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Studieren geht auch ohne Abitur Online-Workshop der Fachhochschule Dortmund

Wann: Mittwoch, 9. März, 15 bis 16 Uhr
Wie: digital nach Mail-Anmeldung

 

Nicht alle, die jetzt ins Studium starten wollen, müssen zwingend (Fach-)Abitur gemacht haben – wer beruflich qualifiziert ist, hat ebenfalls eine Chance.

 

Doch welche Voraussetzungen gelten für ein Studium ohne (Fach-)Abitur, das auch an der Fachhochschule Dortmund möglich ist? Welche Anforderungen stellt das Studium an beruflich qualifizierte Studierende? Und was heißt es eigentlich, zu studieren? Über alle diese Fragen informiert ein Workshop, den die Studienberatung zusammen mit der Zulassungsstelle der Fachhochschule am Mittwoch, 9. März, von 15 bis 16 Uhr anbietet.

 

Der Workshop ist digital (via Webex), eine Anmeldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erforderlich. Den Teilnahmelink erhalten Interessierte nach der Anmeldung.

 

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Kurzzeitförderung für ukrainische Historiker

Die geschichtswissenschaftliche Kollegforschungsgruppe POLY an der Goethe-
Universität will einschlägig Forschenden aus der Ukraine mit einem
Stipendium eine Perspektive geben.

Der russische Angriff auf die Ukraine bringt auch das Leben und die Arbeit
vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Gefahr. Um zumindest
einigen von ihnen die Weiterführung ihrer Forschung außerhalb der Ukraine
zu erleichtern, bietet die DFG-Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und
Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) fünf Stipendien an. Sie
richten sich an Promovierte, die sich mit mittelalterlicher oder
frühneuzeitlicher Geschichte befassen und hierbei insbesondere religiöse
Vielfalt in den Blick nehmen.

„Wir von POLY wollen mit dieser Initiative Kolleginnen und Kollegen aus
der Ukraine helfen, die vor dem Krieg fliehen müssen, und die Stimme der
ukrainischen Wissenschaft stärken“, fasst Professorin Birgit Emich,
Sprecherin von POLY und Initiatorin des Stipendienprogramms, die
Motivation der Forschungsgruppe zusammen. Für Emich, die an der Goethe-
Universität Geschichte der Frühen Neuzeit lehrt, sind damit auch
Hoffnungen für die Frankfurter Forschung verbunden: „Mit Hilfe der
Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler könnten wir die
Kooperationen in dieser Region weiter ausbauen, die für die Erforschung
religiöser Vielfalt so fruchtbar ist“.

Die Stipendien sind mit 3000 Euro monatlich dotiert und zunächst auf vier
Monate begrenzt. Während der Förderung sind die ukrainischen Gäste nicht
nur in die Arbeit von POLY einbezogen. Sie profitieren auch von der
sonstigen Forschungsinfrastruktur der Goethe-Universität wie dem Austausch
mit dem thematisch benachbarten Forschungsverbund „Dynamiken des
Religiösen“, dessen Sprecherschaft sich Emich mit dem Theologen und
Judaisten Professor Christian Wiese teilt.

Die Bewerbung um ein Stipendium ist ab sofort möglich. Voraussetzungen
sind eine abgeschlossene Promotion und die wissenschaftliche Beschäftigung
mit religiöser Pluralität in Mittelalter oder Früher Neuzeit.

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BMBF-Forschungsprojekt „SMARTilience“ geht in die Umsetzungsphase!

Aus „SMARTilience“ wird SMARTilience Goes Live“: Nach drei Jahren
Forschungsarbeit zum Thema Klimafolgenanpassung in Kommunen werden die
erstellten Handlungsempfehlungen angewandt. In den Städten Mannheim und
Halle (Saale) werden Maßnahmen zur Verschattung umgesetzt,
Hitzeaktionspläne durchgeführt, Geodatenportale implementiert, Sensorik
verstärkt eingesetzt und vieles mehr.

Die Maßnahmen werden von der HCU und der Universität Stuttgart
wissenschaftlich begleitet. So kann die Urban Governance Toolbox in der
realen, praktischen Anwendung auf die Handhabbarkeit, weitere
Optimierungsbedarfe und notwendige ergänzende Inhalte hin überprüft
werden.

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Podiumsdiskussion zu Putins Geo- und Geschichtspolitik

Nach dem Angriff auf die Ukraine soll eine Podiumsdiskussion unter dem
Titel „Putins Geo- und Geschichtspolitik“ dazu beitragen, die Position des
russischen Staatspräsidenten einzuordnen und mögliche Konsequenzen für die
Weltpolitik auszuloten. Veranstalter sind die Universität Bielefeld und
ihr Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF). An der öffentlichen
Diskussion am Montag, 7. März, um 19 Uhr im Plenarsaal des ZiF nehmen fünf
Expert*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft teil. Moderiert wird
das Gespräch von der Historikerin und Prorektorin Professorin Dr. Angelika
Epple. Die Veranstaltung kann vor Ort und online verfolgt werden.

„Die Universität Bielefeld ist tief betroffen von den aktuellen
Geschehnissen in der Ukraine“, sagt Angelika Epple, Prorektorin für
Forschung und Internationales der Universität Bielefeld.  „Wir wollen
einen Beitrag zur Orientierung in der aktuellen Nachrichtenflut leisten.
Deshalb organisieren die Universität und das ZiF kurzfristig die
Podiumsdiskussion zur Geo- und Geschichtspolitik von Wladimir Putin.“

Die Podiumsdiskussion setzt bei Putins Rede an die russische Nation vom
21. Februar 2022 an. Konkret wird Putins Geo- und Geschichtspolitik im
Zentrum stehen: Wie kann seine Position eingeordnet werden? Welche
Konsequenzen für die Zukunft sind durch die aktuelle Situation zu
befürchten? Und welche Implikationen für die Weltpolitik zeichnen sich ab?

Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, und
Professorin Dr. Véronique Zanetti, geschäftsführende Direktorin des ZiF,
führen in ihrer Begrüßung in das Thema des Abends ein.

Professorin Dr. Angelika Epple moderiert die Podiumsdiskussion. An der
Diskussionsrunde im ZiF-Plenarsaal nehmen teil:

- Politikwissenschaftler Professor Dr. Andreas Vasilache von der
Universität Bielefeld. Vasilache forscht an der der Fakultät für
Soziologie und ist Direktor des Zentrums für Deutschland- und
Europastudien (ZDES/CGES), das von der Universität Bielefeld und der
Staatlichen Universität St. Petersburg getragen wird. Er ist Fachmann für
internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik und hat jahrelange
Erfahrung in der Wissenschaftskooperation mit dem postsowjetischen Raum.

- Historiker Professor Dr. Frank Grüner von der Universität Bielefeld. Er
leitet die Arbeitsgruppe zu Osteuropäischer Geschichte in der Fakultät für
Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie. Er ist Experte für die
Geschichte des russischen Imperiums und der Sowjetunion sowie für
russisch-europäische und russisch-asiatische Austauschbeziehungen.

- Historikerin und Slawistin Gabriele Woidelko von der Körber-Stiftung.
Sie leitet den Bereich Geschichte und Politik in der Stiftung. Von 2016
bis 2018 verantwortete sie dort zudem das Fokusthema „Russland in Europa“.

- Sozialpsychologe Professor Dr. Andreas Zick von der der Universität
Bielefeld. Er ist Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt-
und Gewaltforschung (IKG) und Professor für Sozialisation und
Konfliktforschung an der Fakultät für Erziehungswissenschaft. Zick forscht
zu Diskriminierung, Gewalt, Menschenfeindlichkeit und Vorurteilen. Er
spricht sich dafür aus, eine europäische Friedensmission zu initiieren, um
eine weitere Eskalation im Krieg in der Ukraine zu verhindern.

- Politikwissenschaftlerin und Slawistin Professorin Dr. Gwendolyn Sasse
vom Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS). Sie ist
Wissenschaftliche Direktorin des ZOiS und Einstein-Professorin für
Vergleichende Demokratie- und Autoritarismusforschung an der Humboldt-
Universität zu Berlin. Gwendolyn Sasse forscht unter anderem zu
postkommunistischen Transformationsprozessen unter besonderer
Berücksichtigung der Ukraine, zu Krieg und ethnischen Konflikten in
Osteuropa sowie zu Migration in und aus Osteuropa.

Interessierte sind herzlich eingeladen, die Diskussion im Zentrum für
interdisziplinäre Forschung und online via Zoom zu verfolgen. Die
Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze im ZiF sind aufgrund der Corona-
Pandemie begrenzt. Für die Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung
erforderlich bei: trixi.valentin@uni-bielefeld.de. Der Link zum Livestream
via Zoom ist: https://us02web.zoom.us/j/87345882018.

Das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität
Bielefeld ist eine unabhängige, thematisch ungebundene
Forschungseinrichtung und steht Wissenschaftler*innen aller Länder und
aller Disziplinen offen.

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