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Tag der offenen Tür an der Berlin International University of Applied Sciences

Berlin International lädt alle, die sich für ein Studium der Architektur,
Innenarchitektur, Grafikdesign, Betriebswirtschaft, Digital Business oder
einen MBA interessieren, zum Tag der offenen Tür am 28. April 2022 auf dem
Berliner Campus ein.

Studieninteressierte haben die Möglichkeit, Berlin International
kennenzulernen und aktuelle Studierende und Hochschulvertreter:innen zu
treffen.

Berlin International bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in englischer
Sprache in einer internationalen Lernumgebung mit Mitstudierenden aus der
ganzen Welt an. Der moderne Campus befindet sich in zentraler Lage im
Herzen Berlins.

Während des Tages der offenen Tür haben die Teilnehmenden die Möglichkeit,
die Universität kennen zu lernen und mehr über die Studiengänge, den
Lehrplan und die Lehrmethoden zu erfahren.

Was: Tag der offenen Tür
Wann: 28. April 2022, 17:00-20:30 Uhr
Wo: Salzufer 6, 10587 Berlin
Wer: Studieninteressierte und ihre Eltern

Tagesordnung:

17:00-17:15
Begrüßung & Präsentation der Universität

17:15-17:45
Bewerbung & Zulassungsverfahren
Internationale Austauschmöglichkeiten

17:45-18:00
Q&A Runde

18:00-18:45
Geführte Campus-Touren

18:30-19:15
Meet & Greet mit Professor:innen und Studierenden
Networking und kleine Erfrischungen

19:15-20:00
Fakultäts- und Programmvorstellungen
Die Teilnehmenden werden nach ihren gewünschten Studiengängen eingeteilt.

20:00-20:30
Networking & kleine Erfrischungen
Über die Einrichtung:

Die Berlin International University of Applied Sciences ist eine staatlich
anerkannte private Hochschule im Herzen von Berlin. Wir bieten Bachelor-
und Masterstudiengänge in unseren beiden Fakultäten an: Architektur &
Design und Business Administration. Unsere Studiengänge werden zu 100 % in
englischer Sprache unterrichtet, sind akkreditiert und erfüllen die von
deutschen und europäischen Regulierungsbehörden geforderten
Qualitätsstandards.

Die BI-Studiengänge sind auf die reale Welt zugeschnitten und orientieren
sich stark an den Branchen und globalen Arbeitsmärkten. Die Studiengänge
zeichnen sich durch Praxisnähe, eine klare Struktur, kleine Jahrgänge pro
Studiengang und einen intensiven Kontakt zu Dozenten und Professoren aus.

Alle Informationen zu unseren Programmen und zum Bewerbungsverfahren
finden Sie hier:

http://www.berlin-international.de

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Studium der Hebammenwissenschaft in Halle: Bewerbungen bis 30. April möglich

An der Universitätsmedizin Halle kann seit dem Wintersemester 2021/22
Hebammenwissenschaft studiert werden. Das Studium, das in Sachsen-Anhalt
nur in Halle aufgenommen wer-den kann, ersetzt den bisherigen
Ausbildungsberuf und ist dual angelegt. Das heißt, um den Studiengang
belegen zu können, braucht es einen Praxispartner. Das sind in Sachsen-
Anhalt die Universitätsklinika Halle und Magdeburg. Die Bewerbungsfrist
bei beiden Praxispartnern endet bereits am 30. April!

„Wichtig ist: Wer gern Hebamme werden und Hebammenwissenschaft in Halle
studieren möchte, muss sich zunächst bei den Ausbildungszentren an einem
der beiden Klinika bewerben“, macht Studiengangleiterin Dr. Gertrud Ayerle
deutlich. Erst, wenn man hier das Bewerbungsverfahren erfolgreich
absolviert und somit einen vorläufigen Ausbildungsvertrag erhalten sowie
bis 30. Juni zudem ein mindestens vierwöchiges Vorpraktikum in einer
Klinik oder bei einer freiberuflichen Hebamme nachgewiesen habe, sei die
Bewerbung für den Studienplatz an der Universität Halle möglich.

„Dass mittlerweile ein Studium für den Beruf der Hebamme benötigt wird,
hat mehrere Gründe: Zum einen sind die fachlichen Anforderungen seit
Jahren gestiegen, so dass auch für den Ausbildungsberuf in den vergangenen
Jahren fast ausschließlich Menschen mit Abitur ausgewählt wurden. Zum
anderen nimmt die wissenschaftliche Komponente einen sehr viel stärkeren
Part ein, denn auch im Hebammenberuf gilt es, angewandte Standards und
Methoden stetig auf ihre wissenschaftliche Evidenz hin zu prüfen, zu
hinterfragen und dann gegebenen-falls anhand der neuen Erkenntnisse
anzupassen“, so Ayerle. Beispiele hierfür seien die „Be-Up“-Studie unter
Leitung der Hebammenwissenschaftlerin oder der hebammengeleitete
Kreißsaal, den es unter anderem auch am Universitätsklinikum Halle gebe.
Beides diene dazu, die Selbstbestimmung der Frau unter der Geburt zu
stärken, aber auch den Stellenwert einer maßgeblichen Begleitung der
Geburt durch Hebammen wissenschaftlich zu untersuchen.

„Das Studium der Hebammenwissenschaft ist so aufgebaut, dass innerhalb von
acht Semestern sowohl die wissenschaftlich-theoretischen Kenntnisse als
auch die praktischen Fertigkeiten und Kompetenzen erlernt werden. Mit dem
erfolgreichen Abschluss des Studiengangs Hebammenwissenschaft werden zwei
Qualifikationen erworben – ein Bachelorabschluss in Hebammenwissenschaft
sowie ein Berufsabschluss als Hebamme“, erläutert Ayerle.

Sachsen-Anhalt ist mit der Akademisierung des Hebammenberufs, wie die
anderen deutschen Bundesländer, einer Vorgabe der Europäischen Union
gefolgt und hat somit einen Standard umgesetzt, der in anderen
europäischen und außereuropäischen Ländern teilweise bereits seit Jahren
besteht.

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Kindliche Sportverletzungen: wann Kinder mit dem Sport pausieren sollten

Kinder verletzen sich im Sport anders als Erwachsene. In den verschiedenen
Phasen des Heranwachsens sind Knochen, Muskeln, Sehnen anders belastbar.
Der Stoffwechsel ändert sich in dieser Zeit ständig. Welches die
häufigsten kindlichen Sportverletzungen sind, wie sie entstehen, wie sie
behandelt werden und wie vorgebeugt werden kann – darüber berichtet Prof.
Dr. med. Holger Schmitt, Chefarzt im Deutschen Gelenkzentrum Heidelberg
(ATOS Klinik Heidelberg) auf dem 37. GOTS Kongress im Mai in Berlin.

Die Belastung des kindlichen wachsenden Bewegungsapparates - je nach
Sportart - muss in den unterschiedlichen Wachstumsphasen unbedingt
berücksichtigt werden. „Denn der Knochen wächst und die Strukturen, zum
Beispiel Sehnen und Bänder, hinken hinterher“, so Prof. Schmitt. Das kann
zum Beispiel zu Sehnenproblemen mit Entzündungsreaktionen führen. In
diesem Fall muss die Belastung sofort wieder zurückgeschraubt werden.

Auch Haltungsschäden und Wirbelsäulenerkrankungen, wie zum Beispiel die
Skoliose, haben einen Einfluss darauf, welchen Sport Kinder und
Jugendliche ausüben können, welche Risiken sie haben, wann sie Sport
machen und wann besser nicht.

Schmitt: „Grundsätzlich gilt: Sport und Bewegung sind äußerst wichtig. Nur
bei Schmerz sollte man Kinder sofort pausieren lassen, bis Untersuchungen
die Ursache gefunden haben. Häufig liegt es an Rumpf- und Kraftproblemen,
dass nicht genug stabilisiert werden kann. Das lässt sich durch Pausen und
richtiges aufbauendes Training schnell beheben.“

Im Grundschulalter stehen bei Kindern knöcherne Verletzungen im
Vordergrund. Stürze beim Spielen verursachen meist Knochenbrüche an Hand-
oder Sprunggelenk. Ab ca. 14 Jahren gibt es eher Probleme an der Apophyse,
der Wachstumsfuge der Knochen, vor allem in den Lauf- und
Sprungsportarten. Hier kommt es am häufigsten zum sogenannten „Morbus
Schlatter“ im Kniegelenk. Die Entzündung von Knochen und Knorpel am
Schienbeinkopf wird oft durch Überbeanspruchung des Beins verursacht.
Schmerzen und Schwellung sind die Folge. Vier Wochen Sport-Pause können
schon hilfreich sein.

Sind die Wachstumsfugen geschlossen, bei Mädchen ab 14/15, bei Jungen ab
16/17 Jahren, treten Bänderverletzungen in den Vordergrund. Gerade Mädchen
in Stop and Go-Sportarten sind häufig von Kreuzbandverletzungen am Knie
betroffen.

Wenn Kinder mit Leistungssport beginnen, ist immer ein gründlicher Check
bei Kinderärzten UND Sportmedizinern zu empfehlen. Risiken müssen
abgeschätzt und ein dosierter Trainingsaufbau angegangen werden. Auch auf
dem Kongress geht es unter anderem um den chronischen Einfluss des
Leistungssports auf die Wachstumsfuge bei Kindern. Die Mediziner
besprechen wichtige Fälle aus der Kindersportorthopädie – wie zum Beispiel
den Fall eines Mädchens aus dem Eiskunstlauf, welches nach dem Verschluss
der Wachstumsfuge plötzlich ein krummes Bein bekam.

Wichtig ist den Experten der GOTS, dass Sport regelmäßig, altersgerecht
und mit durchdachtem Training ausgeübt wird. Schmitt: „Ich würde mir
wünschen, dass der Schulsport wieder mehr hochgefahren und nicht als
lästiges Anhängsel in der Ausbildung betrachtet wird. Denn besonders hier
können Kinder den richtigen Umgang mit dem Sport und die Prävention vor
Verletzungen erlernen.“

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Russlands Medienlandschaft – ein hoffnungsloser Fall?

Der Angriffskrieg in der Ukraine bestimmt weiterhin die Nachrichtenlage,
die Wenigsten von uns lässt das Geschehen kalt. Für Lehrende und
Studierende an der SRH Fernhochschule – The Mobile University ist das
russische Mediensystem in dem Zusammenhang ein spannender, aber auch
verstörender Untersuchungsgegenstand. Prof. Dr. Alfred-Joachim Hermanni
ist Experte für Medien und Kommunikation und zudem erfahrener Praktiker –
und zeichnet ein demokratiefeindliches Bild.

An Einschätzungen, Meinungen, und Beiträgen zum Krieg in der Ukraine
mangelt es dieser Tage nicht. Längst sind wir es gewohnt, auch hierzulande
nicht nur über die Inhalte der Berichterstattung zu diskutieren, sondern
auch über die Medien selbst. Eine zunehmend diversifizierte
Kommunikationslandschaft sorgt dafür, dass wir viele mediale Wahrheiten
infrage stellen. Nicht zu Unrecht, denn Fälle manipulativer, tendenziöser
oder schlicht falscher Berichterstattung gibt es immer wieder auch bei
uns. Ganz zu schweigen von absichtlich verbreiteten Fake News.

Alle gängigen Medien Russlands unterliegen der Zensur
Wie muss man sich da erst die Medienlandschaft in Putins Russland
vorstellen? Wie steht es grundsätzlich um die Informations- und
Meinungsfreiheit im größten Land der Erde. Prof. Dr. Alfred-Joachim
Hermanni lehrt Medien- und Kommunikationsmanagement an der SRH
Fernhochschule, hat zudem lange als Journalist für Fernsehen, Rundfunk und
Print gearbeitet und in dieser Zeit auch Russlands Mediensystem
kennengelernt. Sein fundierter Blick malt ein düsteres Bild: „Die
russische Medienlandschaft ist zeitgemäß aufgestellt, wird aber vom Kreml
aus gelenkt und überwacht. Das Internet zum Beispiel hat insbesondere für
die jüngere Bevölkerung eine große Bedeutung. Digitale Techniken werden
erfolgreich eingesetzt und die Satellitenprogramme weiter ausgebaut. Aber
alle gängigen Medien unterliegen der strengen Zensur des Staates.“ Dieser
nutze, so Hermanni, willentlich bspw. Aufsichtsbehörden zur Überwachung
der inländischen Berichterstattung und Falschmeldungen für seine
ausländische Propaganda.

Was nicht passt, wird blockiert
Und die Global Player der Sozialen Netzwerke – Facebook, Twitter oder
Instagram? „Werden entweder in ihrer Sichtbarkeit stark eingeschränkt,
wenn die Inhalte nicht passen, oder gleich ganz blockiert.“ Dabei erstaunt
einen hierzulande sehr, dass die Menschen in Russland einen ganz anderen
Anspruch an mediale Berichterstattung haben: „70 Prozent der Bevölkerung
erwarten von der russischen Presse, dass diese die Meinung der Regierung
vermittelt – um sich dann selbst damit auseinandersetzen zu können. Also
eine völlig andere Grundauffassung als bei uns.“

Medien werden konsumiert, nicht kritisiert
Dass es illusorisch ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, wenn es weder
„sachliche“ Fakten noch abweichende Meinungsäußerungen gibt, mag uns
schaudern lassen – viele Menschen in Russland aber scheint es nicht zu
stören. Es zeige sich aus dem demokratischen Verständnis, so Hermanni,
dass die meisten Deutschen ein differenziertes und bisweilen auch
kritisches Verhältnis zu den Medien haben: „Unsere mediale Sozialisation
hat uns gelehrt, seriöse Quellen zwar zu respektieren, sich
unterschiedlicher Sichtweisen und Interpretationen aber stets bewusst zu
sein. Da fehlt uns zurecht jedes Verständnis dafür, dass die russische
Bevölkerung staatliche Propaganda meist unkritisch konsumiert.“

Warum Lügen dennoch kurze Beine haben
Auch wenn derzeit also kaum ein optimistischer Ausblick für eine freie
Berichterstattung in Russland möglich scheint, findet Hermanni doch
Hoffnung für die Wahrheit: „Mediale Systeme funktionieren im Allgemeinen
gut in der Wächterfunktion, sodass eine Lüge auch irgendwann geoutet wird.
Ich kann nur jedem Politiker raten, mit Falschmeldungen sehr vorsichtig zu
sein.“ Hermanni verweist auf das naheliegende Beispiel der USA und deren
ehemaligen Präsidenten Donald Trump. Wie diesen, so machten auch Putins
Staat dessen eigene Lügen letztlich angreifbar.

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