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Regional

Duisburg, Beliebtes Mitmach-Konzert für Kinder kehrt zurück

Das Mitmach-Konzert für Kinder und Familien „Mein Beat, Dein Lied“ geht in
die nächste Runde: Am Sonntag, 27. September, steht bei der
Bezirksverwaltung Duisburg Süd an der Sittardsberger Allee 14 ab 11 Uhr
wieder das gemeinsame Musikerleben im Mittelpunkt.
Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske unterstützt das Projekt: „‘Mein Beat,
dein Lied‘ zeigt, wie Musik Menschen zusammenbringen kann. Wir freuen
uns, dieses Angebot fortzuführen und noch mehr Kindern und Familien die
Möglichkeit zu geben, gemeinsam Musik zu erleben und die eigene
Kreativität zu entdecken.“

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Duisburg, Mick Haering bittet zur musikalischen Reise quer durch Irland

Mit seinem Programm „Puffins mit Ravioli“ ist der Künstler Mick Haering am

Samstag, 26. September, um 19 Uhr bei der Bezirksverwaltung Duisburg-
Süd an der Sittardsberger Allee 14 zu Gast. Der Abend verbindet humorvolle

Reiseerzählungen, beeindruckende Fotografie und irische Livemusik zu
einem einzigartigen Erlebnis.

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Bundesweiter Warntag – Probealarm des Sirenensystems

Die Stadt Duisburg überprüft erneut das Konzept zur Warnung und
Information der Bevölkerung im Gefahrenfall. Dies erfolgt mit einem
stadtweiten Probealarm des Sirenensystems am Donnerstag,
10. September, um 11 Uhr. Dieser findet innerhalb des bundesweiten
Warntags statt, der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe koordiniert wird.

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Duisburg setzt auf Zukunftstechnologien: Förderung für CellPort und D3AM Field Lab

Die Stadt Duisburg treibt den Strukturwandel weiter voran und schafft
Grundlagen für neue, zukunftsträchtige Arbeitsfelder: Gemeinsam mit dem

Land Nordrhein-Westfalen und ihren Partnern, der Universität Duisburg-
Essen (UDE), der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI) und der

Duisburger Hafen AG, werden durch Fördermittel des 5-
StandorteProgramms wichtige Impulse für die wirtschaftliche Transformation
der Region gesetzt: Paul Frederik Höller, Staatssekretär im Ministerium für

Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-
Westfalen hat heute die Förderbescheide für die beiden Projekte „CellPort –

A Network for Smart Logistics“ und „D3AM Field Lab“ übergeben. Mit dem 5-
StandorteProgramm unterstützen Land und Bund ehemalige
Steinkohlekraftwerksstandorte in Nordrhein-Westfalen auf ihrem Weg zu
zukunftsfähigen und innovativen Regionen.
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir müssen kluge
Ideen schneller in Anwendung bringen. Es freut mich sehr, dass Duisburg mit
gleich zwei Projekten zu Zukunftstechnologien die Weichen für den
Strukturwandel stellt. Mit „CellPort – Network for Smart Logistics“ wird der
Duisburger Hafen zum Reallabor für die Logistik von morgen und schafft
optimale Rahmenbedingungen für technologieaffine Start-ups. Das senkt
Kosten und Lieferzeiten, erhöht die Umschlagkapazitäten und stellt sicher,
dass der Betrieb auch bei Niedrigwasser läuft. Auch das zweite
Strukturwandelprojekt „D3AM Field Lab“ unterstützt den Strukturwandel: Es
trägt dazu bei, die Zukunftstechnologie 3D-Druck auch für kleine und mittlere
Unternehmen in der Region zugänglich und nutzbar zu machen.“
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link betonte, wie wichtig die Vorhaben
für die Entwicklung des Standortes sind: „Die Projekte stehen exemplarisch
für den Wandel, den wir in Duisburg gestalten wollen. Hier entstehen konkrete
Zukunftsperspektiven an der Schnittstelle von Wissenschaft, Innovation und
Wirtschaft.“ Die beiden Förderprojekte stehen für den Ansatz,
wissenschaftliche Forschung enger mit den Bedarfen von Wirtschaft und
Gesellschaft zu verknüpfen. Innovationen sollen schneller in die Umsetzung
gebracht werden und damit nachhaltig zur Zukunftsfähigkeit des
Wirtschaftsstandorts Duisburg beitragen.
Rektorin Prof. Dr. Barbara Albert nahm für die UDE die Förderbescheide
entgegen. Die Universität forscht zu 5G/6G-Technologien und
mannigfaltigem 3D-Druck und diese wissenschaftliche Expertise steht im
Zentrum von CellPort und D3AM Field Lab. „Die beiden Projekte zeigen, wie
Spitzenwissenschaft in die Region transferiert werden kann und dort
Fortschritt zum Anfassen generiert. Transfer von Expertise aus Universitäten
treibt Innovationen und die Transformation der Wirtschaft“, sagt Professorin
Dr. Barbara Albert.
CellPort – A Network for Smart Logistics
Ein zentraler Baustein dieser Entwicklung ist das Projekt „CellPort – A
Network for Smart Logistics“. In Zusammenarbeit der DBI mit der Universität
und der startport GmbH entsteht ein Innovations- und Transferökosystem,
das wissenschaftliche Erkenntnisse, technologische Entwicklungen und
konkrete Anforderungen aus der Logistik zusammenführt. Im Fokus stehen

Anwendungen und Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Smart
Logistics, 5G/6G und Digitalisierung.
Die UDE verantwortet unter der Leitung von Güldilek Köylüoğlu Alabaş am
Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) den wissenschaftlichen Wissens- und
Technologietransfer im Projekt: „Mit der Förderzusage können wir Start-ups
künftig noch gezielter dabei unterstützen, wissenschaftliche Erkenntnisse in
innovative Lösungen für reale Herausforderungen der Logistik zu
überführen.“ Dabei profitiert das Projekt von den besonderen
Rahmenbedingungen in Duisburg. Mit dem Duisburger Hafen verfügt die
Region über einen der bedeutendsten Logistikstandorte Europas. Start-ups
erhalten Zugang zu einem Prototyping-Workspace, Unternehmens- und
Investorenkontakten sowie moderner 5G-/6G-Testinfrastruktur. So können
neue Technologien und Geschäftsmodelle direkt in realen
Betriebsumgebungen entwickelt, getestet und weiterentwickelt werden. Dies
schafft optimale Voraussetzungen für innovative Lösungen in den Bereichen
digitale Logistik, Lieferkettenmanagement und intelligente Infrastrukturen.
Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der DBI: „Entscheidend ist, was aus der
Technologie wirtschaftlich entsteht. CellPort gibt jungen Unternehmen die
Möglichkeit, ihre Lösungen unter realen Bedingungen zu erproben und
daraus marktfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Genau darin liegt die
Chance für Duisburg: Wenn aus Innovation konkrete Aufträge und
Ansiedlungen werden, entsteht Wertschöpfung am Standort. Unser Ziel ist,
CellPort als Sprungbrett für Unternehmen in den Markt aufzubauen und
möglichst viel dieser Entwicklung hier in Duisburg zu verankern.“
duisport-Vorstand Lars Nennhaus ergänzt: „duisport ist seit vielen Jahren ein
Vorreiter für Innovationen in der Logistik. Gemeinsam mit Partnern aus
Wirtschaft, Wissenschaft und Start-up-Szene haben wir zahlreiche
Forschungs- und Entwicklungsprojekte angestoßen und erfolgreich in die
Praxis überführt. Als innovativer Hafenbetreiber schaffen wir die realen
Entwicklungs- und Testumgebungen, die dafür erforderlich sind. CellPort
stärkt diese Rolle und beschleunigt den Transfer neuer Technologien in die
Anwendung entlang der gesamten Logistik- und Wertschöpfungskette.“
D3AM Field Lab
Neben der Logistik steht mit dem D3AM Field Lab unter der Leitung von Dr.-
Ing Stefan Kleszczynski ein weiteres Zukunftsfeld im Fokus: „Das Projekt
schafft eine neue Infrastruktur für den systematischen Wissenstransfer für die
industrielle additive Fertigung, die sich an den konkreten Anwendungen und
Industrien in der Region ausrichtet. Unser Ziel ist es, insbesondere kleinen
und mittleren Unternehmen die Erprobung moderner 3D-Druck-Technologien
gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern zu ermöglichen,
Fertigungsprozessketten zu optimieren und neue Anwendungsfelder zu
erschließen.“
Es geht bei dem Vorhaben darum, erforderliches Wissen zu vermitteln und
eine effiziente und kostengünstige Produktion am Standort zu stärken und
damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Industrie zu fördern. Die
Verbindung von wissenschaftlicher Forschung, technischer Infrastruktur und
praktischer Anwendung bietet ideale Voraussetzungen, um ein Netzwerk von
Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der additiven Fertigung und
der Entwicklung nachhaltiger und ressourceneffizienter Produktionsverfahren
aufzubauen.
Mit der Bewilligung der Fördermittel können nun die nächsten
Umsetzungsschritte für beide Vorhaben beginnen. Gemeinsam tragen
CellPort und das D3AM Field Lab dazu bei, Duisburg als Standort für

Innovation, Technologietransfer und industrielle Transformation weiter zu
stärken.

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