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VDI-Presseinfo zur ILA 24: Policy Factsheet fordert Aufnahme eines Forschungsprogramms für Kleinsatelliten

Die Luft- und Raumfahrtausstellung ILA befasst sich vom 5.-9.6.2024 sowohl
mit der europäischen Entwicklung als auch mit Satelliten
Navigationsprogrammen. Robuste Multi-Satellitensysteme in niedrigen
Umlaufbahnen sind entscheidend für zuverlässige weltraumgestützte
Informationsquellen, wie Telekommunikations-, Navigations- und
Erdbeobachtungssysteme. Der VDI stellt in einem Policy Factsheet klare
Handlungsempfehlungen für den Innovationsstandort Deutschland auf.

Speziell bei wichtigen Anwendungen, wie der Katastrophenunterstützung oder
beim autonomen Fahren existiert großes Anwendungspotenzial. In Deutschland
besteht trotz vielversprechenden Technologiepotenzials im „New-
Space“-Sektor für die Produktion jedoch großer Nachholbedarf, um die
Herstellung größerer Zahlen von Satelliten hochzufahren, so die Aussage
des VDI Policy Factsheets. Der internationale Vergleich zeigt es deutlich:
Es braucht nationalstaatliche Aufträge, um internationale
Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen.

VDI-Experte Prof. Dr. Klaus Schilling, Vorstand Zentrum für Telematik,
sagt: "Es liegt nicht nur bei Robert Habecks Wirtschafts- und
Klimaministerium. Auch das Forschungsministerium und das
Verkehrsministerium sind Adressaten. Da gibt es ein Risiko, dass das Thema
zwischen die Stühle fällt. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt darauf
aufmerksam machen.”

Die strategische Bedeutung der Raumfahrt für souveräne Handlungsfähigkeit
im Digitalisierungsbereich nimmt durch wachsende Fähigkeiten der
Satellitennetze in niedrigen Umlaufbahnen enorm zu. Dort bestehen die
Vorteile kurzer Verzögerungen, großflächiger Abdeckung und hoher
Robustheit. Satelliten bieten so Technologien für Kommunikation,
Erdbeobachtung und Navigation. Der VDI fordert als konkrete Handlung unter
anderem die Aufnahme eines Forschungsprogramms zu sicheren Multi-
Satellitensystemen, um mit verteilten Sensoren auf Kleinstsatelliten die
traditionellen Satelliten zu ergänzen.

Weiterhin besteht Bedarf bei der strategischen Förderungen von KMUs. Dies
sind bei der Komplexität der Raumfahrt für eine nachhaltige Entwicklung
nötig. Klaus Schilling ergänzt: “Wir müssen in Europa ein eigenes
Multisatellitensystem haben. Von einem erratischen Milliardär wie Elon
Musk abhängig zu sein, ist keine gute Idee.”

Für weitere Statements und Informationen, melden Sie sich gerne in der
Pressestelle. Hier gelangen Sie zum Policy Factsheet.
https://www.vdi.de/fileadmin/pages/mein_vdi/redakteure/publikationen/VDI-
Policy-Factsheet_New-Space-fuer-robuste-Satellitennetze.pdf

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Tag der offenen Tür: Entdecke Deine Zukunft an der HWR Berlin!

Am 12. Juni 2024 gibt es von 11–15 Uhr an der Hochschule für Wirtschaft
und Recht Berlin Infos und Beratung zum Studium in Wirtschaft, Verwaltung,
Recht und Sicherheit, zum Bewerbungsverfahren und mehr.

Berlin, 3. Juni 2024 – Die Bewerbungsfrist für Bachelorstudiengänge zum
Wintersemester 2024/2025 hat begonnen, die Bewerbungsfrist für
verschiedene Masterstudiengänge läuft bis Mitte Juni. Welches Studienfach
passt? Wie läuft die Bewerbung ab? Tipps zur Studienorientierung, zu
Bewerbungsverfahren und zur Studienfinanzierung gibt es am Mittwoch, dem
12. Juni 2024, von 11.00–15.00 Uhr am Campus Schöneberg der Hochschule für
Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin).
https://www.hwr-berlin.de/tag-der-offenen-tuer/?mtm_campaign=tdot-2024-X

Für wen sich die Teilnahme lohnt

Der Tag der offenen Tür hält wertvolle Einblicke bereit für alle, die auf
der Suche sind nach einem passenden Studiengang und auch für
Studieninteressierte, die ihre Wahl bereits getroffen haben. Eltern,
Lehrerinnen und Lehrer sind ebenfalls herzlich willkommen zum
Studieninformationstag der HWR Berlin.
https://www.hwr-berlin.de/studium/beratung/allgemeine-
studienberatung/#c25464

Breites Studienangebot

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin bietet über 60 Bachelor-,
Master- und MBA-Studiengänge an in den Bereichen Wirtschafts-,
Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie in den
Ingenieurwissenschaften. Studienformate sind auf diverse Lebenssituationen
und Voraussetzungen ausgerichtet: Es gibt Vollzeit-, berufsbegleitende und
duale Studiengänge. Alle Programme haben einen engen Praxisbezug. Die HWR
Berlin unterhält 195 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen
Kontinenten und fördert den internationalen Studierendenaustausch.
https://www.hwr-berlin.de/studium/studiengaenge/

Frühzeitig informieren

Für einen Studienstart zum Wintersemester 2024/25 müssen Erststudierende
ihre Bewerbung in der Regel bis 15. Juli 2024 einreichen. Das
Wintersemester beginnt am 1. Oktober 2024. Vor Semesterbeginn werden
wirtschaftsmathematische Vorkurse angeboten. Für die dualen Studiengänge
legen die Partnerunternehmen die Bewerbungsfristen fest, auch
Vorlesungszeiten und Studienablauf unterscheiden sich.
https://www.hwr-berlin.de/studium/bewerbung/bewerbungsfristen/

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist eine
fachlich breit aufgestellte, international ausgerichtete Hochschule für
angewandte Wissenschaften, einer der bundesweit größten staatlichen
Anbieter für das duale Studium und im akademischen Weiterbildungsbereich.
Sie sichert den Fachkräftebedarf in der Hauptstadtregion und darüber
hinaus. Rund 12 500 Studierende sind in über 60 Studiengängen der
Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, Ingenieur- und Polizei- und
Sicherheitswissenschaften sowie in internationalen Master- und MBA-
Studiengängen eingeschrieben. Die HWR Berlin ist die viertgrößte
Hochschule für den öffentlichen Dienst in Deutschland und mehrfach
prämierte Gründungshochschule. Über 700 Kooperationen mit Partnern in der
Wirtschaft und im öffentlichen Dienst garantieren den ausgeprägten
Praxisbezug in Lehre und Forschung. 195 aktive Partnerschaften mit
Universitäten auf allen Kontinenten fördern einen regen
Studierendenaustausch und die internationale Forschungszusammenarbeit. Die
HWR Berlin ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for
Excellence“ und unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz
„Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

http://www.hwr-berlin.de

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Start der öffentlichen Konsultationsphase: Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK

Die Version 7 der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische KHK
steht ab sofort bis zum 1. Juli 2024 zur öffentlichen Konsultation bereit.
Alle sind dazu eingeladen, die Leitlinie kritisch zu kommentieren.

Für die Version 7 der NVL Chronische KHK hat die multidisziplinäre
Leitliniengruppe die Kapitel Definition und Epidemiologie, Diagnostik und
Medikamentöse Therapie und Versorgungskoordination überarbeitet. Alle
weiteren Kapitel hat sie hinsichtlich Aktualität und Gültigkeit bestätigt.

Als wichtige Neuerung empfiehlt die Leitliniengruppe in der Diagnostik,
die CT-Koronarangiographie (CCTA) bevorzugt einzusetzen, wenn nach den
Voruntersuchungen mit mäßiger Wahrscheinlichkeit eine KHK vorliegt. Für
die Überlegenheit der CCTA liegen Daten mit hoher Aussagesicherheit vor.
Die Leitliniengruppe beruft sich dabei unter anderem auf den
Evidenzbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen (IQWiG).

Die gemeinsame Entscheidungsfindung sieht die Leitliniengruppe als
wichtiges Instrument zur Sicherung der Selbstbestimmung der Betroffenen.
Daher formuliert sie zur Stärkung der patientenzentrierten Versorgung eine
ergänzende Empfehlung.

Zur Förderung der Kommunikation zwischen den beteiligten Professionen und
Sektoren hat die Leitliniengruppe das Kapitel Versorgungskoordination
angepasst, unter anderem mit neuen Empfehlungen zum DMP KHK sowie zur
Kooperation. Im Kapitel zur medikamentösen Therapie gibt es keine
grundlegenden Änderungen, aber einige Anpassungen in den Unterkapiteln
Thrombozytenaggregationshemmer und Lipidsenker sowie zwei neue
Algorithmen.

Das öffentliche Konsultationsverfahren ist ein Qualitätsmerkmal des
Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien. Hier besteht die
Möglichkeit, die Ergebnisse aus der Leitliniengruppe zu begutachten. Die
Leitliniengruppe prüft die eingegangenen Vorschläge sorgfältig und
entscheidet über deren Berücksichtigung. Alle Kommentare und deren
Bewertung werden im Leitlinienreport veröffentlicht.

Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der
Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und
der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für
Qualität in der Medizin beauftragt. Zu ausgewählten Krankheitsbildern
arbeiten Expertinnen und Experten verschiedener Organisationen zusammen,
um im Rahmen der strukturierten Versorgung chronisch kranker Menschen die
angemessene und evidenzbasierte Patientenversorgung darzustellen.
So geben Sie Ihren Kommentar ab:
Interessierte und Expert*innen können die Konsultationsfassung der
Leitlinie kostenfrei herunterladen und bis zum 1. Juli 2024 kommentieren
sowie Änderungen und Ergänzungen vorschlagen (per E-Mail an:
<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>).

Bitte nutzen Sie für Ihre Rückmeldung ausschließlich den
Kommentierungsbogen.

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Rudern gegen Krebs: Spannender Renntag für den guten Zweck

Am 8. Juni 2024 gehen 200 Profi- und Hobby-Sportlerinnen und -Sportler am
Blasewitzer Elbufer an den Start. // Mit dem Erlös werden Projekte für
Onkologie-Patientinnen und -Patienten unterstützt. // Am Renntag warten
ein buntes Bühnenprogramm und eine Tombola auf die Besucherinnen und
Besucher.

Ein wichtiges und inzwischen zur Tradition gewordenes Event zum Sammeln
von Spenden für Projekte, die Krebspatientinnen und -patienten
zugutekommen, steht im Juni an: die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“.
Nachdem die Veranstaltung am Blasewitzer Elbufer zunächst coronabedingt
pausieren musste und 2022 die zehnjährige Jubiläumsregatta stattfand,
stehen in diesem Jahr die Teams von 50 Mannschaftsbooten in den
Startlöchern und trainieren fleißig für den großen Tag am 8. Juni 2024.
„Mit den Spenden aus der Regatta ‚Rudern gegen Krebs‘ konnten wir in den
vergangenen Jahren wegweisende Projekte initiieren, um frühzeitig und
gezielt die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Da dieser Aspekt
nur in geringem Umfang als Krankenhausleistung finanzierbar ist, spielen
die Spenden aus der Benefiz-Regatta eine entscheidende Rolle. Deshalb ist
das Engagement der Spenderinnen und Spendern sowie von allen, die dieses
außergewöhnliche Ereignis organisatorisch unterstützen, so wichtig“, sagt
Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand am Uniklinikum Dresden.

Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ auf und an der Elbe in Dresden
steht vor der Tür. Insgesamt 50 Teams rudern am 8. Juni 2024 jeweils im
Vierer samt Steuermann die 300-Meter-Strecke am Blauen Wunder. Gemeinsam
mit dem Sächsischen Elbe-Regattaverein (SERV) stellt das Uniklinikum die
Ruder-Regatta für den guten Zweck als Partner der Stiftung Leben mit Krebs
zum elften Mal auf die Beine. In bester Tradition starten Patientinnen und
Patienten, Ärzteschaft, Pflegepersonal und Mitarbeitende des Uniklinikums
Dresden, aber auch Rudersportlerinnen und -sportler sowie Ruderneulinge
regional ansässiger Unternehmen bei dem sportlichen Wettbewerb. Sie alle
stellen – als Einsteigerinnen und Einsteiger oder aber bereits mit
Expertise ausgestattet – ihr großartiges Engagement unter Beweis und
setzen so durch ihren Einsatz ein starkes Zeichen gegen Krebs. Ihr Zeil:
Gemeinsam aktiv für den guten Zweck. Ins Leben gerufen wurde „Rudern gegen
Krebs“ von der Stiftung Leben mit Krebs, die bundesweit an mehr als zehn
Standorten Benefizregatten veranstaltet.

Trainer bereiten Teams auf den Wettkampf vor

Bereits seit Ende März werden die Teams in Dresden von den Rudervereinen
auf den Wettbewerb vorbereitet. Trainer Karl-Heinz Endler ist für das
Patientenboot zuständig, das von drei Frauen und einem Mann plus
Steuermann zur Regatta auf der Elbe unterwegs sein wird. Die erste der
vier Trainingseinheiten fand im klubeigenen Ruderbecken statt, die drei
weiteren im Vierer auf dem Fluss. „Die größte Herausforderung ist
wahrscheinlich, aus vier Individualistinnen und Individualisten innerhalb
kürzester Zeit eine Mannschaft zu formen und diesem Team die Gewissheit zu
vermitteln, dass das Boot trotz ‚Kippelns‘ stabil im Wasser liegt“, sagt
Karl-Heinz Endler. Und letztlich soll das Team-Erlebnis am 8. Juni vor
allem Spaß machen. Das betont auch Barbara Hauptmann vom Patientenbeirat,
die bei allen bisherigen Regatten in Dresden dabei war und sich um die
Besetzung der Patientenboote kümmert. Inzwischen überlässt die 71-Jährige
aber den Jüngeren die Plätze an den Rudern. „Es ist immer spannend zu
beobachten, wie die vier Menschen durch die gemeinsame Herausforderung als
Team zusammenwachsen.“ Diese Erfahrung hat auch Beate Schinköthe gemacht.
Sie ist bereits zum zweiten Mal im Patientenboot dabei und konnte auch
ihre Freundin Romy Krutak davon überzeugen, mitzurudern.

Regatta am 8. Juni ab 9 Uhr im Sportzentrum Oehmestraße

Beide Frauen sind Leukämie-Patientinnen am Uniklinikum Dresden und haben
sich bei einer Stammzelltransplantation kennengelernt. Warum sie bei der
Benefiz-Regatta dabei sind? „Wir wollen ein Statement setzen und zeigen,
dass man trotz einer Krebserkrankung etwas schaffen kann“, sagt Beate
Schinköthe. Und doch schien die Herausforderung zunächst zu groß zu sein.
„Als wir zum ersten Mal in das wacklige Boot gestiegen sind, haben wir
gedacht: Das wird nie etwas.“ Umso stolzer seien sie gewesen, als sie bei
der letzten Regatta 2022 schließlich ins Ziel ruderten. „Da war klar, dass
wir auch das nächste Mal dabei sind.“ Nun ist es endlich soweit: Wer die
Teams am 8. Juni ab 9 Uhr anfeuern will, ist im Sportzentrum Blasewitz,
Oehmestraße 1, herzlich willkommen. Für Speisen und Getränke sowie ein
buntes Bühnenprogramm samt Kinder- und Erwachsenen-Tombola ist ebenfalls
gesorgt.

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