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50 Jahre Olympische Spiele in München: Der FHWS-Studiengang Architektur feiert mit

Ausstellung studentischer Arbeiten im Rahmen der Jubiläumsfestwoche in der
bayerischen Landeshauptstadt

1972 Olympische Sommerspiele - vor genau fünfzig Jahren fanden in München
die Olympischen Sommerspiele statt. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es
bis zum 22. Mai Vorträge, Ausstellungen, Konzerte sowie weitere
Festaktivitäten. Mit dabei sind auch die Bachelorarbeiten von
Architekturstudierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaften
Würzburg-Schweinfurt.

Die Olympischen Spiele haben das Bild der Stadt München 1972 geprägt. Der
Olympiapark und das Olympische Dorf sind immer noch ein Besuchsmagnet.
Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich junge Menschen Gedanken
darüber gemacht, wie der Schritt in die Zukunft aussehen könnte.

So widmete sich ein Thema der Bachelor-Abschlussarbeiten im vergangenen
Wintersemester der Zukunft des ehemaligen Busbahnhofs Olympiazentrum:
Dieser sollte so umgestaltet werden, dass dort künftig auch ein
Besuchszentrum Platz findet. Entstanden sind unkonventionelle wie auch
pragmatische Ideenansätze, die der Architektur der damaligen Zeit gerecht
werden. Professor Stefan Niese, der gemeinsam mit seinen Kollegen
Professor Martin Naumann und Professor Stephan Häublein die Arbeiten
betreute, stellt diese nun im Rahmen der Festwoche der Öffentlichkeit vor.

Die studentischen Arbeiten können darüber hinaus bis Sonntag, 5. Juni, im
Foyer der evangelischen Olympiakirche in München besichtigt werden.

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Schwerpunkt „Training, Beratung, Coaching“ am SRH Campus Münster

In diesem Sommersemester hat auch der SRH Campus Münster den Betrieb
aufgenommen. Neben einem breiten Angebot unterschiedlicher Studiengänge
liegt einer der Schwerpunkte an diesem Campus im Bereich „Training,
Beratung und Coaching“, was sich unter anderem an einem besonders
intensiven Veranstaltungsangebot in diesem Bereich erkennen lässt.

So übten z.B. die angehenden Personalpsychologinnen und
Personalpsychologen des gleichnamigen Masterstudienganges am letzten
Wochenende ausgiebig für das anstehende Coaching-Zertifikat. „An einem so
schönen Standort Coaching-Gespräche stattfinden zu lassen, ist für alle
Beteiligten ein Segen“, sagt Dr. Sabrina Krauss, Psychologin und
Professorin an der SRH.

Die Kleingruppen besprechen Inhalte in einem der größeren Schulungsräume
und wechseln zu den entsprechenden Übungen in die sogenannten CORE-Räume,
die an das didaktische Konzept der SRH angelehnt sind. Im Fokus stehen bei
CORE vor allem die Interaktivität und die direkte Umsetzung  der gelernten
Inhalte.

„Wir freuen uns sehr, dass der neue SRH-Studienort so gut ankommt“,
kommentiert Studienortleiterin Dr. Jane Gleißberg. „An diesem Campus
bieten wir nicht nur Lehrveranstaltungen, sondern auch viele Kurse und
Weiterbildungen – verstärkt im Bereich Coaching an“, so Gleißberg und
kündigte an: „Zum Thema „Coaching“ wird die SRH ebenfalls am Campus in
Münster ab August eine vierteilige Seminarreihe in Kooperation mit Jaya
Coaching anbieten.“ Interessierte finden alle Informationen zum ersten
Seminar unter: https://eveeno.com/kommunikation-fuer-fuehrungskraefte.

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Künstliche Intelligenz und Führung: Wie der Einsatz von KI-Systemen gelingt

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt – und damit auch die
Führung in Unternehmen und Institutionen. KI-Systeme können Führungskräfte
von Routinetätigkeiten entlasten und verschaffen Zeit für Personalführung
und strategische Planung. Die Automatisierung von Führungsaufgaben wirft
jedoch rechtliche und organisatorische Fragen auf und kann Beschäftigte
deshalb verunsichern. Der Mensch muss stets im Mittelpunkt bleiben, sagen
die Autorinnen und Autoren eines aktuellen Whitepapers der Plattform
Lernende Systeme. Notwendig ist eine Führungskultur, die auf
Partizipation, Offenheit und Transparenz beruht.

München, 16. Mai 2022 – KI-Systeme können Führungskräften wiederkehrende
standardisierbare Aufgaben abnehmen und Prozesse automatisieren, etwa das
Erstellen von Dienstplänen, Aufgabenzuteilung oder die Budgetkontrolle.
Mithilfe von Methoden des Maschinellen Lernens können sie in kurzer Zeit
große Mengen von Betriebsdaten oder Kennzahlen auswerten und so bei
Evaluation und strategischen Entscheidungen unterstützen. Darüber hinaus
können KI-Systeme Führungskräfte auch bei ihren Fürsorgepflichten
unterstützen, etwa indem sie vor Burnout-Belastungen warnen.

„Künstliche Intelligenz kann einen wichtigen Beitrag zu einer
menschzentrierten kooperativen Führung leisten. Indem die Assistenz- und
Automatisierungssysteme von operationalen Aufgaben entlasten, schaffen sie
Raum für gute Personalführung, Innovation und strategische Weitsicht.
Führungskräfte können sich auf ihre menschlichen Stärken und die
wesentlichen Aspekte einer modernen Führung konzentrieren: Kreative
Problemlösung, Mitarbeitermotivation und -coaching sowie eine offene und
wertschätzende Kommunikation mit den Beschäftigten“, so Rahild Neuburger,
Expertin für Kommunikation und Führung an der LMU Munich School of
Management und Mitglied der Plattform Lernende Systeme.

Was Führungskräfte bei der Arbeitsteilung mit KI-Systemen beachten müssen

Gleichzeitig setzt der Einsatz von KI-Systemen im Unternehmen
Veränderungen in Gang und stellt die Mitarbeitenden vor weitreichende
organisatorische und arbeitsrechtliche Herausforderungen, etwa auf welcher
Grundlage KI-Systeme Weisungen erteilen können. Diesen Wandel gemeinsam
mit den Beschäftigten zu gestalten, wird zu einer zentralen Aufgabe der
Führungskräfte.

Ein Risiko des KI-Einsatzes bestehe beispielsweise darin, aufgrund der
durch das KI-System verwerteten Kennzahlen und Statistiken den hinter den
Daten stehenden Menschen aus dem Blick zu verlieren, warnen die
Expertinnen und Experten in dem Whitepaper. „KI-Systeme können
Führungsaufgaben übernehmen, die zuvor alleinige Aufgabe des Menschen
waren. Beispielsweise können sie Führungskräfte dabei unterstützen,
individuelle Lehrpläne für die Weiterbildung der Beschäftigten zu
erstellen. Dazu wird die KI mit sensiblen, personenbezogenen Daten
arbeiten müssen. Die Befürchtung, dass die Berechnungen eines
Computerprogramms Einfluss auf die Personalpolitik,
Weiterbildungsmöglichkeiten oder Karrierechancen nehmen können, kann für
die Beschäftigten psychisch belastend und demotivierend sein“, sagt Sascha
Stowasser, Direktor des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft
und Mitglied der Plattform Lernende Systeme. „Wichtig ist es deshalb, dass
Führungskräfte ihren Fürsorgepflichten nachkommen, indem sie auf den
Gesundheitsschutz achten, den Einsatz des KI-Systems transparent machen,
KI-Empfehlungen kritisch hinterfragen und die Beschäftigten in die
Gestaltung der neuen Prozesse einbinden.“

Insbesondere wenn KI-Systeme persönliche oder leistungsbezogene Daten der
Beschäftigten verarbeiten, muss der Schutz der Daten und
Persönlichkeitsrechte der Menschen sichergestellt sein. So können die
Lerndaten aus der Weiterbildung das berufliche Fortkommen der
Mitarbeitenden fördern. Jedoch könnten die Führungskräfte die Daten auch
missbräuchlich zur Leistungskontrolle und Überwachung nutzen. Die
Autorinnen und Autoren empfehlen, KI-Systeme in der Führung entsprechend
ihres Risikopotenzials zu zertifizieren und nur zertifizierte Systeme
einzusetzen, um eine missbräuchliche Nutzung zu verhindern. Auf Basis
welcher Daten KI-Systeme Führungsaufgaben übernehmen, sollte in enger
Abstimmung mit den Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen
festgelegt werden. Zudem sollten Führungskräfte auf den Umgang mit den KI-
Systemen und sensiblen Daten vorbereitet werden.

Über das Whitepaper

Das Whitepaper „Führung im Wandel: Herausforderungen und Chancen durch
Künstliche Intelligenz“ wurde von Mitgliedern der Arbeitsgruppe
Arbeit/Qualifikation und Mensch-Maschine-Interaktion der Plattform
Lernende Systeme verfasst. Es steht zum kostenfreien Download zur
Verfügung.
Mit dem Wandel der Arbeitswelt durch den Einsatz von KI-Systemen
beschäftigen sich weitere Publikationen und Anwendungsszenarien der
Arbeitsgruppe.

Über die Plattform Lernende Systeme

Die Plattform Lernende Systeme ist ein Netzwerk von Expertinnen und
Experten zum Thema Künstliche Intelligenz (KI). Sie bündelt vorhandenes
Fachwissen und fördert als unabhängiger Makler den interdisziplinären
Austausch und gesellschaftlichen Dialog. Die knapp 200 Mitglieder aus
Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln in Arbeitsgruppen
Positionen zu Chancen und Herausforderungen von KI und benennen
Handlungsoptionen für ihre verantwortliche Gestaltung. Damit unterstützen
sie den Weg Deutschlands zu einem führenden Anbieter von
vertrauenswürdiger KI sowie den Einsatz der Schlüsseltechnologie in
Wirtschaft und Gesellschaft. Die Plattform Lernende Systeme wurde 2017 vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf Anregung des
Hightech-Forums und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
gegründet und wird von einem Lenkungskreis gesteuert.

Originalpublikation:
https://www.plattform-lernende-
systeme.de/files/Downloads/Publikationen/AG2_WP_Fuehrung_im_Wandel.pdf -
Das Whitepaper "Führung im Wandel: Herausforderungen und Chancen durch KI"
der Plattform Lernende Systeme

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DGS-Curriculum Algesiologische Fachassistenz ab 27. Juni als E-Learning Programm online

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) bietet ab 27. Juni
ein Online-Curriculum „Algesiologische Fachassistenz (ALFA)“ für
nichtärztliche Berufsgruppen an. Mit dem E-Learning Programm will die
Fachgesellschaft Angehörige medizinischer Assistenzberufe als Mitglieder
schmerztherapeutischer Teams qualifizieren und ihnen den Zugang zu
notwendigem schmerzmedizinischen Spezialwissen erleichtern.

„Eine gute Versorgung von Schmerzpatienten kann nur dann gelingen, wenn
sowohl ärztliche als auch nichtärztliche Mitglieder eines
schmerztherapeutischen Teams auf hohem Niveau und auf Basis aktueller
wissenschaftlicher Erkenntnisse ausgebildet sind,“ sagt DGS-Präsident Dr.
med. Johannes Horlemann. Für die schmerzmedizinische Qualifizierung
nichtärztlicher Berufsgruppen hat die DGS deshalb ein spezielles
Curriculum „Algesiologische Fachassistenz (ALFA)“ entwickelt. Denn
Mitarbeiter der Kranken-, Alten- und Fachpflege, Medizinische
Fachangestellte und Medizinische Assistenten sind in der
schmerzmedizinischen Versorgung ein wichtiges Bindeglied zwischen
Patienten, Angehörigen und schmerzmedizinisch beteiligten Therapeuten bzw.
Versorgungssektoren. Um dieser besonderen Rolle gerecht werden zu können,
benötigen sie spezielle schmerzmedizinische Kenntnisse.

DGS-ALFA-Curriculum ab 27. Juni online verfügbar

Das DGS-ALFA-Curriculum ist ab dem 27. Juni 2022 online verfügbar. Es
umfasst 15 Kapitel mit insgesamt 35 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Im
Fokus des E-Learning Programms stehen die Erkennung und das Verständnis
für Schmerzen sowie die Vermittlung von Wissen zu Schmerzerfassung und
-dokumentation, zu medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapien, zur
Behandlung von Nebenwirkungen und zur Kommunikation und Schulung von
Schmerzpatienten. Jedes Kapitel schließt mit einer Lernerfolgskontrolle
auf Multiple Choice - Basis ab. Teilnehmer des Curriculums können das
Programm selbständig in eigenem Tempo innerhalb von sechs Monaten
durcharbeiten. Ein DGS-Zertifikat bescheinigt die erfolgreiche Teilnahme.
Anmeldungen für das E-Learning Programm sind ab Mitte Juni möglich. „Mit
dem Online-Format bieten wir einen neuen Zugang zu dem für die Versorgung
von Schmerzpatienten zentralen Berufsbild der Algesiologischen
Fachassistenz und erleichtern damit auch den Erwerb der entsprechenden
Qualifikation, ohne Abstriche an der notwendigen Qualität in Kauf nehmen
zu müssen“, so PD Dr. med. Michael A. Überall, Vizepräsident der DGS.

Bewerbungen für ALFA-Stipendien ab 19. Mai möglich

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) lobt 32 ALFA-
Stipendien aus, die eine kostenfreie Teilnahme am ALFA-Curriculum
ermöglichen. Interessierte können sich ab dem 19. Mai bis zum 18. Juni
2022 über ein Online-Formular auf der DGS-Webseite zum Curriculum
bewerben. Die Stipendien werden durch die Grünenthal GmbH finanziell
unterstützt.
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Weiterführende Links:
www.dgschmerzmedizin.de
www.dgschmerzmedizin.de/dgs-campus/medizinisches-fachpersonal/curriculum-
algesiologische-fachassistenz-alfa/


Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit rund 4.000
Mitgliedern und 120 Schmerzzentren die führende Fachgesellschaft zur
Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. In enger Zusammenarbeit
mit der Deutschen Schmerzliga e. V. ist es ihr vorrangiges Ziel, die
Lebensqualität dieser Menschen zu verbessern – durch eine bessere
Diagnostik und eine am Lebensalltag des Patienten orientierte Therapie.
Dafür arbeiten die Mitglieder der DGS tagtäglich in ärztlichen Praxen,
Kliniken, Schmerzzentren, Apotheken, physiotherapeutischen und
psychotherapeutischen Einrichtungen interdisziplinär zusammen. Der von der
DGS gestaltete jährlich stattfindende Deutsche Schmerz- und Palliativtag
zählt seit 1989 auch international zu den wichtigen Fachveranstaltungen
und Dialogforen. Aktuell versorgen etwa 1.321 ambulant tätige
Schmerzmediziner die zunehmende Zahl an Patienten. Für eine
flächendeckende Versorgung der rund 3,9 Millionen schwerstgradig
Schmerzkranken wären mindestens 10.000 ausgebildete Schmerzmediziner
nötig. Um eine bessere Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen
zu erreichen, fordert die DGS ganzheitliche und bedürfnisorientierte
Strukturen – ambulant wie stationär – sowie eine grundlegende
Neuorientierung der Bedarfsplanung.

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