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Neuer Bachelor »Verkehrswissenschaften« an der TH Deggendorf

Die Mobilitätswende braucht auch neue Kompetenzen. Die TH Deggendorf will solche mit dem Bachelor Verkehrswissenschaften liefern.  THD
Die Mobilitätswende braucht auch neue Kompetenzen. Die TH Deggendorf will solche mit dem Bachelor Verkehrswissenschaften liefern. THD

Unsere Mobilität befindet sich in einem großen Umbruch. Zugleich bildet
sie ein wesentliches Fundament der modernen Gesellschaft, ist Basis für
Wachstum und Wohlstand. Es braucht also ein Umdenken und neue
ganzheitliche Konzepte. Mit dem neuen Bachelorstudiengang
»Verkehrswissenschaften« möchte die Technische Hochschule Deggendorf (THD)
ab dem Wintersemester 2024/25 genau dieses Thema fokussiert adressieren.

„Die Verkehrswissenschaften spielen im dynamischen Feld der
Mobilitätswende eine entscheidende Rolle“, erklärt Studiengangsleiter
Prof. Dr. Johannes Klühspies. Der THD-Professor ist auch Präsident des
»International Maglev Boards«, einer Nicht-Regierungsorganisation
international renommierter Expertinnen und Ingenieure im Transportwesen.
Klühspies ist davon überzeugt, dass den logistischen Herausforderungen
unserer Zeit nur mit innovativen Verkehrskonzepten und langfristigen
Mobilitätsstrategien begegnet werden könne. Und um genau diese entwickeln
zu können, dazu soll sein neuer Bachelor-Studiengang an der Hochschule in
Deggendorf beitragen. „Im Zentrum eines zukunftsfähigen
Mobilitätsmanagements stehen die individuellen Bedürfnisse und Beweggründe
der Menschen: Mobilität gilt vielen als Inbegriff persönlicher Freiheit.
Gleichzeitig sind sich die meisten Menschen in Europa der Schattenseiten
des Verkehrs – wie Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch, Veränderungen
der Landschaft, Staus und Unfälle – deutlich bewusst“, so Klühspies. Die
Expertise für Absolventinnen und Absolventen aus einem Studiengang
Verkehrswissenschaften ziele daher darauf ab, Mobilität für Menschen nicht
nur zu ermöglichen und zu verbessern, sondern auch deren negative
Auswirkungen so weit wie möglich zu reduzieren. „Mit der Entscheidung für
Verkehrswissenschaften setzen sich Studierende an die Spitze eines
dynamischen und sich ständig weiterentwickelnden Feldes, das eine zentrale
Rolle in der Gestaltung der Zukunft unserer Mobilität und unseres
Zusammenlebens auf diesem Planeten spielt“, ist der THD-Professor
überzeugt.

Der Abschluss im neuen THD-Studiengang »Verkehrswissenschaften« ist der
Bachelor of Science (B.Sc.). Das Studium startet erstmals am 1. Oktober
2024, der Bewerbungszeitraum läuft noch bis zum 15. Juli unter www.th-
deg.de/bewerbung. Als Zulassungsvoraussetzung gelten neben einer
Hochschulzugangsberechtigung auch eine Meisterprüfung in einer
verkehrsrelevanten Branche oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mit
mindestens zwei Jahren Berufserfahrung.

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AACSB für die ISM – ein selten vergebenes Wissenschaftssiegel 1. Klasse / Höchste internationale Hochschulauszeichnung

Begehung der AACSB-Gutachter am Hauptsitz der ISM in Dortmund - „ein aufwändiger, spannender Prozess“, erinnern sich die Beteiligten. In der Mitte: Präsident und Geschäftsführer Prof. Dr. Ingo Böckenholt.
Begehung der AACSB-Gutachter am Hauptsitz der ISM in Dortmund - „ein aufwändiger, spannender Prozess“, erinnern sich die Beteiligten. In der Mitte: Präsident und Geschäftsführer Prof. Dr. Ingo Böckenholt.

Höchste Qualität in der Lehre, engagierte Dozenten
auch in der angewandten Forschung, erfolgreiche Kooperationen mit
Unternehmen und internationalen Hochschulen sowie sehr gute
Berufseinstiegschancen für Absolventen – das sind zentrale Voraussetzungen
für die renommierte AACSB Akkreditierung. Die International School of
Management (ISM) hat darauf jahrelang hingearbeitet. Jetzt hat sie das
wichtige Gütesiegel erhalten – als aktuell einzige unter den privaten
Fachhochschulen in Deutschland.
Die AACSB entstand als global tätige gemeinnützige Organisation 1916.
Gründungsmitglieder waren z. B. Top-Universitäten wie Harvard, Yale und
Berkeley.

Die International School of Management (ISM) hat jahrelang auf diese
spezielle Akkreditierung hingearbeitet. Jetzt hat die
Wirtschaftshochschule mit Hauptsitz in Dortmund das wichtige Gütesiegel
erhalten und darf das AACSB Logo nutzen – als aktuell einzige unter den
privaten Fachhochschulen in Deutschland.

Die Abkürzung steht für Association to Advance Collegiate Schools of
Business. Sie hat sich in der Welt den Ruf als führende
Akkreditierungsgesellschaft erworben. Ihre Standards sind anspruchsvoll.
Es dauert in der Regel mehrere Jahre, um das Siegel zu erhalten –
entsprechend selten wird es vergeben. Bis zur finalen Prüfung sind
unterschiedliche Zwischenschritte erfolgreich zu bewältigen. Weltweit
haben ca. sechs Prozent aller Business Schools dieses Siegel, in
Deutschland sind es derzeit gut ein Dutzend Hochschulen. Die ISM hat es
nun geschafft und ist die aktuell einzige unter den privaten
Fachhochschulen in Deutschland mit einer AACSB Akkreditierung.

„Ein neuer Meilenstein ist erreicht“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr.
Ingo Böckenholt: „Es ist die derzeit international am höchsten angesehene
Akkreditierung für eine Businesshochschule. Dieses Siegel ist eine
Bestätigung der hohen Qualität unserer Studiengänge.“

Das AACSB-Siegel bescheinigt der ISM Exzellenz in Forschung und Lehre. Es
bezieht auch studentische Bewertungen ein. „Für international orientierte
Studierende bietet die AACSB Akkreditierung einen enormen Mehrwert als
Qualitätsnachweis ihres Studiums, unabhängig davon, ob sie ihre Laufbahn
nach Europa, in die USA oder nach Asien führt,“ hebt der ISM-Präsident
hervor. Nina Weidemann, leitende Studienberaterin am Campus München, weiß
aus der Beratungsperspektive: „Interessenten aus dem Ausland wollen oft
wissen, wie die Hochschule akkreditiert ist und ob die Abschlüsse
international anerkannt werden. Das AACSB Siegel ist dafür einer der
besten Garanten.“

Böckenholt, zugleich Geschäftsführer der privaten Wirtschaftshochschule,
schätzt die Strahlkraft des neuen Siegels entsprechend hoch ein: „Es ist
eine Bestätigung für unsere kontinuierlich ausgeweitete weltweite
Zusammenarbeit.“ In gut drei Jahrzehnten hat die ISM ein Netzwerk von rund
190 Partnerhochschulen weltweit aufgebaut.

Harvard, Yale, Berkeley waren Gründungsmitglieder von AACSB

Die AACSB entstand als global tätige gemeinnützige Organisation 1916.
Gründungsmitglieder waren z. B. Top-Universitäten wie Harvard, Yale und
Berkeley. Seit Ende der 1990er Jahre werden die Akkreditierungen auch
außerhalb der USA ausgestellt. Die AACSB-Akkreditierung ist an mehrere
Qualitätskriterien geknüpft. Geprüft werden Studieninhalte,
Unterrichtsmethodik, Qualität der Dozenten, Studierendenbetreuung sowie
Forschungsaktivitäten. Aber auch Infrastruktur, die Nähe zur
Unternehmenspraxis, der Übergang ins Berufsleben sowie die gelebte
Internationalität werden unter die Lupe genommen.

Das erworbene Siegel ist für den ISM Präsidenten „ein weiterer
herausragender Anlass, um unserem gesamten Hochschulteam für den
konstanten Einsatz zu danken. Unser Qualitätsanspruch war von Anfang an
Basis unserer gemeinschaftlichen Arbeit an allen sieben ISM-
Hochschulstandorten in Deutschland sowie im ISM Fernstudium – und das seit
fast 35 Jahren.“

Hintergrund:
Die International School of Management (ISM) ist eine staatlich
anerkannte, private Hochschule in gemeinnütziger Trägerschaft und zählt zu
den führenden privaten Hochschulen in Deutschland. An Standorten in
Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin
wird in kompakten und anwendungsbezogenen Studiengängen der
Führungsnachwuchs für international orientierte Wirtschaftsunternehmen
ausgebildet. Zum Studienangebot gehören Vollzeit-Programme,
berufsbegleitende und duale Studiengänge sowie das komplett digitale
Fernstudium. In Hochschulrankings ist die ISM mit hoher Lehrqualität,
Internationalität und Praxisbezug regelmäßig auf den vordersten Plätzen
gelistet. Das internationale Netzwerk umfasst rund 190 Partnerhochschulen.

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Alle Generationen im Blick - Dritte Ausgabe der Reihe „Neues aus der Zukunftswerkstatt Kommunen“ erschienen

Titelbild Alle Generationen im Blick
Titelbild Alle Generationen im Blick

Politik und Gesellschaft sind in Zeiten der Polykrise mit der
Gegenwartsbewältigung beschäftigt. Langfristige Trends geraten dabei
schnell aus dem Blick. Wie können Kommunen dennoch zukunfts- und zugleich
generationengerecht handeln? Um ein breites Spektrum zukunftsgerechten
Handelns in den Kommunen sichtbar zu machen, hat das bundesweite
Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“ (ZWK)
seine dritte Publikation „Neues aus der Zukunftswerkstatt Kommunen“ zum
Thema „Alle Generationen im Blick“ herausgegeben.

Die Beiträge zeigen, wie Kommunen ihre Handlungsfähigkeit stärken und
drängende Herausforderungen wie den demografischen Wandel konkret angehen
können. Zur Bewältigung komplexer Zukunftsaufgaben sind oftmals keine
neuen Systeme oder Tools erforderlich, sondern vielmehr die Verknüpfung
von bestehenden Elementen. Entscheidend ist der Aufbau von Netzwerken und
Partnerschaften. Sie helfen Kommunen dabei, Schritt für Schritt passende
Maßnahmen zu entwickeln, die berücksichtigen, was Menschen in ihren
unterschiedlichen Lebensphasen brauchen. Die Beiträge zeigen sehr
unterschiedliche Wege und Ansätze auf, wie ein intergeneratives und
demokratisches Miteinander gestärkt wird. Das Spektrum reicht von Vielfalt
in der Verwaltung über neue Ansätze in der Gemeinwesenarbeit bis hin zu
Einblicken in die kommunale Praxis.

Im Rahmen der ZWK entstehen Arbeitspapiere und Ergebnisse, die in
unregelmäßigen Abständen in der Reihe „Neues aus der Zukunftswerkstatt
Kommunen“ veröffentlicht werden. Die Reihe ermöglicht der interessierten
Öffentlichkeit, von dem Austausch und den Erfahrungen der ZWK-Kommunen zu
profitieren. Weitere Wissensbausteine sind auf der Website der ZWK zu
finden: Ein interaktives digitales Tool „Demografie-Assistenz für
kommunale Strategien (DAKS)“ zur strukturierten Gestaltung des
demografischen Wandels, ein „Werkzeugkoffer“ mit praxisnahen Methoden,
Konzepten und übertragbaren Best-Practice-Beispielen sowie
themenspezifische Online-Formate für den Erfahrungsaustausch.

Über die ZWK
Die ZWK wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend gefördert. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-
Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt. Ziel der ZWK ist es, die
vierzig teilnehmenden Kommunen systematisch dabei zu begleiten, den
demografischen Wandel mit den Menschen vor Ort zu gestalten. Um sowohl
Großstädte, Städte, Gemeinden und Landkreise zu unterstützen, für alle
Generationen attraktiv zu bleiben, werden im Rahmen der ZWK Projekte
entwickelt und umgesetzt, die unterschiedliche Lebensphasen und die
Integration von Menschen mit Migrationshintergrund konkret in den Blick
nehmen.

Die Publikation zum Download finden Sie hier: https://www
.zukunftswerkstatt-kommunen.de/publikationen

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Behandlungserwartung in der Therapie nutzen: Die DFG fördert den SFB „Treatment Expectation“ für weitere vier Jahre

Großer Erfolg für die Universitätsmedizin Essen! Der
Sonderforschungsbereich 289 „Der Einfluss von Erwartung auf die
Wirksamkeit medizinischer Behandlungen“ (SFB/Transregio „Treatment
Expectation“), koordiniert von der Universität Duisburg-Essen, hat rund 15
Millionen Euro von der DFG für eine weitere vierjährige Förderphase
eingeworben. Der interdisziplinäre Verbund zielt darauf ab, den Einfluss
der Erwartung auf die Wirksamkeit medizinischer Behandlungen besser zu
verstehen und diese Erkenntnisse zur Optimierung von Therapien zu nutzen.
Sprecherin des mit den Universitäten Hamburg und Marburg beantragten
Forschungsverbundes ist UDE-Prof. Dr. Ulrike Bingel.

Erwartungen von Patient:innen haben einen erheblichen Einfluss auf den
Verlauf von Erkrankungen und die Wirksamkeit von Behandlungen. „Wir wollen
unsere Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung
bringen, also Erwartungseffekte systematisch im klinischen Alltag nutzen“,
erklärt Prof. Dr. Ulrike Bingel, Sprecherin des Verbunds. Hierzu erforscht
ein interdisziplinäres, überregionales Team von 26 exzellenten Forschenden
aus den Bereichen Medizin, Psychologie und den Neurowissenschaften die
psychologischen und neurobiologischen Mechanismen von Erwartungseffekten.

Schon jetzt ist der durch den SFB/TRR gewonnene Datenschatz weltweit
einmalig: Von über 2500 Teilnehmenden und Patient:innen in verschiedenen
Studien konnten Bilder der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT),
psychometrische Daten und klinische Informationen erhoben werden. Diese
Daten sind das Herzstück des Verbundes und ebnen den Weg für ein
tiefgreifendes Verständnis der Mechanismen und die zukünftige
personalisierte Nutzung von Erwartungseffekten.

„Künftig werden wir uns insbesondere auf die dynamische Veränderung von
Behandlungs-erwartungen fokussieren, diese komplexeren Szenarien
untersuchen und die Modellsysteme über Schmerz und Depression hinaus auf
andere physiologische Systeme wie das Immunsystem erweitern“, erläutert
Sprecherin Prof. Dr. Ulrike Bingel. „Wir schätzen uns glücklich, mit Prof.
Dr. Christine Knaevelsrud von der Freien Universität Berlin eine absolute
Expertin in diesem Bereich für unseren SFB gewonnen zu haben“, ergänzt
Winfried Rief, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an
der Universität Marburg und stellvertretender Sprecher des Verbunds.

„Uns ist es wichtig, die Öffentlichkeit und die wissenschaftliche
Gemeinschaft über unsere Forschung zu informieren. Deshalb werden wir ein
eigenständiges Projekt aufsetzen, das zwei Zielgruppen erreichen soll:
Patient:innen und medizinisches Personal, vor allem angehende Ärztinnen
und Ärzte. Alle klinischen Studien haben das Ziel, Behandlungen zu
verbessern. Dabei spielt die intensive Einbindung von und verstärkte
Kooperation mit Patient:innen eine zentrale Rolle, um unsere Forschung für
diejenigen, die sie am meisten betrifft, sinn- und wirkungsvoll zu
gestalten“, betont Prof. Dr. Ulrike Bingel.

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