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Neues Online-Studium: Spezialist*in für Green Energy and Climate Finance

Die Berlin Professional School bietet ab Oktober 2021 ein
berufsbegleitendes Weiterbildungsstudium zum Master of Science mit dem
Schwerpunkt „Green Energy and Climate Finance“. Bewerbung bis 15. Juli.

•       Berufsbegleitendes, englischsprachiges Online-Masterstudium in
Kooperation mit der Renewables Academy (RENAC) AG
•       Kombination aus Fach- und Managementwissen in den Bereichen
regenerative Energien und Finanzierung grüner Investitionen
•       Studienstart des zweijährigen Weiterbildungsstudiums ist der 1.
Oktober 2021

Durch Klimawandel und Energiewende verändern sich wirtschaftliche und
gesamtgesellschaftliche Rahmenbedingungen, entstehen neue Berufsbilder und
-anforderungen. Spezialist*innen für Erneuerbare Energien,
Energieeffizienz und Klimafinanzierung sind gefragt. Dem trägt der neue
berufsbegleitende Fernstudiengang „Master Business Management – Green
Energy and Climate Finance“ der Berlin Professional School (BPS) an der
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) inhaltlich und
organisatorisch Rechnung. Das berufsintegrierende, internationale
Weiterbildungsangebot startet zum 1. Oktober 2021 und führt in vier
Semestern zum akademischen Grad Master of Science (M.Sc.). Der Studiengang
wird in englischer Sprache angeboten. Bewerbungsfrist für das kommende
Wintersemester ist der 15. Juli 2021.

Multidisziplinäre Studieninhalte mit Anwendungsbezug
Das Management von Umwelt- und Klimarisiken umfasst die umwelt- und
klimagerechte Ausgestaltung von Geschäftsmodellen und -prozessen,
ökonomischer Effizienz und die Finanzierung grüner Investitionen. Die
multidisziplinären Studieninhalte des in dieser Form einzigartigen
Weiterbildungsprogramms sind in enger Zusammenarbeit zwischen Hochschule
und Praxis entwickelt worden. Dieser Masterstudiengang wird von der Berlin
Professional School, dem Weiterbildungsinstitut der HWR Berlin, in
Kooperation mit der Renewables Academy (RENAC) AG angeboten, ein weltweit
agierender Experte für die Ausbildung im Bereich Erneuerbare Energien und
Energieeffizienz.

Strategisches und operatives Fach- und Managementwissen
Der „Master Business Management – Green Energy and Climate Finance“
qualifiziert für Führungspositionen in internationalen Unternehmen und
Organisationen. Neben modernen Managementsystemen und -instrumenten
gehören zu den Studieninhalten die Entwicklung und Einführung neuer
Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten sowie die Vermarktung von
Produkten und Dienstleistungen. Der Studienschwerpunkt "Green Energy and
Climate Finance" vermittelt Fachwissen zur Bewertung, Finanzierung und
Steuerung von Green Energy-Projekten wie internationale Klimafinanzierung,
Modellierung grüner Projektfinanzierung, Due Diligence und
Unternehmensbewertung sowie Performance Measurement im grünen
Energiesektor. Im Rahmen des Studiengangs können Teilnehmerinnen und
Teilnehmer das Zertifikat "Green Energy Finance Specialist" der RENAC
erwerben.

Moderierte Online-Lehre und Selbststudium
Das Studium findet im Blended-Learning-Format statt. Moderierte Online-
Lehre und Selbststudium gehen Hand in Hand. Die Selbstlernphasen werden
durch strukturiert angebotene Lerninhalte (über die Lernplattform Moodle)
unterstützt und sind jederzeit flexibel und autonom abrufbar. Auf diese
Weise können die zeitliche Lage und Intensität des Lernens an den
individuellen Bedürfnissen ausgerichtet werden. Das Erlernte wird in
gemeinsamen Online-Veranstaltungen vertieft und um neue Lerninhalte
ergänzt. Die moderierte Online-Lehre bietet zudem Raum für den Austausch
mit Lehrenden und Kommiliton*innen. Ergänzt werden kann das Programm durch
eine einwöchige Studienreise nach Berlin. Durch einen Mix aus methodischen
Lehransätzen und der Integration von realen Praxisprojekten entwickeln die
Teilnehmer*innen die Fähigkeit, ihr Wissen kreativ und lösungsorientiert
auf internationale Fragestellungen anzuwenden.

Gute Karriereaussichten
Der Wirtschafts- und Finanzsektor rund um Erneuerbare Energien bieten
Unternehmen und Organisationen in allen Bereichen große Wachstumschancen,
sind Zukunftsmotor für Wirtschaft und Gesellschaft. Der Schlüssel für
langfristigen Erfolg ist hochqualifiziertes Personal.  Absolvent*innen des
neuen Masterstudiengangs haben als Spezialist*innen für Green Energy and
Climate Finance hervorragende Karriereaussichten. Durch den starken
Anwendungsbezug der Lehr- und Lerninhalte kann schon während des Studiums
das Erlernte in der Praxis eingesetzt werden. Das potenzielle berufliche
Spektrum reicht von Projektentwickler*in und Investor*in für Erneuerbare
Energien und Klima / Energieeffizienz im privaten Sektor über
qualifizierte Tätigkeiten bei Finanzierungsinstitutionen und
Beratungsunternehmen bis hin zu öffentlichen Organisationen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Der Masterstudiengang richtet sich an aktuelle und künftige Fach- und
Führungskräfte mit Hochschulabschluss und mindestens einem Jahr
Berufserfahrung. Bewerber*innen ohne Hochschulabschluss müssen mindestens
fünf Jahre relevante Berufserfahrung vorweisen.

Weitere Informationen zum Masterstudiengang „Business Management – Green
Energy and Climate Finance“
https://www.berlin-professional-school.de/master/berufsbegleitend-
studieren/master-business-management-green-energy-climate-finance/


Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist mit über 11 500
Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften –
mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen
Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das
Studiengangsportfolio umfasst Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- und
Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften in über 60
Studiengängen auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin
unterhält 195 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen
Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for
Excellence“. Als eine von Deutschlands führenden Hochschulen bei der
internationalen Ausrichtung von BWL-Bachelorstudiengängen und im Dualen
Studium belegt die HWR Berlin Spitzenplätze in deutschlandweiten Rankings
und nimmt auch im Masterbereich vordere Plätze ein. Die HWR Berlin ist
einer der bedeutendsten und erfolgreichen Hochschulanbieter im
akademischen Weiterbildungsbereich und Gründungshochschule. Die HWR Berlin
unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene
Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

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Afrikanische Wirtschaftsgeschichte: Neuer DAAD-Gastlehrstuhl an der Uni Bayreuth, Öffentlicher Workshop am 8. Juli 2021

Die Universität Bayreuth lädt zur öffentlichen Online-Auftaktveranstaltung
ihres neuen, vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten
Gastlehrstuhls „African Economic History“ ein. Am 8. Juli 2021 sprechen
namhafte Expert*innen in einer Zoom-Konferenz über die
Wirtschaftsgeschichte der Armut in Afrika. Vorträge und Diskussionen
finden in englischer Sprache statt, die Teilnahme ist gebührenfrei. Der
Gastlehrstuhl ist Teil des DAAD-Gastdozentenprogramms: Bis 2023 werden
vier Wissenschaftler*innen aus Ghana, Nigeria, Norwegen und Südafrika an
die Universität Bayreuth kommen, um hier zu Themen der afrikanischen
Wirtschaftsgeschichte zu forschen und zu lehren.

Termin: 8. Juli 2021, 12 bis 14 Uhr und 15 bis 18 Uhr

Thema: „The Economic History of Poverty in Africa“

Freier Online-Zugang (Zoom): https://uni-
bayreuth.zoom.us/j/67401870961?pwd=N28wMWNEYk8zYkk3QllEc0pTNG4zQT09

Anmeldung: Per-E-Mail an Abdulrahman.Tiamiyu@uni-bayreuth.de
Programm: https://www.bayreuth-academy.uni-bayreuth.de/en/important-
dates/2021-07-08_Poverty_in_Africa/


Informationen zum DAAD-Gastlehrstuhl „African Economic History“:
https://www.wirtschaftsgeschichte.uni-bayreuth.de/de/DAAD-Professor-
African-Economic-History/


Mit dem Workshop zum Thema „The Economic History of Poverty in Africa“
beginnt eine Serie halbjährlicher öffentlicher Workshops zur afrikanischen
Wirtschaftsgeschichte. Die Veranstaltung wird eröffnet mit einem
Einführungsvortrag von Prof. Dr. Jan-Otmar Hesse. Er hat den Lehrstuhl für
Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bayreuth inne und
betreut hier den neuen DAAD-Gastlehrstuhl „African Economic History“.
Danach folgen eine Panel-Diskussion über den aktuellen Stand und die
Perspektiven der afrikanischen Wirtschaftsgeschichte sowie Vorträge zur
Wirtschaftsgeschichte der Armut in Westafrika. Referent*innen sind der
derzeitige DAAD-Gastdozent Dr. George Bob-Milliar und seine Kollegin Dr.
Mariama Marciana Kuusaana von der Kwame Nkrumah University of Science and
Technology (KNUST) in Kumasi/Ghana.

„Der vom DAAD geförderte Gastlehrstuhl bietet uns die Möglichkeit, zwei
sehr erfolgreiche Bereiche der Universität Bayreuth – die
Wirtschaftsgeschichte und die Afrikawissenschaften – besser zu
integrieren. Insbesondere wollen wir das Lehrangebot der Universität
Bayreuth um Themen aus der afrikanischen Wirtschafts- und
Unternehmensgeschichte erweitern. Dies gilt vor allem für die Master-
Studiengänge ‚History & Economics‘, ‚Global History‘ und ‚Development
Studies‘, es wird aber auch ein Angebot für die Studierenden der Bachelor-
Studiengänge ‚Kulturen und Gesellschaft Afrikas‘, ‚Internationale
Wirtschaft und Entwicklung‘ und ‚Philosophy & Economics‘ geben“, sagt
Prof. Dr. Jan-Otmar Hesse.

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Die Alb als Tourismusziel

Studierende der Ökonomie und aus dem Naturschutz arbeiten an Konzepten -

NÜRTINGEN (hfwu). Urlaub in Deutschland ist der Renner. Auch die
Schwäbische Alb profitiert davon. Studierende der Studiengänge
Landschaftsplanung und Naturschutz und Gesundheits- und
Tourismusmanagement der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt entwickeln
derzeit dazu passende Konzepte für naturnahe Erholungsreisen. Ein
interdisziplinäres Projekt, das Studierende der Wirtschaftswissenschaften
und des Naturschutzes zusammenführt.

Immer mehr Gäste entdecken die raue Hochfläche der Schwäbischen Alb, die
langsam als Geheimtipp aus dem touristischen Schatten des Allgäu und des
Schwarzwaldes heraustritt. Naturnahe Erholung, die Sehnsucht danach ist
nichts Neues, hat jedoch seit der Pandemie eine Dynamik entfaltet, die
völlig neue Tourismusvarianten entstehen lässt.
Insgesamt elf studentische Gruppen der Hochschule für Wirtschaft und
Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) arbeiten derzeit an nachhaltigen
Konzepten für Gesundheitstourismus. Unterschiedliche touristische Ziele
auf der Alb werden von den Studierenden untersucht. Dabei geht es zum
einen um die Natur- und Landschaftsqualität der Region aber auch um die
wirtschaftlichen Voraussetzungen und Potenziale des „Albtourismus“. Natur
und Landschaft sind das eine, aber Tourismus muss sich rechnen. „Die
nachhaltige Entwicklung hat für uns Priorität, aber wir müssen auch Geld
verdienen“, bringt es Andreas Hartmaier auf den Punkt. Der Architekt
betreibt seit zehn Jahren die Hopfenburg in Münsingen. Auf zehn Hektar
Fläche betreibt der Architekt einen naturnahen Campingplatz mit Blumen-
und Streuobstwiesen, einen Hof mit ökologischer Landwirtschaft, Hofladen,
Tagungs- und Veranstaltungsstätten und Ferienunterkünfte. Zu denen gehören
ausgebaute Zirkuswagen, originalgetreue Indianertipis und kirgisische
Jurten. Das Ganze wird mit innovativer Energie- und Versorgungstechnik
betrieben, die jede Möglichkeit zur CO2-Vermeidung nutzt. Das Konzept
funktioniert: Trotz Corona kam die Hopfenburg im letzten Jahr auf 38.000
Übernachtungen, unwesentlich weniger als vor der Pandemie. Eine Zahl, die
den Zusammenhang zwischen ökologischem Anspruch und ökonomischer Realität
deutlich macht: Rund viereinhalb Millionen Euro stecken in dem Projekt.
Neben der Untersuchung möglicher touristischer Ziele und deren
ökologischer Bedeutung stehen für die Studierenden daher immer auch
betriebswirtschaftliche Fragen auf der Tagesordnung: Die Gesundheit-und
Tourismusökonomen des Hochschulstandortes Geislingen analysieren
Wertschöpfungsketten lokaler Erzeuger, Vermarktungskonzepte,
Kostenstrukturen und Investorenmodelle. Die Landschaftsplaner der HfWU in
Nürtingen betrachten dagegen die Einbindung von Biosphärengebieten und
Geoparks, den Landschaftsverbrauch und Landschaftsschutz. Aus den
verschiedenen Aspekten entwickeln die Studierenden gemeinsam und
interdisziplinär gesundheitstouristische Konzepte und digitale
Vermarkungsmodelle. Die Teams besuchen dabei neben der Hopfenburg das
ehemalige Alte Lager und benachbarte Naturreservate bei Münsingen. Sie
befassen sich mit Erzeugern wie Albgold, aber auch der Albbüffelfarm von
Willi Wolf, Metzgereien, Schäfereien, Bäckereien und gastronomischen
Betrieben. „Die Schwäbische Alb bietet heute schon mustergültige Ansätze
und Modelle für naturnahmen Tourismus“ beschreibt Dr. Steffen Scheurer,
Professor am Studiengang Gesundheits- und Tourismusmanagement die
Vielfalt, die die Region auszeichnet. Sein Kollege Professor Dr. Roman
Lenz, der im Studiengang Landschaftsplanung und Naturschutz lehrt,
beschreibt sie als ein Modell, bei dem nachhaltiger Tourismus parallel zum
Biosphärengebiet entwickelt wurde. Professor Dr. Horst Blumenstock, betont
vor allem den interdisziplinären Ansatz. „Wir haben hier Studierende aus
zwei völlig unterschiedlichen Studiengängen, Ökologen und Ökonomen. Sie
haben ebenso unterschiedliche Sichtweisen und es ist wichtig, die
Studierenden aus ihrer fachlich geprägten Blase herauszuführen.“ Der
Biologe Dr. Markus Röhl und die Ärztin Dr. Barbara Wild, beide Professoren
an der HfWU, waren ebenfalls in das Projekt eingebunden.
Jil Kummer studiert im sechsten Semester Gesundheits- und
Tourismusmanagement und schätzt es sehr, den Blickwinkel der Studierenden
des anderen Studienganges kennenglernt zu haben. „Wir haben eine
gemeinsame Sprache gefunden trotz der völlig anderen fachlichen
Perspektiven. Es war unheimlich spannend und ich wünsche mir noch mehr
Interdisziplinariät im Studium und definitiv auch diese Exkursionen.“
Während der Pandemie arbeiteten rund 50 Studierende in elf Gruppen
ausschließlich in digitalen Lehrformaten. „Das sind wir inzwischen
gewohnt“, sagt Jil Kummer, „aber in Präsenz wäre das Ganze natürlich
schöner gewesen.“ Die Vorschläge, die die Studierenden erarbeiten, werden
mit den Vermarktungskonzepten des Biosphärenreservats abgestimmt und
sollen in die nachhaltige Tourismuskonzeption des Landes Baden-Württemberg
integriert werden. Das Projektseminar läuft seit Beginn des
Sommersemesters und ging am 2. Juli zu Ende.

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Hat der Multilateralismus eine Zukunft?

Digitale Podiumsdiskussion mit der amerikanischen Politikwissenschaftlerin
Anne-Marie Slaughter und dem kanadischen Botschafter in Deutschland
Stéphane DionSeit dem Amtsantritt von Präsident Biden im Januar
2021 verändern sich Charakter, Stil und Ausrichtung der internationalen
Zusammenarbeit. Orientierte sich die Trump-Administration auf dem
internationalen Parkett vorrangig an nationalen Interessenlagen („America
First“), setzt die Biden-Administration nunmehr verstärkt auf
multilaterale Vereinbarungen, um den globalen Herausforderungen zu
begegnen. Auch andere Demokratien im atlantischen Raum setzen auf den
multilateralen Weg regelbasierter Ordnungspolitik, um etwa dem
Klimawandel, dem internationalen Terrorismus, der Corona-Pandemie, der
unkontrollierten Proliferation von Massenvernichtungswaffen Einhalt zu
gebieten. Die Bundesrepublik Deutschland hat ihr Bekenntnis zum
Multilateralismus in dem jüngst vom Kabinett verabschiedeten „Weißbuch
Multilateralismus“ zum Ausdruck gebracht. Kritisiert wird der
Multilateralismus westlicher Prägung jedoch von autoritär regierten
Ländern wie China – begründet nicht zuletzt mit Verweis auf die
vermeintlichen Erfolge des Landes bei der Pandemiebekämpfung.

Die Neuausrichtung US-amerikanischer Außenpolitik in der Biden-
Administration im Allgemeinen und aktuelle Pläne für eine „Koalition der
Demokratien“ bilden den Hintergrund für eine Podiumsdiskussion, die die
mittel- und langfristigen Auswirkungen aktueller globaler Trends für die
Zusammenarbeit atlantischer Demokratien und die Chancen des
Multilateralismus im globalen Kontext analysieren will. Zur
englischsprachigen, digitalen Veranstaltung

„Multilateralism, Atlantic Democracies and Global Order“
mit Stéphane Dion (Botschafter Kanadas in Berlin),
Anne-Marie Slaughter (Princeton University)
und Gunther Hellmann (Goethe-Universität, Moderation)
am Mittwoch, 7. Juli, 17:00 bis 18:00 Uhr
Zoom Meeting

lädt das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität sehr
herzlich ein.

Der kanadische Politikwissenschaftler und Soziologe Stéphane Dion ist seit
2017 kanadischer Botschafter in Deutschland und Sonderbeauftragter Kanadas
für die Europäische Union und Europa. Er gehörte zahlreichen kanadischen
Regierungen an, zuletzt als Außenminister unter Premierminister Justin
Trudeau. Zum Diskussionsthema hat er Ende Juni den Aufsatz „Is
Multilateralism a Success?“ im Blog des Frankfurter Forschungsprojektes
„Multilateralismus - weiter denken“ veröffentlicht. Anne-Marie Slaughter
ist emeritierte Professorin für Politikwissenschaft und Internationale
Beziehungen an der Princeton University. Seit 2013 ist sie
geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Denkfabrik „New America“. 2009
bis 2011 war sie Direktorin des Planungsstabs im US-amerikanischen
Außenministerium unter Hillary Clinton. Gunther Hellmann ist Professor für
Politikwissenschaft an der Goethe-Universität, Leiter des neuen
Forschungsprojekts „Multilateralismus - weiter denken“ und seit 2021
Goethe-Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften.

Die Podiumsdiskussion ist die zweite öffentliche Veranstaltung des
Forschungsschwerpunktes „Democratic Vistas. Reflections on the Atlantic
World“, der im Januar 2021 von dem Politikwissenschaftler Gunther Hellmann
und dem Amerikanisten Johannes Völz am Forschungskolleg
Humanwissenschaften gemeinsam mit dem Kollegdirektor Matthias Lutz-
Bachmann gegründet wurde. Aus verschiedenen Blickwinkeln und Disziplinen
thematisiert die Forschungsgruppe die Potentiale und die Grenzen der
Atlantischen Welt im Hinblick auf die Zukunft der Demokratie.

Teilnahme und Anmeldung
Bitte melden Sie sich per Email an: anmeldung@forschungskolleg-
humanwissenschaften.de. Einige Tage vor der Veranstaltung werden Sie die
Zugangsdaten zum Zoom Meeting mit weiteren Hinweisen zum Format und zu den
Teilnahmemöglichkeiten erhalten.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Gunther Hellmann, Professor für Politikwissenschaft, Goethe-Universität
(Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.); Iris Helene Koban,
Geschäftsführung, Forschungskolleg Humanwissenschaften (Tel.:
06172-13977-10; Email: i.koban@forschungskolleg-humanwissenschaften.de);
Beate Sutterlüty, Wissenschaftskommunikation, Forschungskolleg
Humanwissenschaften (Tel.: 06172-13977-15; Email: b.sutterluety
@forschungskolleg-humanwissenschaften.de); <www.forschungskolleg-
humanwissenschaften.de>

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