Symposium in Köln lotet Zukunftsfähigkeit städtischer Räume aus
Wie können Städte lebenswerter werden? Und wie können städtische Räume und
urbane Mobilität nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden? Mit diesen
und weiteren Fragen befasste sich das Symposium „Science meets City“,
organisiert von der TH Köln und der Kölner Wissenschaftsrunde. Diskutiert
wurden zudem aktuelle Forschungsansätze zu den zahlreichen
Herausforderungen in Bezug auf urbanes Leben und die Art und Weise, wie
wir Mobilität nutzen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Entwicklung moderner
städtischer Infrastrukturen, innovative Mobilitätskonzepte und
-technologien sowie die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Städten und
Bürgerschaft. Die Städte Hamburg, Kyoto, Lüttich, Paris und Rotterdam
dienten dabei als Leitbeispiele.
Nach einem Grußwort von der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und
der Vorsitzenden der Kölner Wissenschaftsrunde Prof. Dr. Elisabeth
Fröhlich erläuterte der Architekt Prof. Dr. Jan Gehl in seiner Keynote
wichtige Faktoren für die Stadtentwicklung, die sich aus den
lebenswertesten Städten der Welt ableiten lassen: „In einer guten Stadt
geht es um Mobilität, aber natürlich auch um gute Orte und Räume zum Leben
und Genießen, so wie es auch in einer schönen Wohnung der Fall ist. Gute
Lebensräume und nicht Korridore sind das, was wirklich zählt.“
Vernetzung und Austausch
Anschließend diskutierten rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei
Runden Fragestellungen entlang der Leitthemen „Nachhaltige
Mobilitätsplanung und öffentliche Verkehrssysteme“ sowie „Urbanes Wohnen,
Planen und Bauen“. „Wir haben auf dem Symposium hochkarätige Sprecher
gesehen, die mit ihren Vorträgen inspirierende Impulse gesetzt haben. Die
internationale Vernetzung und der Austausch über die aktuelle oder
zukünftige Zusammenarbeit mit unseren Partnern haben die Veranstaltung zu
einem großen Erfolg gemacht“, sagte Prof. Dr. Michael Frantzen vom
Institut für Fahrzeugtechnik der TH Köln, der die erste Runde moderierte.
„Urbanes Leben betrifft fast alle Menschen – weil sie in der Stadt leben
oder dort arbeiten. Insofern wurde auf dem Symposium anwendungsbezogene
Forschung präsentiert, die direkt übertragbar ist und die
Lebenswirklichkeit eines großen Teils der Bevölkerung tangiert. Es sind
hier Menschen mit teils sehr unterschiedlichen beruflichen Hintergründen
zusammengekommen, die mit großem Enthusiasmus das Thema diskutiert haben“,
fügte Prof. Dr. Claudia Bornemeyer, Präsidentin der RFH Köln hinzu, die
den Vorsitz der zweite Runden innehatte.
Das wissenschaftliche Symposium Science meets City wurde von der TH Köln
gemeinsam mit dem Netzwerkbüro der Kölner Wissenschaftsrunde organisiert
und von der Stadt Köln und der KölnBusiness Wirtschaftsförderung
unterstützt. Das Symposium war eingebettet in die Messe polisMOBILITY. Ab
Mitte Juni 2022 werden die Vorträge unter www.science-meets-city.de
abrufbar sein.
Die TH Köln zählt zu den innovativsten Hochschulen für Angewandte
Wissenschaften. Sie bietet Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland ein inspirierendes Lern-,
Arbeits- und Forschungsumfeld in den Sozial-, Kultur-, Gesellschafts-,
Ingenieur- und Naturwissenschaften. Zurzeit sind rund 27.000 Studierende
in etwa 100 Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben. Die TH Köln
gestaltet Soziale Innovation – mit diesem Anspruch begegnen wir den
Herausforderungen der Gesellschaft. Unser interdisziplinäres Denken und
Handeln, unsere regionalen, nationalen und internationalen Aktivitäten
machen uns in vielen Bereichen zur geschätzten Kooperationspartnerin und
Wegbereiterin.
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