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Spezialfach Kinderherzanästhesie: Professionelle Ausbildung für lebensrettende Eingriffe

Als eine von nur drei Einrichtungen europaweit hat das Institut für
Anästhesiologie und Schmerztherapie am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ
NRW), Bad Oeynhausen, im Zertifizierungsverfahren der Fachgesellschaft die
Auszeichnung für das Spezialgebiet der Kinderherzanästhesie erhalten.

„Neugeborene, Kinder und Jugendliche mit einem schweren Herzfehler zählen
zu den Hochrisikopatienten im Bereich der operativen Medizin“, sagt
Institutsdirektorin Prof. Dr. Vera von Dossow. „Umso wichtiger ist eine
besonders qualifizierte Ausbildung in diesem Spezialbereich der
Kardioanästhesie“.  Eine solche bietet die Europäische Fachgesellschaft
für Herz-, Thorax- und Gefäßanästhesie und Intensivmedizin (EACTAIC), die
im Rahmen ihres bestehenden Fortbildungsprogramms jetzt mit einem neuen
12-monatigen Fellowship eine weitere strukturierte und zugleich
länderübergreifende Weiterbildung mit hohen Qualitätsstandards für die
Kinderherzanästhesie sicherstellt. Das Fellowship-Programm am HDZ NRW
betreut Prof. von Dossow gemeinsam mit ihrem leitenden Oberarzt Prof. Dr.
Andreas Koster. Das Institut für Anästhesiologie ist bereits seit drei
Jahren für das 24-monatige  Erwachsenen-Herzanästhesie-Programm
zertifiziert. „Es war folglich aufgrund des großen Programms und breiten
Spektrums im ZAH nur konsequent, auch die europäische
Kinderkardioanästhesie-Zertifizierung anzustreben“, sagt Prof. Koster,
Bereichsleiter für Kinderkardioanästhesie und Anästhesie für Erwachsene
mit angeborenen Herzfehlern am Kinderherzzentrum und Zentrum für
angeborene Herzfehler des HDZ NRW.

„Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist eine abgeschlossene
Facharztausbildung für Anästhesiologie mit mindestens zweijähriger
Berufserfahrung im Erwachsenen-Herz-Bereich“, erläutert Professorin von
Dossow. Die Kardioanästhesistin Dr. Ioana Belciu bringt diese
Qualifikationen mit. Seit 2015 ist die erfahrene Fachärztin am HDZ NRW
tätig, hat das europäische Diplom für Anästhesie und transösophageale
Echokardiographie und ist seit 2020 Oberärztin im HDZ NRW. Nach einem
24-monatigen EACTA-Curriculum in der Erwachsenen-Kardioanästhesie  ist sie
jetzt  die erste Absolventin  für das 12-monatige Kinderkardioanästhesie-
Fellowship-Programm.

Zu den Anforderungen, die Dr. Belciu hier erfüllt hat und für die das HDZ
NRW künftig als zertifizierte EACTA-Fortbildungseinrichtung zur Verfügung
steht, zählen neben der nachweislichen Ausbildung für die Anästhesie bei
Kinderherzoperationen einschließlich hochkomplexer Eingriffe bei
Neugeborenen, Kunstherzimplantationen, Herztransplantationen sowie
Operationen Erwachsener mit angeborenem Herzfehler. Hinzu kommen
Anästhesien im Kinderherzkatheterlabor und Einsätze auf der
Kinderintensivstation. Weitere Bestandteile der Ausbildung sind die
spezielle transösophagealen Echokardiographie angeborener Herzfehler
sowie die regelmäßige aktive Teilnahme an interdisziplinären Konferenzen
und Fallbesprechungen zur OP-  und Interventionsplanung.

„Die Auszeichnung unseres Instituts ist für uns ein wichtiges Signal,
Standards auf höchstem internationalen Niveau vorzuhalten und gemeinsam
interdisziplinär weiterzuentwickeln“, betont Prof. von Dossow. „Dafür
möchte ich mich bei meinem Team der Kardioanästhesie ebenso herzlich
bedanken wie für die großartige Unterstützung, die wir im HDZ-Zentrum für
angeborene Herzfehler in den Kliniken der Kinderherzchirurgie und
Kinderkardiologie erfahren haben.“

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Das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad
Oeynhausen, ist ein international anerkanntes Zentrum zur Behandlung von
Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen. Mit 35.000 Patienten pro Jahr,
davon 14.600 in stationärer Behandlung, ist das HDZ NRW ein führendes
Spezialklinikum in Europa. Unter einem Dach arbeiten vier
Universitätskliniken und Institute seit über 35 Jahren interdisziplinär
zusammen. Das HDZ NRW ist Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum.

Am Institut für Anästhesiologie und Schmerztherapie mit Lehrstuhl an der
Ruhr-Universität Bochum werden unter der Leitung von Prof. Dr. Vera von
Dossow jährlich mehr als 7000 Narkosen an Patientinnen und Patienten
durchgeführt. Ausgeprägte Spezialkompetenzen, langjährige Expertise und
eine vertrauensvolle interdisziplinäre Teamarbeit garantieren eine
größtmögliche Sicherheit bei der Narkoseführung von Patientinnen und
Patienten aller Altersstufen, insbesondere bei Hochrisikopatienten.

Anhang - Bildunterschrift zum Gruppenfoto:

EACTAIC-Experten des Kinderherzzentrums an Bord: Im Führerhäuschen
Institutsdirektorin Prof. Dr. Vera von Dossow (r.) und Prof. Dr. Andreas
Koster (Mitte), die als Programmdirektoren das Zertifizierungsverfahren
der europäischen Fachgesellschaft für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
erfolgreich abgeschlossen haben. Links neben ihnen die Kardioanästhesistin
Dr. Ioana Belciu. Die weiteren am Zertifizierungsverfahren beteiligten
Experten v.l.n.r.: PD Dr. Kai Thorsten Laser (Stellv. Klinikdirektor
Kinderkardiologie), die Oberärzte Dr. Tobias Hecht, Dr. Stephan Molatta
und PD Dr. Jochen Grohmann (Kinderkardiologie) sowie die Klinikdirektoren
des Kinderherzzentrums und Zentrums für angeborene Herzfehler, Prof. Dr.
Eugen Sandica (vorne, Kinderherzchirurgie und Chirurgie angeborener
Herzfehler) und Prof. Dr. Stephan Schubert (Kinderkardiologie).

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„Der beste Job, den man haben kann“ - Planer:innen-Workshop

Einladung zum Workshop "Der beste Job, den man haben kann: Berufliche
Selbstverständnisse von Planer:innen vor dem Hintergrund widersprüchlicher
Anforderungen" am Donnerstag, 23.06.2022, 13:00-16:00 Uhr Online per Zoom.

Ziel des Workshops ist es, berufliche Selbstverständnisse von Stadt- und
Regionalplaner:innen vor dem Hintergrund widersprüchlicher Anforderungen
und Erwartungen an ihr berufliches Handeln zu thematisieren. Auf diese
Weise lassen sich sowohl individuelle Herangehensweisen als auch Macht-
und Herrschaftsverhältnisse in der räumlichen Planung in den Blick
bringen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Zur Anmeldung bitte bis zum 20.06.2022 eine E-Mail mit Namen, Vornamen und
Berufsbezeichnung/ Funktion senden an MA Sabrina Schröder
(sabrina.schroeder[at]uni-kassel[dot]de).

Mehr INFOS zum DFG-Workshop finden Sie hier: https://www.uni-
kassel.de/fb06/institute/landschaftsarchitektur-und-planung/fachgebiete
/landschaftsplanung-und-kommunikation/forschung/wie-planerinnen-gemacht-
werden#c1018354


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Der Workshop wird vom Team des Fachgebiets Landschaftsplanung und
Kommunikation der Universität Kassel in Kooperation mit der ARL - Akademie
für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft veranstaltet und von der
DFG - Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

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Klimagerechte Stadtentwicklung: Neue Planungshilfe unterstützt Kommunen

Kommunen müssen möglichst schnell Infrastrukturmaßnahmen zum Klimaschutz
und zur Klimaanpassung umsetzen. Ergebnisse der Forschungsinstitute Difu
und ISOE aus dem Forschungsprojekt netWORKS4 zeigen praxisnah, wie
klimagerechte Infrastrukturentwicklung umgesetzt werden kann.

Hitzewellen und Starkregen setzen Städte unter Handlungsdruck, denn sie
haben negative Auswirkungen auf Lebensqualität und Gesundheit der
Menschen. Im Forschungsprojekt netWORKS 4 untersuchte ein
Wissenschaftsteam unter der Leitung des ISOE – Institut für sozial-
ökologische Forschung und des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu),
wie Klimaanpassung in Kommunen durch eine gezielte Vernetzung der Wasser-
und Grüninfrastrukturen in den Kommunen gelingen kann. Es geht darum, die
graue, technische Wasserinfrastruktur mit blauen und grünen
Infrastrukturen zu vernetzen – also mit Flüssen, Bächen oder Anlagen wie
Springbrunnen oder Wasserspielplätzen und städtischem Grün wie Bäumen und
Sträuchern in Parks, Wiesen oder Grünstreifen. So können in längeren
Hitze- und Trockenperioden Bäume und Grünflächen etwa mit gespeichertem
Regenwasser oder Betriebswasser aus aufbereitetem Grauwasser bewässert
werden, damit sie weiterhin ökologische und klimatische Funktionen
entfalten.

Kombination einzelner Maßnahmen anstatt Pauschallösung

„Blaue, grüne und graue Infrastrukturen können vielfältig für eine
klimagerechte Stadtentwicklung genutzt werden“, sagt Projektleiterin
Martina Winker vom ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung, „aber
es gibt keine Pauschallösung für alle Kommunen, dazu sind die jeweiligen
Voraussetzungen zu unterschiedlich und zu komplex.“ Die
Lösungsmöglichkeiten liegen vielmehr in der Kombination klimagerechter
Maßnahmen, die auf die jeweilige städtische Situation zugeschnitten sind.
Diese zu identifizieren und miteinander zu kombinieren, stellt Kommunen
vor neue Herausforderungen. „Wir haben im Forschungsprojekt netWORKS 4
untersucht, wie die Zusammenarbeit zwischen Verantwortlichen für
klimagerechte Lösungen durch einen zielgerichteten Wissenstransfer besser
gelingen kann“, sagt Winker.

Klimaanpassung in Kommunen erfordert neue Entscheidungs- und
Planungsprozesse

Im direkten Austausch mit Kommunen hat das Team die Forschungsergebnisse
in Workshops diskutiert, angepasst und verfeinert. „Für eine gelungene
Vernetzung von blauen, grünen und grauen Infrastrukturen in Kommunen
müssen vor allem sich dabei verändernde Beziehungen in der Planung und
Umsetzung mehr Berücksichtigung finden. Das betrifft zum Beispiel auch
Abstimmungsverfahren zwischen Akteuren“, sagt Jan Hendrik Trapp vom
Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). Für den Erfolg sei wichtig,
schon in der Vorplanungsphase eine frühzeitige Verständigung über
gemeinsame Ziele zwischen Stadtentwicklung, Infrastrukturbetreibern und
den Eigentümer*innen von Gebäuden und Grundstücken zu ermöglichen. So
könne ein offener interdisziplinärer Austausch und Wissenstransfer
zwischen den planenden Akteuren effektiv stattfinden. „Damit
Klimaanpassungsmaßnahmen effektiv umgesetzt werden, ist es zudem wichtig,
dass die planungs- und umsetzungsrelevanten Akteure den Mehrwert kennen,
der sich aus den Investitionen für die Kopplung blau-grün-grauer
Infrastrukturen ergibt“, sagt Trapp. Grünflächen blieben auch in Hitze-
und Trockenperioden funktionsfähig und deren Aufenthaltsqualitäten
erhalten. Auch werden Trinkwasserressourcen geschont.

Wissenstransfer zur klimagerechten Infrastrukturentwicklung: Infokartenset
für die Planung

Um für Kommunen die Details anschaulich zu machen, entwickelte das
Projektteam ein Infokartenset, das mögliche Maßnahmen, Voraussetzungen,
Effekte und Kombinationsmöglichkeiten blau-grün-grauer Infrastrukturen
praxisorientiert darstellt. Das für die Planung klimagerechter Quartiere
entwickelte Kartenset ermöglicht es, vielfältige Optionen aufzuzeigen und
erleichtert so den Austausch: zwischen Akteuren der kommunalen Planung in
den Bereichen Quartiersentwicklung, Grün- und Wasserinfrastrukturplanung
sowie Betreibern der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung und zum
Beispiel privaten Immobilienbesitzer*innen. Die im Set enthaltenen
Infokarten und Chips bilden mögliche Klimaanpassungsmaßnahmen anschaulich
als Einzellösungen ab und lassen sich miteinander kombinieren. „Das
Kartenset bietet alle wichtigen Informationen zur Vernetzung blau-grün-
grauer Infrastrukturen von Gebäudebegrünung über Betriebswassernutzung bis
zur Bewässerung und dient als Planungshilfe und zur Vorbereitung
kommunalpolitischer Entscheidungen“, sagt Martina Winker vom ISOE. Für
viele Akteure sei der Vernetzungsgedanke noch neu und könne deshalb einen
Mehraufwand in der Planung und anschließenden Umsetzung bedeuten. „Die
frühzeitige integrative Planung der blau-grün-grauen Infrastrukturen lohnt
sich für Kommunen mehrfach, da sie Ressourcen schont und damit eine
optimale Anpassungsstrategie an den Klimawandel ermöglicht“, so Jan
Hendrik Trapp vom Difu. Daraus ergeben sich Synergieeffekte, die den
Folgen des Klimawandels gezielt entgegenwirken können.

Das als Download verfügbare neue Infokartenset ist das Abschlussprodukt
des netWORKS4-Forschungsprojekts. Darüber hinaus steht weiteres Material
kostenfrei zur Verfügung, zum Beispiel Handreichungen, Vorträge und Poster
der netWORKS4-Online-Abschlusskonferenz.

Über netWORKS 4
Das Projekt „Resilient networks: Beiträge von städtischen
Versorgungssystemen zur Klimagerechtigkeit“ (netWORKS 4) (Transferphase)
wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der
Fördermaßnahme „Transformation urbaner Räume“ des Förderschwerpunkts
Sozial-ökologische Forschung gefördert. Forschungs- und Projektpartner
waren das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, das Deutsche
Institut für Urbanistik (Difu), das Kompetenzzentrum Wasser Berlin, die
Berliner Wasserbetriebe, die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität,
Verbraucher- und Klimaschutz Berlin sowie die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin und die Stadt Norderstedt.

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Wissenschaft erfordert gutes Management: Dr. Christoph Krukenkamp ist neuer administrativer Geschäftsführer am DBFZ

Mit dem 1. Juni 2022 ist Dr. Christoph Krukenkamp neuer administrativer
Geschäftsführer des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) in
Leipzig. Er tritt damit die Nachfolge von Daniel Mayer an, der im
September 2021 als kaufmännischer Geschäftsführer zur Agentur für
Innovation in der Cybersicherheit GmbH nach Halle gewechselt ist.
Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Geschäftsführer Prof. Michael Nelles
wird Dr. Christoph Krukenkamp als Doppelspitze die Geschäfte des Deutschen
Biomasseforschungszentrums leiten.

Dr. Christoph Krukenkamp ist Wissenschaftsmanager mit rund 15jähriger
Leitungs- und Gremienerfahrung in verschiedenen Universitäten und
Forschungseinrichtungen. Als Verwaltungsleiter war Dr. Krukenkamp zuletzt
10 Jahre am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin tätig.
Zuvor hatte er verschiedene leitende Positionen, u.a. an der medizinischen
Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Charité
Berlin sowie dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf inne. Inhaltliche
Schwerpunkte seiner bisherigen Tätigkeiten waren die
Wissenschaftsadministration und hier besonders die Vermittlung zwischen
Administration und Wissenschaft, Budgetierung und Controlling für
Wissenschaftseinrichtungen und medizinische Fakultäten, das
Vertragsmanagement sowie der Wissens- und Technologietransfer.

„Ich freue mich auf die Aufgaben im DBFZ, die nach meinem Eindruck der
ersten Tage, auf einem hervorragenden Status aufsetzen können. Ich sehe
meine Rolle als Naturwissenschaftler und Wissenschaftsmanager einerseits
in der Vermittlung administrativer Notwendigkeiten an die
Wissenschaftler*innen und andererseits in der Vermittlung der notwendigen
Freiheiten der Wissenschaft an die Administration”, so Dr. Krukenkamp. Der
wissenschaftliche Geschäftsführer des DBFZ, Prof. Dr. Michael Nelles,
ergänzt: „Ich begrüße es ausdrücklich, dass dem BMEL in Zusammenarbeit mit
den anderen im Aufsichtsrat vertretenen Ministerien (BMBF, BMWK, BMUV,
BMDV und SMEKUL) diese sehr gute Neubesetzung der administrativen
Geschäftsführung gelungen ist“.

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) ist eine 2008 gegründete
Forschungseinrichtung im Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
Alleingesellschafter ist das Bundesministerium für Ernährung und
Landwirtschaft (BMEL). In den vergangenen Jahren konnte eine Vielzahl von
infrastrukturellen Maßnahmen am DBFZ umgesetzt werden. Hierzu zählen neben
dem Bau einer Kindertagesstätte sowie umfangreichen Sanierungsmaßnahmen
insbesondere der Neubau eines Technikums zur angewandten Biomasseforschung
sowie ein fünfstöckiges Bürogebäude mit angegliedertem Veranstaltungssaal
in Höhe von rund 60 Millionen Euro Gesamtkosten.

Smart Bioenergy – Innovationen für eine nachhaltige Zukunft

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum arbeitet als zentraler und
unabhängiger Vordenker im Bereich der energetischen und stofflichen
Biomassenutzung an der Frage, wie die begrenzt verfügbaren
Biomasseressourcen nachhaltig und mit höchster Effizienz und Effektivität
zum bestehenden und zukünftigen Energiesystem beitragen können. Im Rahmen
der Forschungstätigkeit identifiziert, entwickelt, begleitet, evaluiert
und demonstriert das DBFZ die vielversprechendsten Anwendungsfelder für
Bioenergie und die besonders positiv herausragenden Beispiele gemeinsam
mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mit der Arbeit
des DBFZ soll das Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen einer
energetischen und integrierten stofflichen Nutzung nachwachsender
Rohstoffe in einer biobasierten Wirtschaft insgesamt erweitert und die
herausragende Stellung des Industriestandortes Deutschland in diesem
Sektor dauerhaft abgesichert werden – www.dbfz.de.

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