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Architecture Summer Talks 2024: TRANSFORMER

Renommierte Architektur-Vortragsreihe der Hochschule Bochum mit
Mitgliedern von vier international bekannten Architekturbüros vermitteln
Eindrücke der transformativen Kraft von Architektur

Die Summer Talks 2024, die Vortragsreihe Fachbereichs Architektur der
Hochschule Bochum, beschäftigen sich mit der transformativen Kraft der
Architektur, die in einer Welt, die von großen Krisen und
Transformationsprozessen wie der Klimakrise und der Digitalisierung
geprägt ist, mehr denn je benötigt wird. Wer sind die Transformer, die mit
Hilfe von nachhaltigen, inklusiven, materialeffizienten, zirkulären und
raumpolyvalenten Strategien daran mitwirken, eine sinnhafte und
zukunftsfähige Architektur in Praxis, Forschung und Lehre zu schaffen?

Beginn jeweils donnerstags, 18:00 Uhr
Blue Box Auditorium, Am Hochschulcampus 1, D-44801 Bochum

Unterstützt durch: BDA Bochum

06.06.2024
dmvA ARCHITECTEN, Mechelen
Tom Verschueren: Urban Layers
dmvA, ‘door middel van Architectuur’ (‘by means of Architecture’) is a
Belgian architecture office, based in Mechelen founded by David Driesen
and Tom Verschueren. Together they see dmvA as a noble goal to provide a
critical answer using architecture to respond to social, economic, and
collective matters. The creative process doesn’t follow a manifesto but is
expressed through experimenting in architecture. While dmvA has built a
diverse portfolio over the past 25 years from public buildings to large-
scale residential projects to private projects & installations, Tom and
David nurture a predilection for projects that focus on reusing and
restoring existing structures within a dense urban fabric. Their approach
reflects a deep understanding of the contextual and historical aspects of
a site, while providing innovative and contemporary design solutions.

13.06.2024
SNØHETTA, Oslo
Jette Cathrin Hopp: Transformation für die Zukunft
Die Revitalisierung von Städten durch kreative Umnutzung bestehender
Gebäude und Räume spielt eine zentrale Rolle in der nachhaltigen
Stadtentwicklung, indem sie bestehende, historische Substanz bewahrt und
ökologische Belastungen verringert. Durch die fokussierte Anwendung von
nachhaltigen Praktiken und Materialien in der Umnutzung können Städte
lebendige, ökologisch verantwortungsvolle Gemeinschaften fördern. Diese
Ansätze tragen dazu bei, den städtischen Raum zu transformieren und bieten
innovative Lösungen für die Herausforderungen des städtischen Lebens,
indem sie soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit miteinander
verbinden.

20.06.2024
ALBUS, Köln/Leverkusen
Jutta Albus: Robust anpassbar (Antrittsvorlesung)
Zukunftsfähige Lösungsansätze für Architektur und Bauwesen bedingen eine
Auseinandersetzung mit den Anforderungen unserer Zeit - nachhaltiges
Planen und Bauen ist dafür eine Grundprämisse. Geprägt durch einen
rasanten Wandel stehen wir vor der Herausforderung, den umbauten Raum
anpassungsfähig zu gestalten, gleichzeitig müssen die grundsätzlichen
Bedingungen an Kontext und Gebäude sowie deren Nutzer:innen bewahrt
werden. Im Sinne einer nachhaltigen Architekturgestaltung sieht Jutta
Albus die Verflechtung dieser Anforderungen - Komplexität und Einfachheit,
Kreislauffähigkeit und Dauerhaftigkeit, Schönheit und Funktionalität,
Effizienz und Suffizienz - als Aufgabe, diese in Einklang zu bringen und
somit eine eigene hohe Qualität des Gebauten entstehen zu lassen, das
damit zukunftsfähig und resilient wird.

04.07.2024
DÜSING, Berlin
Gustav Düsing: Skins
Gustav Düsing ist ein Architekt und Researcher mit einem Interesse an der
Beziehung zwischen Menschen und ihrer unmittelbaren klimatischen
Situation. Das Ziel seines Research by Design ist es, neue
architektonische Prototypen zu entwickeln, die als Alternative zu
übertechnisierten Gebäudehüllen und einer zunehmenden Entkopplung von
Innen- und Außenräumen, neue Wege der Nachhaltigkeit aufzeigen. Viele
seiner Projekte stellen westliche Komfortansprüche in Frage und versuchen
gleichzeitig, die architektonischen Errungenschaften der Moderne
fortzuschreiben.
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Architecture Summer Talks 2024: TRANSFORMER

Vortragsreihe Fachbereichs Architektur / Lecture Series Department of Architecture
Hochschule Bochum / Bochum University of Applied Sciences
Die Summer Talks 2024 beschäftigen sich mit der transformativen Kraft der
Architektur, die in einer Welt, die von großen Krisen und Transformationsprozessen
wie der Klimakrise und der Digitalisierung geprägt ist, mehr denn je benötigt wird.
Wer sind die Transformer, die mit Hilfe von nachhaltigen, inklusiven,
materialeffizienten, zirkulären und raumpolyvalenten Strategien daran mitwirken,
eine sinnhafte und zukunftsfähige Architektur in Praxis, Forschung und Lehre zu
schaffen?
This term’s Summer Talks will discuss architecture ́s transformative power that is needed
more than ever in a world characterized by major crises and transformation processes, such as
the climate crisis and digitization. Who are the transformers that help to shape the
discipline’s capacity to embrace sustainability, inclusivity, material efficiency, circularity and
spatial polyvalence in order to establish a meaningful and future-proof architecture in
practice, research and teaching?
Beginn jeweils donnerstags, 18:00 Uhr
Blue Box Auditorium, Am Hochschulcampus 1, D-44801 Bochum
06.06.2024 dmvA ARCHITECTEN, Mechelen
Tom Verschueren: Urban Layers

13.06.2024 SNØHETTA, Oslo

Jette Cathrin Hopp: Transformation für die Zukunft

20.06.2024 ALBUS, Köln/Leverkusen

Jutta Albus: Robust anpassbar (Antrittsvorlesung)

04.07.2024 GUSTAV DÜSING, Berlin
Gustav Düsing: Skins
Unterstützt durch: BDA Bochum

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Jetzt starten: Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung in die regionale und kommunale Praxis bringen

Das Positionspapier aus der ARL 148 "Große Transformation und nachhaltige
Raumentwicklung machen: Impulse zur Umsetzung in der regionalen und
kommunalen Praxis" macht konkrete Vorschläge, wie gewohnte Paradigmen und
Strategien der Raumplanung und -entwicklung überdacht werden müssen und
welche neuen Ansätze und Wege es dafür braucht.

Das Positionspapier zielt darauf ab, die Diskrepanz zwischen dem Anspruch
an eine
Raumentwicklung, die vom Gedanken einer starken Nachhaltigkeit geleitet
und auf das Ziel der großen Transformation im Sinne des WBGU (2011)
orientiert ist, und einer oftmals ernüchternden Wirklichkeit der
Planungspraxis zu verringern. Dazu zeigt das Papier konkrete Möglichkeiten
auf, mit denen diese Implementierungslücke geschlossen werden kann. Es
richtet sich vor allem an Verantwortliche in Raumentwicklung, Raumplanung
und Raumordnungspolitik, die sich mit zukunftsfähigen Planungsparadigmen
auseinandersetzen und umsetzbare Lösungen suchen.

Die Verfasser*innen stammen sowohl aus der Wissenschaft, als auch aus der
Praxis, sie sind davon überzeugt, dass das Prinzip der starken
Nachhaltigkeit und die Überwindung sektoralen Denkens Einzug in die
räumliche Entwicklung und Planung halten müssen. Dazu sind der konsequente
Schutz und die entsprechende Bewertung von Ökosystemleistungen sowie die
ebenso konsequente Internalisierung aller ökologischen und sozialen Kosten
nicht nachhaltiger Praktiken erforderlich. Allgemein anerkannte und zum
Teil schon jetzt bzw. seit Längerem gesetzlich verankerte Zielgrößen
sollten  im Sinne eines konsequenten Klima- und Ressourcenschutzes
unbedingt konkretisiert werden. Dazu braucht es konsistente,
regionalspezifische und verbindliche Zielsysteme für eine nachhaltige
Raumentwicklung. In Form von Transformationskonzepten als verbindliche
Grundlage für formelle Instrumente sollten in jedem Bezugsraum – Regionen
und Kommunen – auf der Basis dieser Zielsysteme Handlungsprogramme für die
Umsetzung der großen Transformation ausgearbeitet werden.
Die große Transformation muss als übergeordnetes öffentliches Interesse
etabliert werden. Zu ihrer Gestaltung wird eine neue raumbezogene
Governance benötigt. Hierzu ist ein Kulturwandel in der räumlichen Planung
und Entwicklung dergestalt notwendig, dass stärker umsetzungsorientiert
agiert wird. Als konkrete transformative Strategien und Praktiken für die
räumliche Planung empfehlen wir Transformationskonzepte, transformative
Zielabweichungsverfahren (tZAV) und Integrierte Transformationsräume
(ITR). Ein Wirken in der Fläche wird eine flankierende rechtliche
Rahmensetzung (Fordern) bezüglich einer transformativen Neuausrichtung
öffentlicher Finanzierung (Fördern) zwingend erforderlich machen. Diese
Ansätze müssen weitergedacht und
konkretisiert werden, damit daraus Planungspraxis werden kann.

Zur Gliederung des Positionspapiers:

1 Kontext und Motivation
2 Räumliche Planung für die große Transformation: Grundparadigmen und
Perspektivverschiebungen
3 Transformative Strategien und Praktiken in der räumlichen Entwicklung
und Planung
3.1 Transformation als übergeordnetes öffentliches Interesse etablieren
3.2 Eine neue raumbezogene Governance für die Gestaltung der großen
Transformation
3.3 Transformationskonzepte
3.4 Anpassung und Abweichung von Festlegungen in Raumordnungsplänen im
Sinne
der großen Transformation
3.5 Integrierte Transformationsräume als neues Instrument der räumlichen
Planung
3.6 Verankerung einer freiraumaffinen Vorrangausweisung im kommunalen
Finanzausgleich
4 Fazit: Große Transformation und nachhaltige Raumentwicklung machen –
jetzt

Das Positionspapier aus der ARL 148 steht für alle Interessierten
kostenfrei zum Download bereit: https://www.arl-net.de/shop/gro%C3%9Fe-
transformation-und-nachhaltige-raumentwicklung-machen

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Hoch über den Wolken schwebte und träumte Herbert Huber

Edelweiss Airbus

Edelweiss Crew

Economy class Sitzplätze Symbolbild

Muss man eigentlich fliegen? Nein muss man nicht. Überhaupt nicht. Nur eben waren seit eh und je das Fliegen, verbunden mit Fernweh, ein Traum der Menschen. Mit meiner Grösse von einem Meter sechsundachtzig passe ich aber nur huere knapp in einen Flugzeugsitz. Meine Knie stossen an den Vordersitz und der Seitenabstand ist, so na ja, und wem gehört eigentlich die Armlehne?

Economy class Sitzplatz
Economy class Sitzplatz

Die Business Class wäre eine Alternative, aber auch eine Geldfrage. So versuche ich jeweils, einen Notausgang-Sitz oder einen Platz mit mehr Beinfreiheit zu ergattern. Meist sind diese ausverkauft, und neustens sind die «Alten» an den Notausgangplätzen nicht mehr erlaubt. Wegen der altersbedingten Reaktionsfähigkeit – sollte es brenzlig werden, heisst es in den AGB.

Im Flugzeug wird’s eng

Kaabberfischli
Kaabberfischli

Nun hocke ich halt in einer einem Embryo ähnelnden Stellung. Was ich ja mit meinem Zwillingsbruder in der Fruchtblase unserer Mutter 9 Monate, genau weiss ich es nicht mehr, erfahren durfte. Platzmangel eben. So wartete ich sehnlichst auf den ersten Snack und Wasser. Meinen langen Scheichen im Gang deponiert, zog ich brav zurück, um nicht vom Service Chäreli überrollt zu werden. Zur Begrüssung gab’s Knabberfischli und Edelweissli vom Kambly. Kaum kam das Wasser, ein Ruck und ein paar Fischli purzelten in den Becher – sah aus wie eine Bouillon mit Einlage. Aber nur fascht. Dann servierte man in einem neuen, boxenartigen Geschirr mit Besteck aus Holz einen «chäferfüdlitrockenen» Cous Cous Salat… Der Wurstsalat auf dem Hinweg war eindeutig besser. Das saftige Schoggi Brownie tröstete dann über die Trockenperiode hinweg und ein erfrischendes Bierchen aus dem Appenzell netzte wohltuend den Gaumen.

Flugzeit Träume beim Fliegen

Dädalus und ikarus
Dädalus und ikarus

Müdigkeit überfiel mich – ich begann zu träumen. Von Dädalus und Ikarus. Der Sage nach wurden die beiden von König Minos auf Kreta festgehalten. Der Luftweg war die einzige Möglichkeit zu fliehen. Zuerst ging alles gut, Ikarus wurde übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, die Federn lösten sich, und er stürzte ins Meer.

Motorflug der Brüder Wright
Motorflug der Brüder Wright

Achtung angurten – ich erwachte! Über den Pyrenäen war ein Sturmtief angesagt. Es schüttelte gehörig, das Essen verteilte sich mässig im Magen mit Flatulenz Drang! Nur das nicht bitte! Das leere Klapptischli diente zum Kopf drauflegen und der rote «Italiener Senza Parole» verhalf mir zu einem weiteren leichten Schlaf. Am 17. Dezember 1903 ging ein Menschheitstraum in Erfüllung: Zwölf Sekunden für 37 Meter dauerte der erste Motorflug der Brüder Wright. Ich erwachte, unser Flug nach Teneriffa dauerte schon 4 Stunden.

Wunder der Technik

Es grenzt schon an ein Wunder. Piloten, Computer und Technik bringen es fertig, den stundenlang auf 10’000 m Höhe fliegen- den Airbus A 30 pünktlich in Zürich zu landen. Mit Schweizer Charme, an Bord ,« ämu» im Service. Ich hörte Reinhard Mey singen: «Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen blieben darunter verborgen und dann würde alles, was uns gross und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein».

Text   www.herberthuber.ch

Fotos www.pixelio.de

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Edelweiss Airbus

Economy class Sitzplatz Smbolbild

Servicewagen im Flugzeug

Dädalus und Ikarus

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