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Wissen für den Wandel: Zehn Jahre Ecornet

Das Netzwerk der unabhängigen Institute der Umwelt- und
Nachhaltigkeitsforschung wird zehn Jahre alt. 2011 haben sich acht
gemeinnützige Wissenschaftseinrichtungen zum Ecological Research Network
(Ecornet) zusammengeschlossen, um die wissenschaftliche Arbeit rund um
Nachhaltigkeit, Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz noch stärker in den
öffentlichen und politischen Fokus zu rücken. Ihr gemeinsames Ziel:
wissenschaftlichen Background für die Gestaltung einer nachhaltigen Welt
liefern, Lösungen für die dafür notwendigen Veränderungen in Wirtschaft
und Gesellschaft entwickeln und Handlungsoptionen mit den vielfältigen
Akteuren zu diskutieren.

Standortbestimmung für Zukunftsfragen: Veranstaltungsreihe zum Jubiläum
Anlässlich der Neuausrichtungen in der Bundespolitik diskutieren
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ecornet im Jubiläumsjahr,
welche Zukunftsfragen die zukünftige Bundesregierung nun angehen muss.
Hierfür nehmen sie Standortbestimmungen in den Themenfeldern
Klimaneutralität, Infrastrukturplanung, Circular Economy in der
Textilwirtschaft und nachhaltige Forschungspolitik vor. In der
Jubiläumsreihe des „Zukunftsforums Ecornet“ geht es um inhaltliche
Schlüsselfragen, Lösungen auf dem Weg zum gesellschaftlichen Wandel und
die Rolle der Wissenschaft.
„Die Klimakrise, die Biodiversitätskrise aber auch die sozialen
Ungerechtigkeiten führen uns immer deutlicher vor Augen, dass schrittweise
Veränderungen nicht mehr ausreichen, damit die Welt generationengerecht
wird“, sagt Dr. Camilla Bausch, Ko-Sprecherin von Ecornet. „Stattdessen
braucht es in allen Bereichen wegweisende Veränderungen. Diesen Wandel mit
Wissen zu begleiten und Lösungen für die Transformation bereitzustellen,
sehen wir als vordringliche Aufgabe von Wissenschaft an. Als unsere
Institute angetreten sind, waren sie Vorreiter in ihren jeweiligen
Feldern. Gemeinsam im Netzwerk wollen wir auch weiterhin der Motor für
relevante Gesellschaftsforschung mit Gestaltungsanspruch sein.“

Wissenschaft für die Gesellschaft
Die Institute im Ecornet verstehen Wissenschaft als Teil der Gesellschaft
und forschen daher praxisorientiert im Austausch mit verschiedenen
gesellschaftlichen Gruppen. So gehen sie auf Konflikte ein, die etwa beim
Ausbau der erneuerbaren Energien, bei der energetischen Sanierung von
Mietshäusern oder bei der Verkehrswende entstehen können und entwickeln
Optionen, die Basis für demokratische Entscheidungsprozesse sein können.
„Wir erkennen die Vielfalt von Wissen in der Gesellschaft an und wollen
dieses in den Wissenschaftsprozess einbinden“, betont Thomas Korbun,
ebenfalls Ko-Sprecher von Ecornet. „So können wir Denkräume für
Alternativen eröffnen und früh die Umsetzbarkeit von Lösungskonzepten
überprüfen.“

Themen und Termine der Jubiläumsveranstaltungen des „Zukunftsforum
Ecornet“:

Vom Wissen zum Handeln: Klimaneutralität in Politik und Gesellschaft
verankern
26. Oktober 2021, 16:00 Uhr (online)

Infrastrukturplanung: zielkompatibel, partizipativ und effizient!?
10. November 2021, 16:00 Uhr (online)

Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft zwischen Ambitionen und
Realitäten: Das Beispiel Textil
16. November 2021, 16:00 Uhr (online)

Wissen für den Wandel: Neustart für die Forschungspolitik
25. November 2021, 18:00 Uhr (voraussichtlich in Präsenz)

Informationen zu den Jubiläumsveranstaltungen und Anmeldung auf der
Website des Ecornet (https://www.ecornet.eu/10-jahre-ecornet.html)

Über das „Ecological Research Network (Ecornet)“
Ecornet ist ein Netzwerk aus acht Forschungseinrichtungen mit zusammen
über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Institute mit einem
breiten Themen- und Kompetenzspektrum forschen praxisnah an der Lösung
gesellschaftlicher Probleme, die eine nachhaltige Entwicklung behindern.
Sie teilen den konsequent transdisziplinären Forschungsansatz: Sie
verknüpfen das Wissen und die Werkzeuge verschiedener wissenschaftlicher
Disziplinen zu neuen Erkenntnissen und Forschungsmethoden und beziehen von
Beginn an Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft in den
Forschungsprozess ein.

Mitglied im Ecornet sind:
‒       Ecologic Institut
‒       ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg
‒       ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung
‒       Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
‒       IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung
‒       Öko-Institut e.V.
‒       Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)
‒       Wuppertal Institut

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Grubenwasseranstieg: Von der Stiftung Forum Bergbau und Wasser veranstalteter Online-Dialog stärkt Wunsch nach Austausch

Die Herausforderungen des Grubenwassermanagements im Ruhrgebiet, in
Ibbenbüren und im Saarland sollten breiter in der Öffentlichkeit
diskutiert werden. Das ist ein wichtiges Ergebnis des Online-Dialogs
„Grubenwasser: Nachhaltige Lösungen entwickeln“, den die unabhängige
Stiftung „Forum Bergbau und Wasser“ am 7. Oktober 2021 veranstaltet hat.
Die rund 75 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik,
Wirtschaft und Bürgerinitiativen waren sich zudem in einem weiteren Aspekt
einig: Das von Klaus Kuntz, kompass 21, moderierte Online-Format hat einen
fairen und wertschätzenden Dialog aller Beteiligten ermöglicht, der „Lust
auf mehr“ macht.

In zwei Dialogrunden diskutierten die Teilnehmenden fast vier Stunden lang
über Themenfelder wie Verunreinigungen durch Grubenwasser, Chancen eines
Grubenwasseranstiegs, das Vertrauen in Prognosen, mögliche Auswirkungen
des Grubenwasseranstiegs an der Erdoberfläche, Ewigkeitsaufgaben und das
wichtige Thema Wissenstransfer. Dabei unterstrichen mehrere Teilnehmende,
dass die Thematik seit den Hochwasser-Ereignissen im Sommer in Deutschland
besonders in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sei. Wichtig sei zudem,
die Besorgnis der Menschen vor Ort ernst zu nehmen und offen über die
Thematik Grubenwasseranstieg zu informieren.

Bürgerinnen und Bürger mehr mitnehmen
„Informationen müssen unbedingt transparent, breit gestreut und
verständlich vermittelt werden – auch an und für Bürgerinnen und Bürger
ohne Fachwissen“, findet beispielsweise Ulrich Behrens, Vorstandssprecher
des Landesverbands der Bergbaubetroffenen (LVBB), der einen Themenworkshop
als externer Moderationspartner inhaltlich unterstützt hat. Er richtet den
Blick bereits nach vorn: „Der Online-Dialog hat es uns allen ermöglicht,
unterschiedliche Standpunkte auszutauschen und diese besser zu verstehen.
Aber eine reine Expertenrunde reicht nicht aus. Ziel muss sein, dass alle
Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden, es braucht mehr
öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen zum Thema“, so Behrens.

Wissenstransfer sicherstellen
Die Notwendigkeit, regelmäßiger zu kommunizieren, belegte auch die
abschließende Diskussion der Ergebnisse aus den einzelnen Themenworkshops.
Hier machten Teilnehmende des Online-Dialogs beispielsweise darauf
aufmerksam, wie wichtig das Thema Wissenstransfer beim Thema
Grubenwasseranstieg sei. Denn in vielen Institutionen bei Kommunen,
Verwaltungen und auch Unternehmen würden zunehmend Wissensträger in den
Ruhestand gehen. Die Gefahr: Erfahrungen und Know-how gingen sukzessive
verloren. Daher sei ein intensiver Austausch zwischen unterschiedlichen
Beteiligten wichtig, um Wissen künftig zu sichern.

„Forum Bergbau und Wasser“ will Impulse setzen
Der Online-Dialog habe diesen Austausch vorangetrieben, meint Dr. Wilhelm
Struckmeier,
Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung „Forum Bergbau und Wasser“. „Ich
bin davon
begeistert, wie offen, fair und konstruktiv Beteiligte unterschiedlicher
Institutionen und
Regionen online diskutiert haben. Das innovative Online-Format mit Plenum,
Themenworkshops und externen Moderationspartnern hat uns allen gezeigt:
Der Dialog
zum Thema Grubenwasser muss auch künftig aufrechterhalten werden. Das
„Forum
Bergbau und Wasser“ will dazu in Kürze weitere Impulse geben“, so
Struckmeier.

Nach bisheriger Planung stehen die Forschungsprojekte, die die Stiftung
initiiert hat, kurz
vor dem Abschluss. Ihre wissenschaftlich fundierten Ergebnisse werden die
Diskussionen
zum Thema Grubenwasser und Grubenflutung sicherlich bereichern sowie den
Wunsch
nach mehr Kommunikation, mehr Austausch und mehr Informationen erhöhen.
Die
Stiftung „Forum Bergbau und Wasser“ kommt diesem Wunsch nach: Im Frühjahr
2022 ist
eine Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger geplant, die über die
Thematik
Grubenwasser und die Forschungsergebnisse informiert.

Über die Stiftung Forum Bergbau und Wasser
Zweck der Stiftung Forum Bergbau und Wasser ist es, Wissenschaft und
Forschung auf dem Gebiet der Hydrogeologie zu fördern. Besonders
berücksichtigt werden sollen dabei die Chancen und Risiken eines
Grubenwasseranstiegs nach Einstellung des Steinkohlenbergbaus sowie deren
ökologische und ökonomische Konsequenzen. Entscheidungsgremium der
Stiftung ist ein Kuratorium mit sechs anerkannten wissenschaftlichen
Experten auf dem Gebiet der Hydrogeologie sowie einem Vertreter des
Stifterverbandes: Dr. Wilhelm Struckmeier, Dir. und Prof. a.D., Prof. Dr.
Christian Melchers (Technische Hochschule Georg Agricola, Bochum), Prof.
Dr. Sylke Hilberg (Universität Salzburg), Prof. Dr. Maria-Theresia
Schafmeister (Universität Greifswald), Prof. Dr. Georg H.E. Wieber
(Universität Mainz), Prof. Dr. Christian Wolkersdorfer (Tshwane
Universität of Technology, Südafrika) und Rainer Lüdtke (Stifterverband).
http://www.forum-bergbau-wasser.de

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Digitainable or dead: Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehören zusammen

Spätestens seit der Corona-Krise ist klar, dass Unternehmen die
Digitalisierung nicht länger vor sich herschieben können. Gleichzeitig
zeigt der aktuelle Bericht des Weltklimarats, dass das Thema
Nachhaltigkeit ganz oben auf der To-Do-Liste stehen muss. Was also zuerst
angehen? Beides, sagt Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler, der an der
International School of Management (ISM) zum Zusammenspiel von
Digitalisierung und Nachhaltigkeit forscht. Im Vorfeld des Campus
Symposium 2021, das unter dem Motto „Verantwortung übernehmen – in
Digitalisierung. Nachhaltigkeit. Mobilität.“ steht, spricht er über die
Kombination der Megatrends.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden oft im selben Atemzug genannt,
wenn es um die großen Aufgaben unserer Zeit geht. In Unternehmen werden
Digitalisierungsstrategien geschmiedet und Sustainability Manager
eingestellt – viel zu selten werden die Themen aber zusammengedacht, sagt
Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler. „Bisher werden Digitalisierung und
Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit meist noch relativ unabhängig
diskutiert. Auch viele Unternehmen haben spezielle strategische
Initiativen gestartet, die sich der digitalen Transformation oder
Sustainability widmen, aber nur ganz selten dem Zusammenspiel der beiden“,
so der Experte. Dabei sind die Wechselwirkungen zahlreich, im Positiven
wie im Negativen. „Der Energieverbrauch und die Emissionen durch digitale
Produkte und Dienstleistungen stellen eine dunkle Seite der
Digitalisierung dar. Gleichzeitig können digitale Lösungen aber auch
positiv zur Nachhaltigkeit beitragen, indem Emissionen gesenkt werden. Zum
Beispiel geht man davon aus, dass mit digitalen Lösungen die Suche nach
Parkplätzen in Innenstädten deutlich reduziert und damit das
Verkehrsaufkommen um mindestens zehn Prozent verringert werden kann. Im
ersten Schritt ist es daher wichtig, dass sowohl Firmen als auch wir alle
die positiven und negativen Wechselwirkungen von Digitalisierung und
Nachhaltigkeit anerkennen.“

Während gerade Betreiber großer Rechenzentren wie Google von effizientem
Datenmanagement profitieren oder sich sogenannte CleanTech-Start-ups ganz
auf digitale Anwendungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit konzentrieren,
ist Digitainability, also die Kombination aus Digitalisierung und
Nachhaltigkeit, kein Nischenthema. „Es lohnt sich in fast allen Bereichen,
zumindest einmal über diese Chancen nachzudenken, gerade auch dort, wo
Digitalisierung und Nachhaltigkeit bisher so gut wie keine Rolle spielen“,
sagt Lichtenthaler. „Grundsätzlich gilt, dass man stark interdisziplinär
vorgehen sollte. Man kann Digitainability nicht einfach an eine Abteilung
delegieren. Vielmehr sollten Firmen versuchen, die Potenziale für
Innovation und Wachstum zu nutzen, indem sie das Thema ganzheitlich
angehen.“

Besonders in Unternehmen, die noch mit den Folgen der Corona-Krise kämpfen
und auf ein schnelles „back-to-normal“ hoffen, sind die Möglichkeiten und
der Wille zu neuen Investitionen begrenzt. Mit kleinen Schritten in
Richtung Digitalisierung und Nachhaltigkeit lässt sich aber heute schon
eine Dynamik anstoßen, die in Zukunft unverzichtbar ist. „Aufgrund der
herausragenden Rolle, die diese beiden Megatrends aktuell spielen und in
den kommenden Jahren spielen werden, haben Unternehmen kaum eine andere
Wahl, als sich mit beiden Themenfeldern aktiv auseinanderzusetzen – und
das ist noch vorsichtig formuliert“, prognostiziert Lichtenthaler. „Es
geht dabei nicht nur um Investitionen, sondern auch um große Chancen durch
Innovation und Wachstum. Wenn einem Unternehmen sowohl Digitalisierung als
auch Nachhaltigkeit egal sind, sollten sich die Verantwortlichen über
mögliche aktuelle Geschäftserfolge freuen, so lange es noch geht – denn
das Ende einer positiven Unternehmensentwicklung wird in solchen Fällen
oft absehbar sein. Für die allermeisten Firmen gilt künftig: digital und
nachhaltig – oder wenig zukunftsfähig. Oder auf Englisch auf den Punkt
gebracht: digitainable or dead.“

Diese und viele weitere Themen zum diesjährigen Titel „Verantwortung
übernehmen – in Digitalisierung. Nachhaltigkeit. Mobilität.“ werden am 18.
und 19. November beim Campus Symposium beleuchtet, das als Hybrid-
Veranstaltung online und in Iserlohn stattfindet. Bei der größten von
Studierenden organisierten Wirtschaftskonferenz ihrer Art tauschen sich
zahlreiche namhafte Expert*innen aus, zu denen in diesem Jahr unter
anderem der ehemalige Außenminister Joschka Fischer gehört. Weitere
Informationen und Tickets gibt es auf campus-symposium.com.

Hintergrund:
Die International School of Management (ISM) ist eine staatlich
anerkannte, private Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft und zählt zu
den führenden privaten Hochschulen in Deutschland. An Standorten in
Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin
wird in kompakten und anwendungsbezogenen Studiengängen der
Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen
ausgebildet. Zum Studienangebot gehören Vollzeit-Programme,
berufsbegleitende und duale Studiengänge sowie ab Herbst 2021 das
Fernstudium. In Hochschulrankings schafft es die ISM mit hoher
Lehrqualität, Internationalität und Praxisbezug regelmäßig auf die
vordersten Plätze. Das internationale Netzwerk umfasst rund 190
Partnerhochschulen.

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Vortragsreihe betrachtet im Wintersemester Klimaschutz aus unterschiedlichen Perspektiven

Der Klimawandel betrifft weit mehr Wissenschaftsfelder als die
(physikalische) Klimaforschung im eigentlichen Sinne. Chemie, Informatik,
Medizin, Wirtschaftswissenschaften und viele weitere haben ihren ganz
eigenen Blick auf Klimawandel und Klimaschutz. In einer 13-teiligen
Vortragsreihe beleuchten Fachleute aus unterschiedlichen Feldern ihre
Perspektiven auf diese Themen. Die Öffentlichkeit kann die Vorträge ab dem
27. Oktober jeden Mittwoch live online mitverfolgen.

Die Erde stellt ein einzigartiges Ökosystem dar, in dem sich über
Jahrmilliarden eine ideale Umgebung für die Entwicklung der Menschheit
herausgebildet hat. Dieses Ökosystem bewegt sich wie ein einzigartiges
Raumschiff durchs Weltall, und die Menschheit muss mit den begrenzten
Ressourcen haushalten. Im Rahmen der fachübergreifenden Vorlesung sollen
verschiedene Aspekte der Wechselwirkung zwischen unserer Gesellschaft und
dem Ökosystem sowie die Auswirkungen auf unser Gesellschaftssystem
wissenschaftlich interdisziplinär beleuchtet werden.

In der für mehrere Semester konzipierten Vortragsreihe, die am 27. Oktober
beginnt, befassen sich die Expertinnen und Experten an 13 Terminen
explizit mit den Fragen des Klimaschutzes. Hier wird der Klimaschutz aus
naturwissenschaftlicher, philosophischer, soziologischer, psychologischer,
ökonomischer und juristischer Perspektive betrachtet.

Die Vorlesungen finden für Studentinnen und Studenten in Präsenz jeweils
mittwochs um 17 Uhr statt, die auch als Lehrveranstaltung in verschiedenen
Curricula eingebracht werden kann. Die Vorträge können im Internet
angeschaut werden und bieten somit der Öffentlichkeit ebenfalls die
Möglichkeit, sie zu verfolgen. Die Vorträge dauern 60-90 Minuten; eine
Diskussionsrunde am Ende jedes Termins ist vorgesehen.

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