Trotz Corona: Gemeinsames Essen und Schlemmen bei virtuellem "Taste the World"
Das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD)
veranstaltet jedes Jahr die International Week mit einem umfangreichen
Programm. Dieses Jahr wurde die Themenwoche virtuell durchgeführt und fand
besonders mit "Taste the World" großen Anklang über den Hauptcampus
hinaus. Bei der virtuellen Veranstaltung kochten internationale
Studierende Gerichte aus ihren Heimatländern, welche die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer zuhause bequem nachkochen konnten. Dieses Jahr wurde "Taste
the World" über Zoom durchgeführt und die Zutaten vorab mit „Taste the
World – to go Boxen“ an die Teilnehmenden verteilt.
Das International Office der Technischen Hochschule Deggendorf (THD)
veranstaltet jedes Jahr traditionell die International Week. Den krönenden
Abschluss und gleichzeitig das Highlight der Woche bildete die virtuelle
Veranstaltung „Taste the World“, bei der internationale Studierende
Lieblingsgerichte aus ihrer Heimat kochen.
Virtuelle Veranstaltungen häufen sich aktuell und oft sind die Teilnehmer
es schon überdrüssig, vor den Bildschirmen zu sitzen. Bei dem erstmals
virtuellen Format „Taste the World“ des International Office der THD war
jedoch das Gegenteil der Fall. Teilnehmer bekamen eine „Taste the World –
to go Box“, welche sie an einem der zahlreichen THD-Standorte vorab
abholen konnten. Insgesamt wurden fast 100 Boxen ausgegeben, was die
Erwartungen der Organisatoren bei weitem übertraf. Dass die Teilnehmer
nicht nur aus Deggendorf, sondern von den Standorten in Pfarrkirchen, Cham
und den insgesamt 12 Technologie Campi kamen, zeigt, dass Essen die
Menschen verbindet wie kein anderes Medium.
Mit „Taste the World“ wird eine etwas andere Reise um die Welt angeboten,
die fremde Länder nicht nur erlebbar macht, sondern auch einen ersten
Vorgeschmack bietet und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses Jahr
wartete das Event mit drei Gängen von zwei Kontinenten auf. Als Vorspeise
gab es „Bread Upma“, eine indische Spezialität. Dabei handelt es sich um
ein Brot mit geschmacksintensiven Gewürzen, Kräutern und Tomaten. Die
Hauptspeise kam aus Südkorea. Mit „Kimbap“ wurde eine koreanische Sushi
Rolle zubereitet. Zum Schluss wurde mit „Baghrir“ ein traditioneller
nordafrikanischer Pfannkuchen aus Grieß gekocht, der auch in Marokko eine
beliebte Nachspeise ist. Zubereitet wurde alles von den Studierenden
zuhause. Per Zoom konnten die Teilnehmer die Gerichte ebenfalls in den
eigenen vier Wänden mit den Zutaten aus der „Taste the World – to go Box“,
nachkochen.
Bisher wurde die Veranstaltung immer vor Ort am Campus in Deggendorf
durchgeführt, was dieses Jahr aber nicht möglich war. Daher kam die Idee
der Boxen und der Übertragung per Zoom auf, welche am Ende wie eine Bombe
einschlug. Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Teilnehmer und dass
das Angebot an allen THD-Standorten gleichermaßen gut angenommen wurde,
unterstreichen den verbindenden Charakter des gemeinsamen Kochens und
Schlemmens. Nicht nur Studierende und Personal nahmen am ersten virtuellen
„Taste the World“ teil, auch THD-Präsident Prof. Dr. Peter Sperber kochte
zuhause selber mit. Für den reibungslosen Ablauf im Vorfeld sorgten die
studentischen Hilfskräfte, welche die Boxen vorbereiteten und dann an die
jeweiligen Standorte verteilten. Aufgrund des großen Anklangs und der
durchwegs gelungenen Veranstaltung fasst das International Office ins
Auge, künftig „Taste the World“ zwar wieder vor Ort am Campus, zusätzlich
dazu aber auch als virtuelles Format, anzubieten.
In der International Week vom 21. bis 25. Juni wurden neben dem
gemeinsamen Kochen bei „Taste the World“ zahlreiche weitere
Veranstaltungen angeboten. So gab es verschiedene Infoveranstaltungen zu
Auslandssemester und -praktikum oder das traditionelle
Erzählcafé/KULTURcafé, bei dem internationale Studierende über ihre
Heimat, dieses Mal über Celebrities in den verschiedenen Ländern,
berichteten. Auch die internationalen Tutoren und der studentische Verein
ESN beteiligten sich rege an der International Week. Sie steuerten
virtuelle Quiz- und Spieleabende bei. Großen Andrang fand der Bayerisch
Crash-Kurs, der vor allem den internationalen Studierenden die bayerische
Kultur und Sprache vermittelte.
Das International Office blickt auf eine informative und unterhaltsame
International Week zurück, die nicht nur Menschen aus unterschiedlichen
Ländern und Kulturen, sondern auch die Hochschulfamilie campusübergreifend
verband wie selten zuvor.
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