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Das Studieninfo-Event der Hochschule Esslingen über alle Bachelor- und Masterstudiengänge

Verstehen, wie ein Elektroauto gebaut wird? Mehr über die Energiewende
erfahren? Beim Studieninfo-Event „Wir zeigen’s Dir digital!“ ist alles
möglich. Am Donnerstag, 2. Juni, von 14:30 bis 19 Uhr, stellen
Professorinnen und Professoren die Bachelor- und Masterstudiengänge der
Hochschule in Esslingen und Göppingen vor.

Zur Auswahl stehen viele Schnuppervorlesungen, offene Beratungsangebote
der Lehrenden und ein Instagram-Live-Event, bei dem Studierende persönlich
Rede und Antwort geben.

Los geht es um 14:30 Uhr mit einer Einführungsveranstaltung von Prorektor
Prof. Dr. Fabian Diefenbach. Er erläutert, welche guten Argumente es gibt,
ein Studium an der Hochschule Esslingen zu beginnen. „Die Hochschule
Esslingen zeichnet eine hervorragende Lehre und ein sehr gutes Netzwerk in
Wirtschaft und Gesellschaft aus. Die hohe Qualität unseres Studienangebots
bestätigt uns auch das aktuelle CHE-Ranking, das vor wenigen Tagen
erschienen ist“, sagt Prof. Diefenbach.

Schnuppervorlesungen über die Helden für Hightech-Produkte oder die Pflege

Um 14:45 Uhr beginnen die Schnuppervorlesungen und Beratungen in den
Bachelorstudiengängen. So erfahren die Studieninteressierten in der
Technik beispielsweise, weshalb Enzyme, Mikroorganismen und Algen winzige
Helden für Hightech-Produkte sind. Sie hören, wie sich die zukünftige
Mobilität mit dem Studiengang Fahrzeugsysteme gestalten lässt. Sie
bekommen Informationen beim Vortrag „Go for IT“. Der Studiengang
Wirtschaftsingenieurwesen lädt zur Vorlesung „Wir bringen die
Nachhaltigkeit in die industrielle Praxis“ ein. Die Lehrenden im
Schwerpunkt Soziales geben einen Einblick in das Studium der Pflege, der
Sozialen Arbeit oder der Kindheitspädagogik.

Beratungen zum Orientierungssemester und zur allgemeinen
Studienentscheidung runden das Angebot ab.

Weshalb sich ein Masterstudium lohnt

Ab 17 Uhr dreht sich alles um das Masterangebot der Hochschule. Auch hier
stellen sich Studiengänge vor und erläutern, weshalb sich eine
Weiterqualifizierung fachlich und karrieremäßig lohnt.

Das Studieninfo-Event findet in Webex, dem Videokonferenzsystem der
Hochschule statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Interessierten
können sich direkt einwählen. Die Einwahllinks werden einen Tag vor der
Veranstaltung veröffentlicht.

Kurzfassung:
Studieninfo-Event der Hochschule Esslingen: Wir zeigen’s Dir digital!
Schnuppervorlesungen, Beratungen und Live-Instagram-Event
Donnerstag, 2. Juni 2022
•       14:30 bis 17 Uhr: Bachelorstudiengänge
•       17 bis 19 Uhr: Masterstudiengänge
•       15 Uhr: Instagram-Live-Event

Wer die Hochschule vor Ort kennenlernen möchte, sollte sich die folgenden
Termine vormerken:
•       Donnerstag, 23. Juni, 17 Uhr: Tag der offenen IT-Labore am Campus
Flandernstraße
•       Freitag, 24. Juni, ab 15 Uhr: Laboratory Tour am Campus Stadtmitte
15-16 Uhr | Tour 1 „Mobilität und Technik"
16:15-17:15 Uhr | Tour 2 „Maschinen und Systeme"

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Fabian Diefenbach, fabian.diefenbach@hs-esslingen.de

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Junger Klimaforscher aus dem KIT gewinnt FameLab Deutschland

Methanemissionen von Bohrinseln in der Nordsee, die niemand genau
erfasste: Dem Nachwuchsforscher Christian Scharun aus dem Karlsruher
Institut für Technologie (KIT) ließen sie keine Ruhe und er entwickelte
einen Algorithmus, um Treibhausgasemissionen aus Satellitendaten genauer
und effizienter zu bestimmen. Mit einem Vortrag zu dieser Forschung gelang
ihm nun der Sieg bei der nationalen Endrunde des FameLab, einem
internationalen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation.

Beim nationalen Finale des FameLab in Bielefeld sind am Montag (16. Mai
2022) acht junge Forschende aus Deutschland mit wissenschaftlichen
Kurzvorträgen gegeneinander angetreten, um Publikum und Jury zu
überzeugen. Sie hatten sich zuvor in verschiedenen regionalen
Auswahlrunden für die nationale Endrunde des Wissenschaftswettbewerbs
qualifiziert. Während eines spannenden Abends vor rund 700 Zuschauerinnen
und Zuschauern gelang es schließlich Dr. Christian Scharun, einem jungen
Forscher aus dem Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des
KIT, den ersten Platz zu erreichen. „Darauf bin ich jetzt richtig stolz“,
sagte Scharun, als er erfuhr, dass er an diesem Abend nicht nur den
Wettbewerb, sondern gleichzeitig auch den Publikumspreis erhalten hatte.
„Über diese zusätzliche Anerkennung durch das Publikum freue ich mich
riesig, denn wir machen das ja letztendlich alles für die Zuschauer.“ Mit
seinem Sieg ist Scharun nun für das FameLab-Weltfinale in Großbritannien
qualifiziert, bei dem er Deutschland vertreten wird.

Methanlecks gaben den Anstoß

Im letzten Jahr hat der Nachwuchswissenschaftler seine Promotion
abgeschlossen, in der er sich mit Emissionen von Treibhausgasen und ihrem
Beitrag zur globalen Erwärmung beschäftigte. „Die Idee zur Forschung kam
mir, als ich nach den genauen Methanemissionen von Bohrinseln in der
Nordsee recherchiert habe“, erinnert sich Scharun „Ich hatte entdeckt,
dass hunderte Bohrinseln in den einschlägigen Datenbanken für
Treibhausgasemissionen gar nicht auftauchen, obwohl auch kleine
Methanlecks stark klimaschädlich wirken.“ Um das zu ändern, entwickelte
Scharun einen Algorithmus, mit dem Emissions-Hotspots nun auf Grundlage
von Satellitendaten spezifischen Erzeugern wie Industrieballungszentren,
Städten oder eben auch Bohrinseln zugeordnet werden können.

Mit dieser Methode gelang es Scharun unter anderem nachzuweisen, dass die
Bohrinseln in der Nordsee tatsächlich für beträchtliche Emissionswerte
verantwortlich sind: „Nämlich ungefähr 70 000 Tonnen Methan pro Jahr. Das
entspricht dem Methanausstoß aller Rinder Baden-Württembergs“, so Scharun.
Mit seinen pointierten Vorträgen beim FameLab und anderen Anlässen will er
nun das Bewusstsein für die Dringlichkeit von Klimaschutz schärfen.

Über FameLab

FameLab ist der weltweit größte Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation,
der sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler richtet. Die
Nachwuchsforschenden haben die Aufgabe ein naturwissenschaftliches Thema
spannend und für Laien nachvollziehbar aufzubereiten, ohne hierfür
PowerPoint oder Notizen zu verwenden. Erlaubt sind ausschließlich
Requisiten, welche die Teilnehmenden alleine tragen können. Sie sollten
aber nicht nur ihr Publikum begeistern, sondern auch die Jury, in der
prominente Vertreterinnen und Vertreter aus Forschungsförderung und Medien
sitzen. FameLab findet jährlich in ca. 30 Ländern weltweit statt. Die
Gewinner aller nationalen Finalrunden treten beim FameLab International im
Vereinigten Königreich beim Cheltenham Science Festival gegeneinander an.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und
vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den
globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie,
Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in
Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften
zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein
forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle
Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die
Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und
Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und
Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der
deutschen Exzellenzuniversitäten.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter:
https://www.kit.edu/kit/presseinformationen.php

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Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft: Forschungsprojekt HypoWave+ auf der IFAT 2022

Das im Forschungsprojekt HypoWave erfolgreich entwickelte Verfahren einer
landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion mit recyceltem Wasser geht
erstmals im großen Maßstab in die Anwendung. Im „kleinen Maßstab“ wird das
Modell für die hydroponische Gemüseproduktion mit aufbereitetem
Bewässerungswasser auf der IFAT in München zu sehen sein. Das
Forschungsteam von HypoWave+ stellt das Projekt vom 30. Mai bis 3. Juni
2022 in Halle B2 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF) vor.

Die landwirtschaftliche Gemüseproduktion ist wasserintensiv. Doch
Wasserknappheit ist inzwischen ein weltweites Problem, das durch den
voranschreitenden Klimawandel noch verstärkt wird. Um möglichst
ertragreiche Ernten zu sichern, werden neue, wassersparende Anbauverfahren
gesucht. Mit dem Forschungsprojekt HypoWave+ unter der Leitung der
Technischen Universität Braunschweig fördert das Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) die Umsetzung einer alternativen
landwirtschaftlichen Anbauform in Kombination mit Wasserwiederverwendung
im großtechnischen Maßstab. Das HypoWave-Verfahren ermöglicht einen
regionalen, wasserschonenden und ganzjährigen Gemüseanbau im Gewächshaus
und bietet damit eine Alternative zur herkömmlichen Gemüseproduktion.

Regionale Lebensmittelerzeugung trotz Wasserknappheit

Das hydroponische Verfahren, bei dem Pflanzen in Gefäßen ohne Erde über
eine Nährlösung unter Verwendung von recyceltem Wasser versorgt werden,
wurde im Vorgängerprojekt im niedersächsischen Hattorf erfolgreich
erprobt. Das Forschungsteam um Projektleiter Thomas Dockhorn von der TU
Braunschweig und Projektkoordinatorin Martina Winker vom ISOE – Institut
für sozial-ökologische Forschung stellt das Verfahren nun auf der
Münchener IFAT vor. Am Messestand des BMBF präsentieren die
Wissenschaftler*innen die Innovation im Modellmaßstab: Mit dem HypoWave-
Verfahren kann zum einen eine Alternative zur Bewässerung mit Trink- und
Grundwasser erschlossen werden. Die Anbauform bietet zudem eine optimierte
Nährstoffversorgung, da den Pflanzen lebenswichtige Nährstoffe wie
Stickstoff und Phosphor aus dem aufbereiteten Wasser zugeführt werden.

Das HypoWave-Verfahren auf der IFAT 2022

Besuchen Sie das Forschungsteam von HypoWave+ auf der IFAT vom 30. Mai bis
3. Juni 2022 in Halle B2 auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Standnummer 115/214.
Wissenschaftler*innen der TU Braunschweig, des ISOE – Institut für sozial-
ökologische Forschung, des Fraunhofer IGB und Vertreter*innen der
Praxispartner Integar und Huber SE informieren Sie gerne über die
Wasserwiederverwendung im hydroponischen Anbau und technische und nicht-
technische Voraussetzungen für die Implementierung des Verfahrens.

Das Forschungsprojekt HypoWave+

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das
Verbundprojekt „HypoWave+ – Implementierung eines hydroponischen Systems
als nachhaltige Innovation zur ressourceneffizienten landwirtschaftlichen
Wasserwiederverwendung“ zur Fördermaßnahme „Wassertechnologien:
Wasserwiederverwendung“ im Rahmen des Bundesprogramms „Wasser: N“. Wasser:
N ist Teil der BMBF-Strategie Forschung für Nachhaltigkeit (FONA). Die
Fördersumme beträgt 2,8 Millionen Euro. Die Projektpartner im
Forschungsverbund unter der Leitung der Technischen Universität Carolo-
Wilhelmina zu Braunschweig, Institut für Siedlungswasserwirtschaft (ISWW),
sind das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, das Fraunhofer-
Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, die Universität
Hohenheim (UHOH), der Abwasserverband Braunschweig (AVB), der
Wasserverband Gifhorn (WVGF), IseBauern GmbH & Co. KG, aquatune GmbH (a
Xylem brand), Ankermann GmbH & Co. KG, Huber SE und INTEGAR – Institut für
Technologien im Gartenbau GmbH.

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Nachgefragt! – Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

Energieversorgung, Klimawandel, Digitalisierung oder Corona-Pandemie – die
Wissenschaft ist gefragter denn je. Beim Erarbeiten zukunftsfähiger
Lösungen spielt auch der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
eine entscheidende Rolle. Der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist
Thema des laufenden Wissenschaftsjahres „Nachgefragt!“ des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Bedeutung der
Bürgerbeteiligung für Forschungsprozesse und die Rolle der
Wissenschaftskommunikation standen daher auch im Mittelpunkt der
Jahresfeier 2022 des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

„Das Lebenselixier einer wissenschaftlichen Einrichtung ist es,
nachzufragen, zu diskutieren, Thesen aufzustellen, sie zu verwerfen und
schließlich neue Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln“, sagte der
Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka, bei der Jahresfeier. „Die
Forschung am KIT interagiert mit den Bedarfen der Gesellschaft – das
spiegelt sich auch in unseren profilschärfenden Themen Energie, Mobilität
und Information wie auch in der Klimaforschung wider.“ Der Wissens- und
Technologietransfer sei dabei eng mit der Forschung verbunden und eine
beständige Aufgabe.

Durch die Corona-Pandemie oder die Klimakrise habe das Bedürfnis der
Gesellschaft nach Beteiligung an der Wissenschaft zugenommen. „Um
Antworten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu
finden, ist nicht nur der Austausch unter Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern nötig, sondern auch der Dialog mit der Gesellschaft“, so
Hanselka. Die „Wechselwirkung mit der Gesellschaft“ war bereits 2019 im
erfolgreichen Antrag des KIT als Exzellenzuniversität eins von drei
Maßnahmenpaketen. Um diese zu stärken, entwickle das KIT neue Formate wie
die im letzten Herbst stattgefundene KIT Science Week, Bürgerdialoge oder
Reallabore, in denen Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Austausch mit den
Forschenden treten können.

Auch wenn die letzten zwei Jahre geprägt waren durch die Corona-Pandemie –
das KIT habe durch diese Erfahrungen viel gelernt: „Die Digitalisierung
hat uns in Forschung, Lehre, Innovation und Administration einen großen
Schub gegeben. Wir haben beispielsweise den Forschungsprozess mit dem
verstärkten Einsatz digitaler Tools weiterentwickelt, Onlineformate haben
unsere Arbeit ortsunabhängiger und dadurch flexibler gemacht“, resümiert
der Präsident des KIT. Auch zukünftig sollen Onlineformate fester
Bestandteil am KIT bleiben.

Ein zentraler Meilenstein des vergangenen Jahres sei zudem das KIT-
Weiterentwicklungsgesetz, das im Februar 2021 der Landtag Baden-
Württemberg verabschiedet hat. Die einzigartige Verschmelzung von
Universität und Großforschung schreite dadurch tatkräftig voran: „Die
Fusion bietet uns die große Chance, ein internationaler Leuchtturm zu
sein. Wir haben die Möglichkeit, eine forschungsorientierte Lehre,
Forschung und Innovation so miteinander zu verbinden, wie keine andere
Universität und kein anderes nationales Forschungszentrum in Deutschland“,
sagte Hanselka. „Damit können wir uns im internationalen Wettbewerb weiter
stärken und unsere Verantwortung für die Gesellschaft weiter befördern.“

„Es freut mich sehr, dass das Karlsruher Institut für Technologie auch in
diesem Jahr das Motto des Wissenschaftsjahres übernimmt und ihm eine Bühne
bereitet. ‚Nachgefragt!‘ heißt dieses Motto und es passt in eine Zeit, in
der Wissenschaft und Expertise gefragt sind wie selten zuvor“, betonte
Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger.
„Gemeinsam wollen wir den Dialog von Gesellschaft und Bürgerinnen und
Bürger in den Mittelpunkt rücken und zum Nachfragen anregen. Wir brauchen
jeden klugen Gedanken.“

„Forschung und Innovationsfähigkeit sind die Grundlagen für Entwicklung
und Wohlstand einer Gesellschaft. Um das Erste zu fördern und das Zweite
zu wahren, müssen sich Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft als
gleichberechtigte Partner begreifen“, sagte Theresia Bauer, Ministerin für
Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. „Das KIT leistet
hierzu mit all seinen Aktivitäten und einem herausragenden Engagement
einen großen Beitrag."

„Transparenz, Aufklärung und der Dialog mit der Gesellschaft sind zentrale
Elemente, um Verständnis für Fakten zu schaffen und das Vertrauen in
Wissenschaft und Forschung zu fördern“, unterstrich Stefan Quandt,
Mitglied des Aufsichtsrats des KIT. „Dabei hilft uns das zweite KIT-
Weiterentwicklungsgesetz, mit dem wir die Fusion zum KIT vertiefen und
Forschung, Lehre und Innovation sowie letztendlich auch den Transfer von
Wissen in die Gesellschaft stärken wollen.“

Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup lobt die Zusammenarbeit
zwischen der Stadt Karlsruhe und dem KIT: „Wir Karlsruher sind stolz auf
‚unser‘ KIT und seine hervorragenden Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler. Mit der städtischen Initiative karlsruhe.digital
vernetzen wir die Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und
Verwaltung mit dem Ziel, Karlsruhe als Motor der Digitalisierung
voranzutreiben – für Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und
Souveränität.“ Außerdem sei ein einfacher und verständlicher Zugang zu
Entwicklungen aus Wissenschaft und Forschung, gerade auch für unsere
Bürgerinnen und Bürger, ein großes Anliegen. Mit dem EFFEKTE-Festival
konnten das KIT und die Stadt Karlsruhe auf eine erfolgreiche
Zusammenarbeit blicken.

Talkrunde: Nachgefragt!

Sind wir alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Wie muss die
Wissenschaft auftreten zwischen Bürgerdialog und Talkshow? – Angelehnt an
das Wissenschaftsjahr „Nachgefragt!“ diskutierten in einer Talkrunde diese
Fragen Professorin Senja Post, Wissenschaftliche Leiterin des ZAK |
Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT,
Professor Christof Weinhardt, Leiter des Instituts für
Wirtschaftsinformatik und Marketing des KIT, Beatrice Lugger,
Geschäftsführerin und Direktorin der NaWik gGmbH und Mirko Drotschmann,
Journalist und Wissenschaftskommunikator.

KIT-Fakultätslehrpreise 2022: Auszeichnung für forschungs- und
anwendungsorientierte Lehre

Mit den Fakultätslehrpreisen würdigt das Präsidium des KIT Einzelpersonen,
Arbeitsgruppen oder auch für die Lehre verantwortliche
Organisationseinheiten der KIT-Fakultäten, deren Lehrveranstaltungen sich
insbesondere durch forschungs- und anwendungsorientierte Lehrmodule sowie
neue Formen des Lehrens und Lernens, Interdisziplinarität oder hohe
Aktualität des vermittelten Fachwissens auszeichnen.

Für ihr besonderes Engagement, verlieh Professor Alexander Wanner,
Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten des KIT, bei der
Jahresfeier 14 Dozentinnen und Dozenten den Preis. Er ist mit jeweils 10
000 Euro dotiert und wird jährlich in den elf KIT-Fakultäten ausgelobt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger im Videoporträt:
https://www.kit.edu/kit/fakultaetslehrpreis-2022.php


Impulsvortrag: Digitale Wissensformate auf der Überholspur

Um die jeweilige Zielgruppe zu erreichen, braucht jedes Wissen seine
eigene Form. Wie man Wissen und die Wissenschaft erfolgreich zu den
jüngeren Menschen bringt, zeigte YouTuber und KIT-Alumnus Mirko
Drotschmann in seinem Impulsvortrag. Mit seinen YouTube-Kanälen
„MrWissen2go“ und „MrWissen2go Geschichte“ erreicht er Millionen Follower.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und
vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den
globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie,
Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 800
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in
Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften
zusammen. Seine 22 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein
forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle
Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die
Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und
Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und
Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der
deutschen Exzellenzuniversitäten.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter:
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