Zum Hauptinhalt springen

Warum? DARUM! Neues ZB MED-Angebot bündelt Tipps und Infos fürs wissenschaftliche Arbeiten in den Life Sciences

Warum ist es kompliziert, gute Fachinformationen zu finden? Warum ist gute
wissenschaftliche Praxis mehr als richtiges Zitieren? Warum ist es
sinnvoll, das Laborbuch elektronisch zu führen? Diese und andere Fragen
stellen sich (Nachwuchs-) Wissenschaftler:innen und Studierende. ZB MED –
Informationszentrum Lebenswissenschaften hat daher als neues Angebot die
Microsite DARUM ZB MED! aufgebaut. Nach thematischen Schwerpunkten
gebündelt enthält die Seite Tipps, Hacks und Infos fürs wissenschaftliche
Arbeiten in den Lebenswissenschaften – von Medizin über Biodiversität bis
zum Umweltschutz. Die ersten drei Themenseiten sind jetzt online; das
Angebot wird sukzessive ausgebaut.

„Wir vermitteln aktiv Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten“ – so lautet
eine der strategischen Leitlinien von ZB MED. Daher bietet das
Informationszentrum ein umfassendes Angebot an Beratungen und
Informationen für Forschung, Wissenschaft und Lehre. Bisher liegen die
unterschiedlichen Services an verschiedenen Stellen: FAQs auf den
PUBLISSO-Seiten, Hintergründe und umfassendere Anleitungen im ZB MED-Blog,
Tipps zum Recherchieren auf der ZB MED-Website, Tutorials und Videoclips
auf dem ZB MED-YouTube-Kanal etc. Die neue Microsite DARUM ZB MED! bündelt
nun all dies auf Themenseiten und verlinkt von dort auf die speziellen
Angebote. Das ermöglicht einen einfachen Zugang und schnelle Hilfe.

Eine der ersten, jetzt online-gestellten Themenseiten widmet sich
beispielsweise den Fragen: „Warum ist gute wissenschaftliche Praxis mehr
als richtiges Zitieren?“, „Und was hat das mit meiner Karriere zu tun?“,
„Was passiert eigentlich, wenn dann doch einmal ein Fehler passiert?“ Die
Seite verlinkt unter anderem auf ein FAQ, das grundsätzlich die Thematik
der guten wissenschaftlichen Praxis – kurz GWP – erklärt, ein Video zum
Thema Retractions und was diese mit GWP zu tun haben oder auch einen
Blogbeitrag zum Predatory Publishing.

Eine der anderen Themenseiten beantwortet Fragen rund um Recherche und
Zugang zu lebenswissenschaftlichen Fachinformationen. Eine weitere Seite
bündelt Informationen zu elektronischen Laborbüchern. Für weiterführende
konkrete Fragen steht zu jedem Themenkomplex als Kontakt eine Expertin von
ZB MED bereit.

DARUM ZB MED! richtet sich primär an (Nachwuchs-) Wissenschaftler:innen
und Studierende. Bislang sind drei Themenseiten online und weitere in
Vorbereitung. Bei allen stehen Tipps und Informationen für das
wissenschaftliche Arbeiten in den Lebenswissenschaften im Fokus.

  • Aufrufe: 21

Biologie-Studium an der Schnittstelle von Ernährung und Pharmazeutika

Mit „Angewandte Biologie – Food and Pharma“ bereitet die Hochschule
Albstadt-Sigmaringen Studierende auf eine Karriere in der Pharma- oder
Lebensmittelindustrie vor.

Biologiestudium – und dann? Für alle, die sich bereits während ihres
Studiums optimal auf eine Karriere in zukunftsträchtigen Berufsfeldern
vorbereiten möchten, hat die Hochschule Albstadt-Sigmaringen ein neues
Angebot geschaffen. Der Studiengang „Angewandte Biologie – Food and
Pharma“ stellt die modernen Methoden der Biologie in den Vordergrund und
ergänzt diese mit einer anwendungsorientierten Schwerpunktsetzung in den
Bereichen Arznei- und Lebensmittel sowie Ernährung.

Daraus soll ein ganzheitliches Verständnis für die individuelle Gesundheit
ermöglicht werden, das heutzutage immer stärker in den Fokus rückt. Vor
allem zwei Faktoren spielen dabei eine zentrale Rolle: die
zukunftsweisenden Möglichkeiten der pharmazeutischen Industrie auf der
einen Seite sowie der Einfluss von Ernährung und Lebensstil auf der
anderen Seite. Der Studiengang bringt diese beiden auf den ersten Blick
sehr unterschiedlichen Ansätze zusammen und legt damit den Schwerpunkt auf
ein attraktives, zukunftsweisendes Feld der Biologie. „Krankhafte
Veränderungen im menschlichen Organismus werden in den meisten Fällen auf
molekularer Ebene mit Pharmazeutika behandelt“, sagt Prof. Dr. Philipp
Heindl von der Fakultät Life Sciences. Doch auch mit der richtigen
Ernährung könne man solchen krankhaften Prozessen begegnen: „Beide Ansätze
ergänzen sich gegenseitig und sind Schwerpunkte im Studiengang.“

Das Studium ist vielseitig und vereint verschiedene Gebiete der
Naturwissenschaft auf einzigartige Weise, sagt Philipp Heindl. „Die
Absolventen werden über ein breites (bio-) chemisches und (molekular-)
biologisches Wissen verfügen und sich in den Bereichen Ernährung,
Pharmazeutika, Analytik und Qualitätsmanagement auskennen.“ Ergänzend
sollen auch wirtschaftliche Grundlagen vermittelt und vielfältige Soft
Skills erworben werden.

„Besonders wichtig ist uns dabei immer die Anwendungsorientierung“, sagt
Prof. Dr. Andreas Schmid, Dekan der Fakultät. „Dass wir hier richtig gut
sind, beweisen auch Rankings, in denen die Fakultät in der Kategorie
Praxisbezug schon mehrfach auf dem deutschlandweit ersten Platz gelandet
ist.“ Das integrierte Praxissemester sowie eine Vielzahl von
Projektarbeiten und Laborpraktika stellen die enge Verknüpfung von Theorie
und Praxis sicher und bereiten die Studierenden optimal auf den Beruf vor.
Die Tätigkeitsfelder sind dabei so vielseitig wie das Studium selbst: Sie
reichen von angewandter Forschung und Entwicklung oder Qualitätssicherung
in der Pharma- und Lebensmittelindustrie bis zur Bearbeitung zell- oder
molekularbiologischer Aufgaben in Laboren.
Und auch wer nach dem Bachelorabschluss noch weiterstudieren möchte, ist
an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen in guten Händen: „Unsere
Masterstudiengänge Biomedical Sciences sowie Facility and Process Design
bieten weitere interessante und zukunftsweisende Perspektiven bis hin zur
Promotion“, sagt Andreas Schmid.

Der Bachelorstudiengang „Angewandte Biologie – Food and Pharma“ startet
zum Sommersemester 2022, Bewerbungsschluss ist am 15. Januar:
www.hs-albsig.de/bewerbung

  • Aufrufe: 68

Studienteilnehmer:innen gesucht: Wenn das Internet zur Sucht wird

Immer wieder auf das Smartphone blicken, schnell noch auf Instagram surfen
oder im Netz shoppen – ohne geht es für viele nicht mehr. Das hat nicht
nur negative Folgen für den Alltag, sondern birgt auch ein großes
Suchtpotential. In einer von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG)
geförderten Forschungsgruppe (FOR2974), dessen Sprecher Prof. Dr. Matthias
Brand von der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist, untersuchen Forschende
in verschiedenen Teilprojekten deutschlandweit die psychologischen und
neurobiologischen Prozesse von bekannten Internetnutzungsstörungen.

Das suchtartige Spielen von Computerspielen wurde bereits von der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eigenständige Störung anerkannt.
Doch auch das unkontrollierte Online-Shopping sowie die ständige Nutzung
von Instagram, WhatsApp und Co. können zu einem ernsthaften Problem werden
– beide Aspekte werden von der DFG-Forschungsgruppe untersucht. „Wir
wollen wissen, welche Faktoren und Prozesse insbesondere in
Stresssituationen dazu führen, dass Personen ein suchtartiges Verhalten
entwickeln“, so Dr. Elisa Wegmann, die gemeinsam mit Kolleg:innen aus
Hannover, Bochum, Lübeck und Ulm die beiden Teilprojekte leitet.

„Wie unterscheiden sich betroffene Personen von nicht-betroffenen Personen
hinsichtlich ihres Umgangs mit Stresssituationen und kognitiven Aufgaben
voneinander? Außerdem fragen wir uns, ob bei einer übermäßigen Nutzung von
Online-Kaufangeboten und sozialen Netzwerken ähnliche Verhaltensmuster
auftreten wie es bei anderen Verhaltenssüchten und beim Substanzmissbrauch
der Fall ist“, so Wegmann. Ziel der Forschenden ist es, betroffene
Personen besser zu verstehen und in ihrem Alltag zu unterstützen.

Dafür werden aktuell Männer und Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahre
gesucht, die bereit sind, an einem Tag für 4 bis 5 Stunden am Campus
Duisburg und optional zuhause weitere Studienaufgaben zu erfüllen. Die
Teilnehmenden sollten viel im Internet unterwegs sein und soziale
Netzwerke intensiv nutzen. Außerdem werden 18 bis 65 Jahre alte Frauen
gesucht, die übermäßig viel im Internet shoppen und von ersten negativen
Konsequenzen berichten. Sie sollen bestimmte Aufgaben bearbeiten, Fragen
beantworten und verschiedene Bilder mit Shopping-relevanten Auszügen oder
Inhalten aus sozialen Netzwerken betrachten und bewerten. Ein weiterer
Teil der Aufgaben kann im Laufe von zwei Wochen zuhause erledigt werden.

Das gesamte Experiment wird insgesamt mit bis zu 92 Euro vergütet.
Interessierte können sich per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. anmelden.

Weitere Informationen:
https://www.uni-due.de/for2974/
https://www.uni-due.de/kognitionspsychologie/

  • Aufrufe: 19

Roboter zum Anfassen und Ausprobieren für alle Interessierten / RoboLab „Veroza“ in Vechta geöffnet

Allen Menschen vor Ort einen Zugang zu Robotern und den dahinterstehenden Technologien zu ermöglichen, sodass sie diese im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ können – das ist das Ziel des RoboLabs der Universität Vechta. „Veroza“ – „Vechtaer Roboter zum Anfassen“ heißt es und ist nun geöffnet.

„Das RoboLab ist ein Ort für Technologiebegegnungen in der Region Vechta“, erklärt Laborleiterin Marlene Reimer. „Wir wollen für Technologien begeistern und Lust auf mehr machen“, so die wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Vechta. „Dass solch ein zukunftsorientiertes Projekt erst möglich wird, verdanken wir der Stadt und der LEADER-Region Vechta“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt. Das RoboLab ist Teil der Theorie-Praxis-Arbeit der Professur für Wirtschaft und Ethik und wird durch die LEADER-Region Vechta mit 100.000 Euro finanziert. „Die Stadt Vechta stellt die Räume des RobLabs in der Münsterstr. 47 dankenswerter Weise kostenfrei zur Verfügung“, erläutert Initiator Prof. Dr. Nick Lin-Hi.

Technologie und gesellschaftlicher Wandel würden im Projekt gemeinsam beachtet, sagt Prof. Dr. Burghart Schmidt, Digitalisierung würde auf einem einfachen und verständlichen Niveau angeboten. Dem schließen sich Bürgermeister Kristian Kater und Landrat Tobias Gerdesmeyer als Vorsitzender der LAG der LEADER-Region Vechta an und hoben die gute Zusammenarbeit der Institutionen sowie die Universität als hervorragenden Partner hervor.

  • Aufrufe: 18