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Moin, moin aus Hamburg

SRH Hochschule für Gesundheit bietet Studierenden Karrieremöglichkeiten am
Wachstumsmarkt Gesundheit auch am SRH Campus in Hamburg.

„Als SRH Hochschule für Gesundheit bieten wir unsere Bachelor- und Master-
Studiengänge mittlerweile bundesweit an insgesamt 13 Studienorten an.
2007, als der Studienbetrieb aufgenommen wurde, beschränkte sich das
Angebot noch auf den Campus Gera. In den letzten Jahren sind wir jedoch
immer weiter gewachsen, sodass wir den Studierenden heute viele
Möglichkeiten geben können, um mit uns ihre Karriere am Wachstumsmarkt
Gesundheit einzuschlagen. So kann unter anderem am Campus Hamburg aus
verschiedenen Studiengängen gewählt werden. Dass der Campus nun auch
offiziell als solcher anerkannt ist, bereitet uns im Jubiläumsjahr unserer
Gesundheitshochschule umso mehr eine große Freude“, sagt Prof. Dr. habil.
Claudia Luck-Sikorski, Präsidentin der SRH Hochschule für Gesundheit.

Im Januar wurde der Campus der SRH Gesundheitshochschule in Hamburg von
der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der
Stadt Hamburg offiziell genehmigt. Am Campus Hamburg ist es aktuell
möglich, den NC-freien Bachelor-Studiengang Psychologie sowie die Master-
Studiengänge Arbeits- und Organisationspsychologie oder Gesundheits- und
Sozialmanagement zu studieren. Alle Studiengänge wurden erfolgreich
akkreditiert und werden im Rahmen des Qualitätsmanagements der SRH
Hochschule für Gesundheit beständig auf die Qualität der Lehre und
Prozesse geprüft. Dabei zeichnet sich das Studium an der SRH
Gesundheitshochschule durch eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis
aus.

„Für unsere Absolvent:innen im Bachelor-Studiengang Psychologie kann die
Praxis nach ihrem Studium ganz unterschiedlich aussehen, denn Psychologie
ist viel mehr als nur Psychotherapie. In allen Bereichen des
zwischenmenschlichen Zusammenlebens, ob in der Arbeitswelt, der Erziehung
und Beratung oder auch der Politik, findet sie unter anderem Anwendung. Um
unseren Studierenden diese umfangreichen Perspektiven zu eröffnen,
gestalten wir die einzelnen Module inhaltlich entsprechend aus“, erklärt
Prof. Dr. Katharina Wick, Departmentleiterin Psychologie  an der SRH
Hochschule für Gesundheit.

Neben Fach- und Methodenkompetenzen sind es auch Sozial- und
Selbstkompetenzen, die im Gesundheitswesen eine große Rolle spielen.
Deshalb lernen die Studierenden an der SRH Hochschule für Gesundheit nach
dem CORE-Prinzip, einem Studienmodell, bei dem das eigenverantwortliche
und aktive Lernen im Vordergrund steht. Mit seinen modernen Lehrräumen und
Learn Labs bietet der SRH Campus Hamburg dafür optimale Voraussetzungen.
Bei einer individuellen Campus Tour können sich Interessierte ein Bild vor
Ort verschaffen.

Hier geht’s zum SRH Campus Hamburg: https://www.srh-campus-hamburg.de/

Mehr zur SRH Hochschule für Gesundheit erfahren
Interessierte finden weiterführende Informationen unter https://www.srh-
gesundheitshochschule.de/

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„Green-IT: Nachhaltigkeit in der Digitalisierung“ wird in Workshops angeboten

Die Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik thematisiert den
umweltbewussten Umgang mit Hard- und Software

Green-IT – das betrifft nicht nur Recycling bzw. Verschrottung von
Hardware oder die Reduktion von Daten-Geschwindigkeit, es kann
beispielsweise auch einen optimierten Einsatz von Software einschließen.
Prof. Dr. Sebastian Biedermann bietet gemeinsam mit Prof. Dr. Isabel John,
Prof. Dr. Peter Braun und weiteren Professorinnen des National Technical
University Kharkiv Polytechnic Institute (KhPI) im Sommersemester ein
Modul „Nachhaltigkeit in der Digitalisierung – Green-IT“ an. Es bildet
einen integrativen Bestandteil des Angebotes „Mobility goes virtual“ der
Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Würzburg-
Schweinfurt in Kooperation mit dem ukrainischen National Technical
University Kharkiv Polytechnic Institute.

Vor allem über Workshops möchte Biedermann Studierende beider Länder für
die Thematik Green-IT sensibilisieren. Nachhaltigkeit – das umfasst nicht
nur die Hardware und Betriebssysteme, die Entsorgung von Rechnern,
Laptops, Readern und Smartphones oder die EU-weite gesetzliche Einigung
auf einheitliche Ladeschnittstellen für alle einschlägigen Geräte. Die
Schnelligkeit aller Vorgänge stehe zentral im Fokus der Userinnen und User
– diese sei jedoch nicht immer ressourcenschonend und müsse überdacht,
könne optimiert werden. So kann beispielsweise im Bereich Kryptographie
mit geschickter Auswahl von geeigneten Algorithmen und Schlüssellängen
passend zum Szenario effizienter kommuniziert werden.

Software - Green Coding und Zero Carbon

Auch im Bereich der Software und Netzwerke können Prozesse
umweltfreundlicher realisiert werden, um z. B. die Produktion von
Treibhausgasen einzugrenzen. Die Informations- und
Kommunikationstechnologie mache aktuell fünf bis neun Prozent des
weltweiten Stromverbrauchs aus – eine Suchanfrage im Internet benötigt
etwa 0,0003 bis 0,003 kWh (Quelle: Quarks). Über das sogenannte „Green
Coding“ (siehe z.B. Firmen wie „ecochain“, „ecovadis“ oder „carbmee“) kann
nicht verwendete Software heruntergefahren werden - oder es wird geprüft,
ob Vorgänge in Echtzeit verarbeitet werden und somit das Bereithalten
dynamischer Inhalte kontinuierlich notwendig ist oder optimiert werden
kann.

Effiziente Kommunikationsformen

Auf Basis durchdachter, intelligenter Kommunikationsformen on- und offline
können z. B. Apps, Chatbots, Formulare, Blogs/Vlogs eingesetzt werden, um
eine Vielzahl an unnötigen Mails einzusparen. Auf Formen von immer
wiederkehrenden Selbstinformationen und überflüssigen Angaben könnte
ebenso verzichtet werden wie auf die temporär nicht notwendige
Aufrechterhaltung von Netzwerkverbindungen („Keep-Alive-Nachrichten“).

Dezentralisierte Systeme

Dezentrale Systeme verfügen über keine zentrale steuernde Instanz, sondern
die Nutzenden stellen gleichzeitig selbst die Systemfunktionalität bereit.
Um derartige Systeme realisieren zu können und in dezentralen Systemen zu
einem gemeinsamen Status aller Teilnehmer zu finden (sog. Konsens), sind
aufwändige Strategien notwendig. So benötigt beispielsweise die dezentrale
Kryptowährung Bitcoin enorm viel Energie zur Konsensfindung (d. h. wer hat
zu welchem Zeitpunkt wie viel Guthaben). Andere ressourcenschonendere
Strategien sind allerdings auch möglich und setzen sich nun schrittweise
durch.

Ressourcenoptimierung

Biedermann schlägt folgende ressourcenschonende Optimierungen vor:

- Bestand-schonende Aktivitäten von Hardwarekomponenten und
Betriebssystemen - nicht immer ist die neueste Hardware notwendig. Häufig
könnten ältere Komponenten länger verwendet werden.
- die gemeinsame Nutzung von Hardwareleistung mit Hilfe von
Virtualisierungstechnologien (z.B. Hypervisorsoftware, die
Hardwarekomponenten virtuell aufteilt).
- Containerisierung (das Verpacken von Softwarecode in Pakete, die die
erforderlichen Komponenten wie Bibliotheken, Frameworks und weiteren
Elementen enthalten), Cloud-Computing und das "as-a-service"-Paradigma
(ein Modell, das Services als Cloud-Dienstleistungen bereitstellt oder aus
dem Netz bezieht)

Re-Use und Richtlinien

Auch das Thema „Re-Use“ (das systematische Wieder- bzw. Weiterverwendung
von Komponenten) sowie Umwelt-Richtlinien sollen im Sommersemester zur
Sprache kommen. In der Green-IT kommen u. a. die „RoHs“- sowie die „WEEE-
Richtlinie“ zum Tragen: Die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous
Substances) regelt die Verwendung und Reduktion gefährlicher Stoffe in
Produkten. Die WEEE-Richtlinie (Waste of Electrical and Electronic
Equipment) erlässt die Rahmenbedingungen, um abgegebene Elektro- und
Elektronikgeräte zu sammeln, wertvolle und seltene Roh- und Wertstoffe aus
ihnen zu extrahieren und die Geräte zu recyceln.

Stromverbrauch und Serverfarmen

Der Stromverbrauch für die Nutzung und Kühlung von Rechnern und
Rechenzentren ist enorm und könnte im Zuge der Nachhaltigkeit reduziert
werden. Zwischen 35 und 50 Prozent der gesamten Energiekosten eines
Rechenzentrums werden für die Kühlung aufgewendet. Um möglichst wenig
Energie in Kühlung zu investieren, werden Serverfarmen in Regionen
aufgestellt, in denen es kühl ist wie im schwedischen Luleå und im
russischen Bratsk oder in denen die Geothermie genutzt wird wie auf
Island. Auch kann über Rankings mit dem „Clean Energy Index“ der
Energieverbrauch von Internet-Unternehmen eingesehen und entsprechend eine
Wahl getroffen werden („Grüner-klicken"-Report)

Green IT – Nachhaltigkeit in der Digitalisierung an der FHWS

Im Programm „Mobility goes virtual“ ist das Modul „Nachhaltigkeit in der
Digitalisierung - Green IT“ integriert. Daran beteiligt sind in der
Ukraine die National Technical University Kharkiv Polytechnic Institute
(Kharkov) und in Würzburg die Fakultät Informatik und
Wirtschaftsinformatik an der FHWS. Der Deutsche Akademische
Austauschdienst (DAAD) fördert das einjährige Projekt im Rahmen der
International Virtual Academic Collaboration (IVAC) in Kooperation mit dem
Hochschulservice Internationales (HSIN). Ansprechpersonen an der FHWS:
Franziska Meyer, Maike Antlitz, Prof. Dr. Peter Braun, Prof. Dr. Isabel
John, Prof. Dr. Sebastian Biedermann Ansprechpersonen an der KhPI: Prof.
Dr. Mariia Kozulia, Prof. Dr. Maryna Vovk, Prof. Dr. Olga Cherednichenko

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„Orange but green“ - SRH engagiert sich in Moorerhaltung

Im Herbst 2021 startete die SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen mit
ihrer Nachhaltigkeitsstrategie unter dem Namen „orange but green“. Durch
eine Evaluation des CO2-Footprints der Belegschaft und durch die
Unterstützung zweier Nachhaltigkeitsprojekte in Indien und Peru, erreichte
die Hochschule als eine von wenigen Hochschulen in Deutschland den Status
„klimapositiv“.

Jetzt hat die SRH ein weiteres Projekt eruiert, das sie unterstützt und
engagiert sich an der Moor-Renaturierung im Naturraum Diepholzer
Moorniederung. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, als Hochschule
auch regional tätig zu werden“, so Dr. Jane Gleißberg, zuständig für die
Nachhaltigkeitsstrategie an der SRH.

Moorböden nehmen in Deutschland eine Fläche von 14.190 km² ein, doch rund
95% dieser Flächen sind entwässert und zerstört. Mit der Zerstörung der
Moore verlieren viele  charakteristische Tierarten ihren Lebensraum,
sodass die meisten Moorarten stark gefährdet oder gar vom Aussterben
bedroht sind. Die SRH möchte hier mit ihrem Engagement unterstützen und
hat sich daher eine 240 m² große Moorfläche gesichert, wodurch das
betreuende Bergwaldprojekt e.V. diese Fläche nun für die Erhaltung
unzähliger Tierarten und zur Speicherung von Kohlendioxid pflegen und
renaturieren kann.

„Vielen ist die Bedeutung von Mooren möglicherweise gar nicht so präsent,
dabei haben sie eine große Bedeutung für den Wasserrückhalt und den
Klimaschutz. Zudem sind sie wichtige Kohlenstoffspeicher und bedeutend für
die Arten- und Lebensraumvielfalt“, so Gleißberg abschließend.

Mehr unter www.orangebutgreen.com

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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: In den chinesischen Häfen zeichnen sich neue Belastungen des Welthandels ab

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Dezember
saisonbereinigt um 0,8 Punkte auf 122,8 gestiegen. Der Anstieg des Index
geht auf eine deutliche Ausweitung des Umschlags in den Häfen außerhalb
Chinas zurück. In den chinesischen Häfen ist der Containerumschlag jedoch
kräftig zurückgegangen.

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im Dezember
saisonbereinigt um 0,8 Punkte auf 122,8 gestiegen. Der Anstieg des Index
geht auf eine deutliche Ausweitung des Umschlags in den Häfen außerhalb
Chinas zurück. In den chinesischen Häfen ist der Containerumschlag jedoch
kräftig zurückgegangen.

Das Wichtigste in Kürze:

- Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist saisonbereinigt im Dezember von 122,0 (revidiert) auf
122,8 Punkte gestiegen.

- Der Nordrange-Index, der Hinweise auf die wirtschaftlichen Entwicklung
im nördlichen Euroraum und in Deutschland gibt, ist im Dezember gegenüber
dem Vormonat von 114,3 (revidiert) auf 115,8 besonders deutlich gestiegen.

- In den chinesischen Häfen ist der Containerumschlag dagegen deutlich
zurückgegangen. Der Index verringerte sich von 128,6 auf 126,4 (s. dazu
unten die „Daten zur Sonderauswertung unter Ausschluss der chinesischen
Häfen“ unter „Downloads“).

- Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index für Januar 2022 wird am 28. Februar
2022 veröffentlicht.

Zur Entwicklung des Containerumschlag-Index sagt RWI-Konjunkturchef
Torsten Schmidt: „Der Containerumschlag ist in vielen Häfen der Welt
kräftig angestiegen. Dies dürfte zu einer leichten Entspannung der
Lieferengpässe in einigen Bereichen beigetragen haben. Der erneute
kräftige Rückgang des Containerumschlags in den chinesischen Häfen könnte
jedoch ein Indiz dafür sein, dass sich die Lieferprobleme in den kommenden
Monaten nochmals verschärfen.“

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