Nach nunmehr zwei Jahren finden endlich wieder Messen und Veranstaltungen statt. Daher freuen wir uns, ankündigen zu können, dass die PhotonicNet GmbH als Aussteller mit dem Projekt PhotonicNet4Farming auf der LASER World of PHOTONICS 2022 vertreten sein wird.
Wir freuen uns über einen regen Austausch vis-à-vis über die bisherigen Projektthemen und damit verbundenen Entwicklungen sowie zukünftige Anknüpfungspunkte im Themenfeld "Photonische Technologien für die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft" mit unseren Netzwerkpartnern und allen Interessenten, die einen Beitrag für den Strukturwandel der Agrarwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz leisten möchten. Gerne können Sie sich aber auch einfach nur über innovative Trends und Entwicklungen informieren.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, uns an unserem Ausstellerstand auf dem Gemeinschaftsstand des OptecNet Deutschland e.V. (Halle B6.339) zu besuchen.
Um auch den persönlichen Kontakt zwischen den Netzwerkpartnern zu fördern, finden Sie anbei eine Übersicht unserer Netzwerkpartner, die ebenfalls als Aussteller vertreten sind. Ein Besuch lohnt sich!
CODIXX AG - Halle B6.424
Coherent - Halle A5.321
ficonTEC Service GmbH - Halle B5.336
Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik HHI - Halle B5.528
Ibsen Photonics A/S - Halle A6.524
Institut für Nanophotonik Göttingen e.V. - Halle A6.205
Wo enorme Kräfte wirken: Der Lagerprüfstand bildet die Bewegungen von Rotorblättern nach. Jens Lehmkühler Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Lebensdauer und Sicherheit rauf, Wartungs- und Stromerzeugungskosten sowie CO2-Ausstoß runter: Das ist das Ziel eines Forschungsvorhabens unter Beteiligung von Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance. Forschende vom Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien - IWT und dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES haben ein Bauteil von Windkraftanlagen im Visier, das viel auszuhalten hat: das Rotorblattlager.
Sie habe eine natürliche Vorliebe für Stahl, sagt Brigitte Clausen. Was sie an dem Werkstoff so fasziniert? „Er hat variable Eigenschaften, ist sehr gut formbar und recyclingfähig. Mit verschiedenen Hilfsmitteln lässt sich nachverfolgen, was in dem Metall passiert, wie die Prozesse ablaufen; das zu sehen und zu erleben, ist einfach unglaublich!“ Und wenn man als Wissenschaftlerin dann noch einen kleinen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten könne, „dann finde ich das richtig gut“.
Gesellschaftlichen Nutzen und wissenschaftliches Interesse – diese beiden Aspekte verbindet ein Forschungsvorhaben nahezu idealtypisch, an dem die 54-jährige Leiterin der Abteilung Strukturmechanik am Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT maßgeblich beteiligt ist. Es trägt den etwas sperrigen Titel „Auslegung hochbelasteter Drehverbindungen“, kurz: HBDV. Dabei geht es um Windkraftanlagen. Genauer: um die Verbindung zwischen Rotorblatt und Rotornabe, um die aus Stahl geformten Wälzlager, die die Blätter halten, die Drehbewegung zulassen und dabei enormen Kräften ausgesetzt sind. Wie lässt sich deren Lebensdauer vorhersagen und verlängern? Das ist die Frage.
Rund 30.000 Windkraftanlagen erzeugen derzeit in der Bundesrepublik grünen Strom. Es werden deutlich mehr werden, so viel ist sicher. Manche Forschende prognostizieren eine Verdoppelung ihrer Zahl. Die Windkraft spielt beim Ausbau der erneuerbaren Energien und Erreichen der Klimaziele eine zentrale Rolle. Bis 2030 soll der Stromanteil aus regenerativen Quellen in Deutschland auf 65 Prozent steigen, ein Großteil davon wird per Windenergie erzeugt werden. EU-weit soll die Hälfte des Stroms in Europa bis 2050 aus Windkraft gewonnen werden.
--- „Mit verschiedenen Hilfsmitteln lässt sich nachverfolgen, was in dem Metall passiert, wie die Prozesse ablaufen; das zu sehen und zu erleben, ist einfach unglaublich!“ ---
Immer leistungsfähiger werden die Anlagen, nicht zuletzt durch größere Rotorblätter und Computersteuerung. „Bei älteren Anlagen wurden die Rotorblätter, einfach ausgedrückt, morgens und abends einmal zum Wind ausgerichtet und das war’s“, erläutert Dipl.-Ing. Vera Friederici, die gemeinsam mit Dr.-Ing. Jens Schumacher als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das HBDV-Projekt am Leibniz-IWT arbeitet. „Neuere Anlagen versuchen, eine möglichst gleichmäßige Windlast herzustellen. Selbst den Windschatten, der bei jeder Drehung eines Flügels durch das Passieren des Turms entsteht, gleichen sie durch eine minimale Korrektur der Flügelstellung im Bruchteil einer Sekunde aus.“
Diese permanente Anpassung hat Auswirkungen auf die Wälzlager, die aus speziell gehärtetem Vergütungsstahl geformt sind. Die relativ kleinen Ausgleichsbewegungen bewirken ein Hin- und Herrollen der Kugeln auf einer sehr kleinen Fläche bei großer Belastung. Dafür sind die Lager ursprünglich nicht ausgelegt. Mit mehr als 100 Millionen Umdrehungen im Lauf einer durchschnittlichen Lebensdauer von 20 Jahren kalkulieren die Erbauer der Windkraftanlagen.
2,2 Meter im Durchmesser sind die Rotorblattlager, das entspricht in der Höhe etwa einer Wohnungstür. Ihre doppelreihigen Kugellager sind mit 102 Kugeln pro Laufbahn gefüllt, jede hat nahezu den Umfang eines Tennisballs. Wie hält der Stahl den andauernden Belastungen durch die Bewegungen der Kugeln stand? Führen sie zur Ermüdung? Entstehen Risse? Und wenn ja: Wohin wachsen sie? Sind sie ungefährlich oder gefährden sie das Lager – und mit ihm die Anlage? „An diesen Themen forschen wir“, sagt Brigitte Clausen.
Die Wissenschaftler:innen betreten damit Neuland. Untersuchungen zu den Belastungen der Drehverbindungen in einer Windkraftanlage sind Mangelware, zertifizierte Ansätze zur Abschätzung der Lebensdauer der Rotorblattlager gibt es bislang nicht. Von einem Modellprojekt spricht Brigitte Clausen, deren Leidenschaft für Stahl und andere Werkstoffe durch eine Lehre als Werkstoffprüferin bei der Stahlhütte Klöckner geweckt worden ist. Später hat sie an der Universität Bremen Produktionstechnik studiert, seit 1996 ist sie am IWT beschäftigt.
Modellcharakter hat HBDV auch deshalb, weil an dem Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 3,8 Millionen Euro gefördert wird, viele große Hersteller von Windanlagen beteiligt sind, trotz der Konkurrenz untereinander. Schließlich verursachen Schäden an den Lagern lange Ausfallzeiten und hohe Kosten durch Stillstand und für die Reparatur, und zwar ganz unabhängig vom Hersteller.
Neben dem Leibniz-IWT sind fünf weitere Forschungsinstitute an dem Projekt beteiligt, darunter von der U Bremen Research Alliance das Fraunhofer- Institut für Windenergiesysteme IWES. Die Mitarbeitenden dort forschen an den Verschleißschäden auf der Laufbahn eines Lagers, die durch die ständigen kleinen Bewegungen der Kugeln bei sehr großen Lasten verursacht werden können. „Wir untersuchen, unter welchen Betriebsbelastungen diese Schäden entstehen, wie schnell sie auftreten können und wie sie sich vermeiden lassen“, sagt Karsten Behnke, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter des Forschungsprojekts am Fraunhofer IWES. „Die Kooperation spielt eine ganz wichtige Rolle“, ergänzt Vera Friederici. „Wir arbeiten Hand in Hand und ergänzen uns hervorragend." In 14-tägigen Treffen, manchmal bilateral, manchmal in großer Runde, tauschen sich die Beteiligten untereinander aus und besprechen die nächsten Arbeitsschritte.
Wie die Belastungen des Lagerwerkstoffs nachgeahmt werden, zeigt die Diplom-Ingenieurin an einem Prüfstand in der Maschinenhalle des IWT. Dort versetzt eine Schwingprüfmaschine die handtellergroße Probe in Schwingungen. Sie ist mit einer kleinen Kerbe versehen, von der ein kaum sichtbarer Riss ausgeht.
„Abhängig von der Kraft, die wir aufwenden, wachsen die Risse“, erläutert Vera Friederici. „Wir messen, wie schnell und in welcher Richtung der Riss bei einer bestimmten Belastung wächst.“ Mit den Daten wird ein Simulationsmodell gefüttert, mit dem das Werkstoffverhalten vorhergesagt werden kann.
--- „Die Kooperation spielt eine ganz wichtige Rolle. Wir arbeiten Hand in Hand und ergänzen uns hervorragend." ---
Mehr als ein Dutzend Maschinen, die in unterschiedlichen Last- und Frequenzbereichen arbeiten, füllen die Halle. Ein komplettes Wälzlager haben Mitarbeitende des Leibniz-IWT zerschnitten und daraus Materialproben gefertigt. „Die Proben liefern uns ganz viele Messdaten. Wir übertragen sie auf ein komplettes Lager und können mit ihrer Hilfe eine Lebensdauerprognose erstellen“, erklärt die 38-jährige, die über einen Teilbereich des Projektes auch promoviert. „Diesen Prozess der Übertragung vom Kleinen ins Große, von Erkenntnissen aus den Proben auf das gesamte Lager, finde ich richtig spannend.“
Für Brigitte Clausen macht die Forschung an den gegensätzlichen Materialeigenschaften einen wesentlichen Teil ihres wissenschaftlichen Interesses an dem Projekt aus. Während die Kugeln im Lager und ihre Laufbahn gehärtet sind, ist das sie umgebende Material eher zäh, was wiederum Auswirkungen auf die Rissbildung hat. „Aufgrund des Zustandes des Werkstoffes und der Spannung sind wir jetzt in der Lage vorherzusagen, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit sich ein Riss entwickelt und ob er kritisch ist. Das konnten wir vorher nicht“, erzählt sie. Die Gefährdung durch Materialermüdung und Risse lasse sich nun viel besser einschätzen, ebenso die Notwendigkeit von Wartungen.
Im Frühjahr soll das Projekt abgeschlossen sein. Die Ergebnisse der Forschung fließen in eine Richtlinie ein, die es den Windkraftunternehmen ermöglicht, die Rotorblattlager genauer zu bewerten und sicherer zu machen. In der Folge werden die Windkraftanlagen länger Strom produzieren können, die Stromerzeugungskosten sinken und mit ihnen auch der CO2-Ausstoß.
Die Forschenden aus der U Bremen Research Alliance jedenfalls sind zufrieden mit den Resultaten ihrer Arbeit. „Dazu beigetragen zu haben, eine Schwachstelle zu eliminieren und damit auch Ressourcen zu schonen, ist schon ein gutes Gefühl“, sagt Brigitte Clausen.
Originalpublikation: Impact – Das Wissenschaftsmagazin der U Bremen Research Alliance
In der U Bremen Research Alliance kooperieren die Universität Bremen und zwölf Forschungsinstitute der vier deutschen Wissenschaftsorganisationen sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz - alle mit Sitz im Bundesland.
Das seit 2019 erscheinende Magazin Impact dokumentiert die kooperative Forschungsstärke der Allianz und ihre gesellschaftliche Relevanz. „Windkraftanlagen länger nutzen“ wurde in Ausgabe 5 (Januar 2022) veröffentlicht.
Die französische Wissenschaftlerin Dr. phil. habil. Indravati Félicité hat im Januar 2022 einen achtmonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Greifswald begonnen. Im Rahmen eines Humboldt-Forschungsstipendiums für erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist sie bei Prof. Dr. Dr. h. c. Michael North am Historischen Institut zu Gast. Sie forscht zum Thema „Nordeuropa und der Orient bei der Entstehung der modernen Theorie der internationalen Beziehungen (16.–18. Jahrhundert)“.
Indravati Félicité ist seit 2016 maîtresse de conférences in Geschichte der frühen Neuzeit an der Université de Paris. Sie promovierte 2012 an der Sorbonne in Geschichte. 2021 habilitierte sie sich ebenfalls an der Sorbonne in Geschichte. Ihre Habilitationsschrift trug den Titel „Le ‚vieil Empire‘ face au monde. 1454–1806“ (Das „Alte Reich“ und die Welt, 1454–1806). Darin untersucht sie die globalen Verflechtungen des Heiligen Römischen Reichs und bringt dieses Reich zurück ins Zentrum der Imperial Studies.
Ihre Dissertation erschien 2016 unter dem Titel „Négocier pour exister. Les villes et duchés du nord de l’Empire face à la France 1650–1730“ in französischer Sprache in der Reihe „Pariser Historische Studien“ des Deutschen Historischen Instituts Paris bei De Gruyter-Oldenburg. Anschließend veröffentlichte der Böhlau-Verlag eine deutsche Fassung (übersetzt von Markus Hiltl) unter dem Titel „Das Königreich Frankreich und die Norddeutschen Hansestädte und Herzogtümer: Diplomatie zwischen ungleichen Partnern“. Darin analysiert sie unter anderem die Diplomatie und Außenpolitik von Mecklenburg-Schwerin, Schleswig-Holstein-Gottorp, Lübeck, Bremen und Hamburg und zeigt, dass deren Teilnahme am diplomatischen Konzert nicht nur geduldet, sondern auch strukturell wichtig sowohl für ihr eigenes Überleben als auch für die europäischen Großmächte war. Durch diese Forschungen zu den europäischen und weltweiten Verflechtungen der norddeutschen Stände des Heiligen Römischen Reichs ist sie vor einigen Jahren in Paris in Kontakt mit Professor Michael North getreten. Bei ihrem derzeitigen, von der Humboldt-Stiftung unterstützten Projekt am Historischen Institut der Universität Greifswald, handelt es sich um eine Neubewertung und Neudefinition des frühen Orientalismus (17. Jahrhundert). Anhand von Quellen aus den Archiven in Pommern (Greifswald, Stralsund und andere) soll die Vorstellung revidiert werden, dass sich ab Mitte des 17. Jahrhunderts eine diplomatische Ordnung in der Welt ausbreitete, die sich an Regeln orientierte, die auf dem europäischen Kontinent von imperialen Mächten oder solchen, die es werden wollten, isoliert ausgearbeitet und ausgehandelt wurden.
Der Forschungsstandort Greifswald eignet sich sehr gut für ein solches Projekt, wie zum Beispiel die Anstellung von Professoren für orientalische Sprachen durch die hiesige Universität ab 1650, aber auch die Integration der Kaufleute der Region in dem Handel nach Asien, bezeugen. In mehreren Archivzentren der Region befinden sich Akten zu dieser frühen Öffnung des Ostseeraums zur außereuropäischen Welt. Über den Aufenthalt in Greifswald hinaus möchte Indravati Félicité die institutionellen Kontakte zwischen der Universität Greifswald und der Université de Paris, zwischen denen ein Erasmus-Austausch bereits besteht, wiederbeleben.
Weitere Informationen
Die Alexander von Humboldt-Stiftung <https://www.humboldt- foundation.de/web/start.html> ermöglicht jährlich über 2000 Forscherinnen und Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 30 000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 140 Ländern – unter ihnen 55 Nobelpreisträger.
Mit den Humboldt-Forschungsstipendien für erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung überdurchschnittlich qualifizierten Wissenschaftlern aus dem Ausland, die ihre Promotion vor nicht mehr als zwölf Jahren abgeschlossen haben, langfristige Forschungsaufenthalte in Deutschland (6 bis 18 Monate) einzugehen.
Prof. Dr. Bernd Fröhlich wurde zum Gründungsmitglied der IEEE VGTC Virtual Reality Academy ernannt. Jens Hauspurg Bauhaus-Universität Weimar
Die IEEE VGTC Virtual Reality Academy wurde in diesem Jahr im Rahmen der Fachkonferenz »IEEE VR 2022« gegründet mit dem Ziel, international führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Industrie und Forschung der virtuellen und erweiterten Realität unter einem Dach zu vereinen. Durch die Aufnahme in die prestigeträchtige Academy werden Persönlichkeiten für besondere Leistungen und bedeutende Beiträge auf diesen Gebieten geehrt. Prof. Dr. Bernd Fröhlich, Professur für Systeme der virtuellen Realität an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar, wurde am 14. März 2022 als »inaugural member« vorgestellt.
Zusätzlich zu den vorhergehenden Preisträgerinnen und -trägern des VR Lifetime Achievement Award und des VR Technical Achievement Award des IEEE Visualization and Graphics Technical Committee (VGTC) wurden zwölf gewählte Gründungsmitglieder in die Academy aufgenommen. Neben Prof. Gudrun Klinker von der Technischen Universität München ist Prof. Dr. Bernd Fröhlich eines von zwei deutschen Mitgliedern.
Prof. Fröhlich hat seit 2001 die Professur für Systeme der virtuellen Realität im Fachbereich Medieninformatik an der Bauhaus-Universität Weimar inne. Seine Arbeitsgruppe »Virtual Reality and Visualization Research« forscht zu den Grundlagen und Anwendungen von Multi-User Virtual Reality und 3D User Interfaces, Visualisierungs- und Rendering-Algorithmen für große Datenmengen sowie Informationsvisualisierung.
Prof. Fröhlich ist seit vielen Jahren aktiv in der internationalen Virtual Reality Community engagiert. So war er Gründungsmitglied des IEEE Symposiums on 3D User Interfaces im Jahr 2005, wurde bereits 2008 für seine Forschung im Bereich Virtual Reality und 3D User Interfaces mit dem IEEE VGTC Technical Achievement Award ausgezeichnet und leitete den Lenkungsausschuss der IEEE VR von 2014 bis 2018. Zudem arbeitete er bereits an zahlreichen international renommierten Instituten und Universitäten. Zu seinen wissenschaftlichen Stationen zählen u.a. die Stanford University in Kalifornien, die Waterloo University in Kanada sowie die Universidad Central de Venezuela.
Über die »IEEE VR«:
Die »IEEE Conference on Virtual Reality and 3D User Interfaces« ist die wichtigste internationale Konferenz auf dem Gebiet der virtuellen Realität. Seit 1993 bietet sie jährlich eine interdisziplinäre Plattform für Expertinnen und Experten aus Informatik, Psychologie, Ingenieurwissenschaften sowie Human-Computer Interaction. Ursprünglich in Christchurch (Neuseeland) geplant, musste die IEEE VR aufgrund von Covid-19 und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen vom 12. bis 16. März 2022 das dritte Jahr in Folge ausschließlich online stattfinden. Neben der Präsentationsmöglichkeit über klassische 2D- Videokonferenzsysteme, gab es auch die experimentelle Möglichkeit, die Konferenzpräsentationen selbst in Virtual Reality zu halten, welche bereits auch von Weimarer Forscherinnen und Forschern genutzt wurde.