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Mikroplastik im Meer: Ganzes Ausmaß noch immer nicht absehbar

Anlässlich der 5. UNEA-Konferenz in Nairobi, die heute zu Ende geht und auf der eine Resolution zur Aufnahme der Verhandlungen für eine globale Plastikkonvention verabschiedet wurde, fordert der »Runde Tisch Meeresmüll« eine schnelle Reduktion des Eintrags von Mikroplastik in Nord- und Ostsee. In einem aktuellen Themenpapier unter Federführung des Fraunhofer UMSICHT zeigt der Runde Tisch zahlreiche Möglichkeiten auf, wie weniger Mikroplastik ins Meer gelangen kann. Dazu gehört, den Reifenabrieb zu verringern, emissionsärmere Textilien zu entwickeln beziehungsweise diese vorzuwaschen oder schärfere Vorschriften auf Baustellen für Dämmstoffe. Plastik im Meer ist eines der drängendsten Probleme auch für Nord- und Ostsee. Es wird in allen Bereichen der deutschen Meere nachgewiesen und kann die Fortpflanzungsfähigkeit und Fitness von Meereslebewesen insbesondere an der Basis des marinen Nahrungsnetzes beeinträchtigen. Das Gesamtausmaß sowohl von Menge wie Auswirkungen ist allerdings aufgrund unzureichender Untersuchungs- und Analyseverfahren noch nicht absehbar, so der Bericht.

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Gesundes Leben im Stadtteil Gera-Lusan Haushaltsbefragung im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts „GFA_Stadt“ gestartet

Wie gesund lebt es sich in Gera-Lusan? Was bietet die Wohnumgebung für
Möglichkeiten, sich zu bewegen, Menschen zu treffen und die alltäglichen
Erledigungen zu Fuß zu meistern? Warum werden bestimmte Wege oder Plätze
von Bewohnerinnen und Bewohnern in Lusan bevorzugt genutzt, andere eher
gemieden? Was macht die Nachbarschaft fußgängerfreundlich, wo gibt es
Verbesserungsbedarf?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich das „GFA_Stadt“-Projekt,
welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert
wird und gemeinsam vom Institut für Stadtforschung, Planung und
Kommunikation der FH in Erfurt und der Hochschule HAW in Hamburg
durchgeführt wird.

Die vergangenen zwei Jahre in Pandemiezeiten haben gezeigt, was es
bedeutet, den gewohnten Bewegungsradius zu verändern und einzuschränken.
Besonders das unmittelbare Wohnumfeld bekam für viele Bewohnerinnen und
Bewohner eine neue Bedeutung, um spazieren zu gehen, zu Fuß zum Einkaufen
unterwegs zu sein, mit anderen ins Gespräch zu kommen oder einfach etwas
„Tapetenwechsel“ zu erfahren.

Über einen durch die Wissenschaftler der FH Erfurt und der HAW Hamburg
entwickelten Fragebogen sollen nun Erkenntnisse für zukünftige Planungen
und Projekte im Gesundheits- und Stadtplanungsbereich in Lusan erforscht
werden. In einigen Quartieren haben Bewohnerinnen und Bewohner des
Stadtteils Gera-Lusan Fragebögen zur Teilnahme an einer Haushaltsbefragung
über ihre Briefkästen erhalten. Zudem können alle Stadtteilbewohnerinnen
und -bewohner über eine App digital bei der Befragung mitmachen. Bis zum
25. März sollen alle Fragebögen ausgefüllt und postalisch oder online
zurückgesandt werden.

Dr. Thomas Prill, Leiter des Stadtplanungsamts, betont: „Das
Forschungsprojekt kann einen Beitrag zu einem gesundheitsfördernden
Wohnumfeld leisten. Dafür ist es wichtig, die Erfahrungen und Ansichten
der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils einzubeziehen. So kann aktiv an
der Stadtentwicklung teilgenommen und Weichen für die Zukunft gestellt
werden“. Er ruft die Bewohnerinnen und Bewohner von Gera-Lusan auf, an der
Haushaltsbefragung mitzuwirken.

Im Rahmen des Projekts „GFA_Stadt“ geht es um die Gesundheitsförderung vor
allem durch Bewegung im Stadtteil. „Wir möchten von den Bewohnerinnen und
Bewohner des Stadtteils erfahren, wie die Bewegungsfreundlichkeit von
ihnen eingeschätzt wird. Diese Erkenntnisse sollen zukünftige Planungen
und Projekte im Gesundheits- und Stadtplanungsbereich in Gera-Lusan
erleichtern“, so Professorin und Projektleiterin Heidi Sinning und
wissenschaftlicher Mitarbeiter Bernhard Scholze aus dem Forschungsteam der
FH Erfurt.

Alle Lusaner Bewohnerinnen und Bewohner sind herzlichst eingeladen, an der
Befragung teilzunehmen. Die Teilnahme kann per Fragebogen oder online
(durch Einscannen des QR-Codes) erfolgen. Alle Angaben werden anonym
erfasst, zudem ist die Teilnahme freiwillig. Die Befragungsergebnisse
werden nach der Auswertung vor Ort bekannt gemacht.

Link zur Online-Befragung:
https://survey.questionstar.com/Share/QR/2265c0e0

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt erhalten Interessierte unter:
www.gfa-stadt.de

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Hintergrund
Hauptzielsetzung des Forschungsvorhabens „Gesundheitsfolgenabschätzung in
der Stadtentwicklung“ ist es, ein umfassendes, integriertes und
partizipatives Modell zur Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA; englisch:
Health Impact Assessment – HIA) für Kommunen in Deutschland zu entwickeln.
Ein Online-Tool soll die praktische Umsetzung der GFA unterstützen.
GFA ist ein Verfahren, mit dem sich abklären lässt, inwiefern Maßnahmen,
die außerhalb des eigentlichen Gesundheitssektors getroffen werden, mit
dem Anliegen der Gesundheit kompatibel sind. Es sollen damit sowohl die
Chancen auf soziale Teilhabe und ein gesundes und erfülltes Leben erhöht,
sowie soziale Disparitäten reduziert werden. Dies erfordert Veränderungen
auf mindestens zwei Ebenen: In der Stadtplanung ist ein Umdenken
hinsichtlich des Gesundheitsverständnisses wesentlich, und die
Gesundheitsdienste sind in die Lage zu versetzen, im
Stadtentwicklungsprozess fundiert Stellung zu nehmen und gesundheitliche
Themen einbringen zu können. Mit dem Projekt GFA_Stadt soll ermöglicht
werden, GFA einfach und ressourcenschonend in kommunale Prozesse zu
integrieren und bisherige Anwendungshürden zu reduzieren.
Die erwarteten Projektergebnisse stellen eine soziale Innovation dar,
indem praktisch-organisatorische Lösungen (anwendungsfreundliche Umsetzung
von GFA in der Stadtplanung), veränderte soziale Praktiken (systematische
Berücksichtigung von Gesundheitsfragen in der kommunalen Planungspraxis)
sowie optimierte Prozesse und effiziente Strategien (partizipative
Umsetzung von GFA) initiiert werden, sowie Entscheidungsstrukturen neu
verknüpft und strukturiert werden.
GFA_Stadt ist ein Kooperationsprojekt zwischen
ISP – Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt
und
HAW Hamburg, Competence Center Gesundheit (CCG)

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Projektleitung:
Prof. Dr. Heidi Sinning, ISP – Institut für Stadtforschung, Planung und
Kommunikation der FH Erfurt

Prof. Dr. Joachim Westenhöfer, HAW Hamburg, Competence Center Gesundheit
(CGG), Department Gesundheitswissenschaften

in Zusammenarbeit mit
Prof. Dr. Boris Tolg, HAW Hamburg, Competence Center Gesundheit (CCG),
Department Medizintechnik

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektlaufzeit: 01.10.2020 – 30.09.2023

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Wie können Lieferwege regionaler Produkte nachhaltig gestaltet werden?

Studierende entwickelten Handlungsempfehlungen für Belieferung des REWE-
Marktes Wiesbaden/Erbenheim mit Produkten lokaler und regionaler Anbieter

Mit der Frage, wie die Produkte von Bauernhöfen und weiteren regionalen
Lieferanten aus Hessen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten
nachhaltig in den REWE-Markt in Wiesbaden-Erbenheim gelangen, haben sich
16 Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt
UAS) im Wintersemester 2021/22 beschäftigt. Sie studieren im Bachelor-
Studiengang Betriebswirtschaft bzw. International Business Administration
mit dem Studienschwerpunkt Produktionsmanagement und Logistik. Die
Studierenden haben die logistischen Prozesse und Abläufe der kleinen,
mittleren und großen Betriebe, die sich unter dem Dach der Labels
„Landmarkt“, „Aus deiner Region“ sowie dem „Gutes aus Hessen-Regal“ (mit
den Siegeln „Geprüfte Qualität – Hessen“ und „Bio aus Hessen“) vermarkten,
ebenso untersucht wie die Marktprozesse vor Ort. Aktuell liefern die
einzelnen Betriebe jeden Markt individuell organisiert an. Um die Logistik
zu optimieren, empfahlen die Studierenden die Überarbeitung der
bestehenden Kommunikationswege, die Implementierung digitaler
Schnittstellen, die Bündelung von Lieferanten, den Einsatz von Cross
Docking, das Einbeziehen von Logistikern und die Umsetzung von Mini Hubs
in Verbindung mit Crowd Logistik.

„Um Bestellung, Transport und Anlieferung mit Blick auf die Nachhaltigkeit
zu optimieren, liegen nun verschiedene Handlungsempfehlungen vor, die für
die einzelnen, sehr heterogenen Lieferantengruppen anwendbar sind. Unser
Fazit besteht darin, dass je Lieferantengruppe und Situation im REWE-Markt
vor Ort eine Kombination von verschiedenen Maßnahmen sinnvoll wäre, um die
ökologischen und ökonomischen Aspekte stärker in den Fokus zu rücken. Die
von den Studierenden gesammelten und ausgewerteten Daten sowie konkreten
Empfehlungen können der REWE Region Mitte als Hilfe dienen, die passende
Entscheidung für die einzelnen Märkte und ihre Lieferanten zu treffen“,
fasst Projektleiterin Prof. Dr. Kerstin Wegener vom Fachbereich Wirtschaft
und Recht der Frankfurt UAS die Ergebnisse zusammen. „Unsere Studierenden
konnten ihr erlerntes Wissen an einem konkreten, aus der Praxis
entnommenen Fall nutzbringend anwenden und das Kooperationsprojekt
zwischen unserer Hochschule und REWE mit zahlreichen Handlungsempfehlungen
für eine nachhaltige Lieferung erfolgreich abschließen.“

„Regionale und lokale Waren sind bei unseren Kundinnen und Kunden sehr
beliebt und machen speziell im REWE Green Farming Markt in Erbenheim einen
großen Teil des Sortiments aus. Gerade die Tatsache, dass sie aus der
Region angeliefert werden, trägt zur Beliebtheit der Produkte bei. Umso
spannender war es für uns zu erfahren, welche Optimierungsvorschläge es
für eine nachhaltigere Logistik dieser Artikel gibt. Wir danken den
Studierenden der Frankfurt UAS für ihre gute Recherche und Ausarbeitung“,
so Anja Loewe, Leiterin Unternehmenskommunikation der REWE Region Mitte.

Die Studierenden erarbeiteten zielgruppenspezifische Handlungsempfehlungen
für die logistischen Prozesse und Abläufe, sowohl im Markt als auch bei
den Lieferanten. Letztere unterteilten sie dafür in drei Zielgruppen: Die
Kleinlieferanten, die mittelgroßen und die Großlieferanten.
Herausforderungen stellten u.a. die konkreten Vorgaben der Verbände, unter
welchen die Labels laufen, dar, wie die Direktvermarktung, fehlende
Kapazitäten etwa von Personal oder von einem Fuhrpark, teils fehlende
Technik, fehlende einheitliche Prozesse oder Lieferzeiten und
Kommunikationsschwierigkeiten.

Kleinlieferanten
Als eine Handlungsempfehlung ergab sich für die Kleinlieferanten die
Einführung sog. Mini Hubs in Verbindung mit Crowd Logistik. Bei diesen
kleinen Umschlagplätzen würden sich mehrere Kleinlieferanten
zusammenschließen und ohne klassische Logistiker je nach freier Kapazität
ihre Produkte gemeinsam an die Märkte ausliefern. Auch Cross Docking
könnte eingesetzt werden, was zum Ziel hat, Produkte nicht mehr zu lagern,
sondern direkt umzuschlagen. Die Kleinlieferanten würden ihre Produkte für
die jeweiligen Märkte kommissionieren und die Produkte würden über
Umschlagpunkte weitergeleitet. Für solche Mini-Umschlagplätze müssten
Großlager im Umfeld der Lieferanten gefunden werden. Bei diesen könnten
die REWE-Flotte oder Drittanbieter die Produkte abholen und zum Markt
bringen. Direkte Ansprechpartner/-innen im Markt könnten die Kommunikation
optimieren, damit die Transparenz erhöht und der Wissensaustausch
verbessert wird. Bei einer möglichen Bündelung von Lieferanten würden die
Verbände selbst mehr in die Verantwortung genommen werden, indem sie eine
Datenbank aufbauen. Das erhöht den Wissensaustausch und verkürzt die
Transportwege. Die Studierenden empfahlen zudem, eine mobile Bestell-App
einzuführen, welche die Bestellprozesse und Kommunikation vereinheitlicht
und eine klare Dokumentation ermöglicht.

Mittelgroße Lieferanten
Bei den mittelgroßen Lieferanten identifizierten die Studierenden eine
hohe Kooperations- und Anpassungsbereitschaft, woraus sich folgende
Handlungsempfehlungen ergeben: Hinsichtlich der Bestellungen sollten
Ansprechpartner/-innen des Marktes die Lieferanten in regelmäßigen
Abständen besuchen und eine App, ein System oder eine Web-Anwendung sollte
etabliert werden. Bereits genutzte Bestellsysteme könnten um eine solche
Anwendung erweitert werden mit dem Ziel, eine kostenintensive Entwicklung
zu vermeiden. Mit Blick auf den Transport differenzierten die Studierenden
in ihren Empfehlungen zwischen dem System „Gutes aus Hessen-Regal“ sowie
„Landmarkt“, da beide unterschiedliche Vorgaben mitbringen. Für
Lieferanten des „Gutes aus Hessen-Regals“ sind Lagerlieferungen sowie die
Lieferung über Logistiker zu präferieren, bei „Landmarkt“ könnten die
Liefergemeinschaften verschiedener Lieferanten ausgebaut sowie eine IT-
basierte Crowd Logistik erfolgversprechend eingesetzt werden. Bei der
Anlieferung wird empfohlen, die aktuellen Kommunikationswege mit den
Lieferanten im Vorfeld der Anlieferung zu überarbeiten, damit Liefermenge
und Lieferzeit so früh wie möglich bekannt sind. Ziel sollte es sein,
feste Liefertage zu definieren sowie einen gemeinsamen Kalender
einzuführen.

Großlieferanten
Auch bei den Großlieferanten sahen die Studierenden eine Möglichkeit im
Einsatz von Cross Docking. Mehrwert wären dabei die Reduzierung der
Lieferwege bei gleichzeitiger Beibehaltung der Bestellart. Die Kosten
würden ebenso reduziert wie der Zeitaufwand sowohl für die Lieferanten als
auch für die Märkte. Geringer würden dabei jedoch die Kontaktpunkte
zwischen Lieferanten und Markt ausfallen. Bei der vorgeschlagenen
Warenbündelung könnte auf REWE-Fahrzeuge, Logistiker oder den
Zusammenschluss der Lieferanten selbst zurückgegriffen werden. Die
Studierenden empfahlen darüber hinaus eine digitale Schnittstelle für die
Kommunikation zwischen Lieferanten und Markt, beispielsweise in Form einer
App. Hier könnten Informationen wie Ansprechpartner/-innen im Markt,
Lieferantenverzeichnisse und Rechnungen zusammengeführt und später ein
direkter Zugriff auf das Warenwirtschaftssystem implementiert werden.

Zum Vorgehen
Die Studierenden werteten für die IST-Analyse Daten zur Lieferbeziehung
zwischen lokalen und regionalen Lieferanten des REWE-Marktes in Wiesbaden-
Erbenheim unter dem Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit aus: 40
Lieferanten von „Landmarkt“, 50 von „Aus deiner Region“ sowie zehn aus dem
System „Gutes aus Hessen-Regal“ mit den Siegeln „Geprüfte Qualität –
Hessen“ und „Bio aus Hessen“. Diese Vermarkter liefern aktuell ihre
Produkte selbst; jeder Betrieb hat seine eigene Lieferzeit und
-entscheidung, wann er das Sortiment im Markt auffüllt. Dementsprechend
sollte auch vor Ort im Markt beim Verräumen und Präsentieren der Ware
individuell, und den Gegebenheiten der Vermarkter angepasst, vorgegangen
werden. Die Studierenden stützten sich auf Dokumente, Umfragen,
Marktbesuche sowie Experteninterviews. Zuerst untersuchten sie die
logistischen Prozesse und Abläufe im Markt, wie Bestellung und
Warenannahme. Schließlich betrachteten sie die Vorgehensweise der
regionalen Lieferanten, darunter Auftragseingang, Handling der Bestellung
und Warentransport. Berücksichtigen mussten sie die Heterogenität der
Betriebe (Umsatzvolumen, Saisonalität, Anzahl der belieferten Märkte),
ebenso wie die Altersstruktur der Lieferanten und die wirtschaftlichen
Hintergründe (Startups, Familienbetriebe).

Der Markt der neuen Green Building 2.0 Generation der REWE Group zeichnet
sich dadurch aus, dass er nicht nur ein Supermarkt ist, sondern auch eine
Produktionsstätte der angebotenen Ware: Auf der markteigenen Dachfarm
wächst Basilikum für die Märkte in der Region Mitte, das als Dünger
Ausscheidungen der Fische erhält, die vor Ort gezüchtet und dann verkauft
werden. Mit Holz als tragendes Baumaterial ebenso wie mit natürlichem
Lichteinfall hat sich der Markt einer nachhaltigen Bauweise verschrieben.

Kontakt Praxisfallprojekt: Frankfurt University of Applied Sciences,
Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht, Prof. Dr. Kerstin Wegener,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.; Kontakt Hochschulkooperationen: Frankfurt UAS,
Astrid Kramer, Leiterin Hochschulförderung, +49 69 1533-2131, kramer@hsf
.fra-uas.de

Informationen zum Bachelor-Studiengang International Business
Administration unter: <www.frankfurt-university.de/iba>; zum Bachelor-
Studiengang Betriebswirtschaft unter: <www.frankfurt-university.de/ba-bw>.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 3: Wirtschaft und
Recht, Prof. Dr. Kerstin Wegener, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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84. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT | Zukunftsfrage Artenvielfalt – Wieso der Schutz der Biodiversität nicht warten kann

Am 22. März 2022 um 19 Uhr findet das 84. ZEIT Forum Wissenschaft in der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Auf der Bühne
diskutieren Prof. Dr. Antje Boëtius, Dr. Bettina Hoffmann, MdB und Prof.
Dr. Josef Settele. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich
unter: www.zeitforumwissenschaft.de.

Haben wir nicht größere Probleme als den Schutz des Feldhamsters oder des
Fossas auf Madagaskar? Nicht wirklich. Denn der Verlust von Biodiversität
schadet uns Menschen ganz konkret, da intakte Ökosysteme maßgeblich für
das Lebenserhaltungssystem unseres Planeten sind. Der derzeitige Rückgang
der Artenvielfalt ist der Beginn des sechsten großen Massensterbens in der
Geschichte der Erde. Das erste menschengemachte.

Obwohl viele Wissenschaftler*innen seit Jahren vor den Gefahren des
rasanten Verlustes der Biodiversität warnen, kommen die Bemühungen zu
ihrem Schutz kaum voran. Dabei hängt Biodiversität mit den meisten
globalen Problemen direkt zusammen. So sind viele der von der UN
beschlossenen globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, wie „keine
Armut“, „kein Hunger“, „Gesundheit und Wohlergehen“, unmittelbar vom
Erhalt der Artenvielfalt abhängig. Bis 2030 sollen insgesamt 30 Prozent
der Erde unter Schutz gestellt werden. Doch wird diese Maßnahme
ausreichen?

Wieso ist das Thema in all seiner Dringlichkeit noch nicht in der breiten
Öffentlichkeit angekommen? Welche Rolle spielen globale Zusammenhänge und
Gerechtigkeitsfragen für unser politisches Handeln und unsere
individuellen Entscheidungen hier in Deutschland? Wieso ist es so wichtig,
jede einzelne Art zu schützen? Und was kann nationalstaatliches Handeln
zum Schutz von Ökosystemen, die keine Ländergrenzen kennen, bewirken?

Ralf Krauter, Redakteur „Forschung aktuell“, Deutschlandfunk und Andreas
Sentker, Geschäftsführender Redakteur und Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT,
sprechen mit diesen Expert*innen:

*** Prof. Dr. Antje Boëtius, Direktorin, Alfred-Wegener-Institut,
Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, AWI ***

*** Dr. Bettina Hoffmann, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin bei der
Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und
Verbraucherschutz ***

*** Prof. Dr. Josef Settele, Leiter Department Naturschutzforschung am
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, UFZ ***

INFORMATIONEN ZUR TEILNAHME

Sie können das ZEIT Forum Wissenschaft am 22. März live vor Ort in der
Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften verfolgen. Aufgrund
der aktuell steigenden Inzidenzen haben die Veranstalter sich entschieden,
die Zahl der Teilnehmenden vor Ort auf 100 Gäste zu begrenzen. Bitte
melden Sie sich zu diesem Zweck unter dem folgenden Link zur Veranstaltung
an: https://zeitforumwissenschaft.de/84-zeit-forum-wissenschaft/.

HINWEIS: Der Einlass unterliegt der „2G+ Regel“. Der Eintritt zur
Veranstaltung wird nur mit einem aktuellen negativem COVID-19-Testergebnis
sowie einem Nachweis über den vollständigen Impfschutz in Verbindung mit
einem Identitätsnachweis gewährt.

Die Veranstaltung findet unter strenger Einhaltung der Hygiene-
Schutzmaßnahmen statt. Die Veranstalter halten sich offen diese dem
aktuellen Stand der Pandemie anzupassen.

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