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Psychotherapie in der DDR

Forschungsprojekt in Jena sucht für eine Interviewstudie Personen, die in
der DDR psychotherapeutisch behandelt wurden.

Im Rahmen des Forschungsverbundes „Seelenarbeit im Sozialismus“ untersucht
ein Projektteam am Universitätsklinikum Jena die ambivalente Rolle der
Psychotherapie in der DDR. Das vom Bundesforschungsministerium geförderte
Projekt umfasst dazu neben Archivstudien und Literaturrecherchen vor allem
Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Das Team am Institut für
Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie konnte bereits
zahlreiche ausführliche lebensgeschichtliche Interviews mit Therapeutinnen
und Therapeuten führen. Es lädt nun Personen, die in der DDR aufgrund
psychischer Probleme in psychotherapeutischer Behandlung waren, zur
Beteiligung ein.

„Für die Aufarbeitung der DDR-Psychotherapie aus Sicht der Patientinnen
und Patienten suchen wir Menschen, die uns ihre persönlichen Erfahrungen
mitteilen möchten“, so die Projektmitarbeiterin Hariet Kirschner. Bei der
Soziologin können sich Interessierte telefonisch unter 03641/9398044 oder
per E-Mail an <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.> melden. Noch vorhandene Unterlagen
zur Behandlung sind für das Projektteam interessant, aber keine
Voraussetzung für die Studienbeteiligung. Die einmaligen Interviews im
Umfang von etwa ein bis zwei Stunden sollen möglichst als persönliches
Gespräch anhand einiger Fragen im Jenaer Institut oder bei den Befragten
zu Hause stattfinden, sie können aber auch online durchgeführt werden.
Entstehende Reisekosten werden erstattet.

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„Bücher bewegen“: Forschungsbibliothek Gotha feiert 375. Gründungsjubiläum

Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt feiert in diesem
Jahr ihr 375. Gründungsjubiläum. Dies soll mit zahlreichen Veranstaltungen
und Aktionen gewürdigt werden.

„Für uns wird 2022 ein bewegendes Jahr“, sagt Dr. Kathrin Paasch, die
Leiterin der Forschungsbibliothek Gotha. „Wir freuen uns auf spannende
Gäste und Ereignisse. Zugleich stellt das Jahr eine Zäsur in der
Geschichte der Forschungsbibliothek und eine Zeit der großen
Herausforderungen dar. Denn für die bauliche Ertüchtigung des Ostturms von
Schloss Friedenstein, in dem die Bibliothek seit dem Ende des 17.
Jahrhunderts beheimatet ist, ziehen wir mit einem großen Teil unserer
Bücher aus. Gleichzeitig wollen wir für unsere Nutzer*innen in der
Bibliothek und im virtuellen Raum optimale Möglichkeiten schaffen, weiter
miteinander und mit unseren wertvollen Bibliotheksobjekten und -sammlungen
zu forschen und zu arbeiten."

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Jubiläumsjahr unter dem
Leitgedanken „Bücher bewegen“ steht. Ob vor Ort oder digital – die Gäste
erwartet 2022 eine ganze Reihe spannender Veranstaltungen und Einblicke.
Im Mittelpunkt steht dabei die Eröffnung der Jubiläumsausstellung "Bücher
bewegen. 375 Jahre Forschungsbibliothek Gotha" am 9. April. Die Schau geht
der bewegten Geschichte der Forschungsbibliothek Gotha, der Herkunft der
Bücher sowie Schreib- und Gedankenbewegungen ihrer Leser*innen nach. Sie
erzählt Gothaer Buch- und Bibliotheksgeschichte(n) von der
Bibliotheksgründung 1647 bis in das 21. Jahrhundert, zeigt Kostbarkeiten
und Kuriositäten, stellt bibliothekarischen Alltag vor und widmet sich den
Umbrüchen in der Bibliotheksgeschichte aus der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts. Zu sehen ist sie bis zum 19. Juni.

Am 14. Mai findet ein großes Bibliotheksfest statt, mit dem die
Forschungsbibliothek gemeinsam mit Angehörigen, Förderern sowie
Freundinnen und Freunden ihren Geburtstag feiern wird. Neben einer
Gesprächsrunde und Lesungen wird es Livemusik, einen Poetry-Slam und
weitere Überraschungen geben. Eine weitere Festveranstaltung ist dann am
14. Oktober im Spiegelsaal auf dem Friedenstein geplant.

Mit dem Portugiesen Alberto Manguel erwartet die Forschungsbibliothek am
13. Juli einen ganz besonderen Gast. Der „Weltbürger“ ist in mehreren
Sprachen zu Hause, wirkte er u. a. in Buenos Aires, Paris, Mailand, London
und Toronto als Verlagslektor, Literaturdozent und Übersetzer. Sein in
alle Weltsprachen übersetztes Buch „Eine Geschichte des Lesens“ wurde 1998
mit dem Prix Medicis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Titel „Eine
Geschichte der Neugierde“ (2016) und „Die verborgene Bibliothek“ (2018).
Die Veranstaltung mit dem Gutenberg-Preisträger findet in englischer
Sprache statt und wird simultan übersetzt.

Die Sommerschule „Cultural Heritage in Cyperspace“ lädt vom 18. bis 22
Juli Nachwuchswissenschaftler*innen in die Forschungsbibliothek Gotha ein,
die sich über die wertvollen orientalischen Handschriften der Bibliothek
austauschen und über Projekte im virtuellen Raum sprechen werden.

Fortgesetzt werden auch im Jubiläumsjahr die „Gotha Manuscript Talks“
sowie die „Gothaer Bibliotheksgespräche“. Die Sammlung Perthes lädt am 2.
Juli zum 200. Geburtstag von August Petermann mit einem Tag der offenen
Tür zu Sonderführungen durch ihre kartografischen Bestände an. Weitere
Führungen gibt es durch die Jahresausstellung und auch ein Rundgang durch
den Ostturm zur Bau- und Bibliotheksgeschichte steht auf dem Programm. Das
Thüringer Polizeiorchester unter der Leitung von Christian Beyer spielt am
17. September ein Konzert unter dem Titel „Der Gothaer Hofkapellmeisters
Johann Heinrich Walch (1776–1855)“. Darüber hinaus finden verschiedene
Konferenzen, Workshops und Tagungen statt, darunter auch eine Tagung unter
der Leitung von Prof. Dr. Martin Mulsow, dem Direktor des
Forschungszentrums Gotha, mit dem Titel „Emil/Emilie: Herzog August von
Sachsen-Gotha – Literat, Kunstkenner und Transgender-Provokateur“. Der
Herzog war ein ungewöhnlicher Fürst. Die Tagung wird vor diesem
Hintergrund die Fluidität seiner Geschlechteridentität, seine
geschmacklichen Idiosynkrasien und seine unveröffentlichten literarischen
Aktivitäten zum Zentrum einer umfassenden Neubewertung machen. Sie stützt
sich unter anderem auf den in der Forschungsbibliothek Gotha überlieferten
Nachlass des Herzogs.

Alle Termine und Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Website zum
Jubiläum unter: www.uni-erfurt.de/forschungsbibliothek-
gotha/bibliothek/aktuelles/bibliotheksjubilaeum

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Ariat erweitert sein Angebot an Gummistiefeln um das Modell Kelmarsh

Ariat Logo
Ariat Logo

Die branchenführende Country-Mode- und Schuhmarke Ariat freut sich, die neueste Ergänzung zu ihrer Gummistiefel-Kollektion vorzustellen: den Kelmarsh.  Die berühmte handwerkliche Kompetenz und die innovativen Technologien von Ariat finden auch in dem neuen Stiefel Anwendung. Das Ergebnis ist nicht nur ein äußerst praktisches und langlebiges, sondern auch ein attraktives und modisches Stück.  Der Kelmarsh ist in zwei klassischen Farbvarianten erhältlich: Marineblau mit roten Akzenten und meliertes Grau mit gelben Akzenten. Es handelt sich um einen traditionellen Stiefel mit fortschrittlichen Eigenschaften, die auf neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

 

Kelmarsh in Marineblau
Kelmarsh in Marineblau

Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Herstellung modernster und leistungsfähiger Schuhe und Bekleidung verbindet die umfangreiche Outdoor-Kollektion von Ariat elegantes Country-Styling mit Komfort und Allwettertauglichkeit, was sich im Kelmarsh Stiefel perfekt widerspiegelt. Der vollständig wasserdichte Gummistiefel bietet robusten und stilvollen Schutz vor Nieselregen und Regengüssen.  Die ganztägige Dämpfung und der verstellbare Nylonriemenverschluss machen diesen Stiefel, der sich dank eines Features im Fersenbereich ganz einfach abstreifen lässt, zum perfekten Partner für alle Gelegenheiten – von Festivals bis hin zum Leben auf dem Bauernhof.

 

 

 

Kelmarsh in Marineblau
Kelmarsh in Marineblau

Der Kelmarsh Wellington wurde von Experten entworfen und verfügt über die 4LR®-Technologie von Ariat, die vier wichtige Vorteile bietet: Temperaturkontrolle, leichte Polsterung, Stabilität und Trittdämpfung. Ein feuchtigkeitsableitendes Innenfutter reguliert die Temperatur und sorgt für Tragekomfort und Geruchsschutz.  Eine offenzellige, gepolsterte Einlegesohle schützt Gelenke und Knochen und sorgt dafür, dass sich der Schuh ultraleicht anfühlt.  Ein Stabilitätssystem im Herzen des Stiefels stützt Ferse und Fußgewölbe, ohne die Flexibilität zu beeinträchtigen.  Ein Fersenpolster leitet den Druck ab und sorgt für eine willkommene Trittdämpfung.

   Kelmarsh in Grau
Kelmarsh in Grau

 

   Kelmarsh in Grau
Kelmarsh in Grau

Der Kelmarsh Gummistiefel ist ab Februar 2022 unter www.ariat.com/de/de zu einem Preis von 115,00 € erhältlich.

 

ÜBER ARIAT

 

Ariat International wurde 1993 von den ehemaligen Stanford MBA-Kommilitoninnen Beth Cross und Pam Parker mit dem visionären Ziel gegründet, Sportschuh-Leistungstechnologie in Reitstiefel zu integrieren. Unser Fokus darauf, innovative Technologie in Schuhe und Bekleidung zu integrieren, hat Ariat zur weltweit führenden Performance-Marke für Reiter gemacht, die stolz von den besten Reitern und Reiterinnen sowie Millionen von Menschen getragen wird, die draußen reiten und viel Zeit auf Ranchs und im Freien verbringen. Beth Cross, Mitbegründerin und CEO von Ariat, wurde 2018 zum EY Entrepreneur of the Year (Kategorie Verbraucher) für Nordkalifornien ernannt. Die Auszeichnung würdigt den Erfolg des Teams bei der erfolgreichen Skalierung eines erstklassigen, florierenden Unternehmens sowie der gleichzeitigen Förderung einer beeindruckenden Unternehmenskultur.

 

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DGfI Stellungnahme zur Immunität gegen das SARS-CoV-2 Virus und dem Schutz vor COVID-19

Für den Aufbau eines langanhaltenden immunologischen Schutzes vor COVID-19
empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) drei
Immunisierungen mit den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen. Eine
SARS-CoV-2-Infektion kann ein Teil dieser drei Immunisierungen sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Immunologie empfiehlt aus immunologischer
Sicht eine dreifache Immunisierung als Grundlage für eine langanhaltende
Immunität und den dadurch vermittelten Schutz vor Infektion und
COVID-19-Erkrankung. Dies gilt auch für die derzeit dominierenden Omikron-
Varianten. Die Omikron-Varianten BA.1 und BA.2 können bei Geimpften
lediglich den Schutz vor Ansteckung teilweise unterlaufen, wohingegen der
Schutz vor schwerer Erkrankung weitgehend bestehen bleibt. Immunisierungen
können zwar auch durch eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion erfolgen,
wie dies z.B. für sog. Durchbruchs-infektionen zweimal geimpfter Personen
der Fall ist, sollten aber dennoch möglichst vermieden werden, denn eine
SARS-CoV-2-Infektion ist und bleibt eine Infektion mit einem
Krankheitserreger. Infektionen mit dem Omikron-Virus nach einer
dreimaligen Impfung, die derzeit durch die hohen Infektionszahlen häufiger
beobachtet werden, vermitteln eine weitere Verfestigung der
Grundimmunisierung und damit einen verbesserten Schutz vor künftigen
Infektionen. Dieser Effekt beruht u.a. auf der Verbesserung der
sogenannten mukosalen Immunität auf den Schleimhäuten des Nasen-
Rachenraums und auf der abermals verstärkten Antikörper-vermittelten
Immunantwort gegen das Spike-Protein.

In der aktuellen Diskussion wird häufig etwas vereinfacht dargestellt,
dass die Omikron-Variante mildere Krankheitsverläufe verursacht als die
zuvor bekannten SARS-CoV-2-Varianten. Dabei sollte beachtet werden, dass
dieser Effekt zu einem wesentlichen Teil durch den Impfschutz bedingt ist.
Zwei- und sogar dreifach geimpfte Personen können sich trotzdem mit der
Omikron-Variante anstecken, weil diese durch ihr teilweise verändertes
Spike-Protein zum einen besonders infektiös ist und zum anderen die lokale
Immunantwort im Nasen-Rachenraum unterlaufen kann. Daher beobachten wir
aktuell einen geringeren Schutz gegen eine symptomatische Infektion mit
Omikron, wobei dieser immer noch je nach Alter, Impfstoff und Abstand zur
3. Impfstoffdosis laut RKI Wochenbericht vom 17.02.22 bei >65% liegt [1].
In dem aktuellen Bericht aus England liegt der Schutz vor symptomatischer
Infektion 3 Monate nach der letzten Dosis je nach Impfschema bei 40-70%
[2]. Die durch drei Impfungen aufgebaute systemische Immunität durch
Antikörper, Gedächtnis-B- und T-Zellen [3], schützt aber nach wie vor sehr
gut vor einem schweren Krankheitsverlauf, da auch die Omikron-Variante
diese Schutzmechanismen kaum unterlaufen und eine Virusausbreitung im
Körper somit verhindert werden kann.

Auch Infektionen mit einer der bisherigen SARS-CoV-2-Varianten vermitteln
eine Immun-antwort, die sich neben dem Spike-Protein auch gegen die
anderen ca. 30 Virusproteine richtet. Eine vor der Omikron-Welle durch
natürliche Infektion erworbene Immunität schützt allerdings schlechter vor
einer Infektion mit Omikron als z.B. mit Delta (92% vs. 56% Schutz [4]).
Bei der Omikron-Variante gibt es bei erstinfizierten Personen ohne
vorherige Impfung vorläufige Hinweise auf eine geringere neutralisierende
Antikörperantwort auch gegen andere Varianten [5]. In wieweit dies bei
einer ersten Omikron-Infektion zu einer generell niedrigeren Immunität
führt, muss anhand weiterer Studien untersucht werden. Ein gravierender
Unterschied zwischen einer Infektion und einer Impfung besteht darin, dass
SARS-COV-2 einerseits versucht, die infizierten Zellen in Richtung
Virusproduktion zu manipulieren und andererseits versucht, „störende“
Immunantworten zu unterdrücken. An dieser Virus-vermittelten Manipulation
sind nach aktuellem Stand mindestens sieben virale Proteine beteiligt
[6-7]. Im Falle einer Infektion ohne vorherige Impfung können diese
Mechanismen nahezu ungehindert ablaufen, da die Immunantwort der
Virusinfektion „hinterherläuft“. Zur Verbesserung des Immunschutzes nach
einer Infektion sind daher zwei weitere Impfungen erforderlich, wie in der
16. Aktualisierung der STIKO Empfehlung zur Impfung genesener Personen
ausgeführt [8].

Bei einer Impfung mit dem Spike-Protein, das bei allen derzeit in
Deutschland eingesetzten Impfstoffen das immunisierende Antigen darstellt,
wird das Immunsystem mit seinen spezifischen Antikörpern und T-Zellen
bereits vor einer Infektion auf das Virus vorbereitet. Dieser Vorsprung
vermittelt bei immun-gesunden Personen einen effektiven und nachhaltigen
Schutz vor schweren Verläufen, da eine Virusausbreitung im Körper
weitgehend verhindert wird. Im Falle einer Infektion nach einer zwei- oder
dreimaligen Impfung wird dieser immunologische Vorsprung durch die
Verbesserung der Spike-spezifischen Antikörper- und T-Zellantworten größer
und der Schutz vor einem schweren Verlauf entsprechend effektiver.
Zusätzlich zum Spike-Protein werden bei einer Infektion Immunantworten
gegen andere Virusproteine gebildet, die gemeinsam mit den Impfantworten
den Schutz vor zukünftigen Infektionen weiter erhöhen. Aufgrund der oben
genannten Mechanismen stellen drei Impfungen den sichersten Schutz vor
schweren Krankheitsverläufen dar. Jedoch kann aus immunologischer Sicht
auch eine SARS-CoV-2-Infektion eine Immunisierung hervorrufen, die eine
der drei Impfungen ersetzen kann. Hierbei stellt die Reihenfolge erst
Impfung, dann Infektion die bevorzugte Option dar. Nach drei
Immunisierungsschritten kann auf der Basis der Immungedächtnisbildung
[8,9] nach derzeitigem Erkenntnisstand von einer langanhaltenden Immunität
ausgegangen werden, die im Falle einer Infektion mit einer der aktuellen
Varianten einen Schutz vor schwerer Erkrankung vermittelt.

Da für alle Altersgruppen ab 12 Jahren eine dritte Impfung von der STIKO
empfohlen wurde [10], gilt unser Vorschlag entsprechend für diese
Altersgruppe. Zudem empfiehlt die DGfI dringend den Ausbau der
Impfangebote für Kinder und Jugendliche!

Aufgrund momentan noch unzureichender Daten zur Wirksamkeit einer 4.
Impfung - insbesondere mit an Varianten angepassten Impfstoffen - sieht
die DGfI zum jetzigen Zeitpunkt davon ab, zu weiteren Booster-Impfungen
Stellung zu nehmen. Zur Verbesserung der Datenlage zur SARS-
CoV-2-Immunität zum nächsten Herbst ist es jedoch wichtig, rechtzeitig im
Sommer umfassende Kohorten Studien zur Bestimmung der Virus-
neutralisierenden Antikörper durchzuführen. Dies ist insbesondere bei den
über 60-Jährigen und den bekannten Risikogruppen von erheblicher
Bedeutung.

Zitierte Literatur:
[1] RKI-Wochenbericht vom 17.02.22
[2] https://www.gov.uk/government/publications/covid-19-vaccine-weekly-
surveillance-reports

[3] Wratil, P. R. et al. Three exposures to the spike protein of SARS-
CoV-2 by either infection or vaccination elicit superior neutralizing
immunity to all variants of concern. Nat Med 1–1 (2022)
doi:10.1038/s41591-022-01715-4.
[4] Heba Altarawneh et al. Protection afforded by prior infection against
SARS-CoV-2 reinfection with the Omicron variant.
https://doi.org/10.1101/2022.01.05.22268782
[5] https://doi.org/10.1101/2022.02.10.22270789;
[6] Schultze JL, Aschenbrenner AC. COVID-19 and the human innate immune
system. Cell. 2021 Apr 1;184(7):1671-1692. doi:
10.1016/j.cell.2021.02.029.
[7] Sette A, Crotty S. Adaptive immunity to SARS-CoV-2 and COVID-19. Cell.
2021 Feb 18;184(4):861-880. doi: 10.1016/j.cell.2021.01.007.
[8] Philip et al. SARS-CoV-2 mRNA vaccination elicits a robust and
persistent T follicular helper cell response in humans, Cell, Volume 185,
Issue 4, 2022: 603. https://doi.org/10.1016/j.cell.2021.12.026.
[9] Radbruch, A., & Chang, H. D. (2021). A long-term perspective on
immunity to COVID. Nature 595, 359-360.
[10] Epidemiologisches Bulletin 22. Januar 2022 (16. Änderung der STIKO
Stellungnahme)

Prof. Dr. Christine S. Falk (Präsidentin),
Prof. Dr. Carsten Watzl (Generalsekretär)
Prof. Dr. Reinhold Förster (Vizepräsident)
Prof. Dr. Thomas Kamradt (Vizepräsident)
Prof. Dr. Diana Dudziak (Öffentlichkeitsarbeit)

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