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#WissenschaftErklärt – neues Angebot der TU Ilmenau zur Studienorientierung

Vom 7. bis zum 10. Februar 2022 lädt die Technische Universität Ilmenau
Schülerinnen und Schüler zu den Thementagen #WissenschaftErklärt ein –
einem neuen Angebot der Universität zur Studienorientierung. In bis zu
vier praxisnahen Live-Vorträgen pro Tag zu spannenden Zukunftsthemen
erfahren die Studieninteressierten, welch interessante, zukunftsgewandte
Studiengänge es an der TU Ilmenau gibt. Die Thementage finden online
statt, einigen Vorträgen können die Jugendlichen auch vor Ort an der TU
Ilmenau folgen.

Was haben autonomes Fahren und Mathematik miteinander zu tun? Welchen
Einfluss haben Medien auf das menschliche Denken? Wie sehen die Werkstoffe
der Zukunft aus? Antworten auf diese und weitere Fragen aus der Welt von
heute gibt es vom 7. bis zum 10. Februar bei den Thementagen
#WissenschaftErklärt. Die Vorträge, die auf die jungen Menschen im Alter
zwischen 16 und 19 Jahren zugeschnitten sind, greifen aktuelle
Zukunftsthemen auf: innovative Funktechnologien, bioinspirierte Technik,
nachhaltige Wirtschaftsmodelle, Medien und Meinungsbildung, hochexakte
Präzisionstechnik und neuesten Technologien für eine stabile
Energieversorgung. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie eng an der
TU Ilmenau das Studium mit der Forschung zu diesen brandaktuellen
gesellschaftlichen Themen verzahnt ist. Sie selbst könnten an konkreten
Forschungsprojekten beteiligt sein und so mit einem Studium an der TU
Ilmenau die Welt verändern.

Alle Vorträge werden online übertragen und die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer können direkt per Chat Fragen stellen – zu den behandelten
Themen und auch zu den entsprechenden Studiengängen der TU Ilmenau. An
einzelnen Vorträgen können die Schülerinnen und Schüler auch, bei
vorheriger Anmeldung, vor Ort teilnehmen – es gilt die 2G+-Regelung:
geimpft oder genesen plus negativer Schnelltest.

Informationen zum Studium an der TU Ilmenau: +49 3677 69-2021 und -2022
oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

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Kompetenzzentrum Schulpsychologie Hessen startet Kooperation mit NATAL aus Israel

Hessische Schülerinnen und Schüler erhalten 2022 bundesweit erstmalig die
Möglichkeit, an „Safe Place“ teilzunehmen. Aufgrund der pandemiebedingt
gestiegenen psychischen Belastungen von Schülerinnen und Schülern sieht
das Landesprogramm „Löwenstark – der BildungsKICK“ auch psychosoziale
Unterstützungsmaßnahmen für die hessischen Schulen vor

FRANKFURT. Aufgrund der pandemiebedingt gestiegenen psychischen
Belastungen von Schülerinnen und Schülern sieht das Landesprogramm
„Löwenstark – der BildungsKICK“ auch psychosoziale Unterstützungsmaßnahmen
für die hessischen Schulen vor. Eine der Maßnahmen ist das vor kurzem
gestartete Programm „Safe Place“ der gemeinnützigen Organisation NATAL
(Israel Trauma Center for Victims of Terror and War). Es zielt darauf ab,
die Resilienz und Stressbewältigungskompetenz von Schülerinnen und
Schülern zu stärken sowie den präventiven Umgang mit Belastungssymptomen
zu üben. Umgesetzt wird das Programm von eigens dafür qualifizierten
Schulpsychologinnen und Schulpsychologen.

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz betont, „dass gerade jetzt auch
die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den Schulen in
den Blick genommen werden muss. Durch die Zusammenarbeit mit NATAL ist es
möglich, ein neues Angebot für unsere hessischen Schülerinnen und Schüler
in den entsprechenden Klassen zu realisieren.“

Die Begleitung und Qualifizierung der zuständigen Schulpsychologinnen und
Schulpsychologen sowie die wissenschaftliche Evaluation des Einsatzes von
Safe Place erfolgt zusammen mit NATAL durch das Kompetenzzentrum
Schulpsychologie Hessen (KSH) an der Goethe-Universität Frankfurt. Prof.
Dr. Gerhard Büttner als wissenschaftlicher Leiter des KSH erhofft sich
„eine große Resonanz seitens der Schulen auf Safe Place, um möglichst
viele Klassen intensiv fördern und nachhaltige Erkenntnisse über die
Wirksamkeit des Programms gewinnen zu können.“ Eine Teilnahme an Safe
Place wird den hessischen Schulen ab dem Frühjahr 2022 ermöglicht.

Hintergrundinformation:
NATAL (Israel Trauma Center for Victims of Terror and War) ist eine
gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, in der Gesellschaft das
Bewusstsein für krisenbedingte Traumata zu schärfen. Das
Resilienzförderprogramm Safe Place wurde von NATAL entwickelt und vielfach
in Israel eingesetzt. Ein pandemiebezogener Einsatz von Safe Place
erfolgte unter anderem in New York.  Durch die Kooperation mit NATAL kann
Safe Place erstmalig in Deutschland für Schülerinnen und Schüler
insbesondere der Klassenstufen 4 bis 7 angeboten werden.

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Neue S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung" ist online

Die neue S2k-Leitline der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für
Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) – „Diagnostik und Therapie der
Kohlenmonoxidvergiftung" – ist bei der AWMF veröffentlicht. Besonderen
Wert bei der Erstellung hat das Expertengremium auf praxisorientierte
Empfehlungen entsprechend des Versorgungsablaufes gelegt.

„Wir hatten immer als Ziel vor Augen, Ärzten und Ärztinnen,
Feuerwehrpersonal, Personal von Rettungsdiensten und weiterem
medizinischem Assistenzpersonal dabei zu helfen, Menschen mit einer
Kohlenmonoxidvergiftung besser medizinisch versorgen und die Behandlung
bestmöglich planen zu können“, so Prof. Dr. med. Björn Jüttner, Sprecher
der Sektion Hyperbarmedizin in der DIVI.

Unter der Registernummer 040-012 werden bereits seit November auf 38
Seiten die aktuellen Erkenntnisse und Empfehlungen in der Diagnostik und
Behandlung von Patienten mit Kohlenmonoxidvergiftung darstellt. Unter der
Federführung der DIVI arbeiteten weitere zwölf Fachgesellschaften fünf
Jahre lang an der Erstellung.

Kontroverse Diskussion um die Anwendung der Hyperbaren Sauerstofftherapie

„Eine Herausforderung war die kontroverse Diskussion um die Anwendung der
Hyperbaren Sauerstofftherapie“, erzählt Jüttner. Es sei wichtig gewesen,
hier einen nationalen Konsens für die Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung
zu erreichen. Die resultierenden Empfehlungen entsprechen dem aktuellen
wissenschaftlichen Diskurs und geben den Anwendern der Leitlinie dennoch
einen therapeutischen Korridor.

Die Sektion Hyperbarmedizin der DIVI hat sich die Aufgabe gestellt, das
Versorgungspotenzial der Hyperbaren Sauerstofftherapie (HBOT) für alle
intensiv- und notfallmedizinisch aktiv tätigen ärztlichen und nicht-
ärztlichen Berufsgruppen verständlich zu machen und darzustellen.

Die neue S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie der
Kohlenmonoxidvergiftung" ist veröffentlicht unter:

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/040-012.html
oder
https://doi.org/10.3205/000300.

Neben der DIVI waren folgende Fachgesellschaften an der
Leitlinienerstellung beteiligt:

•       Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und
Notfallmedizin (DGIIN)
•       Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte
Deutschlands (BAND)
•       Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin
(DGINA)
•       Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin
(DGAI)
•       Giftinformationszentrum-Nord, Universitätsmedizin Göttingen (GIZ-
Nord)
•       Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Deutschland
(ÄLRD)
•       Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
•       Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM)
•       Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
(GNPI)
•       Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI)
•       Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM)
•       Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften (AWMF)

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Impfungen für alle vom 19.–22. Januar auf dem Campus der Berliner Hochschule für Technik

Auf dem Zentralcampus der Berliner Hochschule für Technik (BHT),
Luxemburger Straße 10 in 13353 Berlin-Wedding, werden vom 19. bis 22.
Januar, 9 bis 18 Uhr, Impfungen gegen COVID-19 angeboten. Zur Auswahl
stehen die Impfstoffe von Biontech und Moderna.

Die Aktion wird organisiert vom Corona-Krisenstab der BHT und durchgeführt
von der Aino Betriebsmedizin GmbH. Sie richtet sich nicht nur an
Studierende, Mitarbeitende und Lehrende der Hochschule, sondern an alle
Personen ab 18 Jahren, die noch eine Erst-, Zweit- oder
Auffrischungsimpfung benötigen.

Bereits in der vergangenen Woche wurde auf dem BHT-Campus in Kooperation
mit Aino geimpft, 1039 Impfungen wurden an drei Tagen durchgeführt.

Termine können bequem über Doctolib vereinbart werden.

Weitere Informationen und Terminbuchung
www.bht-berlin.de/impfen

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