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Plug and Play gründet Startup Accelerator mit Fokus auf Wasserstoff

Plug and Play Tech Center hat mit dem H2 StartUp
Accelerator Program eine neue Initiative angekündigt, die ganz auf
Wasserstoff ausgerichtet ist. Es handelt sich dabei um eines der weltweit
ersten wasserstoffzentrierten Startup-Accelerator-Programme, das nun mit
Unterstützung des Fraunhofer ISE und des Fraunhofer FOKUS vom Standort
Hamburg aus gestartet wird.

Die Entwicklung der neuen Wasserstoffwirtschaft nimmt weltweit Fahrt auf.
Immer mehr Länder entwickeln nationale Wasserstoffstrategien und gründen
Partnerschaften, um bei Wasserstoff-bezogenen Projekten
zusammenzuarbeiten. Diese Kooperationen sind dabei der Schlüssel für die
Ausschöpfung des Potenzials der Wasserstoffwende. Denn der Aufbau und die
Skalierung der Wertschöpfungskette erfordern die Koordinierung zwischen
politischen Entscheidungsträgern, Unternehmern, Unternehmen und
Investoren.

Das H2 StartUp Accelerator Program fördert den erforderlichen Dialog und
die Zusammenarbeit, um die Entwicklung eines Wasserstoffökosystems in
Europa und anderen Regionen zu beschleunigen.

»Schaffen Sie gemeinsam mit uns und mit weiteren Akteuren, die nach
Veränderung streben, ein innovatives Wasserstoffökosystem in Europa und
darüber hinaus ... Es wird bis zu zwei Batches pro Jahr geben, bei denen
wir die besten Startups der Welt mit den innovativsten Unternehmen
zusammenbringend. Das Programm umfasst Networking, Events, Startup
Mentoring und mögliche Investments«, sagt Sallar Faridi, Director von Plug
and Play in Hamburg. Die globale Innovationsplattform Plug and Play ist
ein Ökosystem für bahnbrechende Startups und vernetzt diese mit weltweit
führenden Unternehmen, um gemeinsam Innovationen und Zukunftstechnologien
zu entwickeln.

Die Plattform wird von den Fraunhofer-Instituten für Solare Energiesysteme
ISE und Offene Kommunikationssysteme FOKUS in den Bereichen
Wasserstofftechnologien und Energiewende, digitale Transformation und
Innovationsmanagement unterstützt. Die Hauptaufgabe der
Wissenschaftspartner besteht darin, die eingereichten Geschäftsideen
ausführlich zu prüfen und in den Pilotprojekten Technologielücken mit den
Partnern zu identifizieren und zu schließen.

»Der H2 StartUp Accelerator ist ein wichtiges Element dafür, die
innovative Technologie nutzbar zu machen, und eine großartige Gelegenheit
für Startups, ihre Technologien und ihr Geschäftsmodell weiter
voranzubringen. Als Fraunhofer-Institute freuen wir uns, diese
zukunftsgerichtete Initiative mit unserem wissenschaftlichen Know-how und
unserer großen Erfahrung unterstützen und fördern zu können. Vor allem
grüner Wasserstoff ist im Augenblick einer der spannendsten
Forschungsbereiche und wird eine der tragenden Säulen für eine
kohlenstofffreie Wirtschaft sein. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass
dieses innovative Programm tolle Möglichkeiten für Startups, Unternehmen
und die Gesellschaft eröffnen wird«, sagt Henrik Czernomoriez, Head of
Innovation Management, Fraunhofer FOKUS.

Am 8. April 2022 startete das erste Batch mit Shell und dem Electric Power
Research Institute (EPRI) als initiierende Partner sowie den
Gründungsmitgliedern Stadt Hamburg und Phillips 66/JET.

»Die nächsten 10 bis 20 Jahre werden im Bereich Wasserstoff sehr aufregend
und bieten jungen Menschen mit Biss, technologischem und wirtschaftlichem
Wissen viele Chancen. Der H2 StartUp Accelerator wird dabei eine
Initiative sein, bei der interessante und spannende Startups im
Wasserstoffsektor zusammenkommen. Damit die Energiewende erfolgreich ist,
brauchen wir neue und kreative Ideen«, sagt Fabian Ziegler, Vorsitzender
der Geschäftsführung Shell in Deutschland.

Ziel des Programms ist es, Startups rund um Wasserstoff aus der ganzen
Welt mit Partnerunternehmen und anderen Stakeholdern zusammenzubringen und
gemeinsam Technologien zu erproben und einzuführen. So soll ein offenes
Ökosystem für Innovationen und Startups entstehen, das den Norden
Deutschlands und Europas mit der globalen Wasserstoffwirtschaft verbindet.
Die Plattform fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Forschung,
Industrie und anderen Einrichtungen und ist gleichzeitig Heimathafen für
die Gründung und Weiterentwicklung von Startups und ihren Technologien.

Neva Espinoza, Vice President of Energy Supply and Low-Carbon Resources am
EPRI, sagt: »Die schnellere Umsetzung von kohlenstoffarmen und
Wasserstofftechnologien spielt eine wichtige Rolle dafür, dass wir Netto-
Null bis 2050 erreichen. EPRI freut sich darauf, gemeinsam mit der
Startup-Community in Europa die Kohlendioxidreduzierung in der Wirtschaft
anzugehen.«

Eine tragende Säule der Plattform sind erfahrene Industriepartner, die
entsprechend ihrer eigenen Wasserstoffstrategien in einer Vielzahl von
Bereichen mit diesen Startups zusammenarbeiten. Neben ihrer
Branchenerfahrung liefern diese Unternehmen auch den Zugang zu der nötigen
Infrastruktur für Tests, Pilotprojekte und Skalierung von neuen
Technologien in folgenden Bereichen:

- Transport
- H2-betriebene Verbrennung
- Brennstoffzellenanwendung
- Speicherung
- CO2-Abscheidung
- Verdichtung
- Produktion
- Festoxid-Elektrolyse
- Alkalische Elektrolyse usw.

»Wir freuen uns sehr, dass Plug and Play gemeinsam mit international
renommierten Playern wie Fraunhofer, EPRI oder Shell als Standort für den
neuen H2 StartUpAccelerator Hamburg gewählt haben. Mit dem Ziel bis 2030
die Infrastruktur für eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufzubauen, zählt
Hamburg zu den globalen Wegbereitern dieser Zukunftstechnologie. Durch das
konzentrierte Know-How entlang der gesamten Wertschöpfungskette und die
Nähe zu den leistungsfähigsten Erneuerbare Energien Regionen ist Hamburg
der perfekte Ort, um neue Geschäftsmodelle für nachhaltig erzeugten
Wasserstoff zu entwickeln.« sagt Michael Westhagemann, Hamburgs Senator
für Wirtschaft und Innovation.

Plug and Play betreibt die Plattform und agiert als Schnittstelle zu
internationalen Ökosystemen für Innovation, Venture Capital und Startups
auf der ganzen Welt. Um Teil des Programms zu werden oder weitere
Informationen zu erhalten, besuchen Sie die Website
https://www.plugandplaytechcenter.com/h2startup und/oder kontaktieren
Monika Brauers (<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>).


Über Plug and Play
Plug and Play ist eine führende Innovationsplattform, die Startups,
Unternehmen, Venture- Capital-Firmen, Universitäten und Regierungsbehörden
miteinander vernetzt. Das Unternehmen hat seine Zentrale im Silicon Valley
in den USA, ist aber an mehr als 35 Standorten auf fünf Kontinenten
präsent. Es bietet Innovationsprogramme für Unternehmen an und unterstützt
seine Partner in jeder Phase der Innovation, von der Weiterbildung bis zur
Umsetzung. Zudem organisiert Plug and Play Startup-Accelerator-Programme
und hat intern Venture Capital aufgebaut, um in einer Vielzahl von
Branchen als Innovationstreiber zu fungieren. Dazu hat man in Hunderte von
erfolgreichen Unternehmen wie Dropbox, Guardant Health, Honey, Lending
Club, N26, PayPal und Rappi investiert. Weitere Informationen unter
https://www.plugandplaytechcenter.com/


H2-ready bis 2030 – Europas Hub für grünen Wasserstoff
Hamburg wird bis 2030 die Infrastruktur für eine funktionsfähige
Wasserstoffwirtschaft bereitstellen. In Kombination mit einer eigenen
Wasserstoffimportstrategie schafft Deutschlands zweitgrößte Metropole
damit die Voraussetzungen für die Versorgung von Industrie und
Grundstoffproduktion rund um den Hamburger Hafen mit grünem Wasserstoff.
Darüber hinaus stellt sich Hamburg als starker Zukunftsstandort für grünen
Wasserstoff im Herzen Europas vor und präsentiert Lösungen entlang der
gesamten Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff. Eine aktuelle OECD-
Studie bestätigt, dass die Metropolregion Hamburg besonders für den Aufbau
einer grünen Wasserstoffwirtschaft geeignet ist. So besitzt die Region
einzigartige Standortvorteile zur Erzeugung erneuerbarer Energien und ein
großes Abnahmepotenzial von grünem Wasserstoff – vor allen bei ansässigen
Industrieunternehmen. Damit nimmt der Norden Deutschlands eine
Schlüsselrolle beim Erreichen der Klimaschutzziele und dem Gelingen der
Energiewende in Deutschland ein. Zahlreiche Faktoren tragen dazu bei: von
den höchsten Erzeugungskapazitäten für On- und Offshore-Windstrom und
unterirdischen Formationen zur Speicherung von Wasserstoff über Seehäfen
mit Logistik- und Importterminals für grünen Wasserstoff und synthetische
Energieträger bis hin zu erfahrenen maritimen Unternehmen sowie
Forschungseinrichtungen mit wissenschaftlicher Expertise im Bereich
neuartiger Energieträger. Die Industrie mit einem sehr hohen
Abnehmerpotential an Wasserstoff vollendet die Wertschöpfungskette und
stellt Norddeutschland als einen idealen europäischen Standort mit klarer
Zukunftsperspektive dar.


Über Fraunhofer
Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist die weltweit
führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer
Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die
Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine
zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für
innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an
der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft. Die 1949
gegründete Organisation betreibt in Deutschland derzeit 76 Institute und
Forschungseinrichtungen. Rund 30 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung,
erarbeiten das jährliche Forschungsvolumen von 2,8 Milliarden Euro. Davon
fallen 2,4 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Das
Fraunhofer-Institut für Solare Energie Systeme ISE verfügt über viele
Jahre Erfahrung im Bereich der Wasserstofftechnologie und Energiewende.
Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS hat
umfangreiche Digitalisierungskompetenz und Expertise im Bereich des
Innovationsmanagements.

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Neuere Plug-in Hybridfahrzeuge weichen beim Kraftstoffverbrauch noch stärker von Testzyklen ab als frühere Modelle

Für eine gemeinsame Studie untersuchten das Fraunhofer-Institut für
System- und Innovationsforschung ISI sowie die gemeinnützige
Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation
(ICCT) umfangreiches Datenmaterial zur realen Nutzung von etwa 9.000 Plug-
in-Hybridfahrzeugen aus ganz Europa. Das Kernergebnis zeigt: Die
Kraftstoffverbräuche der Fahrzeuge liegen im Schnitt deutlich über den
offiziellen Testzyklen – und sind zuletzt sogar angestiegen.

Für ihre statistischen Analysen nutzten die Forscher:innen unter anderem
anonymisierte Daten, die Fahrzeughalter freiwillig an Online-Portale wie
Spritmonitor.de oder im Rahmen früherer Befragungen übermittelt hatten.
Einbezogen wurden auch Auswertungen zu Firmenfahrzeugen, die Flottenkunden
zur Verfügung stellten.

Dr. Patrick Plötz, Leiter des Geschäftsfeld Energiewirtschaft am
Fraunhofer ISI und Hauptautor der Studie, fasst eines der Kernergebnisse
zusammen: »Im Mittel fallen die realen Kraftstoffverbräuche und
CO2-Emissionen von Plug-in-Hybridfahrzeugen bei privaten Haltern in
Deutschland und anderen europäischen Ländern etwa dreimal so hoch aus wie
im offiziellen Testzyklus, während die Werte bei Dienstwagen sogar etwa
fünfmal so hoch sind.« Damit ist die Abweichung zwischen offiziellen
Angaben und realen Erfahrungswerten bei Plug-in-Hybridfahrzeugen sehr viel
größer als bei Fahrzeugen mit konventionellem Verbrennungsmotor. Der reale
Kraftstoffverbrauch liegt für private Plug-in-Hybride im Durchschnitt bei
etwa 4,0 bis 4,4 Litern je 100 Kilometern. Bei Dienstwagen sind es sogar
7,6 bis 8,4 Liter. Laut offiziellem Testverfahren liegt der Verbrauch im
Durchschnitt dagegen bei circa 1,6 bzw. 1,7 Litern je 100 Kilometern.
Jeder darüber hinaus verbrannte Liter Benzin ist nicht nur teuer, sondern
entspricht einer Überschreitung der Emissionen, die laut CO2-Standards der
EU für die Neuwagenflotten der Hersteller vorgesehen sind.

Gegenüber einer früheren Untersuchung von Fraunhofer ISI und ICCT aus dem
Jahr 2020 ist die Abweichung von Plug-in-Hybridfahrzeugen sogar noch
weiter angestiegen. »Plug-in-Hybride, welche nach der neuen WLTP-Norm
zertifiziert sind, weisen tendenziell eine noch höhere Abweichung auf als
ältere, NEFZ-zertifizierte Modelle.«, so Dr. Georg Bieker, einer der
Mitautor:innen. Jedes Jahr steigt die Abweichung zwischen offiziellen und
realen Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen um etwa 0,1 bis 0,2 Liter
je 100 Kilometer an, fanden die Forscher:innen bei ihrer Datenanalyse
heraus. Im Durchschnitt erbringen rein privat genutzte Plug-in-Hybride
lediglich etwa 45 bis 49 Prozent ihrer Fahrleistung weitgehend elektrisch,
bei Dienstwagen sind es sogar lediglich 11 bis 15 Prozent.

Die Forscher:innen des Fraunhofer ISI und des ICCT leiten aus ihren
Studienergebnissen konkrete Handlungsempfehlungen ab: »Um die
Überschreitung der offiziellen Emissionen nicht weiter zu erhöhen, sollten
Förderinstrumente wie Kaufprämien und reduzierte Dienstwagenbesteuerung an
den Nachweis eines elektrischen Fahranteils von etwa 80% oder einen
Verbrauch von etwa 2 Litern pro 100 km im realen Betrieb geknüpft sein«
empfiehlt ICCT-Direktor Dr. Peter Mock der Bundesregierung. Darüber hinaus
sollte der Utility Factor, welcher im WLTP den angenommenen elektrischen
Fahranteil von Plug-in-Hybriden angibt, an die reale Nutzung angepasst
werden. Mit einer aktuellen Gesetzesinitiative greift die Europäische
Kommissionen diesen Vorschlag bereits auf. Langfristig lassen sich mit den
hohen realen Emissionen von Plug-in-Hybriden die Klimaziele Deutschlands
und der Europäischen Union nicht erreichen. Wie von der Kommission für die
künftigen CO2-Standards vorgeschlagen, sollten daher ab dem Jahr 2035
keine neuen Plug-in-Hybride mehr zugelassen werden. Eine entscheidende
Abstimmung der Umweltminister:innen der EU-Mitgliedsstaaten wird hierzu
für den 28. Juni erwartet.

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Nachhaltige Mobilität studieren – Neuer Masterstudiengang startet

Zum Wintersemester 2022/2023 startet der deutschlandweit einzigartige
Masterstudiengang Nachhaltige Mobilität (M.Eng.), der erstmals einen
Schwerpunkt Radverkehr anbietet. Er wird als kooperativer Studiengang von
der Hochschule RheinMain, der Frankfurt University of Applied Sciences,
der Hochschule Darmstadt sowie der Technischen Hochschule Mittelhessen
angeboten. Die Studierenden profitieren damit maßgeblich von der
Fachexpertise der Hochschulen mit Blick auf alle Akteur:innen im
Verkehrssektor. Eine Besonderheit ist, dass zwei Stiftungsprofessuren des
Bundesministeriums für Digitales und Verkehr eingebunden sind, die sich
inhaltlich mit dem Thema Radverkehr befassen.

„Im Masterstudiengang Nachhaltige Mobilität lehren wir vertieft die für
eine Mobilitätswende relevanten Kompetenzen mit Fokus auf die
Verkehrsmittel des Umweltverbundes sowie die Aspekte des
Nachhaltigkeitsdiskurses. Unser Ziel ist sowohl die Ausbildung von
Nachwuchsforscher:innen – speziell mit Blick auf das Promotionszentrum
Mobilität und Logistik – als auch von Fachkräften für Führungsaufgaben in
der Praxis“, erklärt die Studiengangsleiterin Prof. Dr.-Ing. Martina
Lohmeier von der Hochschule RheinMain.
Das Masterkonzept zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ansatz
aus. Neben dem Kern ingenieurwissenschaftlicher Kompetenzen in den
Bereichen Planung, Entwurf und Betrieb integrierter Verkehrssysteme
erwerben die Studierenden auch Kompetenzen aus den
Gesellschaftswissenschaften sowie den Wirtschaftswissenschaften. „Auf
diese Weise werden die Absolvent:innen in die Lage versetzt, integrierte
und umsetzungsorientierte Strategien für die Förderung nachhaltigen
Verkehrs und insbesondere des Radverkehrs zu entwickeln, die Bezug nehmen
auf die Handlungsrationalitäten aller an der Gestaltung von Mobilität und
Verkehr beteiligten öffentlichen und privaten Akteure“, sagt Prof. Dr.
Dennis Knese von der Frankfurt University of Applied Sciences.

Was benötigt man für das Studium?

Bewerbung und Einschreibung für den Kooperationsstudiengang erfolgen an
der Hochschule RheinMain. Zugelassen werden Studierende mit einem
Bachelorabschluss eines einschlägigen verkehrs- und raumwissenschaftlichen
Studiengangs. Notwendig ist ein breites und integriertes berufstypisches
Fachwissen einschließlich der wissenschaftlichen Grundlagen sowie ein
breites Spektrum an fachspezifischen Methoden zur selbstständigen
Erarbeitung und Erläuterung komplexer Probleme im Kontext Verkehrsplanung,
Planung und Entwurf von Verkehrsanlagen sowie Einflussgrößen zur
Verkehrsentstehung und zum Mobilitätsverhalten. Wer keinen entsprechenden
Studienabschluss nachweisen kann, aber über den Nachweis einer
einschlägigen Berufstätigkeit verfügt, kann ebenfalls zugelassen werden.

Berufliche Perspektiven

Der Masterstudiengang Nachhaltige Mobilität ist eine aufbauende
Zusatzqualifikation für die nachhaltige Gestaltung von im Bereich
Mobilität und Verkehr maßgeblichen Aufgaben. Hierzu zählen:
Verkehrsplanung, Entwurf und Betrieb von Verkehrsanlagen (insbesondere des
Umweltverbunds) und deren Verknüpfungspunkte. Dazu gehören das
Mobilitätsmanagement, der Umgang mit innovativen Geschäftsmodellen sowie
mit aktuellen gesellschaftlichen wie auch wissenschaftlichen Diskursen im
Bereich Verkehr und Mobilität, insbesondere im Kontext der Verkehrswende.
Die Absolvent:innen sind nach dem Abschluss des Masterstudiums für
Aufgaben in Planung und Management in Kommunen, Ingenieurbüros, bei
einzelnen Verkehrsträger:innen sowie einschlägigen Verbänden und
Fachabteilungen von Unternehmen mit dieser inhaltlichen Ausrichtung
qualifiziert. Sie können in einem Team herausgehobene Verantwortung für
alle Bereiche der Verkehrs- und Infrastrukturplanung sowie des
Mobilitätsmanagements übernehmen.

Mehr Informationen unter https://www.hs-rm.de/nachhaltigemobilitaet

Die Hochschule RheinMain

Über 70 Studienangebote an zwei Studienorten mit einem internationalen
Netzwerk – das ist die Hochschule RheinMain. Rund 13.000 Studierende
studieren in den Fachbereichen Architektur und Bauingenieurwesen, Design
Informatik Medien, Sozialwesen und Wiesbaden Business School in Wiesbaden
sowie im Fachbereich Ingenieurwissenschaften in Rüsselsheim am Main. Neben
der praxisorientierten Lehre ist die Hochschule RheinMain anerkannt für
ihre anwendungsbezogene Forschung.

https://www.hs-rm.de/de/ | https://de-de.facebook.com/HSRheinMain/ |
https://twitter.com/RheinMain_HS | https://www.instagram.com/hs_rheinmain/
| https://www.youtube.com/user/HochschuleRheinMain

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DDG-Medienpreise 2022: Hochwertige Beiträge zum Thema „Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Diabetes“ gesucht

In allen Lebensabschnitten fühlen sich Menschen mit chronischen
Krankheiten wie Diabetes mellitus häufig sozial isoliert. Viele von ihnen
empfinden ihre Erkrankung als Last – auch aufgrund von Stigmatisierung.
Wie kann eine gute Inklusion in Schule und Kindergarten von Kindern mit
Diabetes gelingen? Und welche Möglichkeiten gibt es, um einer Isolation
von Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft vorzubeugen? Wie kann eine
gute Integration am Arbeitsplatz und im Privatleben klappen? Wie ist es in
Zeiten der Coronapandemie um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen
mit Diabetes bestellt?

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) greift dieses aktuelle Thema in
ihrer diesjährigen Medienpreisausschreibung unter dem Motto „Inklusion und
Teilhabe: Welche Wege bei Menschen mit Diabetes aus der möglichen
Isolation führen“ auf. Journalistinnen und Journalisten aus dem
deutschsprachigen Raum können sich mit hochwertigen Berichten in drei neu
geschaffenen Kategorien „Hören", „Sehen" und „Lesen" noch bis zum 31. Juli
2022 bewerben. Die Preise sind jeweils mit 2000 Euro dotiert.

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„Wie sind Menschen mit Diabetes während der Coronapandemie der Isolation
entgangen? Gibt es erfolgreiche Inklusionsprojekte in Schulen und KiTas,
die zeigen, dass Kinder mit Diabetes ganz normal am Alltag teilnehmen
können? Kennen Sie Arbeitgeber, die Beschäftigte mit chronischen
Erkrankungen besonders unterstützen und ihre Geschichte erzählen möchten?
Dann freuen wir uns auf Ihre Einreichungen“, sagt Professor Dr. med.
Baptist Gallwitz, Mediensprecher der DDG und Mitglied der Fachjury für den
DDG Medienpreis.

In der Kategorie „Hören" können, neben klassischen Hörfunkbeiträgen, auch
Podcast-Beiträge eingereicht werden. Die Kategorie „Sehen" impliziert
neben klassischen Fernsehbeiträgen auch andere Video-Formate, wie etwa
YouTube-Videos. Unter die Kategorie „Lesen" fallen klassische
Zeitungsartikel ebenso wie gedruckte Beiträge in Zeitschriften und Online-
Artikel wie Blogs.  In das Auswahlverfahren werden
Medienveröffentlichungen einbezogen, die zwischen dem 1. August 2021 und
dem 31. Juli 2022 im deutschsprachigen Raum publiziert wurden. Die
Preisvergabe erfolgt auf der Herbsttagung der Deutschen Diabetes
Gesellschaft, die vom 24. bis zum 26.11.2022 in Wiesbaden stattfindet.

Weitere Informationen:

<https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/pressebereich/medienpreis>
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Über die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG):
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ist mit mehr als 9 200
Mitgliedern eine der großen medizinisch-wissenschaftlichen
Fachgesellschaften in Deutschland. Sie unterstützt Wissenschaft und
Forschung, engagiert sich in Fort- und Weiterbildung, zertifiziert
Behandlungseinrichtungen und entwickelt Leitlinien. Ziel ist eine
wirksamere Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes, von der
mehr als acht Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. Zu diesem
Zweck unternimmt sie auch umfangreiche gesundheitspolitische Aktivitäten.
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Kontakt für Journalisten:
Pressestelle DDG
Friederike Gehlenborg
Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-295/-640, Fax: 0711 8931-167
<gehlenborg@medizinkommunikation.org>

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