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Dreams and my Reality I & II

Ein Populärer Gebrauch der Fotografie (2023)  Charlotte Anna Rathmann
Ein Populärer Gebrauch der Fotografie (2023) Charlotte Anna Rathmann

Studierende des Lehrgebiets Fotografie der Hochschule Düsseldorf nehmen
mit zwei Ausstellungen an der düsseldorf photo + teil

Anlässlich der Fotobiennale düsseldorf photo + zeigt das Lehrgebiet
Fotografie der Hochschule Düsseldorf zwei Ausstellungen. Unter der Leitung
von Prof.’in Mareike Foecking präsentieren Studierende und Lehrende eine
Vielfalt fotografischer Genres und Positionen. Bereits am 4. Mai eröffnet
um 17 Uhr die erste Ausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf. Die dort
gezeigten Arbeiten entstanden im Seminar „Artistic Research“ von Prof.’in
Mareike Foecking. Sie reagieren auf die Sammlung des Stadtmuseums und
ergänzen die Ausstellung um zeitgenössische Erzählungen. Am 17. Mai, dem
offiziellen Eröffnungstag von düsseldorf photo+, findet um 18 Uhr auf dem
Campus der Hochschule Düsseldorf in Derendorf die Vernissage der zweiten
Ausstellung statt, begleitet von Klaus Fiehe (1LIVE/Byte.FM) mit
musikalischer Performance. Die Ausstellung schafft einen Überblick über
verschiedene gegenwärtige Konzepte und Genres des Fotografischen. Die
Diversität der Arbeiten spiegelt das breite Spektrum des fotografischen
Diskurses an der Hochschule Düsseldorf wider. Auch die Lehrenden des
Lehrgebietes, Mareike Foecking, Nina Ditscheid, Mark Hermenau, Moritz
Krauth, Andreas Langfeld, Hartmut Nägele und Morgaine Schäfer sind mit
eigenen Arbeiten vertreten.

Dreams and my Reality I
4.5.–2.6.2024
Eröffnung: 4.5.2024, 17 Uhr mit Annette Klinke (Bezirksvertretung 1)
Midissage: 18.5.2024
Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 11–18 Uhr
https://hsd-pbsa.de/veranstaltung/dreams-and-my-reality-i/


Dreams and my Reality II
17.5.–20.5.2024 Preview: 17.5.2024, 16:30 Uhr
Eröffnung: 17.5.2024, 18 Uhr mit Klaus Fiehe (1LIVE / Byte.FM)
Hochschule Düsseldorf, Gebäude 4, Münsterstraße 156, 40476 Düsseldorf
Öffnungszeiten: Samstag bis Montag: 12–18 Uhr
https://hsd-pbsa.de/veranstaltung/dreams-and-my-reality-ii/

Ausstellungshinweis HSD Fotografie Dreams and my Reality I

In einem Museum auszustellen ist für viele Künstler*innen ein Traum. In
einem „White Cube“, der nur der eigenen Arbeit, dem eigenen Bild, den
eigenen Gedanken geöffnet wird und der von ihnen eingenommen werden kann.
Was aber passiert, wenn junge Künstler*innen auf eine Realität treffen, in
welcher der Ausstellungsraum bereits von einer Sammlung besetzt ist?

Ein Museum, das voller Geschichte ist und in dem jede Wand Geschichten
erzählt, ermöglicht es, die Räume und Exponate als eine Einheit zu
betrachten und auf sie zu reagieren. Die Künstler*innen finden etwas vor,
zu dem sie in ihrer Arbeit inhaltliche und formale Bezüge herstellen und
das Vorgefundene ergänzen und kommentieren können.

Im Kurs „Artistic Research“ von Prof.’in Mareike Foecking beschäftigen
sich die Studierenden bereits seit Längerem mit der Frage, mit welchen
Methoden künstlerisch geforscht werden kann. Ihre Ausstellung im
Stadtmuseum Düsseldorf ist das Ergebnis einer intensiven
Auseinandersetzung mit individuellen Forschungsfragen, die sich nun
explizit in die Räume und Inhalte des Stadtmuseums einfügen. Es geht um
die Stadtgesellschaft, den Wandel der Generationen, kulturelle Vielfalt,
Identität, Macht und Ohnmacht, um architektonische Strukturen und
Ideologien. Andere Arbeiten befassen sich mit den Künstler*innen der Stadt
und den sie umgebenden Mythen. Die Studierenden arbeiten
medienübergreifend und schaffen eine konzeptionelle Reflexion
fotografischer Prozesse. Sie fügen der im Stadtmuseum ausgestellten
Geschichte ihre eigenen Träume und Realitäten hinzu. Dabei schaffen sie
eine formale und inhaltliche Vielfalt, die die Diversität der Lebenswelt
junger Menschen widerspiegelt.

Bild: Charlotte Anna Rathmann: Ein Populärer Gebrauch der Fotografie
(2023) © Charlotte Anna Rathmann, Düsseldorf, 2023

Ausstellungshinweis HSD Fotografie Dreams and my Reality II

Träume und Realität, Fiktion, Realitäten, Bilder. Im Zentrum der
Betrachtung der in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten stehen das Medium
Fotografie und sein Verhältnis zu Realität und Fiktion. Zu sehen sind
Arbeiten der Studierenden und Lehrenden des Lehrgebiets Fotografie der
Hochschule Düsseldorf. Sie setzen sich jeweils mit spezifischen Sujets
auseinander, arbeiten zu Körperlichkeit im Bild, fotografischen
Tagebüchern und Realitäts- Abbildungen ebenso wie mit redaktioneller
Fotografie, fotochemischen oder fotogrammetrischen Verfahren.

Die Lehrenden Mareike Foecking, Nina Ditscheid, Mark Hermenau, Moritz
Krauth, Andreas Langfeld, Hartmut Nägele und Morgaine Schäfer bilden ein
großes Spektrum verschiedener Genres und Konzepte des Fotografischen ab.
Eine Vielfalt, die der Kern der Lehre der Fotografie an der Hochschule
Düsseldorf ist.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über die verschiedenen Konzepte
und Genres des Fotografischen und nimmt damit Bezug auf eine historische
Ausstellung, die documenta 6, in der die Fotografie erstmalig in solch
einer Breite im Kunstkontext gezeigt wurde. Der Idee und Konzeption dieser
historischen Ausstellung fügen die Studierenden eine Multitude
zeitgenössischer fotografischer Positionen hinzu. Dabei wird durch die
Diversität der Positionen eine gegenwärtige Verfasstheit des
Fotografischen sichtbar gemacht.

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Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) weiterführen!

weitergeführt werden  Darko Stojanovic  pixabay.de
weitergeführt werden Darko Stojanovic pixabay.de

Kürzlich wurde bekannt, dass das Ärztliche Zentrum für Qualität in der
Medizin (ÄZQ) zum Ende des Jahres aufgelöst wird. Zum Arbeitsfeld des ÄZQ
gehört bisher auch die Erstellung der fachübergreifenden Nationalen
VersorgungsLeitlinien (NVL). Die Deutsche Gesellschaft für
Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) setzt sich für die
Weiterführung dieser Arbeit ein.

Mitte April haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und
Bundesärztekammer (BÄK) mitgeteilt, dass sie das ÄZQ zum Ende 2024
auflösen werden. Das ÄZQ wurde 1995 gegründet, um eine
interessensunabhängige Qualitätssicherung in der Medizin einzuführen und
die Versorgung stärker evidenzbasiert auszurichten. Vor diesem Hintergrund
hat das ÄZQ seitdem zahlreiche breit angelegte und fachübergreifende NVL
erstellt, die heute aus der medizinischen Versorgung nicht mehr
wegzudenken sind.

Auch die DEGAM ist beteiligt: „Unsere Fachgesellschaft investiert seit
Jahren viel in die Erstellung und Entwicklung der NVL“, kommentiert Prof.
Martin Scherer, Präsident der DEGAM. „Wir brauchen die NVL auch weiterhin,
um die medizinische Versorgung in Deutschland qualitativ hochwertig und
evidenzbasiert auszurichten. Zu diesem Commitment stehen wir. Zur
Fortführung des NVL-Programms steht die DEGAM jetzt und in Zukunft zur
Verfügung.“

Konkret beteiligt sich die DEGAM seit vielen Jahren über ihre Sektion
Leitlinien und Qualitätsförderung (SLQ) am NVL-Programm: Die SLQ entsendet
für alle NVL-Vorhaben Expertinnen und Experten aus der hausärztlichen
Praxis. „Die DEGAM ist die einzige Fachgesellschaft, die an allen NVL
mitarbeitet. So wird die Perspektive der Allgemeinmedizin im Zusammenspiel
mit der fachspezialistischen Versorgung abgebildet – und eine
Ausgewogenheit der verschiedenen Perspektiven gewährleistet“, ergänzen die
Sektionssprecherinnen Dr. Jeannine Schübel und Dr. Karen Voigt.

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Pilotprojekt Stärkung der kinder- und jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Versorgung gestartet

Ute Gawollek, Verwaltungsdirektorin SKH Großschweidnitz, Martina Weber, 2. Beigeordnete Landkreis Görlitz, Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand UKD, Raimund Böhle, Prokurist Carus Consillium Sachsen  CCS GmbH
Ute Gawollek, Verwaltungsdirektorin SKH Großschweidnitz, Martina Weber, 2. Beigeordnete Landkreis Görlitz, Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand UKD, Raimund Böhle, Prokurist Carus Consillium Sachsen CCS GmbH

Die Kooperationsvereinbarung für ein „Pilotprojekt zur Stärkung der
kinder- und jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Versorgung in
einer Modellregion mit ländlicher Prägung“ wurde heute im Rahmen eines
Kick-off-Meetings am Sächsischen Krankenhaus Großschweidnitz offiziell
unterzeichnet. Kooperationspartner sind das Sächsische Staatsministerium
für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, vertreten durch das SKH
Großschweidnitz, die Carus Consilium Sachsen GmbH (CCS), das
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen
Universität Dresden sowie der Landkreis Görlitz.

In Anwesenheit von Staatssekretärin Dagmar Neukirch und Prof. Dr. med. D.
Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des UKD, erfolgte damit der Start
des „Pilotprojekts KJP“, das bis Ende 2024 läuft. Das Pilotprojekt KJP
wird aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen finanziert.

„Ich begrüße das Pilotprojekt KJP mit dem Ziel der Stärkung der kinder-
und jugendpsychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung im
Landkreis Görlitz. Das Sächsische Krankenhaus als Kooperationspartner
übernimmt eine wichtige Aufgabe im Bereich der stationären Versorgung in
der Kinder- und Jugendpsychiatrie und ist ein fester Baustein in der
Region. Als landeseigene Institution stellt das SKH auch ein attraktiver
Arbeitgeber dar und unterstützt solche Kooperationen“, sagt Frau
Staatssekretärin Dagmar Neukirch.

"Immer wieder spüren wir, wie notwendig und verlässlich gute Kooperationen
und Partnerschaften für die Krankenversorgung sind. Nur so können wir auch
in Zukunft eine moderne Versorgung und Therapie über Fachbereiche sowie
regionale Grenzen hinweg für Menschen auch im ländlichen Raum anbieten.
Die Hochschulmedizin Dresden setzt schon lange auf diesen Weg und hat
vielfältig bewiesen, welche Chancen Kooperationsprojekte und -angebote
haben", sagt Prof. Michael Albrecht.

Hintergrund des Projekts ist die Tatsache, dass der Bedarf an Hilfen für
Kinder und Jugendliche mit psychischen und psychiatrischen Störungen
und/oder Verhaltensproblemen, die sich in einer Krisensituation befinden,
aktuell die Möglichkeiten der Systeme übersteigt. Dies kommt besonders in
Regionen mit ländlicher Prägung zum Tragen und trifft auch auf den
Landkreis Görlitz zu, der als Region für das Pilotprojekt ausgewählt
wurde.

Zu den Zielen des „Pilotprojekts KJP“ zählen neben der Analyse der
aktuellen Situation der Aufbau nachhaltiger und institutionsübergreifender
Netzwerkstrukturen, die Entwicklung des Fachkräftenachwuchses sowie der
Ausbau der telemedizinischen Unterstützung zur Versorgungsverbesserung im
ländlichen Raum.

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„Zukunft der Raumplanung“ – ARL-Arbeitskreisergebnisse im neuen Themenheft der RaumPlanung veröffentlicht

Cover des Themenheftes
Cover des Themenheftes "Zukunft der Raumplanung der Fachzeitschrift RaumPlanung IfR - Informationskreis für Raumplanung

Wie sieht die Zukunft der Planung aus und was hat für Auswirkungen auf
unser Leben?
In den politischen Debatten zu aktuellen Themen wie gleichwertigen
Lebensverhältnissen, Energiewende, demographischem Wandel und neuen
Mobilitätsformen bleiben die Akteure der Raumordnung und ihr wichtiger
Beitrag zur Transformation oft unsichtbar. Statt großem Wurf ist das
Alltagsgeschäft durch lange Verfahren, komplexe Planwerke und
Umsetzungsdefizite geprägt. In Anbetracht dieser Herausforderungen ist die
aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift RaumPlanung der „Zukunft der
Raumplanung“ gewidmet.

Wie können sich die Akteure der Raumplanung auf dynamische Veränderungen
und zunehmend komplexere Realitäten einstellen? Können die bestehenden
Systeme und Planinstrumente optimiert werden oder ist ein radikaler
Neustart erforderlich?

Die Beiträge beleuchten die Fragen zur Zukunft der Raumplanung aus
verschiedenen Perspektiven: einer Rückschau auf vergangene Szenarien und
Zukünfte, über neue Szenarien zur strategischen Weiterentwicklung der
Planung, aber auch mithilfe künstlicher Intelligenz generierter
Zukunftsvorstellungen sowie einer neuen Ausrichtung der Planung im Sinne
des Postwachstums.

Der Themenschwerpunkt dieser Ausgabe ist ein Ergebnis des Arbeitskreises
(AK) der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft.
Der AK „Zukunft der Planung“, wurde von Thorsten Wiechmann (TU Dortmund)
geleitet. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge sind größtenteils
Mitglieder dieses Arbeitskreises.

Ein Blick auf die Beiträge im Einzelnen:

- Diller, C. (2024): Ein Blick zurück in die Zukunft. Die Szenarien der
Raumentwicklungspolitik von 2004. In: RaumPlanung 226/2-2024: 8-13.

- Sondermann, M.; Maikämper, M. (2024): Zurück in vergangene Zukünfte.
Retrofuturistische Perspektiven auf räumliches Planen. In: RaumPlanung
226/2-2024: 14-20.

- Wiechmann, T.; Buße von Colbe, J.; Jenssen, T.; Klemme, M.; Schulze
Dieckhoff, V.      (2024): Zur Zukunft der Planung. Vier Szenarien als
Ausgangspunkte der strategischen Weiterentwicklung. In: RaumPlanung
226/2-2024: 21-28.

- Buße von Colbe, J.; Levin-Keitel, M.; Schulze Dieckhoff, V. (2024): The
future of spatial planning? Just ask my AI! Die Planung von übermorgen aus
Sicht von KI-Algorithmen. In: RaumPlanung 226/2-2024: 29-33.

- Lamker, C. (2024): Raumplanung und das Ende von Wachstum und Fläche.
Wachstumsbias und Postwachstumskritik. In: RaumPlanung 226/2-2024: 34-40.

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