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Forschungsbericht 2021

SRH Hochschule für Gesundheit legt fünften Forschungsbericht vor.

„Nach 2020 war auch 2021 wieder ein Jahr ganz im Fokus von Covid-19 und
Forschung. Nachdem im ersten Jahr der Pandemie die Faszination an
Wissenschaft und Wissenschaftler:innen noch überwogen hat, war 2021 in
viel größerem Ausmaß davon geprägt, Wissenschaft kritisch zu betrachten
und zu bewerten. Wurde 2020 noch genau und interessiert zugehört, war es
für Teile der Öffentlichkeit im vergangenen Jahr schwieriger, die
Widersprüche und Schritte des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns
auszuhalten und mitzutragen. Als Wissenschaftler:in ist das Tagesgeschäft,
denn Hypothesen werden wissenschaftstheoretisch nicht verifiziert, sondern
falsifiziert. In den Mittelpunkt der Bemühungen muss daher die
Wissenschaftskommunikation an eine breite Öffentlichkeit genauso gerückt
werden wie die Ergebnisse für die öffentliche Gesundheitsversorgung
selbst“, berichtet Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski, Präsidentin der
SRH Hochschule für Gesundheit.

An der SRH Hochschule für Gesundheit forschen und lehren zehn habilitierte
Wissenschaftler:innen, die auf umfassende Forschungstätigkeiten,
zahlreiche Projekte und Publikationen zurückgreifen. Darüber hinaus
verfügen alle berufenen Professor:innen und wissenschaftlichen
Mitarbeiter:innen über Erfahrungen in einer Vielzahl von Projekten der
Gesundheitsforschung, die national sowie international rezipiert werden.
Jedoch bildet die Forschungsstärke nur einen der abgebildeten Aspekte des
Forschungsberichts für das Jahr 2021. Vielseitigkeit und Praxisnähe sind
ebenso wichtige Elemente. Die SRH Hochschule für Gesundheit forscht in
allen Gesundheitsbereichen anwendungsorientiert und praxisnah. Sie passt
sich an die Erfordernisse der Praxis an, fokussiert auf die Analyse und
auf Lösungen von praktischen Problemen der Gesundheit des einzelnen
Individuums, auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene sowie vor dem
Hintergrund gesundheitspolitischer Herausforderungen.

„Unser aktueller Forschungsbericht zeigt die Bandbreite angewandter
Forschung; von der Psychotherapie zur Physiotherapie, Logopädie und
Therapiewissenschaften, Pädagogik und vieles mehr. Alle Projekte verfolgen
das Ziel Krankheiten und unsere Gesundheit besser zu verstehen, um
Verbesserungen im Gesundheitssystem und für Patient:innen zu bewirken.
Durch die Vielfalt der Projekte können auch unsere Studierenden frühzeitig
die Forschungsaktivitäten ihrer Professor:innen und Dozent:innen verfolgen
und – zum Beispiel für die Abschlussarbeiten – eigene Ideen entwickeln und
umsetzen“, ergänzt Prof. Dr. habil. Claudia Luck-Sikorski.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
https://www.srh-gesundheitshochschule.de/unsere-hochschule/hochschulteam
/claudia-luck-sikorski/

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Ein Gipfel für den virtuellen Ozean: Digitale Ozeanzwillinge machen die Klimaforschung greifbarer

Digitale Ozeanzwillinge ermöglichen, künftige
Entwicklungen im Ozean mit größerer Genauigkeit vorherzusagen und
Nutzungsmöglichkeiten besser abzuwägen. Diese virtuellen Abbilder des
Ozeans sind damit nicht nur ein wichtiges Werkzeug für die Klimaforschung,
sondern auch für die Klimapolitik. Um die Entwicklung weiter
voranzutreiben, richtete das am GEOMAR koordinierte Programm „Digital
Twins of the Ocean“ (DITTO) im Rahmen der deutschen und der britischen
G7-Präsidentschaft ein Expert:innen-Treffen aus. In einem jetzt
veröffentlichten Statement betonten die Teilnehmenden die Bedeutung
internationaler Partnerschaften und der engen Zusammenarbeit mit
Anwender:innen.

Für eine wirksame Klimapolitik sind verlässliche Vorhersagen zur
zukünftigen Entwicklung des Ozeans notwendig. Die Grundlage dafür ist eine
international abgestimmte Ozeanbeobachtung, die hochmoderne
Forschungsinfrastrukturen mit globalen Klima- und Ozeanmodellen verbindet.
Eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielen digitale
Ozeanzwillinge. Mit diesen detaillierten digitalen Abbildern der Küsten-
und Meeresregionen werden Ozeanmodelle getestet und Umweltveränderungen
simuliert, sodass künftige Entwicklungen im Ozean mit größerer Genauigkeit
prognostiziert werden können. Auf dieser Datenbasis kann die Nutzung der
Meere für die Energiegewinnung, die Fischerei und den Tourismus nachhaltig
gestaltet werden. Schutzzonen können passgenau eingerichtet werden.

Digitale Ozeanzwillinge waren auch das zentrale Thema des „International
Digital Twins of the Ocean Summit“ am 4. und 5. Mai 2022 in London,
Großbritannien. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Initiative
„Digital Twins of the Ocean“ (DITTO). Das globale Programm im Rahmen der
Dekade der Meeresforschung für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten
Nationen (2021-2023), welches am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für
Ozeanforschung Kiel koordiniert wird. In London kamen 80 Expert:innen und
politische Entscheidungsträger:innen aus 19 Ländern zusammen. Mehr als 300
Interessierte aus 30 Ländern verfolgten die Präsentationen online und
brachten ihre Fragen ein.

In einem jetzt veröffentlichten Statement zum Abschluss des Treffens
hielten die Teilnehmenden ihre Erwartungen an die nächsten Schritte fest.
„Es war Konsens, dass wir ein internationales gemeinsames Projekt
benötigen, das durch Partnerschaften aufrecht erhalten wird – insbesondere
Partnerschaften mit den Gesellschaften im globalen Süden und jungen
Ozeanexpert:innen“, fasst Professor Dr. Martin Visbeck zusammen,
physikalischer Ozeanograph am GEOMAR und Projektkoordinator von DITTO.
„Diese Partnerschaften müssen die Nutzer:innen von Ozeaninformationen
einbeziehen, um sicherzustellen, dass wir die Fragen und Herausforderungen
in den Mittelpunkt der Entwicklung digitaler Zwillinge stellen.“

DITTO ist ein Bindeglied zwischen der britischen und der deutschen
G7-Präsidentschaft. Diese Initiative ist maßgeblich in der britischen
G7-Präsidentschaft 2021 entwickelt worden und wird in der deutschen
G7-Präsidentschaft 2022 umgesetzt. Da die Klima- und Meeresforschung in
beiden G7-Präsidentschaften eine zentrale Rolle spielt, eröffneten die
Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Judith Pirscher und die britische Umweltministerin Rebecca Pow die
Konferenz am 4. Mai 2022 gemeinsam.

„Das BMBF hat bereits 2021 mit der Ausrichtung des High-Level-Auftakts der
UN-Dekade der Ozeanforschung für Nachhaltige Entwicklung einen wichtigen
Grundstein für vielfältige internationale Aktivitäten zur Meeres- und
Klimaforschung gelegt. Im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft arbeiten
wir ressortübergreifend an einem G7-Ocean Deal, um gemeinsame Initiativen
zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Meere und Ozeane
voranzubringen“, erklärte Staatssekretärin Judith Pirscher. „Ein
Schwerpunkt der G7-Aktivitäten des BMBF ist die Forschung für den
Klimawandel. Digitale Ozeanzwillinge werden hierzu einen entscheidenden
Beitrag leisten. Sie werden nicht nur Wissenslücken in der Ozeanvorhersage
schließen, sondern auch konkrete Handlungsoptionen für die Klimapolitik
generieren.“

„DITTO schafft die Voraussetzungen für Ozeanbeobachtungen, Ozeansimulation
und Visualisierung der Informationen“, betont Professor Visbeck. „Nur wenn
die Daten, Modelle und Informationen mit allen Nutzergruppen geteilt
werden, entfalten digitale Zwillinge ihre globale Wirkung und ermöglichen
es jedem Küstenstaat, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft eine
gemeinsame optimierte Strategie für die nachhaltige Ozeannutzung zu
entwickeln. Dabei können moderne Methoden der Ozeanbeobachtung mit
künstlicher Intelligenz verbunden werden, um zentrale Zukunftsfragen der
Menschheit anzugehen.“

Hintergrund Programm Digital Twins of the Ocean (DITTO)
„Digital Twins of the Ocean“ (DITTO) ist ein globales Programm im Rahmen
der Dekade der Meeresforschung für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten
Nationen (2021-2023). Es wird am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für
Ozeanforschung Kiel koordiniert. Aufgabe von DITTO ist es, ein gemeinsames
Verständnis von digitalen Zwillingen des Ozeans zu entwickeln und zu
verbreiten, bewährte Verfahren für ihre Entwicklung festzulegen und ein
digitales Rahmenwerk voranzutreiben, das Ozeanexperten aus allen Sektoren
auf der ganzen Welt in die Lage versetzt, digitale Zwillinge effektiv zu
nutzen. DITTO wird die Mitgestaltung von Zwillingen mit deren Nutzer:innen
fördern, das Bewusstsein für ihren Nutzen und ihre Anwendungen schärfen
und ihr Potenzial für die Entscheidungsfindung in verschiedenen Sektoren,
einschließlich der Meerespolitik, aufzeigen.

Hintergrund: Die deutsche G7-Präsidentschaft
Deutschland steht im Jahr 2022 an der Spitze der G7 und wird seine
Präsidentschaft unter dem Motto „Fortschritt für eine gerechte Welt“ dafür
nutzen, das Zusammenleben auf einem nachhaltigen Planeten, wirtschaftliche
Stabilität, Investitionen in eine bessere Zukunft und ein starkes
Miteinander weltweit voranzubringen. Der G7 gehören Deutschland,
Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA an. Zudem
ist die Europäische Union vertreten. Ein Schwerpunkt der BMBF-Aktivitäten
innerhalb der deutschen G7-Präsidentschaft ist das Thema „Forschung für
den Klimawandel“. Als globale Herausforderung wird hier unter anderem das
Zusammenwirken der Klima- und Biodiversitätskrise identifiziert. Gesunde
Ozeane sind ein zentraler Baustein für erfolgreichen Klimaschutz, da sie
entscheidend für die regionale und globale Klimaregulation und -anpassung
sind.

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Indonesien und Deutschland bündeln ihre Kräfte zum Schutz der biologischen Vielfalt

PB University und Leibniz-IZW unterzeichnen “Memorandum of Understanding”
zu zukünftiger Zusammenarbeit in Forschung und Artenschutz

Berlin, Deutschland; 19.05.2022 - Das indonesische „Institut Pertanian
Bogor University (IPB University)“ und das Leibniz-Institut für Zoo- und
Wildtierforschung (Leibniz-IZW) haben heute im Beisein des indonesischen
Botschafters, des Vertreters des Directorate General of Nature
Conservation and Ecosystem Ministry of Environment and Forestry der
Republik Indonesien und des Direktors des Zoos Leipzig ein „Memorandum of
Understanding“ unterzeichnet. Die Absichtserklärung umreißt die zukünftige
strategische Zusammenarbeit beider Organisationen zur Förderung
wissenschaftlicher Lösungen und Bildungsangeboten für lokale und globale
Herausforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Erhalt der
biologischen Vielfalt.

„Wir freuen uns sehr, unsere strategische Allianz mit dem Leibniz-IZW zu
formalisieren“, sagt Arif Satria, Rektor der IPB University. „Dies gibt
uns die Möglichkeit, eine langfristige Zusammenarbeit zu etablieren, um
unsere wissenschaftlichen Kenntnisse und unser Verständnis von
Wildtiermedizin, assistierten Reproduktionstechnologien und
Biobankstrategien zu erweitern –mit dem Ziel, vom Aussterben bedrohte
Tierarten in Indonesien zu retten.“

„Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Meilenstein für die Forschung für
den Artenschutz“, sagt Heribert Hofer, Direktor des Leibniz-IZW. „Sie wird
es uns ermöglichen, unser gewonnenes Wissen zu transferieren und in
anderen Kontexten anzuwenden. Auf diese Weise können wir die Reproduktion
und den Erhalt von stark bedrohten Arten unterstützen, indem wir Gameten
und Embryonen dieser Arten produzieren und damit deren genetische Vielfalt
sichern. Darüber hinaus werden auch im Bereich der Ausbildung und
Nachwuchsförderung strategische Kooperationsmöglichkeiten entwickeln und
nutzen.“
Das MoU enthält Vereinbarungen in folgenden Bereichen:

1.      Austausch von Wissenschaftler:innen/Expert:innen, Doktorand:innen
und Techniker:innen.
2.      Austausch von wissenschaftlichen Informationen und Technologien.
3.      Gemeinsame Arbeit an der Anwendung verschiedener Techniken in der
Erhaltungszucht für Wildtiere.
4.      Transfer von Wissen und Kompetenzen für die Entwicklung und
Anwendung von Techniken der assistierten Reproduktion (ART) und Biobanken.
5.      Bereitstellung von Ausrüstung und Material nach Bedarf.

Die IPB University wird für die Bereitstellung von Lehr- und
Forschungseinrichtungen sowie für die Projektkoordination in Indonesien
verantwortlich sein. Das Leibniz-IZW wird für die wissenschaftliche
Koordination sowie für Ausbildung und technologische Unterstützung
verantwortlich sein. Die Finanzierung der Programme erfolgt auf
individueller Projektbasis auf der Grundlage gemeinsamer Anträge beider
Parteien auf Unterstützung durch nationale und internationale
Förderorganisationen.

„In unserem ersten gemeinsamen Projekt für Forschung und Artenschutz i
Rahmen dieser vielversprechenden Partnerschaft werden wir mit
wissenschaftlichen Hightech-Strategien dazu beitragen, das Sumatra-Nashorn
vor dem Aussterben zu bewahren“, sagt Thomas Hildebrandt, Abteilungsleiter
für Reproduktionsmanagement am Leibniz-IZW. „Mit vereinten Kräften werden
wir beginnen, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen aus
dem Projekt BioRescue, das 2019 mit Unterstützung des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgreich etabliert wurde und das
Nördliche Breitmaulnashorn vor dem Aussterben bewahren soll, zu
übertragen.“

Die Zusammenarbeit beider Organisationen wird darüber hinaus die
Einrichtung des „Zentrums für assistierte Reproduktionstechnologien und
Biobanken“ an der IPB University unterstützen. „Diese Kooperation wird die
Entwicklung eines Schwesterlabors, die Vernetzung und den Aufbau von
Kompetenzen ermöglichen. Damit können wir in Indonesien unsere Arbeit im
Bereich der assistierten Reproduktionstechniken (ART) und Biobank-
Anwendungen erheblich verbessern“, sagt Muhammad Agil, Koordinator des
ART- und Biobank-Teams an der IPB University. „Durch diese Zusammenarbeit
wird auch das langfristige Erhaltungsprogramm für die vom Aussterben
bedrohten indonesischen Arten langfristig profitieren. Die erste und
wichtige Initiative dieses Joint Ventures wird sein, die ART und das
Biobanking anzuwenden, um das Sumatra-Nashorn vor dem Aussterben zu
bewahren.“

S.E. Arif Havas Oegroseno, Botschafter der Republik Indonesien in
Deutschland, wies darauf hin, dass diese Zusammenarbeit die bilaterale
Kooperation zwischen Deutschland und Indonesien stärken werde. „Die
Zusammenarbeit wird die Programme der indonesischen Regierung zum Schutz
der Wildtiere unterstützen. So können die indonesische Tierwelt und die
genetischen Ressourcen der vom Aussterben bedrohten indonesischen Arten
langfristig gerettet und geschützt werden.“

Bambang Hendroyono, amtierender Director-General of Nature Conservation
and Ecosystem im Ministry of Environment and Forestry (MoEF) der Republik
Indonesien, fügte hinzu, dass das Ministerium die Anwendung von ART und
Biobanking für geschützte und gefährdete indonesische Arten unterstützt.
Dieses Programm steht im Einklang mit dem Programm der indonesischen
Regierung zur Einrichtung des „National Germplasm Centre“ unter der
Leitung des Ministeriums. „Die Anwendung der Technologie wird dem
langfristigen Erhaltungsprogramm für geschützte und stark gefährdete Arten
in Indonesien zugutekommen. Darüber hinaus können damit auch die
genetischen Ressourcen der Arten erhalten und für fortschrittliche
Erhaltungszuchtprogramme genutzt werden, bei denen die Technologie
eingesetzt wird, um neue Jungtiere der Arten zu erzeugen, die in ihrem
Lebensraum und in Gefangenschaft Populationsprobleme haben.“

Der Direktor des Zoos Leipzig, Jörg Junhold, der an Unterzeichnungs-
Zeremonie teilnahm, unterstreicht die Bedeutung dieser Vereinbarung: „Ich
fühle mich geehrt, bei der Unterzeichnung dieses wegweisenden MoU zwischen
der IPB University und dem Leibniz-IZW dabei zu sein. Die Welt steht vor
enormen Herausforderungen im Bereich des Artenschutzes, und nur ein klarer
und wissenschaftlich fundierter Ansatz kann die Biodiversitätskrisen, mit
denen wir heute konfrontiert sind, überwinden. Ich bin fest davon
überzeugt, dass neue Technologien und strategische Kooperationen neben den
traditionellen Naturschutzbemühungen etwas bewirken können. Nur so können
wir die Chance wahren, das Überleben des Sumatra-Nashorns und anderer
Arten für künftige Generationen zu sichern. Ich freue mich, dass die IPB
University und das Leibniz-IZW heute ihre Kräfte bündeln!“

Die IPB University ist eine Hochschuleinrichtung, die Innovationen in
national und international anerkannter Qualität hervorbringt. Die IPB
University inspiriert Innovationen mit Integrität in den Bereichen
Landwirtschaft, Meeres- und Biowissenschaften für eine nachhaltige Welt.
Für einen Zeitraum von zehn Jahren in Folge (2008-2018) hat die IPB im
Vergleich zu anderen Universitäten in Indonesien die meisten Innovationen
hervorgebracht.
Die Vision der IPB Universität für den Zeitraum 2019-2023 ist es, eine
forschungsbasierte Universität zu werden und führend in der Innovation für
die nationale Unabhängigkeit zu werden. Dabei soll sie sich hin zu einer
technologisch-sozialen, unternehmerischen Universität entwickeln, die sich
auf globaler Ebene in den Bereichen Landwirtschaft, Meeres- und tropische
Biowissenschaften auszeichnet. Die Ziele sind:
•       Pionier- und Spitzenforschung in der transformativen Wissenschaft
und Technologie für die Schaffung von nachhaltiger Lebensqualität und
Innovation für die Wirtschaft des Volkes und die nationale Industrie.
•       Erforschung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in den
Bereichen Landwirtschaft, Meeres- und tropische Biowissenschaften, um
Trends in der aktuellen Wissenschaft auf nationaler und globaler Ebene zu
ermitteln.
•       Verbesserung der proaktiven Dienstleistungen, die zur Lösung von
Problemen der Gemeinschaft beitragen und die Rolle der IPB-Universität bei
der Bestimmung der Richtung der nationalen Politik stärken.
•       Stärkung des staatlichen Universitätsmanagementsystems, das in der
Lage ist, die Entwicklung moderner Managementsysteme der Hochschulbildung
im Zeitalter von 4.0 zu leiten.

Das Leibniz-IZW ist ein international anerkanntes Forschungsinstitut. Es
gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. und ist Mitglied der Leibniz-
Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtieren im
Kontext des globalen Wandels zu verstehen und zum Erhalt von gesunden
Wildtierbeständen beizutragen. Dafür erforschen wir die Vielfalt von
Lebenslauf-Strategien, die Mechanismen der evolutionären Anpassungen und
ihre Grenzen – inklusive Wildtierkrankheiten – sowie die
Wechselbeziehungen zwischen Wildtieren, ihrer Umwelt und dem Menschen. Wir
setzen Expertise aus Biologie und Veterinärmedizin in einem
interdisziplinären Ansatz ein, um Grundlagen- und angewandte Forschung –
von der molekularen bis zur landschaftlichen Ebene – in engem Austausch
mit Stakeholdern und der Öffentlichkeit durchzuführen. Darüber hinaus
stellen wir einzigartige und hochwertige Dienstleistungen für die
Wissenschaftsgemeinschaft bereit.

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Kompetent, kompakt und aktuell: diabetes zeitung feiert sechsjähriges Bestehen

Kompetent, kompakt und aktuell: Seit nunmehr sechs Jahren informiert die
diabetes zeitung (dz) umfassend über Diabetes mellitus und präsentiert
ihren Leser*innen in 10 Ausgaben pro Jahr komprimiert die wichtigsten
wissenschaftlichen Erkenntnisse und Informationen rund um die
Stoffwechselerkrankung. Sie wird von der Deutschen Diabetes Gesellschaft
(DDG) in Kooperation mit der MedTrix Group herausgegeben, erscheint in
einer Print-Auflage von 25.000 Exemplaren und kann zudem als e-Paper
abgerufen werden.

Die Anzahl an Diabetespatientinnen und -patienten steigt und täglich gibt
es neue Erkenntnisse und Informationen aus Wissenschaft, Therapie, Praxis
und Gesundheitspolitik. „Es bleiben den Behandelnden im Praxisalltag immer
weniger Zeitressourcen, um sich ausgiebig über aktuelle und wichtige
Entwicklungen zu informieren“, erklärt DDG Mediensprecher Professor Dr.
med. Baptist Gallwitz. „Die dz ist von vielen Schreibtischen in Klinik und
Praxis nicht mehr wegzudenken. Sie ist als zuverlässige Quelle, die
konzentriert und umfassend rund um Diabetes berichtet, inzwischen
unverzichtbar.“

Monatlich fasst ein Redaktionsteam, bestehend aus Expertinnen und Experten
der Diabetologie und angrenzender Fächer, alle wichtigen Ereignisse
zusammen. Sie berichten über aktuelle Nachrichten, Kongresse, Kasuistiken,
Weiterbildungsangebote, neue Therapieansätze, Leitlinien,
medizintechnische Innovationen, Ergebnisse aus der Ernährungsforschung,
Innovationen auf dem Diabetes-Arzneimittelmarkt und Nützliches für den
Praxis- oder Klinikalltag. Aktuelle wissenschaftliche Publikationen werden
in kurzen Übersichtsartikeln zusammengefasst. Einen besonderen Stellenwert
nehmen auch versorgungsrelevante und gesundheitspolitische Themen in
Interviews, Artikeln und Gastbeiträgen renommierter Expertinnen und
Experten ein.

„Neben den umfassenden Inhalten möchten wir auch alle an Diabetes
beteiligten Fachbereiche in die Berichterstattung einbeziehen, indem wir
ihre – oft sehr verschiedenen – Bedürfnisse und Interessen bedienen“,
führt Stephan Kröck, Geschäftsführer der MedTriX GmbH Deutschland, aus.
„Bei der Gründung vor sechs Jahren war es uns wichtig, einen Titel für
eine diabetologisch interessierte, diverse Zielgruppe zu publizieren, der
nicht ausschließlich für Spezialistinnen und Spezialisten gedacht ist. Wir
wollten nicht nur ein weiteres diabetologisches Fachjournal schaffen.“

So richtet sich die dz gleichwohl an Ärztinnen und Ärzte der
Allgemeinmedizin, der inneren Medizin und der Diabetologie – sowohl in
Klinik als auch in Praxis –, Expertinnen und Experten aus den Bereichen
Diabetesberatung und -schulung, Pflege und Podologie. „Aber wir haben
nicht nur die Behandelnden im Blick. Auch Entscheidungsträger aus Politik
und Gesundheitswesen gehören zu unserem langjährigen Leserkreis. Denn
bevor gesundheitspolitische Beschlüsse gefasst werden, müssen und wollen
die Verantwortlichen optimal informiert sein“, erklärt Gallwitz. Dass die
dz diese verschiedenen Disziplinen miteinander verbindet, mache sie
einzigartig am Markt.

Rund 90 Prozent der Diabetespatientinnen und -patienten werden in
Hausarztpraxen diagnostiziert und betreut. Hier ist aufgrund der Fülle und
Vielfältigkeit der zu behandelnden Erkrankungen der Informationsbedarf zu
aktuellen Neuerungen in der Diabetologie besonders hoch. „Die diabetes
zeitung bildet die große Schnittmenge in der täglichen Arbeit von
Hausärztinnen und Hausärzten sowie Diabetologinnen und Diabetologen
aufgrund ihrer Themenvielfalt rund um den Diabetes gut ab. Dadurch leistet
sie eine wichtige Informationsarbeit“, erläutert Dipl.-Med. Ingrid
Dänschel, Vorstandsmitglied im Deutschen Hausärzteverband.

Die dz erscheint mit einer Auflage von 25.000 und ist als e-Paper auf der
Website der DDG verfügbar https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de
/diabetes-zeitung sowie im Zeitungsformat hier zu abonnieren:
<https://shop.medical-tribune.de/diabetes-zeitung>

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