahrer wollte die Autobahn an der Anschlussstelle Essen-Gladbeck verlassen, sah den vorausfahrenden BMW zu spät und fuhr auf. In Folge dessen stießen sechs weitere Fahrzeuge im Rückstau zusammen. Der Chevrolet einer 22-Jährigen aus Datteln überschlug sich dabei und blieb kopfüber auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Die Frau wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Fahrer, ein 27-Jähriger aus Bochum und eine 26-Jährige aus Oberhausen, wurden leicht verletzt. Sechs PKW waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 33.000 Euro. Für die Bergung der Fahrzeuge war die Autobahn gesperrt. Es bildete sich ein zehn Kilometer langer Stau.

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