Zum Hauptinhalt springen

Ocean Future Lab – Wie wollen wir mit den Meeren leben? Offene Workshop- Reihe im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Wie können wir den Umgang mit den Küsten, Meeren und Ozeanen so gestalten,
dass sie unsere natürlichen Lebensgrundlagen und eine wünschenswerte
Zukunft auf unserem „Blauen Planeten“ sichern?
Interessierte Bürger:innen sind eingeladen, gemeinsam mit Künstler:innen
und Wissenschaftler:innen Antworten auf diese Frage zu entwickeln. Die
Workshops des Ocean Future Lab können digital (24. Mai, 9. Juni und 7.
Juli) oder vor Ort (31. Mai, 25. Juni und 26. August) besucht werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Mehr Informationen und Anmeldung unter: https://www.oceanfuturelab.de

Die Zukunft der Menschheit ist unmittelbar mit dem Schicksal der Meere und
Ozeane verknüpft: Sie liefern Sauerstoff zum Atmen sowie Nahrung für mehr
als ein Drittel der Menschheit. Sie regulieren das Klima und bremsen die
menschengemachte Erwärmung der Erde. Der nachhaltige Umgang mit den
Küsten, Meeren und Ozeanen ist daher eine gesellschaftliche
Herausforderung, die uns alle angeht. Klimawandel, Verschmutzung und
Übernutzung belasten die marinen Lebensräume jedoch zunehmend.

Die Workshops des Ocean Future Lab bieten Raum für die kreative Gestaltung
von Zukunftsszenarien für ein nachhaltiges Miteinander von Meeren und
Menschen. Alle Bürger:innen sind eingeladen, im Austausch mit
Künstler:innen und Wissenschaftler:innen Zukunftsideen und
Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu visualisieren. Die Workshops
laden zu gesellschaftlicher Teilhabe ein, Kunst wird dabei als
inspirierender Treiber von Ideen und Innovationen genutzt. Gemeinsam
entwickeln die Teilnehmenden neue Sichtweisen und Lösungsansätze.

Dazu bietet das Ocean Future Lab eine Reihe von Workshops an, die
wahlweise online (24. Mai, 9. Juni und 7. Juli) oder vor Ort besucht
werden können: Am 31. Mai bietet das Deutsche Meeresmuseum im OZEANEUM
Stralsund einen Workshop mit anschließender Abendveranstaltung an, weitere
Termine finden am 25. Juni im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven
sowie am 26. August im Futurium Berlin statt. Als Abschlussveranstaltung
ist eine Auswertung und Ergebnispräsentation der Workshops in Form eines
Hackathons geplant. Interessierte können im Vorfeld in einem Open Call
https://universal-sea.org/ocean-future-lab-wettbewerb ihre Ideen und
Anregungen für das Ocean Future Lab einreichen.

HINTERGRUND & BETEILIGTE
Das Ocean Future Lab ist ein Projekt des Wissenschaftsjahres 2022 –
Nachgefragt! und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) gefördert. Partner sind die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM),
das Deutsche Meeresmuseum, das Deutsche Schifffahrtsmuseum und das
Institute for Art and Innovation.

Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM)
wurde 2019 von der deutschen Meeresforschung gemeinsam mit dem Bund und
den norddeutschen Bundesländern gegründet. Ihr Ziel ist, den nachhaltigen
Umgang mit den Küsten, Meeren und Ozeanen durch Forschung und Transfer,
Datenmanagement und Digitalisierung sowie Koordinierung der
Infrastrukturen zu stärken.
www.allianz-meeresforschung.de

Das Deutsche Meeresmuseum
in Stralsund bietet an mehreren Standorten in der Stadt ein faszinierendes
Zusammenspiel von wissenschaftlicher Ausstellung und Aquarien als
eindrucksvolle Darstellung des Lebensraums Meer. Das Ziel ist, den
Menschen die Natur der Meere und Küsten wieder näher zu bringen.
www.deutsches-meeresmuseum.de

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum
in Bremerhaven ist ein Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft und ein
Ort der Bildung und des Dialogs. Im Kern seiner Arbeit stehen maritime
Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Relevanz.
www.dsm.museum

Das Institute for Art and Innovation
unterstützt und fördert das Zusammenwirken von Kunst und Innovation zur
Förderung der sozial-ökologischen sowie der digitalen Transformation. Es
arbeitet seit 2017 multidisziplinär und themenübergreifend. Im Fokus steht
das Gemeinwohl für nachfolgende Generationen im Rahmen der planetaren
Belastungsgrenzen.
www.art-innovation.org

Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!
#MeineFragefürdieWissenschaft
Das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! lädt alle Bürgerinnen und Bürger
dazu ein, ihre ganz persönliche Frage für die Wissenschaft zu stellen und
dadurch Impulse für potenzielle Zukunftsfelder und zukünftige
Forschungsvorhaben zu setzen. Denn: Wissenschaft und Forschung
durchdringen alle Bereiche unseres Lebens. Ob es nun die wachsende
Bedeutung von Algorithmen im Alltag oder die Auswirkungen unserer
Lebensführung auf das globale Klima sind: Die Gesellschaft steht am Beginn
des 21. Jahrhunderts vor großen Herausforderungen. Um diese gemeinsam zu
meistern und unsere Gesellschaft aktiv zu gestalten, sind die
Auseinandersetzung mit Forschungserkenntnissen und das Einbringen eigener
Perspektiven entscheidend.
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
Sie unterstützen seit 22 Jahren als zentrales Instrument der
Wissenschaftskommunikation den Austausch zwischen Forschung und
Gesellschaft.
www.wissenschaftsjahr.de/2022

  • Aufrufe: 14

Neubrandenburger Wissenschaftler zählt als einziger Deutscher zu den fünzig Menschen, die die Welt verändern

Der Neubrandenburger Wissenschaftler Dr. Fabien Schultz zählt dieses Jahr
als einziger Deutscher zu den "EC50 - Fünzig Menschen, die die Welt
verändern". Für diese Auszeichnung ist er beim Annual Dinner des Explorers
Club in New York vom 22. bis 24. April eingeladen, einen Vortrag über
seine Forschung in Neubrandenburg und Uganda zu halten.

Vor knapp zwei Jahren wurde Schultz bereits in den Explores Club, dem
exklusivsten Helden-Club der Welt, aufgenommen. Neben Buzz Aldrin, Neill
Armstrong, James Cameron, Jane Goodall und Teddy Roosevelt zählt auch
Charles Lindbergh zu den Mitgliedern.

Der Absolvent und ehemalige Promotionsstudent Fabien Schultz (Fachbereich
Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften) arbeitet schon seit vielen
Jahren in den Laboren der Neubrandenburger Hochschule und in den
tropischen Regenwäldern, Dörfern und Städten Ugandas. Dort erfährt er von
traditionellen Heiler:innen, welche Pflanzen diese bei verschiedenen
Erkrankungen einsetzen, um diese zu kurieren, und dokumentiert dieses
traditionelle Wissen erstmals.

Darüber hinaus erforscht Dr. Schultz das Verhalten der Selbstmedikation
bei wilden Schimpansen und Berggorillas in einer Forschungsgemeinschaft
mit 11 internationalen Wissenschaftler:innen aus sechs Ländern.
Beispielsweise werden von den Tieren verwendete Pflanzen, Pilze und
Insekten pharmakologisch im Labor auf ihre Wirksamkeit mittels modernster
Analysemethoden untersucht. Seine Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der
Wirkstofffindung im Frühstadium richten sich u. a. an den weltweiten
Bedarf nach neuartigen Schmerzmitteln, Mitteln gegen Malaria und Nematoden
(Fadenwürmer) sowie Antibiotika, um Resistenzen zu bekämpfen.

  • Aufrufe: 26

„Hört sich gut an“ - Einladung zum 17. Jenaer Akustik-Tag

Fachleute aus Wissenschaft und Industrie, Studierende aller Hochschulen
sowie eine interessierte Öffentlichkeit sind am 27. April 2022 ab 13 Uhr
in die Aula der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zum 17. Jenaer Akustik-
Tag eingeladen. Veranstalter ist die EAH Jena in Kooperation mit dem
Universitätsklinikum Jena. In mehreren Vorträgen werden die Schwerpunkte
Schallemission, Schallausbreitung, Lärmwirkung und Geräuschminderung in
konkreten praktischen Zusammenhängen betrachtet. Das diesjährige Programm
bietet ein sehr breites Spektrum akustischer Themen.

Ebenfalls am 27. April 2022 wird gemeinsam mit mehreren europäischen
Partnern der 23. Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day
begangen. Das aktuelle Motto lautet: "Hört sich gut an".

Frau Prof. Nowotny wird über das Hören bei Insekten berichten und darüber,
was wir am „Ohr“ einer Heuschrecke über Tinnitus lernen können. Aktuelle
Untersuchungen zur Erkennung akustischer Quellen werden durch das
Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie Ilmenau vorgestellt. Im
vorangegangenen Forschungsprojekt „StadtLärm“ erfassten die Ilmenauer
übrigens auch Lärmdaten in Jena.

Eine Einschätzung zur Bedeutung des Parameters „leise“ als zunehmend
marktrelevante Produkteigenschaft erfolgt durch die Bundesanstalt für
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund. Die Firma Microtech Gefell
wird entsprechend ihrer über 90-jährigen Geschichte einen Überblick über
die Entwicklung akustischer Messtechnik geben.

Ein spezieller Höhepunkt wird dieses Jahr die Verabschiedung von Prof.
Bruno Spessert in den Ruhestand sein. Während seiner 25-jährigen Tätigkeit
an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und zuvor u.a. bei der Firma Deutz in
Köln hatten die Maschinenakustik sowie der Schutz vor Lärm einen hohen
Stellenwert. Davon zeugen unzählige Publikationen und der Jenaer-Akustik-
Tag, der als mitteldeutsche Tagung 2003 auf seine Initiative das erste Mal
veranstaltet wurde. Zum inzwischen 112. Vortrag wird Prof. Spessert noch
einmal selbst das Wort ergreifen und eine Rückschau auf sein akustisches
Wirken an der Hochschule halten. Neben vielen anderen Themen werden dabei
auch die Untersuchungen zu den heftig diskutierten
Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Jenaer Straßen als einfache und wirksame
Maßnahme zum Lärmschutz eine Rolle spielen.

Im Anschluss an die Vorträge wird eine Laborführung angeboten. Die
Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Außer einem Maskengebot im
Innenbereich gibt es keine coronabedingten Einschränkungen. Eine Anmeldung
ist nicht zwingend erforderlich.

17. Jenaer Akustik-Tag
Wann: 27. April 2022, ab 13 Uhr
Wo: Aula der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Campus EAH Carl-Zeiss-Promenade,
Haus 4

Das aktuelle Programm finden Sie auf folgender Webseite:
www.mb.eah-jena.de/page/de/aktuell
www.eah-jena.de/mb/studium/laborbereiche/akustik/jenaer-akustiktag

  • Aufrufe: 16

100 Jahre Ukrainischer Formalismus – Europa-Universität Viadrina lädt ein zu literaturwissenschaftlicher Tagung

Die ukrainische Literatur der 1920er-Jahre – der sogenannte ukrainische
Formalismus – steht von Donnerstag, den 28., bis Samstag, den 30. April
2022, im Zentrum der Frühjahrstagung des Forschungsverbundes „Europäische
Zeiten/European Times – A Transregional Approach to the Societies of
Central and Eastern Europe (EUTIM)“, die gemeinsam von der Europa-
Universität Viadrina Frankfurt (Oder), der Universität Potsdam, der
University of Kansas und dem Forum Transregionale Studien ausgerichtet
wird. Aus aktuellem Anlass widmet sich das Eröffnungspanel den
Auswirkungen der russischen Invasion in der Ukraine auf die zukünftigen
Forschungsperspektiven der Slawistik und der Osteuropastudien.

Die ukrainische Literatur der 1920er-Jahre – der sogenannte ukrainische
Formalismus – steht von Donnerstag, den 28., bis Samstag, den 30. April
2022, im Zentrum der Frühjahrstagung des Forschungsverbundes „Europäische
Zeiten/European Times – A Transregional Approach to the Societies of
Central and Eastern Europe (EUTIM)“, die gemeinsam von der Europa-
Universität Viadrina Frankfurt (Oder), der Universität Potsdam, der
University of Kansas und dem Forum Transregionale Studien ausgerichtet
wird. Aus aktuellem Anlass widmet sich das Eröffnungspanel den
Auswirkungen der russischen Invasion in der Ukraine auf die zukünftigen
Forschungsperspektiven der Slawistik und der Osteuropastudien.
Die Tagung findet online in englischer Sprache statt und beginnt am
Donnerstag, dem 28. April 2022, 15.30 Uhr, mit dem Panel „How the Russian
Invasion of Ukraine May Transform the Future of Slavic Studies“, in dem es
um die Einflüsse des russländischen Krieges auf die Zukunft der Slawistik
und der Osteuropastudien geht. Es diskutieren Prof. Dr. Andrii Portnov
(European University Viadrina), Dr. Galina Babak (EUTIM Fellow at the
European University Viadrina) und Vitaly Chernetsky (College of Liberal
Arts and Sciences, The University of Kansas).
Drei weitere Vortragsrunden der Konferenz befassen sich mit dem Verhältnis
von Modernismus, Futurismus und Marxismus in der ukrainischen
Literaturwissenschaft der 1920er-Jahre. 14 Forscherinnen und Forscher aus
Deutschland, Polen, der Ukraine und den Vereinigten Staaten stellen die
Strömungen des ukrainischen Formalismus und dessen wesentliche
Vertreterinnen und Vertreter vor und thematisieren die Verbindungen zum
polnischen Formalismus.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm: https://european-
times.eu/veranstaltungen/100th-anniversary-of-ukrainian-formalism/

Interessierte sind herzlich eingeladen, am Eröffnungspanel und der
Konferenz per Zoom teilzunehmen (Passcode: 621724). Außerdem wird die
Tagung auf Youtube übertragen.

Konzipiert, geleitet und organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. Andrii
Portnov, Dr. Galina Babak und und Prof. Dr. Vitaly Chernetsky. Prof. Dr.
Andrii Portnov ist Inhaber des Lehrstuhls „Entangled History of Ukraine“
an der Europa-Universität Viadrina, Direktor des Forschungsnetzwerks
„Prisma Ukraïna“ am Forum Transregionale Studien und wissenschaftlicher
Projektleiter des Forschungsfeldes Wissenschaftsgeschichte im EUTIM-
Projekt. Dr. Galina Babak ist Forschungsstipendiatin am Center for
Advanced Study (CAS) Sofia und im April 2022 als Fellow im EUTIM-Projekt
zu Gast an der Europa-Universität Viadrina. Prof. Dr. Vitaly Chernetsky
ist Professor für Slawische Sprachen und Literaturen an der University of
Kansas.

Hintergrund:
Das Forschungsverbundsprojekt „Europäische Zeiten/European Times – A
Transregional Approach to the Societies of Central and Eastern Europe
(EUTIM)“ ist ein gemeinsames Projekt der Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder), der Universität Potsdam und des Forums Transregionale
Studien in Berlin. https://www.kuwi.europa-
uni.de/de/lehrstuhl/lw/osteuropa/EUTIM-Projekt/index.html
Es befasst sich mit Narrativen von Zeit und Raum an den Rändern Europas.
Ausgehend von den Erfahrungen in den Gesellschaften Mittel- und Osteuropas
werden Konzepte wie „Alt“/ „Neu“ und „Ost“/ „West“ mit ihren zeitlichen
Grenzziehungen und Verortungen analysiert. Zudem stehen kulturelle
Phänomene der Ungleichzeitigkeit und Dynamiken der Enteuropäisierung und
Europäisierung im Fokus des Projekts. Das EUTIM-Projekt wird vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der
Förderrichtlinie „Regionalstudien“ gefördert.

  • Aufrufe: 21